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E-Mail-Marketing erfolgreich einsetzen: 9 Schritte, um die E-Mail-Öffnungsraten zu steigern

Das E-Mail-Marketing hat sich längst als Standardkanal für digitale Kundenkommunikation etabliert. Eine Studie der Deutschen Post ergab, dass in Deutschland rund 751.000 Unternehmen (95% der deutschen Top-Unternehmen) E-Mail-Marketing nutzen (Quelle: statista.com). Das bedeutet, dass immer mehr E-Mails im Postfach miteinander um die Aufmerksamkeit der Lesenden konkurrieren. Wenn Sie dabei nicht das volle Leistungspotential der Kommunikationsmöglichkeit ausschöpfen, haben Ihre E-Mails keine Chance gelesen zu werden.

Menschen schützen sich vor der Flut der täglichen E-Mails. Wenn sie sich von Ihren Inhalten nicht angesprochen fühlen, löschen sie die E-Mails sofort. Mit einer durchdachten Strategie werden Ihre Abonnenten eher dazu tendieren, die E-Mail zu öffnen und Sie bekommen die Möglichkeit Ihre Kunden langfristig zu binden. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das Newsletter-Marketing verbessern können und mehr Anmeldungen generieren.

Warum eigentlich ein Newsletter? Wirkungsvolle Vorteile des E-Mail-Marketings

Heutzutage muss man für die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden kämpfen und immer wieder nach neuen Wegen und Marketing-Strategien suchen. Social Media wird immer populärer, doch lösen sie Newsletter damit ab? Keiner kennt den genauen Algorithmus von Facebook & Co., daher werden die Posts nicht immer Ihren Abonnenten angezeigt. Anders ist das bei E-Mail-Marketing. Dieses Kommunikationsmedium bietet viele Vorteile:

  • Kostengünstig
  • Allgegenwärtig
  • Zuverlässig
  • Gezielte Kundenansprache
  • Leichte Erfolgsmessung
  • Überschaubarer Aufwand
  • Automatisierungsmöglichkeit
  • Flexible Personalisierung
  • Einfache Segmentierung
  • Datenschutz
  • Kurze Reaktionszeit

Neben günstigen Kosten, überzeugen hierbei vor allem die Möglichkeiten der gezielten Kundenansprache, der Marketing-Automation und leichten Erfolgsmessung. Die schnellen Reaktionszeiten der Kontakte erlauben eine genaue Messung des Erfolges einer Kampagne und sorgen für schnelle Ergebnisse.

9 Tipps, Ihre Newsletter-Öffnungsrate zu erhöhen

Die Newsletter-Öffnungsrate ist ein wichtiger Aspekt für den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagne. Wenn nicht geöffnete E-Mails gleich im Papierkorb landen, können die Empfänger Ihre Inhalte nicht kennenlernen. So können Sie die Newsletter-Öffnungsrate steigern:

Tipp #1 Begrüßen Sie Ihre neuen Abonnenten

Die Begrüßungsmail von OMR.

Glückwunsch! Sie haben neue Abonnenten für Ihren Newsletter gewonnen. Diese haben sich gerade entschieden von Ihnen regelmäßig hören zu wollen. Der Moment nach der Anmeldung hat die größte Aufmerksamkeit, da die Abonnenten voll Neugierde und Erwartungen sind. Und das sollten Sie gleich erfüllen. Sobald Sie eine E-Mail nach der Double Opt-In Bestätigung bekommen, begrüßen und bedanken Sie sich für die Anmeldung.

Die Willkommens-Mails haben die höchste Öffnungsrate. Dieses Potential sollte man nutzen. Je nachdem für welches Ziel Sie sich entschieden haben, belohnen Sie Ihne neuen Abonnenten:

  • Umsatzsteigerung: Willkommensgutschein mit klarer Auflösungserklärung.
  • Kundenbindung: Themenübersicht mit zukünftigen Newsletter oder Top 5 der letzten Monate. Ihre neuen Abonnenten werden sich bestimmt über ein kleines Geschenk freuen: Probeanmeldung, Checkliste, Vorlage.
  • Datensammlung: Fragen Sie den Empfänger nach seinem Interesse. In der Zukunft wird es Ihnen helfen, die Themen besser zu segmentieren.

Tipp #2 Betreffzeile richtig formulieren

Der Betreff ist das erste was die Person sieht, wenn der Newsletter im E-Mail-Postfach landet. Gut formulierte, überzeugende Betreffzeilen wecken die Neugier und steigern somit die Öffnungsrate. Doch wenn die Betreffzeile starke Gefühle auslöst und in dem Text nichts dahintersteht, können Sie im schlimmsten Fall die Glaubwürdigkeit verlieren und steigende Newsletter-Abmeldungen erzielen.

