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E-Mail-Marketing erfolgreich einsetzen: 9 Schritte, um die E-Mail-Öffnungsraten zu steigern

Das E-Mail-Marketing hat sich längst als Standardkanal für digitale Kundenkommunikation etabliert. Eine Studie der Deutschen Post ergab, dass in Deutschland rund 751.000 Unternehmen (95% der deutschen Top-Unternehmen) E-Mail-Marketing nutzen (Quelle: statista.com). Das bedeutet, dass immer mehr E-Mails im Postfach miteinander um die Aufmerksamkeit der Lesenden konkurrieren. Wenn Sie dabei nicht das volle Leistungspotential der Kommunikationsmöglichkeit ausschöpfen, haben Ihre E-Mails keine Chance gelesen zu werden.

Menschen schützen sich vor der Flut der täglichen E-Mails. Wenn sie sich von Ihren Inhalten nicht angesprochen fühlen, löschen sie die E-Mails sofort. Mit einer durchdachten Strategie werden Ihre Abonnenten eher dazu tendieren, die E-Mail zu öffnen und Sie bekommen die Möglichkeit Ihre Kunden langfristig zu binden. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das Newsletter-Marketing verbessern können und mehr Anmeldungen generieren.

Warum eigentlich ein Newsletter? Wirkungsvolle Vorteile des E-Mail-Marketings

Heutzutage muss man für die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden kämpfen und immer wieder nach neuen Wegen und Marketing-Strategien suchen. Social Media wird immer populärer, doch lösen sie Newsletter damit ab? Keiner kennt den genauen Algorithmus von Facebook & Co., daher werden die Posts nicht immer Ihren Abonnenten angezeigt. Anders ist das bei E-Mail-Marketing. Dieses Kommunikationsmedium bietet viele Vorteile:

  • Kostengünstig
  • Allgegenwärtig
  • Zuverlässig
  • Gezielte Kundenansprache
  • Leichte Erfolgsmessung
  • Überschaubarer Aufwand
  • Automatisierungsmöglichkeit
  • Flexible Personalisierung
  • Einfache Segmentierung
  • Datenschutz
  • Kurze Reaktionszeit

Neben günstigen Kosten, überzeugen hierbei vor allem die Möglichkeiten der gezielten Kundenansprache, der Marketing-Automation und leichten Erfolgsmessung. Die schnellen Reaktionszeiten der Kontakte erlauben eine genaue Messung des Erfolges einer Kampagne und sorgen für schnelle Ergebnisse.

9 Tipps, Ihre Newsletter-Öffnungsrate zu erhöhen

Die Newsletter-Öffnungsrate ist ein wichtiger Aspekt für den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagne. Wenn nicht geöffnete E-Mails gleich im Papierkorb landen, können die Empfänger Ihre Inhalte nicht kennenlernen. So können Sie die Newsletter-Öffnungsrate steigern:

Tipp #1 Begrüßen Sie Ihre neuen Abonnenten

Die Begrüßungsmail von OMR.

Glückwunsch! Sie haben neue Abonnenten für Ihren Newsletter gewonnen. Diese haben sich gerade entschieden von Ihnen regelmäßig hören zu wollen. Der Moment nach der Anmeldung hat die größte Aufmerksamkeit, da die Abonnenten voll Neugierde und Erwartungen sind. Und das sollten Sie gleich erfüllen. Sobald Sie eine E-Mail nach der Double Opt-In Bestätigung bekommen, begrüßen und bedanken Sie sich für die Anmeldung.

Die Willkommens-Mails haben die höchste Öffnungsrate. Dieses Potential sollte man nutzen. Je nachdem für welches Ziel Sie sich entschieden haben, belohnen Sie Ihne neuen Abonnenten:

  • Umsatzsteigerung: Willkommensgutschein mit klarer Auflösungserklärung.
  • Kundenbindung: Themenübersicht mit zukünftigen Newsletter oder Top 5 der letzten Monate. Ihre neuen Abonnenten werden sich bestimmt über ein kleines Geschenk freuen: Probeanmeldung, Checkliste, Vorlage.
  • Datensammlung: Fragen Sie den Empfänger nach seinem Interesse. In der Zukunft wird es Ihnen helfen, die Themen besser zu segmentieren.

