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Sind Social Signals SEO-relevant?

Was genau sind eigentlich Social Signals? Waren diese bei der Suchmaschinenoptimierung schon immer ein wichtiger Faktor für das Ranking? Und warum sprechen immer mehr Seiten, Tools und auch Google selbst von Quality Signals statt Social Signals? Wir liefern die passenden Antworten!

Wie bewerten Suchmaschinen Social Signals?

Was genau sind nun Social Signals? Egal ob positiv oder negativ – Social Signals oder auch Bewertungen und Inhalts-Verlinkungen im Netz sind ein starkes Signal dafür, dass ein bzw. Ihr Angebot tatsächlich in Anspruch genommen wird.

Somit bieten Plattformen wie Facebook, HolidayCheck, Docfinder & Co. Bewertungsmöglichkeiten, die bei Google und anderen Suchmaschinen eine wichtige Rolle spielen – denn Google nutzt deren Hinweise für die eigenen sichtbaren Bewertungen. So werden bei den Google My Business Einträgen bspw. Facebook Bewertungen gezeigt und gewertet.

Anbei ein Beispiel von MOSAIQ:

Sind Sie mit Ihrem Unternehmen in den sozialen Netzwerken aktiv? Dann sollten Sie unbedingt Inhalte teilen! Dazu zählen Blogbeiträge, Produkt- oder Wissensseiten – denn auch diese Inhalte werden als Social Signals bewertet und unterstützen die SEO deutlich mehr als es zunächst scheint. Diese Inhalte schaffen den Sprung raus den sozialen Netzwerken bis zur eigenen Website. Dem Nutzer bieten Sie somit wertvollen Mehrwert und das belohnen die Suchmaschinen.

Um das Bestmögliche aus dem Sharing-Link zu erhalten, sollten dafür Open Graph Meta Tags genutzt und eingesetzt werden. So können Sie selbst bestimmen, wie die Inhalte bei Facebook, Twitter und LinkedIn aussehen sollen. Zusätzlich kann Ihr eigener Content deutlich hervorgehoben werden und unterscheidet sich von der Konkurrenz im Facebook Feed.

Beispiel von Ryte bei Facebook, welches mit der Hilfe von Open Graph Meta Tags optimiert wurde.

Marken-Auftritte als Quality Signal

Wie sieht Ihr Unternehmensprofil in den sozialen Netzwerken aus? Sind alle Profile auf dem neuesten Stand? Leider werden die Aktualisierungen der Profile und deren Inhalte viel zu oft liegen gelassen und erst zu spät wird bemerkt, dass einige wichtige Informationen gar nicht enthalten sind!

Wenn man es genau nimmt, sind Facebook & Co. auch Suchmaschinen und daher sind gut gepflegte Unternehmensprofile in den sozialen Medien einfach ein Muss. Der Nutzer identifiziert das richtige Angebot und erkennt das Unternehmen. So werden die Unternehmensprofile und deren Aktivitäten mittlerweile auch in die Google Suchmaschine integriert. Hier ein Beispiel anhand des t3n Magazins:

Im Beispiel zu sehen ist die Google-Suche für das t3n Magazin. Die Quality Signals erscheinen im Ranking weit oben (Twitter, Instagram und Facebook):

Gibt man in der Google-Suche das t3n Magazin ein, werden auch Teilausschnitte aus den neuesten Aktivitäten bei Socia Media gezeigt. Der Nutzer hat direkt einen positiven Eindruck und auch die Klickwahrscheinlichkeit erhöht sich immens. Das heißt also: aktuell halten und regelmäßig aktiv sein!

Fazit

Quality Signals sind ein wichtiger Bestandteil der SEO-Strategie und sollten daher nicht fehlen. Stimmt der gesamte Web-Auftritt auch außerhalb der bestehenden Website, wird Vertrauen geschaffen und dem Nutzer sowie Google signalisiert: Hier bin ich richtig!

Tipps für die Content-Erstellung

Dem User einen Mehrwert bieten – das ist die Aufgabe von Content. Doch erstellt wird der Content nicht nur für den Leser! Auch Suchmaschinen reagieren auf Ihren Content und bewerten ihn. Je besser der Content, desto höher wird Ihre Website bei Suchmaschinen gelistet und besser aufgefunden.

Wir zeigen Ihnen 5 Tipps, die Sie bei der Content-Erstellung beachten sollten und wie Sie Leser UND Suchmaschine zufriedenstellen können:

1. Strategie entwickeln

Was wollen Sie mit dem Content erreichen? Nur mit einer klaren Vorgehensweise können Sie den Content an die Ziele anpassen. Angenommen es geht um eine neue Website:  Wollen Sie mit der Website informieren, Kunden überzeugen oder Kontakte gewinnen? Wen wollen Sie überhaupt ansprechen (Einkäufer, Ingenieure, Privatpersonen…)? Welche Erwartungen haben die Personen in diesem Moment an Sie, bzw. an die Website? Woran messen Sie am Ende guten Content (Verweildauer, Leads…)?

