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Multichannel-Tracking – das neue Google Analytics Part 2

Jetzt heißt es: der Customer Journey auf der Spur! Im letzten Beitrag haben wir euch das Thema Multichannel-Tracking etwas näher gebracht und euch den Tipp mit den Kampagnenlinks verraten.

Nun bietet Google ja den URL-Builder an, mit dem Kampagnenlinks einfach zu erstellen sind. Wir möchten euch nun noch ein paar Tipps mitgeben, die euch das spätere Analysieren dieser Daten um ein Vielfaches erleichtern wird. Denn wenn bspw. fünf verschiedene Marketeer anfangen nach eigenem Aufbauschema Kampagnenlinks zu erstellen, die den selben Kanal betreffen, dann fließen die Daten unterschiedlich in Google Analytics ein und die Analyse wird nachher anstrengend und kompliziert!

So ist das URL-Builder Tool aufgebaut:

URL-Builder von Google

Google Analytics benötigt unbedingt die Information der Quelle, des Mediums und des Kampagnennamens, damit die Daten richtig im Tool ausgegeben werden können. Zu sehen sind die Daten dann im Navigationspunkt Besucherquellen unter Kampagnen. Ausgewiesen wird dann als erstes der Kampagnenname, daher sollte dieser eindeutig zuordenbar sein.

Hier unsere kleiner Merkzettel für Kampagnenlinks:

  • Ziel-URL –> Landingpage, Zielseite die beworben wird. Auf dieser landet der Nutzer wenn er eine Werbeanzeige anklickt
  • Quelle –> von welcher Plattform kommt der Besucher unserer Webseite: google, yahoo, affiliate, ad-anbieter
  • Medium –> Art der Werbung auf die der Besucher klickt: cpc, banner, social
  • Kampagnenname –> zu welcher Kampagne gehört die Werbung: bspw. marken-kampagne
  • Kampagnenbegriff –> zur Unterscheidung der einzelnen Anzeigen: produktname, headline, anzeigengruppe
  • Neue Ziel-URL mit Tags –> an der Ziel-URL werden Parameter angehängt, dies ist nun der Kampagnenlink der in die Werbeplatzierung eingebaut werden muss

Es bietet sich an sich darauf zu einigen alles klein zu schreiben. So können Irrtümer was Groß- und Kleinschreibung anbelangen, von vornherein vermieden werden. Zudem wäre es ratsam. die Information bspw. in einem internen WIKI abzulegen, damit Unterschiede im Linkbau nicht vorkommen können.

Multichannel Tracking – das neue Google Analytics Part 1

Google AdWords Anzeige –> im Browser zurückgegangen –> Suchergebnis angeklickt –> wieder zurück –> die nächste Google AdWords Anzeige angeklickt –> Bestellt!
So kann ein typischer Weg eines Nutzers aussehen, der im Shop XY etwas bestellt hat. Woher weiß ich das? Das kann ich durch das Multichannel-Tracking nachverfolgen.

Seit langem ist es angekündigt, nun ist es soweit. Das „alte“ Google Analytics wird vollständig abgeschalten und die neue Oberfläche wird fest installiert. Was bedeuet: Echtzeit- und Multichannel Tracking wird zum Standard und ist aus der Webanalyse nicht mehr wegzudenken!

Google selbst erklärt das Prinzip des Multichannel-Trackings in einem Video und verdeutlicht damit die Wichtigkeit für das Web Controlling und das Marketing:

Besonders die E-Commerce Plattformen profitieren von diesen neuen Funktionen, weil sich dadurch etwas einfacher der Online ROI (Return on Investment) berechnen lässt und dementsprechend die Budgets gezielter auf Zielgruppen und Kanäle verteilt werden können, um den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen.

Google Analytics kann Multichannel-Tracking aber nicht nur einfach per Knopfdruck oder Installation des Codes auf der entsprechenden Webseite, denn der User bewegt sich auf mehreren Kanälen und landet über diese auf ihrer Webseite. Das Besuchertracking ist erst dann möglich, wenn der User auf den Zielseiten mit Analytics Code gelandet ist. Solche Wege des Users werden auch User Journey oder Customer Journey genannt.

Um diese Reise des Kunden über verschiedene Kanäle tracken zu können, muss bei den Webtracking Tools etwas nachgeholfen werden und zwar mit sogenannten Tag-Links oder Kampagnenlinks. Die sind sehr einfach zu erstellen. Google bietet hier einen URL-Builder an, mit dem einfach an die Ziel-URL Parameter angehängt werden, die Google Analytics mitteilen, woher der User kommt und wo diese Infos in Google Analytics ausgegeben werden sollen: Zum URL-Builer

Hier können beliebig die Informationen eingetragen werden. Die Quelle, Mediumart und der Kampagnenname sind Pflichtfelder und werden von Google Analytics dringend benötigt, um die Daten richtig filtern und auf der Oberfläche ausgeben zu können.

Zu finden sind die Kampagnen dann im dafür eigens vorgesehen Navigationspunkt „Kampagnen“ unter Besucherquellen. Hier kann dann analysiert werden, wie viele Besuche kamen über eine Kampagne, wie lange waren diese auf der Webseite, haben sie bspw. ein Kontaktformular abgeschickt oder den Newsletter bestellt. Vorausgesetzt das Conversiontracking für solche Formulare wurde hinterlegt.

Desweiteren gibt es die Möglichkeit den Umsatz und die Bestellungen zu analysieren, wenn es sich um einen Shop handelt und der Google Analytics Code für das E-Commerce Tracking dafür angepasst wurde.

Nun gibt es ein paar wichtige Tipps, die man beachten sollte, beim Erstellen von Kampagnenlinks. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag zum Thema Mutlitchannel Tracking – das neue Google Analytics Part 2 ;-)