Alle Beiträge von Sebastian Bosch

Als Gründer von MOSAIQ MEDIA ist Sebastian Bosch seit der ersten Stunde dabei – und unterstützt seitdem die Kunden dabei, über das Internet neue Kunden und Vertriebskontakte zu gewinnen. Als Kaufmännischer Geschäftsführer ist er für Marketing, Vertrieb, Finanzen und Personal verantwortlich. Darüber hinaus engagiert sich Sebastian Bosch bei AIKA, der Allianz inhabergeführter Kommunikationsagenturen, für Qualitätsstandards in Agenturen und den aktiven Austausch unter Agenturinhabern.

Clubhouse: Kurzzeitiger Hype oder ernstzunehmende Plattform?

Noch vor wenigen Wochen komplett unbekannt, könnte Clubhouse der neue Star unter den sozialen Netzwerken werden. Unser Geschäftsführer Sebastian hat sich mit der App beschäftigt, er gibt hier seine Eindrücke wieder und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Clubhouse-Network.

Was ist Clubhouse?

Clubhouse ist in der Tat anders als alle anderen sozialen Netzwerke. Ich würde es beschreiben als „interaktives Live-Radio“ oder „App für Gesprächskreise“. Es geht dabei ausschließlich um Audio, in aller Regel sind es Debatten zu einem bestimmten Thema. Kein Video, keine Bilder, keine Likes und keine Kommentare.

User können entweder Zuhörer, Sprecher oder Moderator sein. Jeder User kann Räume eröffnen. Dort findet jeweils zu einer festgelegten Uhrzeit (oder auch spontan) die Debatte statt. Die „Sendung“ ist dann live. Die Steuerung übernimmt der Moderator. Der Moderator kann Zuhörer zu Sprechern machen. Die Sprecher referieren dann zu dem bestimmten Thema, Zuhörer können sich mit der Funktion „Hand heben“ dann als Beitragende oder Fragende einbringen. D.h. der Moderator kann Zuhörer auf die „Bühne“ nehmen und zu Sprechern machen und ebenso wieder von der „Bühne“ nehmen.

Was ist das Besondere?

Die Dynamik

Bemerkenswert an Clubhouse ist ganz sicher die Dynamik. Erst seit wenigen Tagen in Deutschland verfügbar, startet Clubhouse wie eine Rakete durch. AboutYou-Gründer und Digital-Koryphäe Tarek Müller kam binnen weniger Tage auf über 30.000 Follower. Mega-Unterhalter Joko Winterscheidt sogar auf über 70.000 Follower. Wohlgemerkt: In gerade einmal 10 Tagen auf einer komplett neuen Plattform!

Promis und Normalos

Durch die gute Vernetzung kann es sein, dass bei einem Talk über Fußball plötzlich Toni Kroos oder André Schürrle als Zuhörer dabei sind. Oder bei einem Unternehmergespräch Carsten Maschmeyer oder der eben erwähnte Tarek Müller. Clubhouse ist also total nahbar und man ist mit tollen, inspirierenden Menschen auf Augenhöhe und in direktem Gespräch. Auch wenn es nicht jedes Mal ein Star sein wird…

Interaktivität

Anders als bei LinkedIn oder Instagram geht es bei Clubhouse um den reinen Dialog, eine Debatte. Die Gespräche die ich mitverfolgt habe, waren zudem alle sehr konstruktiv und die Teilnehmer durchweg mit Anstand (Grundregeln wie Ausreden lassen, Höflichkeit usw.).

Ziele & Zielgruppe

Jeder Teilnehmer kann seine Themen wählen. Mein erster Eindruck war, dass es vor allem Themen wie Digital, Start-ups, Unternehmertum und Wellbeing sind, die in Clubhouse stattfinden. Das ist aber zu kurz gegriffen: es geht ebenso um gesellschaftliche Themen, Sport, Religion usw. Und mit dem Wachstum der Community wird sicher auch die Themenvielfalt wachsen.

Wie kann ich mich anmelden?

Der Zugang ist insofern limitiert, als dass man sich nur nach persönlicher Einladung eines anderen Teilnehmers anmelden kann. Jeder User kann zudem tatsächlich nur zwei Personen einladen. Man kann sich aber registrieren und – sofern man den Zugriff auf das eigene Telefonbuch erlaubt – erhalten Kontakte aus meinem Telefonbuch, die bereits bei Clubhouse sind, eine Information und können dann eine Einladung aussprechen (natürlich nur, wenn sie selbst noch keine zwei Einladungen ausgesprochen haben).

Wie ist die Reichweite von Clubhouse?

Der extreme Hype in Deutschland ist beeindruckend. Vermutlich überrascht es die Macher von Clubhouse selbst. Denn obwohl die App in den USA bereits 2020 gestartet ist, ist der Hype – nach allem was mir bekannt ist – selbst in den USA nicht so extrem wie aktuell in Deutschland.

