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Wie Apple die Welt verändert

Apple hat mit seinen Produkten unseren Alltag revolutioniert: Musik steckt jetzt in unseren Taschen und unser Leben in einem Telefon. Im Gegensatz dazu – könnte man meinen – war die Vorstellung des neuen iPhones 6 und der Apple Watch weniger revolutionär: Eine neue Version des iPhones mit kleineren Änderungen, die erste Smartwatch von Apple, deren Usability dem „Keep-it-simple“-Dogma der Marke folgt, aber keine „wirklich fundamentalen Innovationen“.

Apples Rezept für die digitale Zukunft

Und doch hat das Unternehmen eine taktisch kluge Richtung eingeschlagen, die die gesamte digitale Zukunft umkrempeln wird: Mit Apple Pay wird das berührungslose Bezahlen per Smartphone oder -watch via NFC-Verfahren ermöglicht. Auch das ist eigentlich kein neues Verfahren, allerdings bringt Apple zwei Zutaten mit, an denen alle anderen bargeldlosen Bezahlrezepte bisher gescheitert sind:

1. Einen hohen Marktanteil von derzeit 31% (Quelle: Marktanteile der iOS Betriebssysteme am Absatz von Smartphones in den USA von Mai bis Juli 2014, Rankar @Statista 2014). Mit den kostengünstigen Modellen des neuen iPhones wird der Marktanteil voraussichtlich weiter steigen.

2. Getreu dem Versprechen von Steve Jobs „Wenn wir etwas anfassen, dann machen wir es so, dass die Kunden es lieben werden“ präsentierte Apple mit Apple Pay keine Insellösung, sondern ein ganzes Ökosystem: Mit sechs Banken, den drei größten Kreditkartenanbietern MasterCard, American Express und Visa und über 200.000 amerikanischen Retailern können theoretisch bereits 83% (!) des gesamten Bezahlvolumens in den USA mit Apple Pay abgewickelt werden.

iphone apple pay

Quelle: apple.com / press

 Deutschland ist „Entwicklungsland“

Entfernen wir uns einen Schritt aus dem Schlaraffenland und kommen wir auf den (deutschen) Boden der Tatsachen zurück. Das Rezept aus Silicon Valley mag dort aufgehen – das deutsche Bezahlverhalten sieht bisher anders aus. Bevorzugte Zahlmethode im Internet ist immer noch die Rechnung, das iPhone hat einen Marktanteil von 9,5% (Quelle: Marktanteil des Apple iPhone am Absatz von Smartphones in Deutschland von Januar 2012 bis Juli 2014, Kantar @Statista 2014), und Informationen über ein bestehendes Zahlnetzwerk aus Banken, Kreditkarten und Händlern liegen derzeit nicht vor.

Trends aus den USA eins zu eins auf Deutschland zu übertragen wäre mir zu platt (und ist auch nicht immer wahr). Nils Winkler, CEO von Yapital – einer Bezahllösung des Otto Konzerns, sieht die Einführung von Apple mit einem NFC-Bezahlverfahren eher locker, während Thilo Weilert, Redakteur bei netwertig.de, Probleme in der Umsetzung des Apple Pay-Systems sieht, die nicht zu leugnen sind:

„So überzeugend das Gesamtpaket Apple Pay auch wirkt – die Abhängigkeit von den Launen, Gebührenstrukturen und Gewinninteressen der Kreditkarteninstitute und Banken stellt die wohl größte Schwäche des Dienstes dar. Einem eventuellen Erfolg des Bezahlangebots wird dies wahrscheinlich nicht in die Quere kommen.“

Es bleibt abzuwarten, wie und wann Apple Pay auch in Deutschland eintrifft. Eines hat Apple gezeigt: Hardware ist nicht mehr alles. Marktanteile bringen die Macht mit, um die digitale Zukunft zu lenken und zu verändern.

