Schlagwort-Archiv: Digitales Marketing

Digital Analytics – 4 Schritte für mehr Conversions

Mehr Conversions und Leads generieren – das gelingt am besten mit datengetriebenem Marketing. Doch welche Grundpfeiler müssen in der Daten-Analyse bereits gesetzt werden um mehr Conversions und Leads zu generieren? Wir zeigen Ihnen in unseren Praxis Tipps in 4 Schritten, wie Sie mit Digital Analytics startklar für Ihr Business sind.

Schritt 1: Drei Datenansichtsfilter

Wie erreicht man eine höhere Datenqualität? Hierzu reicht es nicht aus nur den Google Analytics Tag auf der Website zu implementieren. Verschiedene Datenansichtsfilter können verfälschte Daten überschreiben oder unerwünschte Zugriffe herausfiltern. So erreichen Sie eine möglichst saubere Datengrundlage. Die drei Datenansichtsfilter können wie folgt aussehen:

1. Interne Zugriffe
Die erfassten Daten sollten nur Zugriffe der Website-Besucher anzeigen und die eigenen Zugriffe auf die Website NICHT mitzählen. Damit das gelingt empfiehlt es sich, zwei verschiedene Datenansichten für Ihre Google Analytics Property anzulegen (interne IP-Filter, Rohdaten)

2. Quelle/Medium – Die richtige Besucherquelle
Nutzer gelangen über viele verschiedene Wege auf Ihre Website. Die Einstiegsseite kann Rückschlüsse auf die Online Marketing Performance geben, weshalb sichergestellt werden muss, dass die Besucherquelle dem richtigen Medium und damit der korrekten übergeordneten Channel-Gruppierung zugeordnet werden kann.
Im folgenden Beispiel kamen Besucher über die organische Suche der T-Online.de Seite auf die Website, Google hat diesen Einstieg aber fälschlicherweise als Verweis (referral) markiert.

3. Lower Case Filter
Damit Kampagnen-Namen und auch interne Suchbegriffe nicht in verschiedenen Schreibweisen gedoppelt in den Daten auftauchen, benötigt man einen Lowercase-Filter. So werden Schreibweisen vereinheitlicht und Daten nicht mehr separat gemessen. Aus „herbstsale_2020“ und „Herbstsale_2020“ wird somit einheitlich ein einzelner Eintrag > „herbstsale_2020“.
Schauen Sie also regelmäßig in Ihre Google Analytics Daten und prüfen Sie auch im Detail wie ihre Seitenaufrufe gemessen werden.

Schritt 2: Individuelles Tracking

Wie erreichen Sie Ihre Ziele? Indem Sie für Ihre Website ein individuelles Tracking einrichten! Neben Seitenaufrufen, Absprungraten oder Besucherquellen erfassen Analyse-Tools wie Google Analytics bereits eine Vielzahl an Metriken und Dimensionen automatisiert. Wenn Sie jedoch detaillierte Insights über das Besucherverhalten erhalten wollen, ist ein Trackingkonzept mit Event-Tags zu empfehlen.
Eine leichte Umsetzung kann mit dem Google Tag Manager erreicht werden. Mit dem kostenlosen Tracking & Container Tool lassen sich nicht nur Marketing-Tags sondern auch Event-Tags ausspielen.

Es lassen sich somit beliebig viele Tracking-Messpunkte festhalten:

Verschiedene mögliche Messpunkte auf Heller.biz

Schritt 3: Zieldefinitionen Anlegen

Um über diese Messpunkte einen Überblick zu behalten, ist es empfehlenswert bei Google Analytics die Events als Ziele anzulegen.
Wenn eines der individuellen Tracking-Events als Zielvorhaben angelegt werden soll, muss bei der Einrichtung der Ziel-Typ „Benutzerdefiniert“ ausgewählt werden. Neben weiteren Zielen wie Aufenthaltsdauer oder bestimmten Seitenaufrufen (z.B. die Danke-Seite einer Kontaktanfrage) können hier Ereigniskategorie, Ereignisaktion und Ereignislabel eingetragen werden.

Zielvorhabendetails anlegen in Google Analytics

Schritt 4: Übergreifendes Reporting

Wie können Sie nun die gesammelten Daten übergreifend auswerten? Mit einem ausführlichen und visuell anschaulichen Reporting. Das geht beispielsweise mit dem Google Data Studio.