Wer steckt dahinter?

Hinter Clubhouse steckt das Unternehmen Alpha Exploration, gegründet von Paul Davison (zuvor bei Pinterest) und Rohan Seth (zuvor bei Google). Die App kam im Frühjahr 2020 auf den Markt und gewann sogleich ein Investment von mehr als 10 Millionen Dollar. Zu diesem Zeitpunkt wurde die App trotz nur weniger Tausend Nutzer bereits auf etwa 100 Millionen Dollar geschätzt. Die App ist immer noch im Beta-Stadium (Version 0.1.24), Ende Dezember hatte sie 600.000 Nutzerinnen und Nutzer.

Welche Geschäftsmodell hat Clubhouse?

Wie das Geschäftsmodell aussieht, mit dem das Unternehmen hinter der App langfristig Geld verdienen könnte, ist noch unklar. Möglicherweise Audiowerbung, die den Talks vorgeschaltet wird? Schwierig, wie man bei Podcasts sieht. Denn Audio ist ein „Entweder-Oder-Kanal“! Auf einer Website hingegen, kann man Content und Werbung gleichzeitig anzeigen lassen, bei Audio geht das nicht. Denkbar wäre aber langfristig, dass entweder ein großer Audio-Anbieter wie Spotify Clubhouse integriert oder dass Unternehmen für Räume bezahlen müssen, während Privatpersonen die App und Räume kostenlos nutzen können. Das ist aber alles komplett offen und zum aktuellen Zeitpunkt völlige Spekulation.

Gibt es Kritik an der App?

Zwei Punkte kommen bei der Kritik am Häufigsten: zum einen, dass es die App bislang nur für iOS gibt. Keine Ahnung, warum das so ist, dazu habe ich auch keine Informationen gefunden. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass Clubhouse darauf mittel- oder langfristig verzichten kann. Zum anderen wird der Datenschutz genannt. Die App wird in den USA betrieben und ist damit nicht DSGVO-konform. Zudem sollte man für das richtige und effektive Nutzen der App den Zugriff auf das eigene Telefonbuch erlauben. Es ist nicht bekannt, in welcher Form diese Daten genutzt werden.

Tipp: wie entwickelt man eine „Followerschaft“ auf Clubhouse?

Zunächst kann man sich vernetzen, ähnlich wie bei anderen Plattformen auch. Dazu kann man nach konkreten Namen suchen oder die Follower-Liste eines jeden Mitglieds durchforsten und anderen Teilnehmern folgen. Eine besondere Dynamik entsteht jedoch, wenn man eine „Bühne“ betritt und Sprecher in einem Raum ist. Denn in dem Moment, in dem man als Sprecher markiert wird, bekommen ALLE Follower des Sprechers eine Push-Notification. Beispiel: Wenn ich selbst Sprecher in einem Raum werde, erhalten alle meine Kontakte automatisiert eine Push-Nachricht, dass ich eine „Bühne“ betreten habe. Das führt zum einen dazu, dass sich Räume in diesem Moment noch weiter füllen (insbesondere bei Influencern mit vielen Followern). Zum anderen wird der Sprecher mit dem Betreten der „Bühne“ von allen wahrgenommen und – bei entsprechend interessanten Inhalten – auch von Teilnehmern der Runde „geaddet“. Wer also schnell eine hohe Reichweite für sich ausbauen möchte, sollte guten Content haben und diesen als Sprecher vortragen sowie sich in vielen Sessions einbringen.

Fazit: Welche Relevanz hat es für Unternehmen?

Im Moment lässt sich das schwer sagen. Ist es nur ein kurzer Hype im Zuge von Corona und dem Bedarf der Menschen, sich live mit anderen auszutauschen oder ist es tatsächlich ein Netzwerk mit dem Potential von LinkedIn oder Twitter – in diesem Größensegment könnte sich meines Erachtens Clubhouse durchaus bewegen. Denn der direkte Austausch, die Nahbarkeit, das Debattieren auf Augenhöhe sind echte Treiber für eine tolle Dynamik und absolut bemerkenswert. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das für Marken und Unternehmen ein super interessanter Kanal wird, sofern sie an einem ehrlichen, offenen Austausch interessiert sind. Erste Unternehmen tun das auch bereits. Mein Tipp daher: selbst anmelden und einfach mal ausprobieren!

Update 8 Wochen später (18.03.2021)

Nach den ersten Wochen kann ich sagen, dass mein Interesse deutlich nachgelassen hat. Auslöser war für mich, dass a) die pro-aktiven Benachrichtigungen auf mein Smartphone überhand genommen haben, b) oft die Zeit einfach nicht gepasst hat (es gibt keine Aufnahme-Funktion, um sich Unterhaltungen später anzuhören) sowie mittlerweile mangelnde Angebote an gutem Content. 