2. Auf Mehrwert prüfen

Betrachten Sie Ihren Content immer aus der Kundensicht! Bieten Sie mit Ihren Texten, Bildern & Co. wirklich einen Mehrwert oder dient der Content als Platzfüller? Je mehr Sie einen Mehrwert bieten, desto dankbarer sind Ihre Leser und Ihre Unternehmen – Ihre Marke profitiert davon.

3. SEO ist die halbe Miete

Eine hohe Platzierung bei Google und anderen Suchmaschinen ist das A und O. Denn nur so schaffen Sie es, dass User Ihre Seite besuchen. Achten Sie daher beim Content auf SEO-Optimierungen und lassen Sie sich beraten – am besten von einer Person, die nachweislich Erfahrung damit hat. Nur sehr gute SEO-Arbeit wird Ihnen helfen, sich bei Google besser zu platzieren! Leider passiert viel im Verborgenen und die Gründe für den Erfolg/Misserfolg sind wenig transparent, da Google selbst sehr verschlossen ist, was die Ranking-Faktoren angeht. Daher achten Sie darauf mit einem Profi zusammen zu arbeiten!

4. Fehler vermeiden

Rechtschreibfehler oder schlechte Bildqualitäten sind ein No-Go – und einfach zu vermeiden! Lassen Sie Texte vor Veröffentlichung lieber einmal mehr prüfen und schauen Sie sich die verwendeten Bilder auf verschiedenen Endgeräten an.

5. Rechtlich alles einwandfrei?

Vor der Veröffentlichung von Bild und Text muss sichergestellt sein, dass Sie diese Inhalte rechtlich veröffentlichen dürfen. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie lieber davon absehen, denn die Strafen im Bereich Urheberrecht sind empfindlich hoch!

 

Achtung, diese Fehler bitte vermeiden!

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – vor Fehlern bei der Contentpflege bleibt leider niemand verschont. Wir listen fünf der häufigsten Fehler auf:

– Zeitplan zu sportlich: Ist das Abgabedatum zu früh gewählt, setzt das alle Beteiligten unnötig unter Druck. Die Folge: schlechter Content und zahlreiche Flüchtigkeitsfehler. Planen Sie für die Erstellung des Contents ausreichend Zeit ein und am besten auch einen Puffer. Und: Machen Sie sich vor dem Start Gedanken zur Strukturierung (bspw.  Dateisystem für das Speichern der Textdateien analog zur Sitemap der Website).

– Falsche Formate: Zu kleine Bilder oder falsche Textformatierungen sehen nicht nur unschön aus, sondern kosten auch wertvolle Korrekturzeit. Es sollte daher von Anfang an genaue Absprachen bezüglich der Formate geben.

– Inhalte gehen verloren: Wenn viele Mitarbeiter an der Content-Erstellung arbeiten, kann etwas verloren gehen. Schaffen Sie eine zentrale Sammelstelle, die über alle Schritte und Inhalte informiert ist.

– Sprachenwirrwarr: Wenn Inhalte mehrsprachig zur Verfügung stehen sollen, rechnen Sie bitte auch dafür genug Zeit ein. Auch das Menü, Bildunterschriften & Co. müssen übersetzt werden. Und auch hier: Ordnung ist das halbe Leben.

– Meta-Informationen sind wichtig: Sie sind zwar auf den ersten Blick nicht sichtbar, aber tragen zur Sichtbarkeit der Seite bei den Suchmaschinen bei. Planen Sie genug Zeit für die Pflege der Meta-Informationen ein! Definieren Sie mit Ihrer SEO-Agentur unbedingt in Ruhe, auf was wie zu achten ist!

Weitere Tipps zur Content-Erstellung und eine genaue Auflistung, was Sie bei der Produktion der einzelnen Content-Arten beachten sollten, können Sie in unserem Whitepaper „Tipps für guten Content“ nachlesen.

Digital Heroes: Die besten B2B- Unternehmensblogs und was einen guten Blog auszeichnet

Was ist ein Unternehmensblog?

Es gibt viele verschiedene Arten von Blogs – ein Unternehmensblog, auch Corporate Blog genannt, ist eine davon. Inhaltlich besteht ein solcher Blog aus Texten, Bildern und Videos zu firmenrelevanten Themen.