Der Newsletter-Text muss das halten, was Sie in der Überschrift versprochen wird. Geben Sie deswegen den Inhalt wahrhaft wieder. Mit Ehrlichkeit kommen Sie viel weiter als mit kurzfristigem Erfolg. Im E-Mail-Marketing erfolgreich zu sein bedeutet, langfristige Beziehungen zum Empfänger aufzubauen und auf diese Weise von hohen Öffnungsraten zu profitieren.

Tipp #3 Absender persönlich ansprechen

Studien belegen, dass die persönliche Ansprache mit dem Vornamen, die Öffnungsrate ebenso erhöhen kann (Quelle: episerver.com). Der Empfänger wird sich persönlich angesprochen fühlen.

Bestätigungs-E-Mail von OMR

Oft wird generisch angesprochen und vergessen, dass dieser psychologische Trick viel Wirkung erzielen kann. Mit persönlicher Ansprache bauen Sie eine vertraute Beziehung mit dem Empfänger auf. Von daher teilen Sie in der E-Mail persönliche Infos vom Empfänger, wie Vorname, Wohnort oder andere Merkmale, die er bei der Anmeldung mitgeteilt hat. „Hi Steffen, weißt Du schon wie Marketing dein Leben bestimmt?“ kommt besser an als „Wie Marketing unser Leben bestimmt“.

Doch Vorsicht! Eine andere Studie (Quelle: newsletter2go.de) bestätigt, dass die Wirkung andersrum sein wird, wenn Sie Ihre Rezipienten mit Nachnamen anschreiben. Solche E-Mails haben geringere Öffnungsraten.

Personalisierte Newsletter eignen sich nicht für jede Situation. Auf Personalisierung in der Betreffzeile sollten Firmen im Bereich Finanzen, Immobilien und Versicherungen verzichten.

Tipp #4 Nehmen Sie die Perspektive Ihres Empfängers war

Überlegen Sie gut, wie Ihr Angebot dem Empfänger helfen kann. Was können Sie ihm anbieten, um seine Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen. Es gibt zwei Wege, diese Herausforderungen zu meistern:

  1. Führen Sie sich das Ziel Ihres Empfängers vor Augen. Dabei können Betreffzeilen, wie „So wirst Du zum SEO-Experten“ helfen
  2. Sprechen Sie Ihre Interessenten auf eine Art und Weise an, dass sie sich in der Betreffzeile wiederfinden können oder eine starke Gruppenzugehörigkeit empfinden. Benennen Sie die Betreffzeile zum Beispiel so: „Perfekte Pizzaschneider für Profis“ oder „Die einfachsten Kochrezepte für Anfänger“

Tipp #5 Stellen Sie Fragen

Ein gutes stilistisches Mittel, um Feedback zu bekommen, ist das Stellen von offenen Fragen, wie z. B. „Wie hat Dir das Produkt gefallen?“. Oder Sie können Fragen stellen, worüber der Empfänger keine Kenntnisse verfügt, aber die Antwort gerne wissen möchte: „Was ist das Marketing-Geheimnis für Immobilienmakler?“ oder “Wie kann ich eine Business-Seite auf Instagram erstellen?“

Solche Fragen helfen ein Dialog mit Abonnenten zu führen, Neugier zu wecken und Leser in die richtige Richtung zu lenken.

Tipp #6 Nutzen Sie die Zahlen und Aufzählungen

Zahlen und Aufzählungen stellen schnelle Lösungen in Aussicht. Niemand hat viel Zeit und Lust für lange Erklärungen. Besonders kleine Zahlen (bis 10) wirken motivierend, weil der Leser das Gefühl bekommt, dass er die Lösungswege gleich überschauen kann.

Der Titel „7 Phasen zur erfolgreichen Vermarktung“ wirkt besser als „Wege zur erfolgreichen Vermarktung“.

Tipp #7 Mit zeitlich begrenzten Angeboten locken

Sommeraktion von Mister Spex

Versuchen Sie den „Fear of missing out“- Effekt. Diese uralte Regel beschreibt die Angst, ein spannendes Erlebnis zu verpassen und das Gefühl, dass die Menschen in der Umgebung ein viel besseres und erfüllteres Leben führen. Verwenden Sie deswegen Formulierungen, die dieses Gefühl vermitteln: „Nur noch bis morgen“, „Gleich anmelden“, „Verpasse deine letzte Chance nicht“.