Ob es lediglich nach dem Hype eine allgemeine Konsolidierung ist? Wir verfolgen es weiter :)

Digitale Strategien für Verlage

Die Verlagsbranche geht durch einen grundsätzlichen Wandel, bei dem kein Stein auf dem anderen bleibt. Geschäftsmodelle, Produkte, Systeme und Marketing: die Digitalisierung verlangt einer der traditionsreichsten Branchen alles ab. Eine Veränderung, die das gesamte Denken und Arbeiten infrage stellt und einer grundsätzlichen Systemänderung nahe kommt. Wollen Verlage diese bestehen, muss „ein Ruck“ durch das gesamte Verlagshaus gehen.

AKTUELLE HÜRDEN FÜR VERLAGE:

DIGITALE WETTBEWERBER
Digitale Wettbewerber wie Amazon oder Google drängen auf den Markt und reagieren durch ihr üppiges Angebot an digitalen Büchern zielorientiert auf die neu etablierten Anforderungen. Daneben sind aber auch Blogger, die „Kostenlos-Autoren“ der heutigen Zeit, eine starke Bedrohung für Verlage, da diese oftmals nicht nur hochwertigen Content produzieren, sondern ihn auch frei zugänglich machen. Gegenüber diesen Konkurrenten gilt es sich für Verlage nun zu positionieren.

VERÄNDERTE KUNDENBEDÜRFNISSE
Diese Entwicklung hin in Richtung Online als präferiertes Medium macht sich vor allem auch darin bemerkbar, dass Kunden heutzutage immer weniger Beratung im stationären Handel suchen, sondern das Internet als bevorzugten Beratungskanal nutzen. Das gewünschte Produkt wird dann nach ausgiebiger Online-Recherche meist schnell und unkompliziert direkt über einen digitalen Anbieter nach Hause bestellt. Als Folge wird die Distanz zwischen Endkunde und Verlag größer. Verlage müssen folglich heutzutage auch digital als beratender Ansprechpartner wahrgenommen werden und die Digitalisierung als Chance für eine neue und intensivere Kundenbeziehung verstehen.

INTERNE SYSTEME
Auch der Wille auf Verlagsseite allein hin zur Digitalisierung reicht oftmals nicht aus. So ist es nicht selten, dass die Produktstrukturen, Schnittstellen und die klassischen Verlagssysteme die digitale Entwicklung der Verlage behindern oder gar unmöglich machen. Marketing und Produktmanagement stoßen also auch oft schon allein durch interne, technische Beschränkungen an Grenzen.

LÖSUNGSWEG: DIGITALSTRATEGIE FÜR VERLAGE
Um auf diese Hürden adäquat zu reagieren, bedarf es einer klaren und strukturierten Vorgehensweise. Für die Entwicklung einer erfolgreichen Digitalstrategie haben wir für Sie daher sechs Maßnahmen zusammengefasst:

1. BESTEHENDE ABSATZWEGE DIGITAL ERGÄNZEN
Abgesehen vom stationären Buchhandel ist es für Verlage besonders wichtig, die eigenen Absatzwege auch online zu unterstützen, um so großen Mitbewerbern, wie etwa Amazon entgegenzutreten. Der verlagseigene Onlineshop ist dabei ein besonders effektiver Kanal, um Kontakt mit der Zielgruppe zu generieren sowie die eigenen Produkte auch abseits des Buchhandels zu platzieren. Daneben stellen auch partnerschaftliche Beziehungen, wie etwa Kollaborationen mit bekannten Bloggern, eine attraktive und zeitgemäße Chance zur Umsatzsteigerung dar.

2. ENTWICKLUNG DIGITALER PRODUKTE
Neben der Erweiterung der Absatzwege im digitalen Sektor, spielt auch die Entwicklung rein digitaler Produkte, wie etwa Webinare, Begleitprogramme oder Newsletter, aber auch der Ausbau von E-Books eine entscheidende Rolle, um das Online Angebot zu vergrößern. So ist es für Verlage wichtig, sich nicht auf das bestehende Produktportfolio zu beschränken, sondern Produkte für den digitalen Markt zu schaffen. Sinn und Zweck ist es hier Kunden durch die digitalen Produkte auf ergänzende Produkte im klassischen Buchhandel aufmerksam zu machen. Ein Webinar kann dabei beispielsweise als Einstiegs-Event dienen, das den Kauf vorbereitet und über das der Kunde zu einer Vielzahl an weiterführenden Büchern geführt wird.

3. UNTERNEHMENSPROFIL SCHÄRFEN & EMOTIONALISIEREN
Um aus der Vielzahl an Verlagen herauszustechen ist zudem eine klare Positionierung und Abgrenzung zu den Mittbewerbern ausschlaggebend. Dabei sollte klar kommuniziert werden, für was das eigene Verlagsunternehmen und seine Produkte stehen. Darüber hinaus ist es in einem weiteren Schritt ebenfalls wichtig die Zielgruppe zu schärfen sowie die Kommunikation mit ihr. Strategische Überlegungen zur Zielgruppe basierend auf der eigenen Positionierung sowie die Definition einer zur Zielgruppe und zur Marke passenden Kommunikation liefern hierzu die Grundlagen. Gleichwohl gilt in der Positionierung und in der Kommunikation die Emotionalisierung der Marke als besonders wichtiger Einflussfaktor, um so die Ansprache und die Marke selbst emotional aufzuladen.

