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Google AdWords News – Erweiterte Kampagnen

Google geht mit der Zeit und optimiert nun das Werbenetzwerk Google AdWords für mobilen Endgeräte. Für eine einfachere und intelligentere Kampagneneinstellung, stehen nun so genannte „Erweiterte Kampagnen“ zur Verfügung. Bestehende Google Konten können derzeit manuell auf die „Erweiterten Kampagnen“ umgestellt werden. Spätestens Mitte 2013 werden dann alle Konten durch Google automatisch umgestellt.

Ein kleines Video gibt einen ersten kurzen Einblick darüber, warum Google nun ihr Werbenetzwerk optimiert:

Neuerungen:

  • Marketing für alle Gerätetypen: Es ist nicht mehr nötig Kampagnen nach Geräten zu klassifizieren, was Google früher aufgrund einfacher Analysemöglichkeit empfohlen hatte zu trennen. Jede Kampagne wird nun für alle Geräte, sei es ein Desktop, Tablet oder Smartphone ausgeliefert und die Gebote können gezielt angepasst werden.
  • Verschiedene Nutzerkontexte: Standort, Tageszeit und das verwendete Gerät beeinflussen den Erfolg einer Anzeige und bieten Ihnen neue Möglichkeiten, potenzielle Kunden noch zielgerichteter mit relevanten Informationen zu erreichen.
  • Neue Conversion-Typen: es kann analysiert werden, wie die Kunden mit verschiedenen Geräten auf die Anzeigen reagieren.

Die manuelle Umstellung ermöglicht die Schaltung der Kampagne auf alle Geräte und bietet die Möglichkeit für mobile Geräte die Gebote automatisiert anzupassen:

Adwords erweiterte Kampagnen Schritt 1

Im nächsten Schritt können die Gebotseinstellungen für mobile Geräte vorgenommen werden. Bspw. kann mehr geboten werden, wenn ein mobiles Endgerät sich in der Nähe eines bestimmten Standortes befindet. Das ist sehr wichtig für den stationären Handel:

Adwords erweiterte Kampagnen Schritt 2

Erweiterte Kampagnen ermöglichen es somit einfacher, strukturierte Kampagnen zu verwalten, ohne dabei nahezu identische Kampagnen für verschiedene Geräte zu erstellen.

Abgesehen davon gibt es auch in den bestehenden Funktionen kleine Verbesserungen, so können bspw. die AdWords Extensions „Sitelinks“ nicht mehr nur auf Kampagnen-Ebene, sondern sogar pro Anzeigengruppe eingestellt werden. Dies ermöglicht nun endlich eine zielgruppen-genauere und produktspezifischere Kommunikation.

Ob diese neuen Kampagneneinstellungen eine erhoffte Verbesserung der Conversions nach sich ziehen, bleibt abzuwarten. Die Chancen stehen zumindest schon einmal sehr gut. Wir werden das weiter monitoren und analysieren.

 

Weiterführende Informationen:

Google AdWords Blog

Google Webseite Erweiterte Kampagnen

 

The New Bing – auch hier wird es sozialer

Was Google kann – kann Bing vielleicht besser? Google ebnete den Weg der sozialen Suche bereits vor einigen Monaten. Die Auswirkungen die diese Neuerung auf die Suche, die Suchmaschinenoptimierer und Webseiten hatte, darüber haben wir bereits in diesem Beitrag berichtet.

Es ist ja fast schon üblich, dass der Platzhirsch Google mit solchen Innovationen vorlegt und andere Suchmaschinen dann irgendwann nachziehen. Jetzt wird Bing ein großes Update ausrollen und kündigt „The New Bing“ an. Und was ist so neu am neuen Bing? Nun, auch Bing konzentriert sich ab sofort stark auf die soziale Suche.

Bing selbst antwortet auf die Frage „warum das Ganze?“ mit „The search industry was built on keywords, links and labels – static nouns pointing to pages. This approach is great for finding sites but search is about more than simply finding information, it’s also about taking action.“ Das klingt für mich wieder ganz klar nach dem Indiz, dass es sich in Zukunft kaum mehr ein Unternehmen leisten kann, sich dem Social Web zu entziehen.