Sobald ein Angebot als knapp war genommen wird, wird der Leser aufmerksamer. Höhere Öffnungsraten und Handlungsaufforderungen verspricht auch der Zeitdrang. Dieses Phänomen hat zuerst booking.com verwendet. Wenn man nach Hotel-Zimmern sucht, wird in der Echtzeit angezeigt, wie viele andere Interessenten momentan dieses Angebot auch anschauen.

Tipp #8 Mit dem Cliffhanger-Effekt die Leser-Erwartungen erfüllen

Der Cliffhanger-Effekt beschreibt eine Situation, in der sich eine unerfüllte Aufgabe besser gemerkt wird als eine abgeschlossene Handlung. Ein Beispiel ist die nicht abgeschlossene Handlung am Ende eines Filmes. Der Zuschauer wird damit bis zur Fortsetzung zurückgelassen. Dieser Trick lässt sich auch im E-Mail-Marketing durch unvollständige Sätze übertragen.

Den Cliffhanger können Sie z.B. so formulieren: „Du wirst nicht glauben, was dann geschah!“, „Hast Du nicht etwas vergessen?“, „Du bist auf dem richtigen Weg, wenn… “. Solche Überschriften bauen einen gewissen Erwartungsgrad auf und machen den Leser neugierig.

Tipp #9 Überzeugen Sie mit Triggerwörtern und Handlungsaufforderungen

Die Triggerwörter können Gedanken wecken und Gefühle auslösen. Damit können Sie die Aufmerksamkeit beim Leser steigern. Wichtig ist es, nur an positive Assoziationen zu appellieren: „Dein Weihnachtsgeschenk wartet auf Dich“.

Für jede Zielgruppe gibt es eigene Auslöser-Wörter.

B2B: Guide, Checkliste, Wettbewerb, Webinar, Tipps.

B2C: Geschenk, Rabatt, Gewinnspiel.

Um den Empfänger stärker zu überzeugen, verwenden Sie Handlungsaufforderungen: „Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz im Webinar“. Aus dem kurzen Teaser-Text soll sofort klar werden, um was es geht und warum es sich lohnt, die ganze E-Mail zu lesen.

Formulieren Sie den Text kurz und prägnant, damit der Leser Sie schnell versteht.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

E-Mail-Newsletter von TK Maxx
  1. Smartphone-Nutzer vergessen.

Beim Schreiben von Betreffzeilen sollten Sie sich kurzhalten. Viele User lesen die Newsletter auf dem Handy und ab einer bestimmten Länge wird der Text abgeschnitten. Am besten orientieren Sie sich an maximal 60 Zeichen.

2. Zu viele Handlungsaufforderungen

Der Leser wird von zu vielen Buttons in der E-Mail überfordert sein: „Hier zum Blogartikel weiter klicken“, „Empfehle und weiter“, „Mache bei der Umfrage mit“.

3. Das Angebot kompliziert präsentieren, statt den Nutzen im Vordergrund zeigen.

4. Spezifische Zielgruppe ansprechen.

Betreffzeilen wie „Vertikales Marketing im Wandel: Restrukturierungsbedarf der vertikalen Marketingkonzeptionen“ besser vermeiden. Gehen Sie vom Normalverbraucher aus und formulieren Sie die Nachricht verständlich.

Und das Wichtigste: Bevor Sie Ihre Newsletter-Kampagne starten, überlegen Sie mehrmals, wer diese E-Mail bekommen soll und was Sie damit erreichen möchten. Vielleicht brauchen Sie die E-Mail mit dem neuen Angebot nicht an Personen zu verschicken, die das Produkt neulich schon gekauft haben. Wenn Sie exakt bei diesem Produkt kürzlich den Preis reduziert haben, bleibt die Person unter Umständen verärgert zurück und wechselt zum Konkurrenten.

Fazit:

Trotz der herausragenden Position von Sozialen Medien im Kundenkommunikationsbereich, bleibt das E-Mail-Marketing eine hilfreiche Option, um Kunden zu binden und Produkte zu vermarkten. Neben passenden und relevanten Inhalten sind die richtige Betreffzeile der Absender und Versandzeit entscheidend für den Erfolg der Newsletter-Kampagne.

Überlassen Sie nichts dem Zufall. Analysieren Sie ständig die letzten Öffnungsraten und betreiben Sie aktiv die Fehlerkorrektur. So bieten Sie Ihren Kunden das bestmögliche Newsletter-Erlebnis.

SEO-Texte: Suchen und gefunden werden

Im ersten Teil Schreiben fürs Web: gewusst wie ging es um das Leseverhalten im Internet, wie Texte geschrieben und fürs Web optimal dargestellt werden sollen.

