Digitale Innovationen – was kommt da (noch weiter) auf uns zu?!

Der vorangehende Blogbeitrag hat ahnen lassen, wie wichtig es zukünftig werden wird, Trends zu beobachten und die daraus entspringenden Innovationen zu erkennen und zu beobachten.

Viele digitale Trends weisen darauf hin, dass die Innovationen zunehmend technologiegetrieben sein werden, was besonders im Bereich der Medizin völlig neue Chancen und Möglichkeiten bietet. Die Möglichkeiten führen mehr und mehr zu komplett neuen Produktinnovation, die gerade jetzt zu Beginn deren Ausschöpfung oftmals noch mit einem Augenzwinkern zu verstehen sind.

So auch der neueste Büstenhalter des japanischen Dessousanbieter Ravijour. Der BH ist mit Sensoren bestückt, die die Herzaktivität der Frau messen und diese Daten per Bluetooth an ein Smartphone übermitteln. Mit Hilfe einer App werden die Daten anschließend analysiert, um festzustellen, ob das Herzklopfen tatsächlich durch romantische Gefühle oder etwa durch Sport oder ein gelungenes Shoppingerlebnis ausgelöst wurde. Wird „wahre Liebe“ attestiert, sendet das Smartphone an den BH den Befehl, sich zu öffnen.

Allgemeingesprochen ist hier im Bereich des sogenannten Mood Tech festzuhalten, dass Stimmungen und Emotionen zunehmend in Form von Stimmungsdaten interpretiert und gespeichert werden können. Nicht zuletzt können die so gewonnen Erkenntnisse über den Kunden für die Optimierung und Entwicklung zukünftiger Produkte hilfreich sein.

screenshot_ravijour

https://www.ravijour.com/anniversary/moodup

Inzwischen sind ist die Technologie aber auch schon soweit, dass wir in der Lage sind, Oberflächen zu fühlen, ohne dass sie wirklich da sind oder zu schmecken, ohne Nahrung zu verzehren: Augmented Senses fasst jene Innovationen und Technologien zusammen, in denen traditionelle Simulationen durch neuartige ersetzt werden.

Ganz konkret haben die Wissenschaftler der National University of Singapore einen Geschmackssimulator entwickelt, der den Geschmack von Lebensmitteln imitieren kann. Dabei werden Elektrode an der Zugenspitze befestigt, um die Geschmacksrichtungen salzig, süß, sauer und bitter mit Hilfe von Temperaturwechseln auf die Zunge zu übertragen. Unvorstellbar, welch ein weites Feld an Kommunikationsmöglichkeiten sich daraus für Nahrungsmittelhersteller ergeben könnten.

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Youtube-Video von „New Scientist“

Es lässt sich also nur erahnen, mit welchen digitalen Innovationen wir bereits in wenigen Jahren konfrontiert sein werden und ganz selbstverständlich unseren Alltag bestreiten werden. Fest steht aber, dass die Realität schon näher an die guten alten Sciencefictionstories gerückt ist, als wir bisher vielleicht vermutet haben, oder?

3 Gedanken zu „Digitale Innovationen – was kommt da (noch weiter) auf uns zu?!“

  1. Hallo, faszinierend, was es alles gibt und wohin uns der Weg führt. Man darf gespannt sein. Nur werden die neuen Entwicklungen für den normalen Verbraucher vorerst unbezahlbar sein. Viele Grüße Arno Pflaumbaum

  2. Gespannt verfolge ich ihre Artikel und bin immer wieder beeindruckt, was sich in der Welt der Technik getan hat. Danke für die reichlichen Infos und viele Grüße Steffen Meier

  3. Es ist schon spannend das zu beobachten, allerdings finde ich, dass man im privaten Bereich Innovationen seltener braucht als im Business-Bereich.

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