Wichtig dabei: der Blog ist kein weiterer Werbekanal, sondern eine Informationsplattform. Die Leser möchten mehr über das Unternehmen erfahren, möchten einen Blick hinter die Kulissen werfen und gerne auch interessantes, nicht alltägliches zu den Produkten erfahren. Zum Beispiel Anwendungsmöglichkeiten zu Produkten, Interviews oder Feedbacks von Kunden oder Produktentwicklern, Mitarbeiter-Statements oder weiteres wissenswerte und interessante aus dem Firmenalltag. Der Inhalt ist so aufbereitet, dass der Leser Spaß am Lesen hat und ihm der Inhalt einen Mehrwert bietet.

3 Gründe für einen Corporate Blog

  1. Mehr Nähe zum Kunden
    Im Blog kann sich das Unternehmen von einer anderen, menschlicheren Seite zeigen. Der Ton ist nicht so formal und ermöglicht eine offenere Kommunikation „auf Augenhöhe“.
  2. Ein besseres Ranking bei Google
    Google legt heute mehr denn je Wert auf Inhalte. Das heißt, je mehr relevante Inhalte Google findet, desto besser die Chance auf ein gutes Ranking. Der Blog ist ein natürlicher „Content-Generator“ und kann damit helfen, sich im Vergleich zum Wettbewerb besser zu positionieren.
  3. Imagesteigerung
    Sich zu öffnen, gehört heute zum guten Kommunikations-Ton. Ein Blog mit authentischen Beiträgen kann ein Sympathieträger werden und somit das Markenimage steigern.

Content is King!

Auch wenn Sie es nicht mehr hören können: Gerade in den letzten Jahren, auch durch den Fortschritt von Google, gewinnt dieser bekannte Ausspruch immer mehr an Bedeutung. Umso relevanter der Inhalt für den Nutzer, umso besser wird er von Google bewertet.

Wenn ein Unternehmen sich nun mit seinem Expertenwissen auf seinem Fachgebiet positioniert und der Inhalt nachgefragt wird, generiert man relevanten Traffic und steigert nebenbei auch die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Ein gut aufbereiteter und für den Leser interessant geschriebener Content in einem klar strukturierten Blog ist nachgefragter denn je.

Aber ein guter Blog ist eine Investition für das Unternehmen und der Erfolg nicht selbstverständlich. Gerade am Anfang sollte man deshalb nicht frustriert sein, wenn die gewünschten Besucherzahlen ausbleiben. Beweisen Sie Ausdauer und veröffentlichen Sie mehr und mehr relevanten Inhalt.

Die vier Bewertungskriterien

Anhand der Kriterien JOY OF USE, USABILITY, MEHRWERT und PERFORMANCE wurden die 5 besten Corporate Blogs von führenden Top-Unternehmen ermittelt.

 

Das Ranking

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7 Tipps für einen guten Blog

Und jetzt zu Ihnen und Ihrem Blog! Hier unsere Zusammenfassung, wie auch Sie mit einem guten Blog überzeugen!

Dabei eines vorweg: Ein guter Unternehmens-Blog bedeutet Engagement und Ausdauer. Die Auswertung hat gezeigt, dass sich dies sehr wohl lohnen kann. Der Erfolg kommt aber nicht von alleine. Wer keine Scheu vor einer neuen Herausforderung und Spaß am Schreiben hat, der ist dafür berufen einen guten Unternehmensblog ins Leben zu begleiten. Es sollten aber unbedingt mehrere Personen von Beginn an eingebunden sein, um für regelmäßigen und abwechslungsreichen Content zu sorgen.

Relevante Inhalte inspirieren Leser kontinuierlich den Blog zu besuchen. Der Kampf um den besten Inhalt in der stetig wachsenden Blogger-Welt ist schwer, doch wer dran bleibt, wird belohnt werden.

Was man noch tun kann, um seinen Corporate Blog voran zu bringen, zeigen wir anhand von 7 Tipps:

Tipp 1: Zielsetzung des Blogs

Zu Beginn des Unternehmensblogs sollte man sich mit dem Blog-Ziel befassen. Was möchten Sie mit dem Blog erreichen? Eine Beziehung zum Kunden aufbauen? Aufmerksamkeit? Vertrauen? Service? Hier ein paar Blog-Beispiele: Produkt-Blog – Unterstützung der Imagebildung eines Produktes/Marke; Service-Blog – zusätzlicher Kundenservice und mehr Details zu Produkten; Themen-Blog – Kompetenz der Produkte beweisen; Beziehungs-Blog – aus Mitarbeiterperspektive Nähe und Vertrauen schaffen.

