Antizyklische Werbung – Jetzt erst recht!

Wenn der Sturm kommt, bauen die einen Mauer und die anderen Windmühlen oder Wer nicht wirbt der stirbt.

Marketing business sales

Die Reaktion auf die Finanzkrise sieht bei Unternehmen sehr unterschiedlich aus – während die einen Marketingbudgets kürzen, investieren die anderen in Werbeaktionen und Neueinstellungen. Aktuelle Beispiele: Vodafone hat im Januar und Februar nur noch ein Drittel des Vorjahreswerbebudgets ausgegeben – während Saturn 19 Millionen Euro mehr investiert hat (Quelle: Christoph Berdi). Wer am längeren Hebel sitzt – dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen. Vorteile, gerade jetzt verstärkt zu werben gibt es alle mal:

Wer antizyklisches Marketing betreibt kann mit geringerem Wettbewerb und damit mehr Aufmerksamkeit und geringeren Werbepreisen rechnen. „Wer sich während einer Konjunkturflaute im Markenaufbau befindet, sollte mit Werbung ihre Position am Markt stärken, Marktführer gerade jetzt ihren Vorsprung ausbauen“ heißt das Fazit der Studie „Gegen den Strom“ von BCG, die Rückschlüsse aus der Krise von 2001 zieht.

Als Gewinner sind damals die herausgegangen, die antizyklisch in Werbung investiert haben. Die Schattenseite dabei: Das gilt wohl für den Markenaufbau – in Zeiten von Stellenabbau und finanzieller Unsicherheit nur bedingt für die Absatzsteigerung. Man kann diese Form der Werbung deshalb als Investition in die Zukunft sehen.

Wer also an der Strassenecke Marketing und Strategie steht sollte jetzt die richtige Entscheidung für die Zukunft des Unternehmens treffen. Meine Empfehlung: Investieren und damit Windmühlen bauen – jetzt erst recht!

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