Tipp #2 Betreffzeile richtig formulieren

Der Betreff ist das erste was die Person sieht, wenn der Newsletter im E-Mail-Postfach landet. Gut formulierte, überzeugende Betreffzeilen wecken die Neugier und steigern somit die Öffnungsrate. Doch wenn die Betreffzeile starke Gefühle auslöst und in dem Text nichts dahintersteht, können Sie im schlimmsten Fall die Glaubwürdigkeit verlieren und steigende Newsletter-Abmeldungen erzielen.

Der Newsletter-Text muss das halten, was Sie in der Überschrift versprochen wird. Geben Sie deswegen den Inhalt wahrhaft wieder. Mit Ehrlichkeit kommen Sie viel weiter als mit kurzfristigem Erfolg. Im E-Mail-Marketing erfolgreich zu sein bedeutet, langfristige Beziehungen zum Empfänger aufzubauen und auf diese Weise von hohen Öffnungsraten zu profitieren.

Tipp #3 Absender persönlich ansprechen

Studien belegen, dass die persönliche Ansprache mit dem Vornamen, die Öffnungsrate ebenso erhöhen kann (Quelle: episerver.com). Der Empfänger wird sich persönlich angesprochen fühlen.

Bestätigungs-E-Mail von OMR

Oft wird generisch angesprochen und vergessen, dass dieser psychologische Trick viel Wirkung erzielen kann. Mit persönlicher Ansprache bauen Sie eine vertraute Beziehung mit dem Empfänger auf. Von daher teilen Sie in der E-Mail persönliche Infos vom Empfänger, wie Vorname, Wohnort oder andere Merkmale, die er bei der Anmeldung mitgeteilt hat. „Hi Steffen, weißt Du schon wie Marketing dein Leben bestimmt?“ kommt besser an als „Wie Marketing unser Leben bestimmt“.

Doch Vorsicht! Eine andere Studie (Quelle: newsletter2go.de) bestätigt, dass die Wirkung andersrum sein wird, wenn Sie Ihre Rezipienten mit Nachnamen anschreiben. Solche E-Mails haben geringere Öffnungsraten.

Personalisierte Newsletter eignen sich nicht für jede Situation. Auf Personalisierung in der Betreffzeile sollten Firmen im Bereich Finanzen, Immobilien und Versicherungen verzichten.

Tipp #4 Nehmen Sie die Perspektive Ihres Empfängers war

Überlegen Sie gut, wie Ihr Angebot dem Empfänger helfen kann. Was können Sie ihm anbieten, um seine Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen. Es gibt zwei Wege, diese Herausforderungen zu meistern:

  1. Führen Sie sich das Ziel Ihres Empfängers vor Augen. Dabei können Betreffzeilen, wie „So wirst Du zum SEO-Experten“ helfen
  2. Sprechen Sie Ihre Interessenten auf eine Art und Weise an, dass sie sich in der Betreffzeile wiederfinden können oder eine starke Gruppenzugehörigkeit empfinden. Benennen Sie die Betreffzeile zum Beispiel so: „Perfekte Pizzaschneider für Profis“ oder „Die einfachsten Kochrezepte für Anfänger“

Tipp #5 Stellen Sie Fragen

Ein gutes stilistisches Mittel, um Feedback zu bekommen, ist das Stellen von offenen Fragen, wie z. B. „Wie hat Dir das Produkt gefallen?“. Oder Sie können Fragen stellen, worüber der Empfänger keine Kenntnisse verfügt, aber die Antwort gerne wissen möchte: „Was ist das Marketing-Geheimnis für Immobilienmakler?“ oder “Wie kann ich eine Business-Seite auf Instagram erstellen?“

Solche Fragen helfen ein Dialog mit Abonnenten zu führen, Neugier zu wecken und Leser in die richtige Richtung zu lenken.

Tipp #6 Nutzen Sie die Zahlen und Aufzählungen

Zahlen und Aufzählungen stellen schnelle Lösungen in Aussicht. Niemand hat viel Zeit und Lust für lange Erklärungen. Besonders kleine Zahlen (bis 10) wirken motivierend, weil der Leser das Gefühl bekommt, dass er die Lösungswege gleich überschauen kann.

Der Titel „7 Phasen zur erfolgreichen Vermarktung“ wirkt besser als „Wege zur erfolgreichen Vermarktung“.