Warum Apple Pay trotzdem die Welt verändern wird

Apple hat das Rad nicht neu erfunden. Vor dem iPod gab es bereits Musikplayer im Taschenformat und auch die ersten Tablets kamen nicht von der Marke mit dem angebissenen Apfel. Auch die NFC-Technik „ist mehr als 10 Jahre alt und basiert auf einem 41-Jahre alten Standard und so ziemlich alle aktuellen Smartphones haben es bereits.“

Und trotzdem hat Apple es immer wieder geschafft, die Akzeptanz für diese Produkte im Markt zu schaffen – und sie damit massentauglich zu machen. Während Google, Paypal & Co. noch überlegen, welche Technik für Online-Bezahlverfahren am besten ist, nimmt Apple das Ganze in die Hand und bietet ausgefeilte Lösungen an, die vom Kunden nur noch einen Daumendruck erfordern. Keep it simple ist das Erfolgskonzept, mit der die Marke Zukunft gestaltet. Ein USP, der in einer Welt der Zeitknappheit und Überforderung Gold wert ist – und damit unseren Alltag verändern wird. Einfach, weil es einfacher ist.

Was in Cupertino gestern präsentiert wurde, wird damit vermutlich in der gesamten deutschen Wirtschaft spürbar sein und in das Alltagsgeschäft der Händler Einzug halten.

Fünf spannende digitale Trends für die kreative Kommunikation

Die Kommunikationsbranche entwickelt sich mittlerweile in solch einem rasanten Tempo, dass man kaum noch hinterher kommt. Der Frage welche digitalen Trends uns in nächster Zeit erwarten, sind wir vergangene Woche beim Besuch der ADC Creative Class nachgegangen.

Art Directors Club

Die ADC Creative Class ist ein kreativer Rundumschlag mit Vorträgen zu unterschiedlichen Themen der Kommunikations-branche. Die Schwerpunkte waren Briefing, Text, Design, Dialogmarketing, Kommunikation im Raum und Digitale Medien. Abgerundet wurden die spannenden Vorträge durch kleine Praxisworkshops, in denen das Gelernte umgesetzt wurde.

Besonders interessant fanden wir das Thema digitale Trends in der kreativen Kommunikation. Hierzu möchten wir gerne ein paar Einblicke geben:

Trend 1: Social Media ist das neue Internet

Zwei Drittel der Weltbevölkerung nutzen Social Networks, Facebook hat aktuell mehr als 800 Millionen Nutzer. Social Media ist bei den Konsumenten längst angekommen – es ist nichts ungewöhnliches mehr, sondern Standard. Nur die Unternehmen tun sich teilweise noch schwer im Bereich Social Media Fuß zu fassen.

Social Media ist dialogorientiert, authentisch, demokratisch, offen und zeitnah. Vor allem aber ist Social Media Learning by doing. Es gibt kein Patentrezept, man muss mutig sein und sich auch mal trauen etwas Neues auszuprobieren.

Facebook entwickelt sich immer mehr zum Sprungbrett: Man klickt sich aus dem Newsstream heraus zu den interessanten Informationen, statt die Webseiten und Blogs ständig selbst nach neuen relevanten Inhalten zu durchsuchen.

Trend 2: Alles wird mobil – eine große Chance
für die gezielte mobile Kundenansprache

Kein anderes Medium wird so häufig und intensiv genutzt wie das Mobiltelefon. Mittlerweile besitzt jeder vierte Deutsche ein Smartphone, welches ihm unterwegs das mobile Surfen im Internet ermöglicht. Bereits heute passieren 50% aller Google Maps Anfragen auf mobilen Geräten, 20% aller Google Suchanfragen beziehen sich auf lokale Informationen – eine ideale Voraussetzung für die gezielte mobile Kundenansprache durch Location Based Services.

Location Based Services sind standortbezogene Dienste, die dem Nutzer abhängig von seiner aktuellen Position Informationen zur Verfügung stellen können. Die Ermittlung des aktuellen Standorts erfolgt dabei über die Ortung des Smartphones. Die populärsten Dienste sind foursquare, Facebook Places und Gowalla.

Besonders interessant ist diese Technologie für Unternehmen mit lokalen Geschäften. Potentielle Kunden können direkt vor der Tür mit besonderen Angeboten angesprochen und in den Laden „gelockt“ werden – zum Beispiel mit einem Gutschein oder einem Rabatt, den der Nutzer beim Einchecken erhält.

Mc Café bot seinen Kunden im vergangenen Jahr zum Beispiel einen mobilen Adventskalender, über den die Kunden beim Einchecken im Café Goodies wie Gutscheine oder Sonderangebote erhalten haben.

Trend 3: Augmented Reality – die echte und
die virtuelle Welt wachsen zusammen

Immonet Augmented Reality AppUnter Augmented Reality versteht man die computergestütze Erweiterung der Realität. Die visuelle Wahrnehmung wird durch computergenerierte Zusatzinformationen wie Bilder, Videos und Texte ergänzt, die sich wie ein virtueller Layer über die Realität legen und diese überlagern. Die echte und die virtuelle Welt sind also nicht mehr klar getrennt, sondern verschmelzen miteinander.