Nun sollen die Texte suchmaschinenoptimiert aufbereitet werden. Warum sollte man das tun? Das ist ganz einfach. Das Internet ist inzwischen zu einem der wichtigsten Entscheidungsträger für Interessenten geworden. Im Web steckt viel Potenzial für erfolgreiche Kundengewinnung. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass die potentiellen Kunden das Angebot auch finden.

seo-texte schreiben

Da in Deutschland die Suchmaschine Google einen Marktanteil von fast 90% hat, optimiert man in der Regel speziell für diese Suchmaschine und zwar mit Schlagwörtern, sogenannten Keywords, die gezielt in die Webseite und in die Texte eingebaut werden.

Durch dieses gezielte Einsetzen von Keywords kann versucht werden, die Positionierung in den Suchergebnissen (Ranking) bei Google zu verbessern. Folgende Punkte sollten dabei berücksichtigt und mit Keywords bestückt werden:

  • Titel der Webseite: ist oben in der Browserleiste zu sehen
  • Im Text sollte das Keyword stehen, möglichst schon am Anfang
  • Überschriften und Zwischenüberschriften
  • Keyword-Frequenz (Keyworddichte) sollte im Text ca. 3-5% betragen
  • Alternativer Text (Alt-Tag) für Grafiken einpflegen
  • Webseite und Texte aktuell halten:( bspw. Inhalte von 2011 sind relevanter als von 2006) Aktualität ist auch ein Faktor
  • Links zu relevanten Seiten mit identischem Keyword (Ankertext)
  • Meta-Tags pflegen: Meta-Descriptions und ggf. Meta-Keywords

Nun ist das Texten mit Keywords nicht ganz einfach und Google weiß um das Streben nach Platz 1. Hier und da wurden auch schon von Google Betrügereien aufgedeckt, die die Suchmaschine hart abstraft und bspw. auch mal Seiten aus ihrem Index verbannt, oder zeitweise ausschließt. Deshalb ist es ratsam, Keywords an Stellen unterzubringen, an denen sie vollkommen natürlich stehen. Hier noch ein paar Tipps:

  • Häufige Wiederholungen innerhalb eines Satzes und
  • Häufige Wiederholungen innerhalb aufeinander folgender Sätze vermeiden
  • Zusammenhanglose, stichwortartige Erwähnungen sollten unterlassen werden

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass solche Optimierungsmaßnahmen nicht in Stein gemeißelt und niemals abgeschlossen sind. Google entwickelt seine Algorithmen und Kriterien für gutes Ranking ständig weiter, deshalb sollte die Webseite auch kontinuierlich optimiert und die Positionierung bei Suchmaschinen ständig überwacht werden.

Online Reputation – Ihr Ruf im Internet

Ihr potentiell zukünftiger Chef oder ihre Schwiegermutter in spe – es gibt immer viele Gründe nach Ihrem Profil im Internet zu suchen…

…doch kaum auf einer Feier gewesen – schon steht ein Bild im Internet. Bis dahin ist alles OK, denn wer sollte Sie schon finden in den Weiten des Internets? Sobald den Daten aber ein Name hinzugefügt wird taucht das Foto, der Gästebucheintrag oder die Wunschliste unter Ihrem Namen auf. Das können in Communities wie StudiVZ und Facebook nicht nur Sie, sondern auch Ihre Freunde durch sogenanntes „Tagging“ tun. Gerade Jugendliche sind sich der Konsequenzen wenig bewusst – und auch nicht, dass die Daten noch über Jahre hinweg auffindbar sind.

Über Personensuchmaschinen wie yasni.de, myonid.de und 123people.de werden all diese Daten zusammengetragen – und man bekommt einen ganz guten Überblick über Ihren „Ruf“ im Internet.

Hier ein Beispiel für die Suche nach „Angela Merkel“:

Abgesucht werden: Telefonbuch- und Wiki-Eintrag, Bilder, Amazon-Wunschlisten, Teilnahme an Social Communities, Instant Messenger Profile, News, Blogs, Fotoportale, Gästebücher.

Was also tun? Jacke über den Kopf ziehen? Den Namen Hans Meier annehmen?

Die Lösung: Kontrollieren und handeln

Kontrollieren Sie, wie es um Ihren Ruf im Internet bestellt ist. Bei allen Personensuchmaschinen ist es möglich einen Suchagenten einzurichten. Wann immer neue Informationen zu Ihrem Namen auftauchen werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Das macht besonders viel Spass wenn es nur positive Veröffentlichungen gibt… ;)

Auch für Unternehmen ist es möglich alle Veröffentlichungen über den Unternehmens- oder Markennamen zu verfolgen (Web-Monitoring). Es gibt kommerzielle Medienbeobachtungsdienste die crossmediale Medienbeobachtung anbietet und kostenfreie Clipping-Services im Internet, z.B. Google News-Alert oder Technorati.