Tipp #7 Mit zeitlich begrenzten Angeboten locken

Sommeraktion von Mister Spex

Versuchen Sie den „Fear of missing out“- Effekt. Diese uralte Regel beschreibt die Angst, ein spannendes Erlebnis zu verpassen und das Gefühl, dass die Menschen in der Umgebung ein viel besseres und erfüllteres Leben führen. Verwenden Sie deswegen Formulierungen, die dieses Gefühl vermitteln: „Nur noch bis morgen“, „Gleich anmelden“, „Verpasse deine letzte Chance nicht“.

Sobald ein Angebot als knapp war genommen wird, wird der Leser aufmerksamer. Höhere Öffnungsraten und Handlungsaufforderungen verspricht auch der Zeitdrang. Dieses Phänomen hat zuerst booking.com verwendet. Wenn man nach Hotel-Zimmern sucht, wird in der Echtzeit angezeigt, wie viele andere Interessenten momentan dieses Angebot auch anschauen.

Tipp #8 Mit dem Cliffhanger-Effekt die Leser-Erwartungen erfüllen

Der Cliffhanger-Effekt beschreibt eine Situation, in der sich eine unerfüllte Aufgabe besser gemerkt wird als eine abgeschlossene Handlung. Ein Beispiel ist die nicht abgeschlossene Handlung am Ende eines Filmes. Der Zuschauer wird damit bis zur Fortsetzung zurückgelassen. Dieser Trick lässt sich auch im E-Mail-Marketing durch unvollständige Sätze übertragen.

Den Cliffhanger können Sie z.B. so formulieren: „Du wirst nicht glauben, was dann geschah!“, „Hast Du nicht etwas vergessen?“, „Du bist auf dem richtigen Weg, wenn… “. Solche Überschriften bauen einen gewissen Erwartungsgrad auf und machen den Leser neugierig.

Tipp #9 Überzeugen Sie mit Triggerwörtern und Handlungsaufforderungen

Die Triggerwörter können Gedanken wecken und Gefühle auslösen. Damit können Sie die Aufmerksamkeit beim Leser steigern. Wichtig ist es, nur an positive Assoziationen zu appellieren: „Dein Weihnachtsgeschenk wartet auf Dich“.

Für jede Zielgruppe gibt es eigene Auslöser-Wörter.

B2B: Guide, Checkliste, Wettbewerb, Webinar, Tipps.

B2C: Geschenk, Rabatt, Gewinnspiel.

Um den Empfänger stärker zu überzeugen, verwenden Sie Handlungsaufforderungen: „Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz im Webinar“. Aus dem kurzen Teaser-Text soll sofort klar werden, um was es geht und warum es sich lohnt, die ganze E-Mail zu lesen.

Formulieren Sie den Text kurz und prägnant, damit der Leser Sie schnell versteht.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

E-Mail-Newsletter von TK Maxx
  1. Smartphone-Nutzer vergessen.

Beim Schreiben von Betreffzeilen sollten Sie sich kurzhalten. Viele User lesen die Newsletter auf dem Handy und ab einer bestimmten Länge wird der Text abgeschnitten. Am besten orientieren Sie sich an maximal 60 Zeichen.

2. Zu viele Handlungsaufforderungen

Der Leser wird von zu vielen Buttons in der E-Mail überfordert sein: „Hier zum Blogartikel weiter klicken“, „Empfehle und weiter“, „Mache bei der Umfrage mit“.

3. Das Angebot kompliziert präsentieren, statt den Nutzen im Vordergrund zeigen.

4. Spezifische Zielgruppe ansprechen.

Betreffzeilen wie „Vertikales Marketing im Wandel: Restrukturierungsbedarf der vertikalen Marketingkonzeptionen“ besser vermeiden. Gehen Sie vom Normalverbraucher aus und formulieren Sie die Nachricht verständlich.

Und das Wichtigste: Bevor Sie Ihre Newsletter-Kampagne starten, überlegen Sie mehrmals, wer diese E-Mail bekommen soll und was Sie damit erreichen möchten. Vielleicht brauchen Sie die E-Mail mit dem neuen Angebot nicht an Personen zu verschicken, die das Produkt neulich schon gekauft haben. Wenn Sie exakt bei diesem Produkt kürzlich den Preis reduziert haben, bleibt die Person unter Umständen verärgert zurück und wechselt zum Konkurrenten.

Fazit:

Trotz der herausragenden Position von Sozialen Medien im Kundenkommunikationsbereich, bleibt das E-Mail-Marketing eine hilfreiche Option, um Kunden zu binden und Produkte zu vermarkten. Neben passenden und relevanten Inhalten sind die richtige Betreffzeile der Absender und Versandzeit entscheidend für den Erfolg der Newsletter-Kampagne.