4. SICHTBARKEIT ERHÖHEN
Eigentlich ist gerade die Digitali-sierung eine Riesen-Chance für Verlage: denn es geht viel um Content, der ureigenen Stärke von Verlagen. Diese Inhalte, klug und dosiert eingesetzt, sind nicht nur ein „Appetizer“, der das Interesse der Kunden weckt, sondern sie füttern damit auch Google und sorgen somit insgesamt für eine bessere Sichtbarkeit im digitalen Netz. Denn, was vielen nicht bewusst ist, etwa jeder zweite Besucher Ihrer Websites kommt von Google. Es macht daher absolut Sinn, sich mit dem Algorithmus von Google gutzustellen – und der steht vor allem auf Inhalte! Content Marketing ist also in doppelter Hinsicht wertvoll: es zieht potentielle Kunden an und hilft das Ranking bei Google & Co. zu verbessern!

5. KLASSISCHE STURKTUREN & SYSTEME AUFBRECHEN
Den Grenzen der klassischen Systeme geschuldet, müssen Verlage interne Systeme im Zuge der Digitalisierung aufbrechen und neue Systeme schaffen. Vor allem Handelsstrukturen, Handelspartner sowie strukturelle und technische Systeme müssen dabei auf die neuen Anforderungen hin angepasst und optimiert werden. Jedoch stets im Rahmen der Möglichkeiten. Nur so können beispielsweise neue digitale und ergänzende Produkte entwickelt und angeboten werden. Wichtig ist hier vor allem, dass kreative Lösungen gefunden und anschließend geprüft werden, die helfen, die Einschränkungen basierend auf den internen Systemen zu umgehen. Zudem sollte stets im Hinterkopf behalten werden, dass auch minimale Anpassungen und schrittweise Verbesserungen ein wichtiger Fortschritt in Richtung optimierter Systeme darstellen. Auch ist es wichtig, dass das digitale Konzept selbst Rücksicht auf die eingeschränkten Bedingungen nimmt.

6. CHANGE: DIGITAL DENKEN
Allen Änderungen geht im Kern ein Wandel im Denken voraus! Die heutige Struktur, oft geprägt von Abteilungsdenken, muss zu einem ganzheitlichen Denken und gemeinsamen Handeln weiter-entwickelt werden. Weg von Silos, alten Systemen und ein-dimensionalen Produkten. Hin zu neuen, innovativen Produkten und Geschäftsmodellen, zu mehr Kundennähe, mehr Emotion und neuen, spannenden Erfahrungen! Nur so wird aus Tradition auch Zukunft!

 
PRAXISBEISPIEL: KOSMOS VERLAG

Der KOSMOS-Verlag lässt die Herzen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen höher schlagen: denn mit bekannten Marken wie Die drei??? und Sternenschweif,  Spielen wie Siedler von Catan und Ubongo sowie mit tollen Ratgebern, Naturführern, Sachbüchern, Kochbüchern und Experimentierkästen ist für jedes Alter und jede Leidenschaft etwas dabei!

DIGITALISIERUNGS-STRATEGIE
Doch auch das Traditionshaus spürt die Veränderungen und treibt daher umso mehr einen konsequenten Wandel voran. Das traditionelle Geschäft weiter stärken, aber insgesamt digital denken und handeln! So arbeitet der Verlag konsequent an der Digitalisierung seines Produktportfolios in Form von E-Books sowie der Entwicklung rein digitaler Produkte, wie etwa Apps oder Webinaren.

Doch auch hier gibt es immer noch Hürden, die es zu überwinden gilt: So muss das Verlagsgeschäft zwar mittels der digitalen Welt weitergebracht werden, jedoch ohne bestehende Beziehungen mit den Buchhändlern zu unter-wandern. Zudem muss sich KOSMOS ganz neuen und starken Wettbewerbern stellen – darunter Amazon und unzählige Blogger, die mit Content das Netz fluten.

NEUE, DIGITALE PRODUKTE
Ein gelungenes Beispiel für die Entwicklung hin zu digitalen Produkten ist die Webinar-Plattform (http://webinare.kosmos.de/). Hier erhalten User fundierte Informationen zu einer Vielzahl an Themen, wie etwa Hundeerziehung, Pferde oder Räuchern. Geleitet werden die Online-Seminare von fachkundigen und oft sehr bekannten KOSMOS-Experten, die den Seminarteilnehmern mit Rat und Tat zur Seite stehen und so als beratende Komponente agieren.