Die Ladezeit: Schnell, schneller, am schnellsten

Eine neue Usability-Studie bestätigt es ein weiteres Mal: Die Ladezeit einer Webseite hat einen starken Einfluss auf die wahrgenommene Qualität einer Webseite. Nicht, dass wir alle hektischer geworden sind – aber im Zeitalter des Breitbandanschlusses sind auch die Erwartungen an die Schnelligkeit gestiegen. Auch Google AdWords hat die Ladegeschwindigkeit jetzt in seinen Qualitätsfaktor für die Beurteilung von Anzeigen mit aufgenommen. Wie man die verbessern kann schreibt Google auch:

So verbessern Sie die Ladezeit:

  • Komprimieren Sie die Größe Ihrer Website.
  • Verwenden Sie weniger und schnellere Weiterleitungen.
  • Verzichten sich auf Unterbrecher-Animationen

Soweit so gut – also weg mit den Meta Refreshs, langsamen Weiterleitungen, mehrfachen Weiterleitungen, Willkommen-Interstitials, langsamen Servern und her mit den sauber programmierten, nicht überladenen Webseiten. Wo kann man aber nun sehen, wie die Ladegeschwindigkeit meiner Webseite bewertet wird?

Auch diese Information ist in Google AdWords zu finden – wenn auch etwas versteckt:

  1. Gehen Sie in Ihrem AdWords-Konto von Kampagnen auf Keywordebene
  2. Gehen Sie mit der Maus über das Lupenzeichen direkt neben dem Keyword. Darin finden Sie den Link „Details und Empfehlungen“. Den anklicken.

Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit Informationen zur Anzeigenschaltung und zum Qualitätsfaktor, den Google diesem Keyword zugeordnet hat. Im Idealfall sieht das dann für die Ladezeit so aus:

Die Optimierung der Ladezeit für Webseiten steuert zum positiven Erleben eine Webseite bei, das hat Google erkannt und diesen Faktor mit aufgenommen. Unabhängig davon, ob ein hoher Qualtitätsfaktor bei AdWords angestrebt wird oder nicht lautet die Devise also: Schnelligkeit zahlt sich aus! Bei Fragen zur Optimierung der Ladezeit stehen wir gerne zur Verfügung!

Spracheinstellung der Besucher – Interpretation der Google Analytics-Daten

Die Entscheidung für oder gegen eine neue Sprachversion der Webseite ist mit hohen Kosten für Übersetzungen verbunden und sollte daher wohl überlegt werden. Der Bericht „Sprache“ in Google Analytics kann hier nützliche Informationen liefern. Hier tauchen dann Angaben wie „de-de“, „nl“, „it“, aber auch unverständlichere wie „cs“, „el“ oder „pt-br“ auf… offensichtlich eine Wissenschaft für sich?

Wie wird die Sprache eines Besuchers ermittelt?

Die Sprache wird über die Einstellung des Besuchers im Browser ermittelt. So kann z.B. ein deutscher Angestellter von China aus auf die Webseite zugreifen, aber dennoch die Spracheinstellung „de-de“ nutzen.

Wo finde ich die Spracheinstellung im Browser?

Im Firefox unter „Extras – Einstellungen – Erweitert – Reiter: Allgemein“. Ganz unten steht dann „Sprachen: bevorzugte Sprache für die Darstellung von Websites wählen“

Im Internet Explorer unter „Extras – Internetoptionen – Reiter: Allgemein“. Im Bereich Darstellung kann dann die Sprache geändert werden.

Wie sind die Sprachangaben in Google Analytics aufgebaut?

Die meisten Sprachen sind nur durch eine zweistellige Buchstabenkombination, dem Sprachcode, definiert. Einige zusammengesetzte Angaben (wie z.B. de-de oder zh-cn) setzen sich aus Sprachcode + Ländercode zusammen.

Beispiele:

  • „pt-br“ bedeutet Portugiesisch (pt) – Brasilien (br)
  • „de-at“ bedeutet Deutsch (de) – Österreich (at)

Wo finde ich eine Übersicht über die Sprach- und Ländercodes?

Die Sprachcodes sind nach ISO-Standard 639-1 definiert und können hier abgerufen werden. Die Ländercodes sind nach ISO-Standard 3166-1 definiert. Diese können Sie hier finden.