Die Standardsuchergebnisse werden bei Bing um Empfehlungen und Erfahrungsberichten von Freunden erweitert. Ganz vorne mit dabei natürlich Facebook, da diese beiden bereits eine Kooperation miteinander eingegangen sind. Hat ein Facebook-Nutzer Bing zur Verknüpfung autorisiert, werden seine Daten geprüft und analysiert ob dieser durch seine Like-Angaben, Profil-Informationen und Bildern die Frage des befreundeten Suchenden beantworten kann.

Als erstes werden die Updates in den USA ausgerollt. Wir müssen uns also noch etwas gedulden und warten schon gespannt darauf. Vorab bietet Bing aber schon mal einen kleinen Werbespot:

Google+ fängt gerade erst an – Android heißt das Zauberwort

Facebook ist uneinholbar und wird nie zu schlagenI have moved to Google plus sein – so dachten viele bis vor gut einem halben Jahr. Dann kam Google+ und zeigte zunächst mal riesiges Wachstum. Innerhalb von zwei Wochen waren es damals schon 10 Millionen Nutzer, zwei Wochen später das Doppelte und vier Monate nach dem Start – alleine im Monat Dezember – verzeichnete Googles Social Network immer noch 25 % Wachstum. Eine große Euphorie brach aus und viele aus der Webszene änderten ihr Profilbild bei Facebook in „I have moved“ – mit Google-plus-Logo in der Ecke. Manche löschten auch gleich ihren Facebook-Account.

Auf Euphorie plus folgt Ernüchterung plus

Doch genauso stark und schnell wie die Euphoriewelle kam, war dann auch die Welle der Ernüchterung. Nach Artikeln wie 10 Gründe, warum Google+ gegen Facebook gewinnt ahmte Facebook plötzlich die beliebtesten Funktionen von Google+ nach (Circles, Hangouts, Abonnieren) und es kamen recht schnell andere Artikel-Überschriften wie US-Magazin Slate erklärt Google+ für tot und Google Plus ist tot. Das Fehlen einer API wurde kritisiert, genau wie die lange Zeit nicht existenten Unternehmensprofile – die es inzwischen aber gibt.

Potential in Verknüpfung mit dem boomenden Android

Ich glaube aber nach wie vor, dass die Hochzeit bei Google+ noch kommt. Android hat den größten Marktanteil bei Smartphone-Betriebssystemen (über 50 %) und und wächst auch noch am stärksten – dem ganzen Apple-Hype zum Trotz. Und Android gehört zu Google. Wenn Google also künftig die Vernetzung mit Android sauber hinbekommt, dann wird alleine das zu einem riesigen Vorteil gegenüber Facebook werden.

Dreikampf? Google+, Facebook – und Microsofts so.cl

Bislang hat kein anderes Social Network ein eigenes Betriebssystem für Smartphones. Sollte nun also nicht Apple noch eine Kooperation mit Facebook eingehen, wird das Google+ eine Sonderstellung ermöglichen – bis dann Microsoft mit Socl (Codename: Tulalip) vielleicht in den Markt drängt. Dann werden die Karten wieder neu gemischt, denn auch Microsoft hat mit Windows Phone ein Smartphone-Betriebssystem am Start – und Microsoft wird sicher versuchen, seine Dominanz bei Betriebssystemen für PCs zum eigenen Vorteil zu nutzen. Bislang ist es bei so.cl aber noch sehr, sehr ruhig.

SEO, Google+ und Search plus Your World

Und noch etwas spricht für Google+: Die Verknüpfung mit der Suchmaschine Google. Suche ich als eingeloggter Google-User etwas bei Google, bekomme ich schon heute bei den organischen Suchergebnissen und bei den Anzeigen (Google Adwords) angezeigt, wem meiner Freunde bei Google+ das gefällt (bzw. der Seite +1 gibt).