Ziel ist es mit den Webinaren das Interesse der Teilnehmer zu wecken, sodass diese letztendlich weiterführende KOSMOS- Produkte, wie bspw. ein zum Webinar passendes Hundebuch, kaufen.

Das zunächst rein digitale Produkt bereitet folglich den Kauf klassischer Verlags-produkte vor, wirkt aber auch als Berater und schafft Vertrauen. Ein weiterer kreativer Ansatz des KOSMOS-Verlages hinsichtlich der Entwicklung digitaler Produkte ist darüber hinaus das geplante Welpenbegleit-programm in Kooperation mit einem an-erkannter Experte.

Hier sollen frisch gebackene Hundebesitzer kontinuierlich über die ersten Welpen-monate hinweg mittels regelmäßiger Newsletter betreut und mit wertvollen Tipps & Tricks zu den Entwicklungsschritten des neuen Familienmitgliedes sowie passenden Partnerangeboten (Leinen, Hundespielzeug usw.) versorgt werden. Ergänzend erhalten Programmteilnehmer exklusive hunde-spezifische Angebote von KOSMOS, wie etwa passende Webinare zum Thema Welpen. Ziel ist es auch hier das Interesse der Teilnehmer weiter zu wecken und so den Absatz ergänzender KOSMOS-Produkte anzukurbeln. Das digitale Produkt bereitet hier also den Weg für den Kauf des klassischen Produkts vor.

Weiterhin spielt der Verlag seinen Vorteil „Content“ gezielt aus. Aktuelle Themen, wie etwa „Die Natur im Winter“, werden dabei nicht nur mit zum Thema passenden Produkten, sondern auch mit einer Vielzahl an Themenseiten ergänzt. Der Nutzer kann sich so beispielsweise auch darüber informieren, wie man einen Nistkasten vorbereitet, Vogelfutter selber macht oder wo man das
selbst hergestellte Vogelfutter am besten verteilen sollte. Zudem finden User auch im hauseigenen Blog, dem KOSMOS Magazin, zahlreichen Content zu vielfältigen Themengebieten. Übergeordnetes Ziel ist hierbei, wie auch bei der Entwicklung digitaler Produkte und den Themenseiten auf der Website, das Unternehmen KOSMOS noch besser als Ratgeberverlag zu positionieren und sich so von den Mitbewerbern zu differenzieren.

 

 

Internationalisierung: Checkliste für Ihren erfolgreichen Website-Rollout (Teil 3 von 3)

Im dritten und letzten Teil unserer Artikelserie zur Internationalisierung von Websites haben wir Ihnen eine Checkliste zusammengestellt, die die wichtigsten Bestandteile für Ihren erfolgreichen Website-Rollout enthält. Wie der Begriff schon vermuten lässt, geht es bei einem Rollout darum, etwas „auszurollen“ bzw. „herauszurollen“. In diesem Kontext geht es also konkret darum, eine oder mehrere Websites zu veröffentlichen. Die nachfolgende Checkliste berücksichtigt die zuvor beschriebenen drei Ansätze (Teil 1), an denen die eigene Internationalisierungsstrategie ausgerichtet werden kann, sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Domainstrategien (Teil 2).

Hinweise für Ihren erfolgreichen Website-Rollout

Die unten aufgeführte Checkliste ist in drei Kategorien unterteilt. Diese sind „Organisation“, „Übersetzung, Inhalte & Bilder“ und „Contentpflege & Koordination“. Folgen Sie unserer Empfehlung und Ihrem Website-Rollout steht nichts mehr im Wege.

1. Organisation

    • Rollout-Plan
      Innerhalb dieses Plans soll geklärt werden, wer verantwortlich ist, was mit der Veröffentlichung erreicht werden soll, wann die Veröffentlichung stattfindet, welche Sprachen es geben soll, usw.
    • Klare Verantwortlichkeiten festlegen 
    • Timing beachten
      Erstellen Sie einen realistischen Zeitplan mit ausreichend Puffer
    • Einbindung von Ländergesellschaften
      Setzen Sie nicht voraus, dass Kolleginnen und Kollegen in den Ländergesellschaften das gleiche Verständnis von einer Aufgabe oder Marke haben wie Sie!
    • Planung der Arbeitsabläufe
      Hier ist insbesondere auf die Pflege und Qualitätskontrolle zu achten

 

2. Übersetzung, Inhalte & Bilder

    • Ist die Seitenstruktur identisch?
      Dies gilt für alle Sprachen und Länder
    • Wer ist für die Übersetzung der Inhalte verantwortlich?
      Es ist zu klären, ob die Übersetzungen von einem Übersetzungsbüro geliefert werden, oder ob der Aufwand ggf. von Kollegen (intern) abgedeckt werden kann
    • Übersetzungs-Workflow
      Erfolgt die Übersetzung direkt im CMS oder werden die Daten extern übersetzt und über einen Export ins System geladen (z.B. via Excel)?
    • Kann das CMS die Sprachen abbilden?
      z.B. die Leserichtung der arabischen Sprache
    • Bildet der verwendete Webfont auch Sprachen wie Chinesisch oder Arabisch ab?
      Ebenfalls zu beachten sind hierbei auch die Lizenzrechte
    • Sind die Bilder in allen Sprachen identisch?
      Sind u.U. Anpassungen notwendig?
    • Gelten die bestehenden Bildrechte international oder müssen diese erweitert werden?