Damit lassen sich Ihre Google Analytics Daten, SEO, SEA, sowie Social Media Daten wie Facebook, LinkedIn, Instagram usw. in einem Dashboard darstellen. Der Report ermöglicht es, alle Maßnahmen auf einen Blick darzustellen und mit einem eigenen Design zu versehen. Über individuelle Filtermöglichkeiten kann der Report individuell ausgewertet und somit echte Entscheidung abgeleitet werden.

Sample Report mit Google Merchandise Store Daten

Weitere Tipps zu Data Driven Marketing und zum Einsatz der Google Produkte finden Sie in unserem Whitepaper „Digital Analytics – Mit einer qualitativen Datengrundlage zu mehr Conversions“.

Interaktive Online Magazine

Das sind Online Magazine

Online Magazine sollen Inhalte spannend und unterhaltsam vermitteln. Bei den Inhalten muss es sich aber nicht unmittelbar um Produkt-Content handeln, im Gegenteil. Online Magazine sind für Unternehmen gerade dann interessant, wenn man ergänzende Themen oder bestimmte Schwerpunkt-Themen vermitteln möchte, die über die normale „Alltags-Kommunikation“ hinausgehen. Wichtig ist, die Inhalte spannend und interaktiv aufzubereiten, denn der Unterhaltungsfaktor ist gerade bei Magazinen mit entscheidend.

Gut gemachte Online Magazine sind Türöffner, um sich besser bei Bestandskunden zu positionieren, ebenso aber auch, um neue Kontakt zu gewinnen. Sie fördern durch den Content die Auffindbarkeit bei Google und sorgen damit für mehr Wahrnehmung und Sichtbarkeit im Netz.

Tipp für den Website-Relaunch:

Magazin-Inhalte sind Gold wert für den Google-Algorithmus, und steigern damit Ihre Sichtbarkeit bei Google & Co. – Vorausgesetzt, das Magazin ist SEO-optimiert.

Worin unterscheiden sich Magazine und Blogs?

Blogs sind eine fortlaufende Lektüre, die regelmäßig mit neuen Inhalten befüllt wird. Daher auch die oft verwendete Bezeichnung  von einem „Tagebuch“. Ein Blog ist zudem eher schlicht vom Aufbau, jeder Beitrag ähnelt sich auf gewisse Weise in der Struktur. Ein Online Magazin ist hingegen ein gesondertes Format, das sich einmal oder periodisch einem oder mehreren Themen widmet. 

 

7 Praxis-Tipps für erfolgreiche Online Magazine

    1. Relevanter Content
      Wie bei einem Magazin am Kiosk hängt der Erfolg eines Online Magazins daran, wie attraktiv die Inhalte sind. Versetzen Sie sich bewusst in die Rolle Ihrer Kunden und fragen Sie sich, welche Themen Sie interessieren würden. Geben Sie sich Mühe, die Inhalte verständlich zu vermitteln!
    2. Spass-Faktor
      Das Lesen soll dem Leser Freude machen, ihn unterhalten. Achten Sie darauf, dass die Gestaltung großzügig ist, nutzen Sie Info-Grafiken für die Vermittlung von Zahlen, plakative Bilder und Videos werten das Magazin zusätzlich auf. Aufwendig, aber eine besondere Usability ermöglichen interaktive Elemente, bei denen der User etwas steuern oder erleben kann.
    3. Filtermöglichkeit & logische Gliederung der Themen
      Filtermöglichkeiten sowie eine logische und überdachte Gliederung der Themen erhöhen die Nutzerfreundlichkeit und sorgen dafür, dass die gesuchten Informationen für den Nutzer schnell auffindbar sind.
    4. Vernetzung relevanter Inhalte
      Durch das Vernetzen weiterer relevanter Artikel wird das Interesse des Besuchers geweckt. Zudem kann so die Besuchsdauer gesteigert werden.
    5. Suchmaschinenoptimierung
      Content sollte suchmaschinenoptimiert werden, sodass interessante Artikel auch leicht über Suchmaschinen wie Google & Co. gefunden werden können.
    6. Integration von Sharing Möglichkeiten
      Durch die Integration von Sharing Möglichkeiten, wie beispielshalber Social Sharing Buttons, können Leser informativen Content direkt mit Freunden oder Bekannten teilen oder sich den Link zum Artikel auch kurzerhand selber zusenden.
    7. Kommentarfunktion
      Durch das Zulassen von Nutzerkommentaren, können Sie Ihrem Online Magazin Authentizität und Glaubwürdigkeit verleihen und direkt mit Kunden und Partnern in Dialog treten.