Augmented Reality kann in vielen Bereichen eingesetzt werden. Immonet bietet zum Beispiel eine App zur Wohnungssuche an. Die Nutzer können sich nach Eingabe einiger Parameter freie Wohnungen in einem festgelegten Umkreis anzeigen lassen und diese bei einem (virtuellen) Spaziergang erkunden.

Trend 4: Gamification – ein spielerischer
Ansatz zur Kundenbindung

Ein neuer großer Trend in der Werbebranche ist Gamification. Darunter versteht man die Übertragung von Computerspielmechanismen auf das Erledigen von alltäglichen Dingen. Durch Belohnungssysteme wird das Ganze zum spielerischen Wettbewerb: Um den Highscore zu knacken, müssen die Spieler möglichst viele Punkte sammeln, die sie wiederum für das Erledigen von bestimmten Aufgaben erhalten. Ziel ist es, die Kunden stärker und dauerhaft an ein Produkt oder eine Marke zu binden.

FoursquareDas bekannteste Beispiel für Gamification ist foursquare. Die Nutzer checken über ihr Smartphone virtuell an Orten ein, an denen sie sich gerade befinden – die Ortung erfolgt dabei mittels GPS. Durch das Einchecken werden besondere Sonderangebote oder Geschenke freigeschaltet. Wer am häufigsten an einem Ort eincheckt wird zum Mayor (Bürgermeister) und bekommt als Belohnung zum Beispiel einen kostenlosen Kaffee oder einen besonderen Parkplatz.

Trend 5: Near Field Communication

Eine Technologie, die bereits als Trend für 2011 gesehen wurde, dessen Einsatz momentan aber noch in den Kinderschuhen steckt, ist Near Field Communication (NFC) – eine drahtlose Übertragungstechnik für kurze Entfernungen bis zu 4 cm. So können zwei Geräte, die nah aneinander gehalten werden, Daten miteinander austauschen.

Das selbe Prinzip wird schon bei der Oyster Card in London eingesetzt: Man hält eine mit Geld aufgeladene Plastikkarte an einen Sensor, um durch die Schranken in der U-Bahn zu kommen. Ähnlich soll das alles bald auch mit dem Smartphone funktionieren. Die NFC-Technologie wird nun schon in einigen neuen Smartphones verbaut und soll in Zukunft vor allem das bargeldlose Bezahlen und die Nutzung von digitalen Eintrittskarten ermöglichen.

Google WalletGoogle will mit seinem kürzlich vorgestellten Dienst „Google Wallet“ bald sogar die ganze Geldbörse überflüssig machen – sämtliche Informationen sollen dann im Smartphone gespeichert sein.

 

 

 

Design Trends 2011

Wir haben uns im Internet umgeschaut, welche neuen Designtrends sich 2011 durchsetzen. Die Artikel von Jacqueline Thomas auf Webdesign Ledger und von Brandon Jones auf Webdesign Tuts+ decken dabei viele interessante Punkte auf. Hier haben wir die wichtigsten Trends für 2011 zusammengefasst.

 

01 Design verbindet sich mit neuester Technologie

Heute erweitern technische Möglichkeiten ein gutes Design. Es geht nicht mehr darum statisch gut auszusehen, sondern auch schnell zu reagieren und dem Nutzer ein intuitives und interaktives Designerlebnis zu bieten:

Eine aussergewöhnliche Erlebnisreise
Mouseerlebnis mit Javascript

02 Der Durchbruch von HTML 5 und CSS 3

HTML 5 bietet viele beeindruckende Möglichkeiten, die zuvor nur in Flash möglich waren:

Zeicheneffekte mit HTML 5 …
… und im Vergleich mit Flash

03 Mobile Ready

Statistiken zeigen, dass schon 2011 mehr Smartphones verkauft werden sollen als PCs. Der Tablet-Markt boomt, wobei Netbooks schon wieder fast veraltet sind. Man kann also davon ausgehen, dass zunehmend Webseiten auf verschiedenen mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets betrachtet werden. D.h. auch Flashelemente sollten immer eine alternative statische Lösung bieten.