Überlassen Sie nichts dem Zufall. Analysieren Sie ständig die letzten Öffnungsraten und betreiben Sie aktiv die Fehlerkorrektur. So bieten Sie Ihren Kunden das bestmögliche Newsletter-Erlebnis.

Tipps für die Content-Erstellung

Dem User einen Mehrwert bieten – das ist die Aufgabe von Content. Doch erstellt wird der Content nicht nur für den Leser! Auch Suchmaschinen reagieren auf Ihren Content und bewerten ihn. Je besser der Content, desto höher wird Ihre Website bei Suchmaschinen gelistet und besser aufgefunden.

Wir zeigen Ihnen 5 Tipps, die Sie bei der Content-Erstellung beachten sollten und wie Sie Leser UND Suchmaschine zufriedenstellen können:

1. Strategie entwickeln

Was wollen Sie mit dem Content erreichen? Nur mit einer klaren Vorgehensweise können Sie den Content an die Ziele anpassen. Angenommen es geht um eine neue Website:  Wollen Sie mit der Website informieren, Kunden überzeugen oder Kontakte gewinnen? Wen wollen Sie überhaupt ansprechen (Einkäufer, Ingenieure, Privatpersonen…)? Welche Erwartungen haben die Personen in diesem Moment an Sie, bzw. an die Website? Woran messen Sie am Ende guten Content (Verweildauer, Leads…)?

2. Auf Mehrwert prüfen

Betrachten Sie Ihren Content immer aus der Kundensicht! Bieten Sie mit Ihren Texten, Bildern & Co. wirklich einen Mehrwert oder dient der Content als Platzfüller? Je mehr Sie einen Mehrwert bieten, desto dankbarer sind Ihre Leser und Ihre Unternehmen – Ihre Marke profitiert davon.

3. SEO ist die halbe Miete

Eine hohe Platzierung bei Google und anderen Suchmaschinen ist das A und O. Denn nur so schaffen Sie es, dass User Ihre Seite besuchen. Achten Sie daher beim Content auf SEO-Optimierungen und lassen Sie sich beraten – am besten von einer Person, die nachweislich Erfahrung damit hat. Nur sehr gute SEO-Arbeit wird Ihnen helfen, sich bei Google besser zu platzieren! Leider passiert viel im Verborgenen und die Gründe für den Erfolg/Misserfolg sind wenig transparent, da Google selbst sehr verschlossen ist, was die Ranking-Faktoren angeht. Daher achten Sie darauf mit einem Profi zusammen zu arbeiten!

4. Fehler vermeiden

Rechtschreibfehler oder schlechte Bildqualitäten sind ein No-Go – und einfach zu vermeiden! Lassen Sie Texte vor Veröffentlichung lieber einmal mehr prüfen und schauen Sie sich die verwendeten Bilder auf verschiedenen Endgeräten an.

5. Rechtlich alles einwandfrei?

Vor der Veröffentlichung von Bild und Text muss sichergestellt sein, dass Sie diese Inhalte rechtlich veröffentlichen dürfen. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie lieber davon absehen, denn die Strafen im Bereich Urheberrecht sind empfindlich hoch!

 

Achtung, diese Fehler bitte vermeiden!

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – vor Fehlern bei der Contentpflege bleibt leider niemand verschont. Wir listen fünf der häufigsten Fehler auf:

– Zeitplan zu sportlich: Ist das Abgabedatum zu früh gewählt, setzt das alle Beteiligten unnötig unter Druck. Die Folge: schlechter Content und zahlreiche Flüchtigkeitsfehler. Planen Sie für die Erstellung des Contents ausreichend Zeit ein und am besten auch einen Puffer. Und: Machen Sie sich vor dem Start Gedanken zur Strukturierung (bspw.  Dateisystem für das Speichern der Textdateien analog zur Sitemap der Website).

– Falsche Formate: Zu kleine Bilder oder falsche Textformatierungen sehen nicht nur unschön aus, sondern kosten auch wertvolle Korrekturzeit. Es sollte daher von Anfang an genaue Absprachen bezüglich der Formate geben.

– Inhalte gehen verloren: Wenn viele Mitarbeiter an der Content-Erstellung arbeiten, kann etwas verloren gehen. Schaffen Sie eine zentrale Sammelstelle, die über alle Schritte und Inhalte informiert ist.