Schon das deutete an, dass Social Media und SEO immer mehr zusammenwachsen. Als Google nun kürzlich Search plus Your World bei google.com einführte, wurde noch klarer, wohin die Reise geht. Wer Search plus Your World verwendet, sieht eine Mischung aus „objektiven“ und personalisierten Suchergebnissen. Dabei werden sogar private Daten in Google+ mit einbezogen, insofern der Suchende zu den Kreisen gehört, die das sehen dürfen. Mit einem Klick kann die normale Suche wiederherstellt werden – oder alternativ auch eine rein personalisierte Suche angezeigt werden.

Search plus Your World (Google) - Screenshot

Einerseits bietet Google damit neue Optionen bei der Suche, die viele Menschen sicher hilfreich finden. Und andererseits erhöht Google damit den Anreiz, sich bei Google+ anzumelden – denn ohne Account dort funktioniert Search plus Your World nicht.

Ausblick zu Google+ und Marktführerschaft Social Networks

Es bleibt definitiv spannend im Markt der Social Networks. Am Ende des Jahres 2012 dürfte Facebook allerdings von der Nutzerzahl her weiter die Nase vorn haben. 800 Millionen Nutzer sind schon eine gewaltige Marke an die die anderen erst einmal rankommen müssen. Aber Mitte oder Ende 2013 kann es schon ganz anders aussehen. Auf jeden Fall treibt der Konkurrenzdruck die Innovationen voran und das ist gut so – so ärgerlich es auch ist, dass viele von uns derzeit dreifachen Aufwand beim Posten betreiben müssen.

Bislang sind die Nutzer bei Google+ jedoch in der Tendenz eher männlich, jung und sehr technik-affin. Voraussetzung für den Erfolg von Google+ wird sein, dass es aus der Nerd-Ecke rauskommt und demographisch näher an die Durchschnittsbevölkerung heranrückt.

Google+ hat bislang 83 % inaktive User, heißt es. Das mag sein. Aber diese User sind durch die stetige Benutzung von Google als Suchmaschine quasi permanent nur einen halben Klick von Google+ entfernt. Sie brauchen nur noch mehr Gründe, um Google+ zu nutzen und die werden kommen – wenn auch überraschend langsam. In einigen Kategorien hat Google+ bereits die Nase vorn.

Ich bin sicher: Wir werden noch viel von Google+ hören und der Zenit ist noch längst nicht überschritten. Es fängt gerade erst an. Es gibt auch Zahlen dazu. Wer hält dagegen?

Ein „Plus“ für Unternehmen? – Google+ startet mit Business-Profilen

Was bei Facebook schon lange möglich war, funktioniert künftig auch bei Google+: War es für Unternehmen bislang nicht möglich, Unternehmensprofile bei Google+ zu erstellen, ist dies seit einigen Wochen möglich. Von nun an haben Firmen die Gelegenheit mit den sogenannten Google+-Pages, die explizit für Unternehmen und Marken gedacht sind, eine Fanbasis aufzubauen und Inhalte mit ihnen zu teilen.

Laut einer Forsa-Studie nutzen bereits 6 Prozent der deutschen Internetnutzer das soziale Netzwerk von Google. Das sind genauso viel, wie der Microbloggingdienst von Twitter. Bei Facebook sind es bereits 51 Prozent der Internetnutzer, die das Netzwerk nutzen.

Optisch bieten die Google+-Pages nichts Neues, denn das Design hat Google weitgehend von den privaten Profilen übernommen. Auffallend ist der +1-Button unter dem Profilbild, mit dem die Unternehmensseite schnell weiterempfohlen werden kann. Ebenfalls anders wie bei den Privatprofilen sind die „Circles“ in der linken Spalte. Mit diesen können sich Unternehmensseiten gegenseitig in ihre Kreise hinzufügen. Unterhalb davon gibt es einen Überlick über die Anzahl der Fans der Seite.

Bei MOSAIQ sieht das dann so aus:

Die Funktionen für ein Unternehmen unterscheiden sich aber von den Funktionen der privaten Nutzer. So haben Unternehmensseiten erst die Möglichkeit User in ihre Kreise aufzunehmen, nachdem sie von dem User hinzugefügt wurden.