 

3. Contentpflege & Koordination

    • Aufwand für die Contentpflege richtig kalkulieren
      Für eine genauere Kalkulation bietet sich ein Probelauf vorab an. Unser Erfahrungswert für „Copy & Paste“ (ohne Anpassung von Text/Bild): ca. 30 Min./Seite
    • Vereinheitlichung der Dateiablage
      Wichtig, um sich in allen Sprachen sofort zurecht zu finden. Tipp: Struktur analog zur Sitemap der Website anlegen
    • Rechteeinstellungen im CMS beachten
      Welcher Nutzer darf welche Inhalte bearbeiten? (Admin, Redakteur, etc.)
    • Können Dokumente (z.B. PDFs) automatisiert in das System importiert werden?
    • Suchmaschinenrelevante (Google & Co) Anpassungen vornehmen
      Beispielsweise das Hinterlegen von Title-Tag und Meta-Description
    • 301-Weiterleitungen
      Die Einrichtung der 301-Weiterleitungen ist sehr wichtig und hat bei Vergessen oft drastische Auswirkung auf Ihre Sichtbarkeit bzw. Ihr Ranking in Suchmaschinen (z.B. Google)

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Möchten Sie mehr davon? Gerne beraten wir Sie individuell!

Als Internetagentur und Spezialisten für Digitales Marketing beraten wir unsere Kunden auch bei Strategie und Konzept. www.mosaiq.com

Internationalisierung: Domainstrategien für globale Webauftritte (Teil 2 von 3)

Nach der Vorstellung drei unterschiedlicher Ansätze, an denen die eigene Internationalisierungs-Strategie ausgerichtet werden kann (Teil 1 Organisationsformen), konzentrieren wir uns in diesem zweiten Teil unserer Artikelserie zur Internationalisierung von Websites, auf die Vor- und Nachteile verschiedener Domainstrategien.

Eine richtige Domainstrategie richtet sich sowohl an technische, als auch an Suchmaschinen bezogene Aspekte. Diese beiden Punkte miteinander zu vereinen ist wichtig, denn die Relevanz von Suchmaschinen nimmt bei der Suche von Unternehmen und im Speziellen von Produkten immer weiter zu. Wenn wir von Suchmaschinen sprechen, dann sprechen wir von Google, denn mit über 70% Suchvolumen weltweit ist Google die größte Suchmaschine der Welt, an deren Algorithmen sich zudem auch andere Suchmaschinen wie Bing orientieren.

Bei der Wahl der richtigen Strategie gibt es daher einige Dinge, wie die richtige Domainform bzw. Domainendung und die daraus resultierenden Umsetzungsmöglichkeiten, zu berücksichtigen.

 

1. Möglichkeit: Country Code Top-Level-Domain

ccTLD – Country Code Top-Level-Domain

domain.de Auswahl der Domainstrategien Pfeil 1/5 Deutschland
domain.se Auswahl der Domainstrategien Pfeil 2/5 Schweden
domain.be Auswahl der Domainstrategien Pfeil 3/5 Belgien

Sprachseiten

domain.be/fr/ Auswahl der Domainstrategien Pfeil 4/5 Belgien/ Französisch
domain.be/nl/ Auswahl der Domainstrategien Pfeil 5/5 Belgien/ Niederländisch

Was zu beachten ist:

PRO CONTRA
  • Mehrfachanzeigen bei Google Ad-Words
  • Höhere technische Flexibilität und einfaches Setup
  • Starkes Geo-Targeting
  • Trustsignal für den Nutzer, da er die Endung als vertrauenswürdig einstuft
  • Webseiten sind einfach auseinanderzuhalten
  • Jede neue Domain hat erstmal keinerlei Vertrauen und Relevanz
  • Aufwändigere Domainverwaltung, da für jedes Land eine separate Domain abgebildet wird
  • Rechtliche Beschränkung bei Domainregistrierungen: Für einige TLDs ist z. B. die Existenz eines im Inland sitzenden Unternehmens Voraussetzung
  • ggf. Duplicate Content ⇒ .de und .at sind beides Inhalte in derselben Sprache

 

2. Möglichkeit: Generic Top-Level-Domain + Subdomain

gTLD – Generic Top-Level-Domain

domain.com

Auswahl der Domainstrategien Pfeil 1/2

Subdomain

Sprachseiten

de.domain.com be.domain.com/fr/
se.domain.com
be.domain.com/nl/
be.domain.com

Was zu beachten ist:

