Schlagwort-Archiv: Kommunikation

AIKA Blog ist online

Ein Blog, in dem ausschließlich Agentur-Chefs schreiben? Das gibt es jetzt! Im AIKA-Blog engagieren sich die Inhaber von Agenturen und schreiben über verschiedene Themen der Kommunikation – persönliche Meinung inklusive!

Aktuell zum Beispiel zu den Themen „Social Web – Chancen für die Guten“ und „Innovative Produkte brauchen innovative Kommunikation!“. Neugierig?

AIKA ist die Allianz inhabergeführter Kommunikationsagenturen in Deutschland. Der Verband richtet sich an alle Agenturen, die inhabergeführt sind und hohen Wert auf Qualität und kontinuierliche Weiterentwicklung legen. Wir haben AIKA als Initiator und Gründungsmitglied mit aus der Taufe gehoben. Aktuell engagieren sich rund 40 Agenturen aus dem gesamten Bundesgebiet. Ich selbst schätze bei AIKA vor allem den Austausch unter den Agenturinhabern – und staune, wie ähnlich die Herausforderungen sind, egal ob Online-, Klassik-, PR- oder Event-Agentur. Hier gibt es noch mehr zu AIKA…

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Kommunikation 2.0 und die „Social Media-Kakophonie“

Das Web 2.0 und social media ist schon längst Realität, doch in den Unternehmen hat sich dieser Gedanke noch nicht durchgesetzt. Ein schönes Interview zu Web 2.0 und social media hat Meedia mit dem PR-Experten Tilo Bonow geführt.

Darin beschreibt Tilo Bonow Social Media und erfolgreiche Social Media-Kampagnen.  Aber er sagt auch, dass mittlerweile ein Kommunikations-Chaos entsteht, weil einzelne Abteilungen und Mitarbeiter eigenständig im Web 2.0 aktiv sind. Das führt dazu, dass keine strukturierten Vorgehensweisen definiert werden und in der Regel auch kein Plan oder gar eine Kampagnenkonzept existieren um das Unternehmen sicher für die „Kommunikation 2.0“ zu machen.

Um diese Behauptung zu untermauern, führt er einige Beispiele an, z. B. dass ein Unternehmensblog entwickelt wird, ohne die PR-Abteilung in die Pläne einzuweihen oder dass es Firmen gibt, die vier Twitter-Konten hatten, aber die einzelnen Twitterer nichts voneinander wussten. Klingt nicht sehr wahrscheinlich, aber auch ich musste schon die Erfahrung machen, dass ein Kunde nichts von dem Twitter-Account seiner amerikanischen Tochtergesellschaft wusste.

Ein Unternehmen durch den Web 2.0 Dschungel zu führen ist daher nichts was man nebenbei machen sollte. Es bedarf eines guten Konzepts. Es ist nicht notwendig gleich mit großen und aufwändigen Aktionen zu starten, aber auch die ersten kleinen Schritte sollten wohl überlegt sein.

Darüber hinaus stellte Arno Schümann von der Festo AG auf einer Veranstaltung fest: „Technik allein wär zu kurz gesprungen – denn Enterprise 2.0 ist eine Einstellung„. Das gilt sicherlich auch in der Außenkommunikation. Es ist nicht damit getan Tools und Werkzeuge, wie z. B. ein Blog zu installieren, sondern die Mitarbeiter müssen geschult werden und die Web 2.0 Pläne des Unternehmens verstehen.

Nur so ist sichergestellt, dass Ihr Unternehmen die neue Form der Kommunikation auch zu seinem Vorteil nutzt.

„Massensterben der alten Welt“

Unter dieser etwas provozierenden Headline ist in der aktuellen Ausgabe der HORIZONT ein Interview mit den Agenturchefs Tonio Kröger und Amir Kassaei (beide DDB Group Germany) veröffentlicht. Allen, die unseren Blog-Eintrag zur „Kommunikation ab 2009“ interessant fanden, möchte ich diesen Artikel ans Herz legen. Sehr interessant!

Zusammengefasst geht es um die Sichtweisen von Kröger und Kassaei, die künftig eine veränderte Ausrichtung von Agenturen erwarten, inbesondere in ihrer Beziehung zu Kunden und einer insgesamt werte-orientierteren und nachhaltigeren Kommunikation der Zukunft. HORIZONT Ausgabe 17/2009, Seiten 20+21.

Kommunikation nach 2008.

Die Krise macht mir immer klarer: Es gibt eine Kommunikation bis 2008.
Und eine ab 2008.

Gewagte These? Wohl war. Aber was würden Sie sagen, wenn Ihnen eine Bank heute 8, 10 oder 14 % Rendite verspricht? Ich würde sagen: die sind ja noch aus dem letzten Jahr! Denn genau solche Versprechen waren bei vielen Banken und Finanzberatern noch bis vor wenigen Monaten üblich – und sind jetzt nirgends mehr zu finden.

Die Finanzkrise mit all ihren Folgen hat uns gezeigt, wie aufgeblasen, überzogen und künstlich das System in weiten Teilen war. Und die Folgen haben uns jetzt dafür sensibilisiert, nicht alles zu glauben. Oder besser: Die Folgen haben uns wesentlich skeptischer und kritischer werden lassen. Weiterlesen