– Sprachenwirrwarr: Wenn Inhalte mehrsprachig zur Verfügung stehen sollen, rechnen Sie bitte auch dafür genug Zeit ein. Auch das Menü, Bildunterschriften & Co. müssen übersetzt werden. Und auch hier: Ordnung ist das halbe Leben.

– Meta-Informationen sind wichtig: Sie sind zwar auf den ersten Blick nicht sichtbar, aber tragen zur Sichtbarkeit der Seite bei den Suchmaschinen bei. Planen Sie genug Zeit für die Pflege der Meta-Informationen ein! Definieren Sie mit Ihrer SEO-Agentur unbedingt in Ruhe, auf was wie zu achten ist!

Weitere Tipps zur Content-Erstellung und eine genaue Auflistung, was Sie bei der Produktion der einzelnen Content-Arten beachten sollten, können Sie in unserem Whitepaper „Tipps für guten Content“ nachlesen.

Fit mit MOSAIQ – Unsere Top 5 Übungen fürs Homeoffice

In den Mitarbeitern von MOSAIQ stecken viele Talente. Unser Kollege Julian Haspel zum Beispiel ist Experte für Web-Analytics und überprüft damit bei unseren Kunden die Fitness der Online-Maßnahmen. Freiberuflich ist er zudem noch ausgebildeter Fitnesstrainer und macht seine Klienten auch körperlich fit. Viele die derzeit im Homeoffice arbeiten, suchen nach einem Weg, auch in den eigenen vier Wänden fit zu bleiben. Julian gibt daher hilfreiche Fitness-Übungen fürs Homeoffice.

Ein wichtiger Tipp vorab: Strukturiere deinen Tag und baue dir Routinen in deinen Homeoffice-Alltag ein! Die folgenden Übungen kannst du zum Beispiel jeden zweiten Tag absolvieren oder auch mal zwischendurch, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und mit einem klaren Kopf wieder an die Arbeit gehen zu können.

1. Entlaste deinen Nacken!

Mit dieser einfachen Übung sorgst du für mehr Flexibilität im Hals-Nacken Bereich und beugst Verspannungen vor.

Und so geht’s:

Lege deine rechte Hand in den linke Seite deines unteren Rücken und neige dann den Kopf auf die linke Schulter. Mit der linken Hand kannst du nun den Druck ein wenig verstärken, indem du den Kopf sanft ein wenig nach unten drückst. Halte die Position für circa 10 Sekunden und wechsel dann die Seite.

2. Der Rücken-Strecker!

Diese Übung hilft dir nicht nur deinen Rücken zu strecken und so einem Rundrücken vorzubeugen, sondern verbessert gleichzeitig auch die Flexibilität deiner Sprunggelenke und die des unteren Rückens. Eine tolle Kombinations-Übung also! 

Und so geht’s:

Je nachdem wie beweglich du bist, kannst du hier zwischen zwei Varianten wählen. Bei Variante 1 gehst du in die Kniebeuge, bis deine Oberschenkel ungefähr parallel zum Boden sind. Bei Variante 2 gehst du komplett in die Hocke, so tief du kannst. Bei beiden Varianten sollte die Ferse immer fest auf dem Boden sein und die Fingerspitzen aktiv nach oben ziehen. Diese Position hältst du für circa 15-20 Sekunden.

3. Reverse-Butterfly

Der Reverse-Butterfly hilft dir die Muskulatur in der hinteren Schulterkette aufzubauen und ist eine effektive Übung, um nach vorne fallende Schultern und einem Rundrücken vorzubeugen.

Und so geht’s:

Beuge dich mit geradem Rücken (wenn du dir unsicher bist ob der Rücken gerade ist, kannst du ein wenig ins Hohlkreuz gehen) nach vorne. Die Kopf-Stellung ist in Verlängerung der Wirbelsäule. Führe nun die Arme gestreckt nach hinten und ziehe aktiv deine Schulterblätter zusammen. Beende die Wiederholung indem du die Arme wieder vor dem Körper zusammenführst.
Davon machst du 12-15 Wiederholungen in 3-4 Sätzen, je nach Fitnesslevel.

4. Verspannungen in der Schulter lösen

Um den Schultergürtel zu stabilisieren und Verspannungen im Schulterbereich vorzubeugen, ist diese Übung ideal für dich.