PRO CONTRA
  • Kann auf einem anderen Server laufen
  • Wird von Google wie eine andere Domain behandelt
  • Bei aufwändiger interner Verlinkungsstruktur profitieren die Domains teilweise voneinander
  • Einfache Unterteilung von Länder-/ Sprachversionen möglich
  • Eventuell Zuordnungsprobleme für den Nutzer ob „de“ für Land oder Sprache steht
  • Profitiert nicht vollständig von der Domain, externe Linkstruktur muss separat aufgebaut werden

 

3. Möglichkeit: Generic Top-Level-Domain | Subdirectory (Verzeichnis)

gTLD – Generic Top-Level-Domain

domain.com

Auswahl der Domainstrategien Pfeil 2/2

Sprachseiten

Subdirectory

domain.com/fr-be/ domain.com/de

domain.com/nl-be/ domain.com/se
 domain.com/be

Was zu beachten ist:

PRO CONTRA
  • Technisch einfach einzurichten
  • Profitiert vollständig von der bestehenden Domain
  • Alle Links kommen immer der gesamten Domain zugute, ob intern oder extern
  • Alle Links zwischen Domain/Ordner sind intern
  • Eventuell Zuordnungsprobleme für den Nutzer ob „de“ Land oder Sprache ist

 

Empfehlung:

CC TLD + GENERIC TLD- SUBDIRECTORY

Für Suchmaschinen ist die Generic TLD-Lösung (allgemeine Domain wie .com, .net) vorteilhaft, bei der der gesamte Inhalt der Hauptdomain mit der Endung .com untergeordnet ist. Wenn Länder jedoch nicht als Subdirectory gelistet werden möchten oder können, plant man diese als Country Code-TLD (bspw. .ru oder .cn). Zudem können Länder, die eine andere Suchmaschine wie Google benutzen, auch als Country Code-TLD geplant werden, da nicht jede Suchmaschine nach denselben Kriterien die Rankings listet. Hierzu zählen z. B. Länder wie Russland mit Yandex oder China mit Baidu als Suchmaschine.

Gut zu sehen ist das bei unserem Kunden Kärcher:

Beispiele guter Domainstratiegien - Kärcher

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TYPO3-Update oder nicht? Das ist hier die Frage!

In vielen Unternehmen wird dieser Tage heiß über die „Update-Frage“ diskutiert: Grund ist ein größeres Update eines der weltweit am häufigsten genutzten CMS – TYPO3. Denn mit dem Update sind große Veränderungen verbunden, die faktisch schon fast einen technischen Relaunch erfordern, als das reine Einspielen einer neueren Version.

Diskussionspunkt ist daher, dass mit dem Update ein hoher Aufwand und zusätzliche Kosten verbunden sind, die weder zeitlich noch budgetär eingeplant sind. Gleichzeitig drängt die Zeit, denn zum 31.03.2017 läuft der offizielle Support für die weit verbreitete Version 6.2 aus, worunter auch Sicherheits-Patches fallen. Allerdings: für ein gewisses Zusatzbudget lässt sich die Supportzeit optional verlängern.typo3-support-times-legende

Hier daher verschiedene Lösungsvarianten

Zunächst: eine Frage der Versionsnummer
Im ersten Schritt sollten Sie klären, unter welcher Versionsnummer Ihr System läuft. Haben Sie eine aktuelle Version 7.x (am besten 7.6 LTS, LTS = Long Term Support) ist alles gut und es besteht aktuell kein Bedarf zum Handeln. Haben Sie eine ältere Version (wie 4.5, 4.2 o.ä.) empfehlen wir auf jeden Fall zu handeln und baldmöglichst ein Update durchzuführen. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an!

Sehr weit verbreitet ist die Version 6.x. Hier kann in der Tat das Für und Wider diskutiert werden. Dazu einige Lösungsansätze sowie jeweils unsere Empfehlung als Internetagentur:

Lösung 1: Eine Lösung ist keine Lösung
Das Ende der offiziellen Supportphase zum 31.03.2017 heißt nicht, dass Ihr System mit dem 01.04. nicht mehr lauffähig ist, langsamer wird oder eine unmittelbare Gefahr besteht. Aber: Sicherheits-Updates werden nicht mehr durchgeführt, das heißt, dass Ihr System von Zeit zu Zeit unsicherer und anfälliger für Angriffe von außen wird. Dabei müssen diese gar nicht gezielt auf Ihr Unternehmen hin passieren, das erfolgt automatisiert und unabhängig von Ihrer Größe oder Bekanntheit. Unsere Empfehlung: nur für eine kurze Übergangsphase von Tagen oder maximal wenigen Wochen eine Überlegung wert.