 

Beispiele für interaktive Online Magazine

Zahlreiche Unternehmen verfügen über eigene Online Magazine. Doch viele dieser versorgen den Nutzer lediglich starr mit Inhalten, ohne ihn interaktiv einzubinden und ohne ihm folglich jeglichen „Joy of Use“ zu bieten. Allerdings tragen bereits kleinste interaktive Elemente, wie etwa Micro Interactions oder Videos, dazu bei, die Beiträge in den Magazinen lebendiger und ansprechender zu gestalten. Folgende Beispiele zeigen ausgewählte Beispiele in Bezug auf Online Magazine, die durch integrierte interaktive Elemente positiv aus der Reihe fallen und die Interaktion der Nutzer mit ihren Beiträgen so fördern:

 

Beispiel 1: Coca Cola

Bild 1 von 6

Coca Cola stellt in seinem Online Magazin „Journey“ nicht das Produkt in den Mittelpunkt, sondern jegliche Geschichten, die sich rund um das Produkt erzählen lassen. Die Grenzen zwischen Produkt und Lifestyle verschwimmen dabei fast vollständig, sodass das Produkt in alle Facetten des täglichen Lebens eintaucht und so den Nerv der Zielgruppe trifft. Die gespielten Themen müssen daher nicht direkt immer mit Coca Cola verknüpft sein. Interaktive Elemente auf der Website bilden zum Beispiel die Rubrik „Frage des Monats“, bei der jeden Monat eine eingesendete Nutzerfrage beantwortet wird, und die integrierten Sharing Möglichkeiten. Daneben sind auch die Kommentarfunktion und Lese-Empfehlungen auf der Website verankert. Zum Magazin: www.coca-cola-deutschland.de.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Möchten Sie mehr davon? Gerne beraten wir Sie individuell!

dmexco – „Klassentreffen der digitalen Wirtschaft“

Letzte Woche war MOSAIQ MEDIA mit dabei, als die dmexco zum ersten Mal ihre Türen in Köln öffnete. Die Messe dmexco-digital marketing exposition & conference, die vom 23.-24. September 2009 stattgefunden hat, startete für uns mit Sonnenschein und einem Fussmarsch von 20 min vom Bahnhof bis Messeeingang Nord.

Alle Branchengrößen waren vertreten

Zwei Tage verfolgten wir voller Spannung die interessanten Vorträge, Seminare und Debatten. Jede Menge Aussteller lockten mit Themen wie Web Analytics, Social Media und jede Menge Informationen über Online Advertising. Um die Messebesucher bei Laune zu halten, gab es bspw. bei G&J einen leckeren Eisstand, bei YOC Popcorn und hier und da Obst und kleine Give-aways. Als „Klassentreffen der digitalen Wirtschaft“ bezeichnete die WuV die Messe – und tatsächlich nutzten auch wir sie um mit Vermarktern ins Gespräch zu kommen und zum adhoc-Brainstorming für kommende Projekte auszuholen.

Die Debattier Halle der dmexco

Themenschwerpunkte der Messe

Nach dem nun ein paar Tage seit der Messe verstrichen sind, kann man folgende Themenschwerpunkte zusammenfassen, die die Werbebranche derzeit beschäftigt:

  • Die Zukunft von Video Advertising
  • Wie sieht die Agenturlandschaft in 10 Jahren aus? Wer übernimmt den Lead?
  • Social Media Marketing – Kennzahlen und Möglichkeiten
  • Innovative Werbeformen im Mobile Marketing
  • Performance vs. Branding = Effizienz vs. Kreativität?

Alles in allem zwei sehr interessante Tage, die sich wirklich gelohnt haben. Im nächsten Jahr wird die Messe wieder stattfinden vom 15.-16. September 2010. Informationen dazu finden Sie unter dmexco.

Debattiert wurde über Themen wie: „Digital takes the lead – Efficiency and Performance“, „Zukunft des E-Mail Marketings“, „Digitale Markenführung“ oder auch „Online Werbung auf dem Prüfstand  – Neue Erkenntnisse“.  Dazu jedoch an anderer Stelle mehr.