Und so geht’s:

Stelle dich aufrecht hin und nehme einen schulterbreiten Stand ein. Führe nun die Arme vor dem Körper zusammen und drehe dabei deine Schultern so ein, dass beide Hand-Außenseiten zueinander zeigen. Um die Übung abzuschließen drehst du die Hände wieder auf und führst die Arme nach hinten. Ziehe dabei die Schultern wieder nach hinten und bringe deine Schulterblätter so weit du kannst zusammen.
Wiederhole diese Übung jeweils 12-15 mal in 3-4 Sätzen, je nach Fitnesslevel.

5. Ab in die Natur

Für den letzten Tipp benötigt es gar kein Video – nehme dir aktive Pause-Zeiten von deinem Homeoffice Alltag, mach deine Lieblingsplaylist an und ab vor die Türe, an die frische Luft. Das reduziert nicht nur Stress und sorgt für bessere Laune, sondern stärkt auch das Herz-Kreislaufsystem und verbrennt mehr Kalorien als du vielleicht denkst. Die Intensität bestimmst du selbst. Wer nicht gerne joggt oder Fahrrad fährt, geht eben eine Runde um den Block spazieren – natürlich immer auf den Mindestabstand achtend.

Wir hoffen unsere Tipps & Übungen helfen dir, deinen Homeoffice Alltag ein wenig abwechslungsreicher und aktiver zu gestalten. Du hast noch Fragen? Lass uns gerne einen Kommentar da und wir antworten dir so bald wie möglich.

Wer Lust auf noch mehr Fitness-Tipps oder ein persönliches Coaching hat hat, wird hier fündig.

Praxis-Interview zu Blogs: SchwörerHaus und Hainbuch berichten

AUS DER PRAXIS: INTERVIEW MIT TOBIAS CHRISTOPH VON SCHWÖRERHAUS

Der Blog von SchwörerHaus belegt in unserem Ranking den 6. Platz. Wir haben mit Tobias Christoph, Leiter Architektur + Marketing bei SchwörerHaus, über seine Erfahrung mit dem Blog gesprochen.


Warum haben Sie sich für einen Blog entschieden?

Wir wollten eine eigene Plattform schaffen, auf der sich Bauherren und Hausbesitzer untereinander sowie mit unseren Haus-bauexperten austauschen können. Mit Fachbeiträgen aus den verschiedenen Abteilungen geben wir nützliches Wissen und Tipps an an-gehende Bauherren und an unsere Kunden weiter. Aber auch sonstige Informationen rund um die Themen Bauen und individuelle Fertighäuser kommunizieren wir über diesen Kanal. Für SchwörerHaus hat der Hausbau-Blog daher mehrere Funktionen: wir möchten Bauherren allgemein über das Thema Haus bauen informieren (Expertentipps), eine Kommunikationsplattform für angehende Bauherren und Kunden schaffen, wir möchten herausfinden, welche Themen angehende  Bauherren beschäftigen,  Nähe zu den Experten aus den verschiedenen Fachabteilungen bei SchwörerHaus schaffen und zuletzt auch einen Einblick  hinter die Kulissen bei uns geben. Und dass der Blog für unsere SEO-Maßnahmen natürlich auch hilfreich ist, darf an dieser Stelle nicht vergessen werden.

Wie ist das erste Feedback darauf? 
Anfangs konnten die meisten noch nicht nachvollziehen, wozu wir einen Blog brauchen. „Wir haben doch schon genug Kanäle“ war eine der häufigsten Aussagen dazu. Nachdem wir jedoch unsere Pläne und den Sinn dahinter erklärt hatten, ist die anfängliche Skepsis schnell verflogen. Mittlerweile haben sich die ersten Kollegen schon als begeisterte Schreiberlinge entpuppt.

Wie haben Ihre Kunden darauf reagiert, haben Sie bereits Feedback bekommen?
Der Schwörer Hausbau-Blog ist seit 2010 online. Die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr kontinuierlich an und wir haben eine ordentliche Verweildauer, was uns die Relevanz der Themen bestätigt. Auch an den vielen Kommentaren sehen wir, dass die Themen auf Interesse stoßen und wir damit manch interessante Diskussion – auch unter den Lesern – anstoßen. Dies bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und darauf aufbauen wollen.