04 Flexible Auflösung

Eine optimale Auflösung gibt es in Zukunft nicht mehr. Designs müssen auf Smartphones, Tablets und Desktop-PCs funktionieren. Proportionen ändern sich und selbst eine festgelegte Scrollmarke ist unmöglich durch einfaches Drehen des Mediums.  Der Benutzer entscheidet in Zukunft selbst in welchem Format er Inhalte liest und das Design muss sich flexibel anpassen.

 

05 Touchscreen besitzt kein Mouse Over

So intuitiv und einfach: Das Touchscreen wird bald allgegenwärtig bei zahlreichen Smartphones, Tablets und nun auch bei einigen Desktop-PCs. Doch sie kennen keine Mouseover Effekte. Links müssen daher deutlich erkennbar sein und liebevolle Mouseover Effekte entfallen gänzlich.

06 Tiefenwirkung

3D Effekte erhalten Einzug in das Web, indem wir Elemente in verschiedenen Ebenen darstellen, räumliche Schatten, Überlagerungen oder kreisende Effekte, wie wir es bereits aus den Coverflows kennen. Ein einfaches und dennoch beeindruckendes Beispiel zeigt Nike:

3D Effekte bei Nike

Auch parallaxes Scrollen erzeugt die Wirkung von mehr Tiefe. Hier ein einfaches Beispiel für Parallaxes Scrollen im Hintergrund mittels CSS:

Parallaxes Scrollen mit CSS
… und ein Beispiel mit Flash

07 Großflächige Bild-Hintergründe

Nicht neu, jedoch immer wieder ein guter Eyecatcher:

Hochauflösende Hintergrundbilder als emotionaler Einstieg auf der Startseite
Flexibles Hintergrundbild mit statischem Menü

08 Hintergrund Textur

Neben großflächigen Bildern treten auch immer mehr greifbare Texturen in den Hintergrund eines Designs und verleihen diesem eine hochwertige und persönliche Note.

Dezente Hintergrundtextur
oder ausdrucksstarke Textur

09 Thumbnail Design

Google hat es eingeführt: die Thumbnail-Links. Äußerst hilfreich für externe Links:

Googles Thumbnail-Links

10 Live Feeds

Twitter und Facebook werden nun nicht mehr nur verlinkt, sondern Livefeeds werden direkt auf der Webseite eingefügt. Somit sind Informationen gesammelt auf der Webseite zu finden und die Webseite wirkt aktueller und persönlicher.

Live Feeds direkt auf der Webseite integriert

11 Individuellere & vielseitigere Domain-Endungen

Die Weave 01.2011 berichtet, dass 2011 in Deutschland neue Top Level Domains hinzukommen nach dem Muster .stadt oder .firma. Ab dem 30. Mai 2011 können diese dann bei der ICAN beantragt werden. Branchen-Domains wie .film und .hotel sind auch geplant.

12 Typographisches Design

Durch neue Technologie gibt es zunehmend die Möglichkeit verschiedene Schriften zu verwenden

Einsatz von großer Typo

13 Großflächiges Raster

Ein gut definiertes Raster ist im Design nichts Neues. Doch neuerdings sieht man auch Raster, die sich auf die komplette Breite anpassen, vollflächige Informationen einfach strukturiert:

Vollflächiges Raster

Was denkt ihr dazu?

Dies ist nur ein kleiner Ausblick in das was uns 2011 erwarten könnte.
Was denkt ihr über die neuen Trends? Gibt es Trends, die ihr schon lange nicht mehr sehen könnt, oder neue Funktionen, die ihr vermehrt im Internet sehen möchtet? Wir freuen uns auf euer Feedback.

Fünf interessante Trends für 2011

Trends 20112010 war ganz klar dominiert von Facebook. Aber auch Social Media als Kommunikationskanal für Unternehmen und Geolocation-Dienste nahmen immer mehr zu. Diese Themen sind nun unsere ständigen Begleiter und diese Trends aus dem vergangenen Jahr werden uns auch weiter begleiten.

Doch was bringt uns das Jahr 2011 Neues?

Die internationale Werbeagentur J. Walter Thompson JWT stellt jährlich 100 Trends für das kommende Jahr vor.
Wir haben daraus ein paar, die wir besonders interessant finden, herausgepickt und möchten diese hier kurz vorstellen.