Aufgrund der Tatsache, dass die Google+ -Posts, wie auch die Facebook-Posts der Unternehmen, in die Suchergebnisse bei Google mit eingebunden werden, lassen sich die Unternehmensseiten besser auffinden. Zusätzlich werden bereits heute einige Google+ -Inhalte bei den Suchergebnissen in Google angezeigt. Goolge+ plant eine Analytics-Einbindung, welche helfen soll die Aktivitäten auf der Plattform zu messen und zu verstehen. Eine weitere nützliche Funktion ist das Erstellen von verschiedenen Circles, das ein individuelles Teilen von Inhalten erlaubt. Ebenfalls eine hilfreiche Funktion ist der +1-Button, mit dessen Hilfe die Businesseite beworben werden kann. Durch implementieren auf der eigenen Webseite können Produkte und Diesnstleistungen weiterempfohlen werden. Mittels der in der Testphase steckenden Funktion „Direct Connect“ werden die +1-Informationen künftig auch in der Google-Suche angezeigt.

Allerdings gibt es auch noch genügend Optimierungsbedarf. So können beispielsweise Profile nur von einem bereits bestehenden Google-Nutzer eingerichtet werden und es können noch keine Administratoren hinzugefügt werden. Dies ist dann wichtig, wenn mehrere Mitarbeiter eine Business-Seite betreuen. Des Weiteren ist es ebenfalls noch nicht möglich Kommentare auf eine Google+ -Wall eines Unternehmens zu setzen. Der Dialog mit einem Google+-Nutzer ist bis dato nur via Kommentar auf einen Post möglich. Ebenfalls optimierungsbedürftig ist die Google+-URL. Während man bei Facebook die Möglichkeit hat, eine Vanity-URL zu beantragen, ist dies bei Google+ noch nicht der Fall.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Unternehmensprofile bisher nicht mehr als ein wenig erweiterte Privatprofile sind. Ihnen fehlt noch die Möglichkeit, durch Apps und zusätzliche Tabs das Unternehmensprofil zu individualisieren und sich somit von anderen Seiten abzuheben. Gespannt kann man dagegen auf die „Direct Connect“-Funktion und auf die geplante Analytics-Einbindung sein.

„Frisches“ von Google – Freshness-Update

She´s fresh, fresh. Exciting, she´s so exciting to me„. Die Rede ist von der Erneuerung „Freshness“ bei Google. Das Update ist der Nachfolger des Panda-Updates und soll mühevolles und engagiertes Publizieren belohnen.

Wie Amit Singhal im offiziellen Google Blog schreibt, will Google mit dem Freshness-Update die Aktualität von Webinhalten stärker berücksichtigen. Damit möchte Google den Nutzern noch mehr geben, was sie suchen und geht meist davon aus, dass ein Nutzer das neueste und aktuellste Ergebnis suchen möchte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sucht man, wie im Blog von Google beschrieben, nach „Olympia“ (ohne Jahreszahl), geht die Suchmaschine stillschweigend davon aus, dass man nach aktuellen Informationen zu den Olympischen Spielen 2012 sucht. Sucht man allerdings nach „Titanic“, ist es egal, wann die Informationen geschrieben wurden, sofern nicht ein gleichnamiges Schiff vor kurzem einen Eisberg gerammt hat.

Google scheint im Prinzip bei gleichem Content meist das Jüngste zu bevorzugen. Der Webindex von Google wird so aufbereitet, dass er nicht nur Mehrfachinhalte erkennen, sondern auch veralteten Content von neuem unterscheiden kann. Anders ausgedrückt: Google wird jetzt noch stärker die Suchanfragen klassifizieren und die Aktualität mit berücksichtigen. Das Freshness-Update soll bis zu 35 Prozent der Suchanfragen beeinflussen. Beim Panda-Update waren es im deutschsprachigen Raum gerade mal zwischen sechs und neun Prozent.

Was bedeutet das für die Unternehmen? Sie sollten darauf achten, relevanten und gleichzeitig aktuellen Inhalt zeitnah zu publizieren. Bei dem Freshness-Update werden vor allem Newsseiten und Brands von profitieren, da diese häufig neuen und frischen Inhalt haben und aufgrund ihrer Beliebtheit häufig geklickt werden.

Inhalt ist nach wie vor König, er muss aber „fresh“ sein – fresh Content is King ;-)