Was wird besonders gerne gelesen? 
Dazu machen wir regelmäßig Auswertungen, um noch mehr relevanten Content den Lesern zu bieten. Die beliebtesten Beiträge sind allgemeine Ratgeber-Themen rund ums Haus bauen.

Wenn Sie an die Einführung des Blogs denken: Welche Herausforderungen hatten Sie?
Die Herausforderung lagen und liegen vor allem darin, dass unsere Beiträge von 30 verschiedenen Autoren geschrieben werden, um die Authentizität der Inhalte zu wahren. Alle Kolleginnen und Kollegen schreiben ihre Beiträge neben ihren Haupttätigkeiten in den Abteilungen und teilweise Pflichten als Abteilungsleiter selbst. Einen Montageleiter oder Ausstattungsberater deshalb zu überzeugen, warum genau ihr Beitrag für unseren Blog so wichtig ist, ist die große Herausforderung in unserer Marketingabteilung. Alle Beiträge werden von uns dann nochmals gegengelesen und auf Stilistik und Sprache korrigiert.

Welchen Tipp geben Sie Unternehmen, die selbst einen Blog planen?
Ein Blog soll keine zweite Webseite sein, in der alle Inhalte nochmals gespiegelt werden. Es wichtig, dass Sie den Leser über eine andere (emotionale) Ebene erreichen und Facetten aufzeigen, die so auf der Webseite nicht kommuniziert werden. Seien Sie authentisch, zeigen Sie die Persönlichkeit des Unternehmens und vor allem: lassen Sie auch eine Diskussion zu.

Tobias Christoph Leiter Architektur + Marketing

 

DER HAINBUCH-BLOG: ERSTER IM BEREICH SPANNTECHNIK

Seit wenigen Wochen ist der Blog des Spanntechnik-Spezialisten HAINBUCH aus Marbach am Neckar online. Hier zieht Tobias Reiff, Online Marketing Manager bei HAINBUCH, über die Einführung Bilanz und gibt Tipps, auf was bei der Einführung eines Blogs zu achten ist!

 

Warum haben Sie sich für einen Blog entschieden?
Mit unserem Blog möchten wir neben den offiziellen Unternehmensmitteilungen auch einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Wir berichten u. a. über Aktivitäten des betriebseigenen Sportvereins, Mitarbeiter stellen Karrieremöglichkeiten und ihren persönlichen Werdegang bei HAINBUCH vor und bei über 70 Jahren Erfahrung rund um die Spanntechnik, haben wir einige Tipps in petto. Zudem ist ein Blog natürlich auch aus Sicht des Online-Marketings ein sehr wertvolles Instrument um bei Google & Co. ein besseres Ranking zu erreichen.

War es leicht, Teammitglieder dafür zu gewinnen?
Anfangs konnten die meisten noch nicht nachvollziehen, wozu wir einen Blog brauchen. „Wir haben doch schon genug Kanäle“ war eine der häufigsten Aussagen dazu. Nachdem wir jedoch unsere Pläne und den Sinn dahinter erklärt hatten, ist die anfängliche Skepsis schnell verflogen. Mittlerweile haben sich die ersten Kollegen schon als begeisterte Schreiberlinge entpuppt.

Wie haben Ihre Kunden darauf reagiert, haben Sie bereits Feedback bekommen?
Der Start unseres Blogs hat sich sehr schnell herum gesprochen und wir haben schon viele positive Rückmeldungen
erhalten. Die meisten Kunden sind
gespannt was wir alles berichten werden. Jetzt gilt es spannende Beiträge zu liefern und das Interesse am Blog langfristig hoch zu halten.

hainbuch-blog-teaser

Wissen Sie schon, was besonders gerne gelesen wird?
Da unser Blog erst wenige Wochen alt ist, haben wir natürlich noch nicht allzu viele Beiträge online. Aktuell läuft jedoch unser Tippspiel zur Fußball-EM. Die Beiträge dazu werden sehr gerne gelesen und wir können dadurch auch eine deutlich steigende Teilnehmerzahl beobachten. Auch das ist ja das Gute an einem Blog, die Interaktion mit den Lesern.

Wenn Sie an die Einführung des Blogs denken: Welche Herausforderungen hatten Sie?
Die größte Herausforderung war anfangs genügend Content
zusammen zu bekommen. Die Beiträge werden natürlich zusätzlich zu den eigentlichen Aufgaben der Kollegen geschrieben. Da mussten wir zu Beginn schon noch mehr hinterher sein. Auf technischer Seite lief der Projektverlauf völlig reibungslos ab.