Lösung 2: Verlängerung des Support-Zeitraums
Wenn Sie ein Update von z.B. 6.2 auf die Version 7.6 vor dem 31.03.2017 nicht sicherstellen können, aber dennoch auf der sicheren Seite sein möchten, empfehlen wir Ihnen die offizielle Support-Verlängerung.  Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an! Unsere Empfehlung: für einen gewissen Übergangszeitraum sinnvoll, um kein Sicherheitsrisiko einzugehen, allerdings nur als Übergangslösung.

Lösung 3: Update – nur groß oder wirklich groß
Die sicherste und nachhaltigste Variante ist die Durchführung des Updates auf die neue Version 7.6 LTS. Ist Ihre Website up to date (also mobilfähig, aktuelles Design, kundenfreundliches Konzept), reicht ein technischer Relaunch aus. Dabei wird im Hintergrund für das TYPO3-System ein Update durchgeführt. Ist Ihre Seite nicht mobilfähig (Achtung, Google straft das mittlerweile ab) oder gibt es durch die Praxis-Erfahrung nun Verbesserungsbedarf an Optik, Konzept der Inhalte, sollte die Chance genutzt werden, um mit der Technik auch den Auftritt insgesamt „upzudaten“. Der letztliche Aufwand hängt dann sehr vom Umfang ab und lässt sich hier natürlich nicht beziffern.

Unser Fazit:
Sollten Sie die TYPO3-Version 6.2 nutzen und im Moment keinerlei Gründe für eine Optimierung Ihres Onlineauftritts sehen, ist sicher die Lösung 2 mit verlängertem Support zu empfehlen. Ist Ihre Seite aber noch nicht responsive (mobilfähig) oder würde eine Auffrischung Ihrer Seite gut tun, raten wir Ihnen das Projekt zeitnah zu konkretisieren und in diesem Zuge auch das Update auf 7.6 LTS durchzuführen.

 

Für die Technik-Affinen unter uns hier noch Hintergrundwissen zu Versionen und Funktionen:

Die TYPO3-Version 6.2 brachte viele Vorteile mit sich: Nützliche und längst überfällige Änderungen am Code, vereinfachtes Installieren von Updates, intuitiveres User Interface und nicht zuletzt ist die 6.2 eine LTS-Version mit 3 Jahren Support. Das Problem vieler Anwender lag auch nicht an den technischen Neuerungen der neuen Version, sondern an der großen Zeitspanne, die zwischen der letzten LTS-Version 4.5 im Januar 2011 und der 6.2 LTS-Version im April 2014 liegt. Dies führte bei vielen Nutzern letztlich dazu, die technischen und personellen Mühen eines Umstiegs zu scheuen gegenüber dem tatsächlichen Zugewinn an Funktionen.

Aus diesem Grund wurde eine neue Versionspolitik eingeführt und der Zyklus zwischen den LTS-Versionen von 3 auf 1.5 Jahre verringert. Das bedeutet, dass alle 18 Monate eine neue TYPO3-LTS Version bereitgestellt werden soll, jeweils mit Support-Laufzeit von mindestens 3 Jahren.

Die neue TYPO3-Version mit Long Term Support (LTS) TYPO3 7 steht in der Version 7.6 bereit und bringt deutliche Änderungen mit sich. Neben einer weiterführenden Bereinigung und Verschlankung des TYPO3-Cores sowie deutlichen Anpassungen „unter der Motorhaube“ was die Einrichtung, Konfiguration und Weiterentwicklung des Systems vereinfacht, gibt es auch wichtige Anpassungen für den TYPO3-Redakteur und -Nutzer.

Als erstes fällt die grundlegende Überarbeitung der gesamten TYPO3-Benutzeroberfläche in den Blick. Das Look & Feel wurde mit der Verwendung von Icons im Flat-Design und Farbe deutlich aufgehübscht. Mit dem modernen Design wirkt das aufgeräumte Backend übersichtlicher. Mit Twitter Bootstrap als Basis ist das Backend nun responsive und für Touchgeräte und Tablets optimiert. Die linke Funktionsleiste kann soweit reduziert werden, dass nur Icons sichtbar sind.

Backend

 

Neben der in TYPO3 6.2 bereits bekannten Funktion Metadaten an lokal abgelegten Dateien zu pflegen ist es nun auch möglich, diese an weiteren Medienressourcen wie z.B. YouTube-Videos oder Vimeo-Videos zu hinterlegen.grafik-backend

 

Ein neuer Bestandteil von TYPO3 7.6 ist nun auch ein Bildeditor mit dem es beim Einfügen von Bildern möglich ist, den anzuzeigenden Bildausschnitt direkt im TYPO3-Backend auszuwählen ohne das Originalbild anpassen zu müssen.bildbearbeitung-in-typo3

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Möchten Sie mehr davon? Gerne beraten wir Sie individuell!

Als Internetagentur beraten wir unsere Kunden zu PHP-basierten Websystemen wie TYPO3, WordPress, Magento der Shopware und entwickeln dabei  kundenspezifische Lösungen.  Mehr unter www.mosaiq.com

TYPO3_logo