PROKOM 2008 – Ein Rückblick

Die PROKOM 2008 ist letzte Woche zu Ende gegangen und einem Rückblick steht nichts mehr im Wege. Alles im allem war die PROKOM „business as usual“. Sie ist zwar deutlich größer geworden, insbesondere bei der Anzahl der Aussteller und der Ausstellungsfläche, gleichzeitig stagnierte aber der Umfang und die Qualität der Vorträge. Außerdem steigerte die höhere Anzahl der Aussteller nicht gleichzeitig die Nachfrage der Besucher.

So konnte man das Gefühl bekommen, dass mehr Aussteller und Mitarbeiter auf dem Kongress waren, als tatsächliche Kongressteilnehmer. Vorträge mussten stellenweise, aufgrund fehlender Gäste verschoben werden. Letztendlich konnte man sich aber zu allen angekündigten Themen informieren.

Die Vortragsthemen behandelten, wie auch schon 2007, die Bereiche Produktdatenmanagement in Verbindung mit der Verwaltung von Übersetzungen und anderen angeschlossenen Anwendungen und Publikationen. Im Mittelpunkt stand oft auch die höhere Internationalisierung in den Unternehmen und die damit verbundenen Probleme. Verschiedene Lösungsansätze wurden beleuchtet, mit deren Hilfe das Produktmanagement verbessert werden kann, z. B. durch die Integration von Translation Memory Systemen und den Einsatz von Terminologiedatenbanken.

Die PROKOM ist weiterhin im Bereich der Produktkommunikation ein sehr wichtiger Veranstaltungstermin im Kalender. In den nächsten Jahren sollte aber mehr auf das Gleichgewicht zwischen Ausstellern und Teilnehmern geachtet werden.

Ein Gedanke zu „PROKOM 2008 – Ein Rückblick“

  1. Ein ähnliches Fazit habe ich auch gezogen.
    Innovationen sind im Bereich PIM leider keine auszumachen. So fehlt dem Thema und/oder der PROKOM imho die Magnetwirkung für Interessenten und Besucher. Das muss sich ändern!

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