Digital Downtime

Stunden ohne Handy, PC und Laptop? Unvorstellbar? Man sollte mal darüber nachdenken, denn Studien belegen den Mehrwert, den eine solche Auszeit bietet. Sie sorgt für Stressabbau und unterstützt die Kreativität. Der eine oder andere kennt es noch aus Kinderzeiten – das Fernseh-Verbot. Vielleicht kommt bald das selbst verordnete Handy- oder Internetverbot? Wir finden dieses These sehr interessant und können uns gut vorstellen, dass diese „Online-Überflutung“ noch ein diskussionsreiches Thema sein wird. Vielleicht geben wir uns selbst bald einen handy-freien Tag?!

Near Field Communication (NFC)

Und genau um den kleinen, intelligenten Begleiter geht es jetzt auch – das Smartphone. Es wird in Zukunft nicht nur zum Telefonapparat oder zur Digitalkamera, sondern es wird in einigen Fällen sogar die Geldbörse ersetzen können. Durch NFC-Chips wird uns ermöglicht, Fotos direkt an den Drucker zu senden, zu bezahlen, als Eintrittskarte zu verwenden oder wir bekommen Werbeanzeigen für Geschäfte aufs Handy geschickt, die sich direkt in unserem Umfeld befinden. Sehr praktisch für Schnäppchenjäger…

Scanning Everything

Auch bei dieser These kommt unser „Smarty“ wieder zum Einsatz. Vielleicht haben einige unserer Leser schon die sogenannten QR-Codes verwendet oder gesehen? QR bedeutet Quick Response. Sie begegnen uns hier in Stuttgart im Moment sehr oft an U-Bahn-Haltestellen, wo man sich weitere Informationen wie U-Bahn-Pläne zuschicken lassen kann. Den QR-Code fotografiert man einfach ab und man bekommt die gewünschten Informationen.

P2P-Car-Sharing

Und wenn es keine U-Bahn gibt? Leihen Sie sich doch einfach mal ein Auto von einem Fremden. Undenkbar? In den USA zum Beispiel nicht. Hier wird durch das Peer-to-Peer-Car-Sharing das Ver- und Ausleihen von Autos zwischen Privatpersonen bereits ermöglicht. Neue Versicherungsarten und installierte Geräte zur Diebstahlsicherung schützen die jeweiligen Personen. Diese Art der gemeinschatflichen Nutzung finden wir eine tolle Idee, um die Umwelt zu schützen.

Virtual Mirrors

„Spieglein, Spieglein an der Wand“ ist von gestern! Sag mir Spieglein, wie würde mir eine Kurzhaarfrisur stehen? Diese Frage wird in Zukunft durch virtuelle Spiegel beantwortet. Eine Kamera filmt die Person und projeziert bspw. die Frisur auf den Kopf. So können Frisuren und Make-Ups getestet, oder Kleidungsstücke anprobiert werden. Das entstandene Bild kann dann auch per E-Mail an Freunde versendet oder auf Facebook gepostet werden. Dann muss nur noch „Gefällt mir“ geklickt werden, oder eben nicht.

Was kommt 2011 wirklich?

Was letzten Endes das Jahr 2011 tatsächlich Spannendes für uns bereit hält bleibt abzuwarten. Jedoch steht jetzt bereits schon fest, dass das Smartphone einen wichtigen Platz einnehmen wird.

Was sind wohl die interessantesten Themen für das kommende Jahr? Würden Sie ein paar Tage auf Ihr Handy verzichten, oder Fremden das Auto leihen?

E-Commerce-Trends 2010

Unic, ein Internetdienstleister aus der Schweiz, der internetbasierte Lösungen für E-Business und Enterprise Content Management entwickelt, hat in folgender Präsentation übersichtlich Fakten zum E-Commerce zusammengestellt und Trends für 2010 abgeleitet:

Die Präsentation zeigt sehr schön die Entwicklung vom

  • Electronic Commerce
  • Social Commerce
  • Live Shopping
  • Clubshopping
  • Mass Customization
  • Crowd Sourcing
  • Empfehlungen
  • bis hin zu Shop Blogs
Vor allem stellt Unic hier sehr gut das Konzept der jeweiligen Shoppingform vor, stellt den Nutzen klar heraus, zeigt Beispiele und gibt Ansätze für das eigene E-Commerce. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels und der Handelsverband Deutschland prognostizieren für 2010 eine Wachstum des Onlinehandels um 10 %.
Also den Trend nicht verschlafen und auf den Zug mit aufspringen.