Welchen Tipp geben Sie Unternehmen, die selbst einen Blog planen?
Es ist sehr wichtig von Anfang an mehrere Personen aus verschiedenen Bereichen mit ins Boot zu
holen. Denn nur mit authentischen Beiträgen wird ein Blog für die Leser interessant. Wir merken, dass es den Kollegen mittlerweile auch richtig Freude bereitet.

Online Marketing Manager bei HAINBUCH: Tobias Reiff

Schreiben fürs Web: Gewusst wie!

Eine Zeitung in den Händen zu halten und Artikel zu lesen stellt schon einen enormen Unterschied zum Lesen eines Textes im Internet dar. Sei es vom Computer, Laptop oder Smartphone aus. Nun denken aber viele, dass der Text selbst sich nicht von der Offline- zur Online-Welt zu unterscheiden braucht. Aber genau das tut es! Das Texten fürs Web differenziert sich sehr von den klassischen Zeitungsartikeln. An was liegt das genau?

Leseverhalten und das Medium Internet

Erstens liegt das am Leseverhalten und am Umgang mit dem Medium Internet an sich. Das Problem bei der Nutzung des Internets liegt darin, dass der Internetsurfer erwartet, dass er unter Zeitdruck die Relevanz eines Inhaltes schnell für sich erfassen kann. Die darin enthalten Informationen möchte er miteinander verknüpfen und somit auswerten können. Vor allem sollen die Informationen für den Internetnutzer auffindbar sein, das heißt über Suchmaschinen gefunden werden.
Zudem kommt, dass das Leseverhalten online vollkommen anders ist. Die Lesegeschwindigkeit ist bis zu 30% langsamer, nur 16% lesen den ganzen Text und nur 20% aller Internettexte werden überhaupt gelesen. Diese Phänomen kennen wir von uns selber. Wir überfliegen meistens die Texte nur und springen mit den Augen nach fett markierten Wörtern und scannen somit den Inhalt. Und wie erstellt man nun einen solchen scannbaren Text?

Scannbare Texte erstellen

Folgende Punkte sollten dabei berücksichtigt werden:

  • Schriftgröße min. 11pt, Schriftart Tahoma oder Verdana
  • Fettungen: ca. zwei Fettungen pro Absatz und nicht mehr
  • Kurze Absätze: 3-5 Zeilen mit aussagekräftigen Überschriften
  • Möglichst ein Kernargument pro Absatz, das erleichtert das schnelle Verstehen der Inhalte
  • Das Wichtigste zuerst in jedem Artikel und in jedem Absatz, da selten der ganze Text gelesen wird
  • Links setzen, um Informationen zu verknüpfen
  • Wichtiges nicht nur im Fließtext darstellen, sondern auch in Grafiken, Diagrammen, Textkästen, Bullet-point-Listen, nummerierten Listen oder Tabellen

Gute Inhalte schaffen

Es reicht aber nicht aus, die Texte nur scannbar zu machen. Sondern Texte, die gut geschrieben und inhaltlich relevant sind, werden gelesen. Das ist eine Kunst für sich, jedoch stellen wir hier kurz ein paar Schritte vor, die dabei helfen können, einen Text zu erstellen:

  • Für wen schreiben Sie? Definieren Sie Ihre Zielgruppe.
  • Beantworten Sie die W-Fragen:
    Wer? Was? Warum? Wann? Weshalb? Wo? Und für wen?
  • Was ist die wichtigste Information für Ihre Zielgruppe?
    Definieren Sie Ihre Kernaussage.
  • Wählen Sie ein Keyword (Schlagwort, Suchbegriff).
  • Fassen Sie die wichtigsten Antworten auf die W-Fragen
    in einem einleitenden Satz zusammen (Teaser).
  • Schreiben Sie den Text (einen Absatz).
  • Machen Sie den Text scannbar.
  • Schreiben Sie eine Überschrift.

Texte auffindbar machen

Die ersten beiden großen Schritte sind geschafft. Der Text ist geschrieben und für das Web aufbereitet. Jetzt muss der Text nur noch gefunden werden! Hier kommt die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel. Doch bevor ich hier selbst noch einen unscannbaren und viel zu langen Text schreibe, werde ich daraus einen extra Blogbeitrag machen (Link wird dann hier nachgetragen). To be continued ;-)