Tipp 2: Zielgruppe definieren

Die passende Zielgruppe erschließt sich meist schon aus der Zielsetzung. Denken Sie hier trotzdem noch etwas weiter, um eine gezielte Ansprache zu ermöglichen: Männlich oder weiblich? Alter? Welche Position im Unternehmen hat er/sie? Mit welchem konkreten Anliegen wendet er/sie sich an uns? Versetzen Sie sich in die Personen: was würden Sie sich an deren Stelle von Ihrem Blog wünschen? Was würden Sie an deren Stelle gerne lesen, was fänden Sie interessant?

Tipp 3: Content planen

Content muss geplant werden. So einfach das klingen mag, so schwierig kann das in der Praxis werden. Planen Sie mindestens drei Monate im Voraus und wählen Sie Themen in einem bestimmen Mix (Planung z.B. per Excel inkl. Themen-Vorschlagsliste). Nur so bieten Sie den Lesern auch Abwechslung und schaffen eine gewisse Balance in Ihrem Blog. Zwischendurch kann ein aktuelles Thema eingeschoben werden, das lockert Ihren Blog zusätzlich auf.

Tipp 4: Redaktionsteam gründen

Klären Sie Verantwortlichkeiten. In kleineren Unternehmen stellt sich die Frage nach Redaktionsleitern eher selten, da hier meist nur eine Person für den Blog zuständig ist. Dennoch ist hier empfehlenswert abzuklären, wer welche Zuständigkeit besitzt. Genau wie in einem
typischen Verlag geht es bei der Führung eines Blogs um die Erstellung von journalistischen Inhalten. Wer schreibt den Redaktionsplan? Wer organisiert die Redaktionssitzungen? Wer übernimmt die Endredaktion?

Tipp 5: Kontinuität und Aktualität

Definieren Sie konkrete Erscheinungszeitpunkte. Die richtige Kontinuität muss jedes Unternehmen selbst definieren. Haben Sie erst einmal Ihren Redaktionsplan erstellt, lässt sich anhand der ausgewählten Themen ein konkreter Zeitplan erstellen. Produzieren Sie darüber hinaus auch Inhalte auf Vorrat, so kommen Sie nicht in die Bredouille, wenn einer aus dem Team erkrankt oder im Urlaub ist. Nutzen Sie freie Zeit zudem, um Ihre Beiträge zu allgemeinen Themen auf Aktualität hin zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Tipp 6: SEO

Beachten Sie Suchmaschinen-Optimierung. Selbst der beste Blog wird in den Suchmaschinen nicht gefunden, wenn nicht die richtigen Keywords eingesetzt werden. Achtung: Der Text sollte dennoch nicht von Keywords überladen sein. Denken Sie darüber hinaus auch an Links: Ein Linknetzwerk zwischen Ihrem und anderen Blogs/Seiten fördert nicht nur Traffic, sondern auch die Sichtbarkeit. Im Zweifel gilt aus SEO-Sicht: lieber weniger häufig, dafür wirklich wertvolle Beiträge, die im Idealfall von anderen im Netz geteilt werden (z.B. durch ein wertiges „Erklärvideo“ oder sonstige hilfreiche Tipps, die man gerne auch teilt).

Tipp 7: Auf neue Beiträge aufmerksam machen

Bewerben Sie Ihre neuen Blogbeiträge auf Social Media Kanälen. Durch die Optimierung des Textes auf Suchmaschinen ist der erste Schritt schon getan. Die Bewerbung der Blogbeiträge auf Social Media sollte zum Bloggen grundsätzlich dazu gehören. Kanäle wie beispielsweise Facebook oder Xing bieten sich hierzu sehr gut an. So erreichen Sie Ihre Zielgruppe ideal.

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Möchten Sie mehr davon? Gerne beraten wir Sie individuell!

SEO: Ungeliebt und doch unverzichtbar

Über SEO wird oft geschimpft: SEO kostet viel Zeit und dadurch Geld. SEO liefert keine schnellen Ergebnisse. SEO heißt oft ausprobieren und testen, der Erfolg ist schwer vorherzusagen. Kurz: SEO nervt viele.

Doch der Aufwand lohnt sich und ehrlich gesagt gibt es auch nicht viele Alternativen. Denn wer nicht optimiert, taucht in den organischen Suchergebnissen von Google und Co. nicht auf. Und verliert somit jede Menge potenzieller Kunden, da Google mit einem Marktanteil von über 90 % gerade in Deutschland Traffic-Treiber Nummer 1 für Unternehmen ist.

SEO, SEA und Social Media in Deutschlands größten Online-Shops

Wie wichtig die organischen Suchergebnisse sind, zeigt eine Studie zum Einsatz von SEO, SEA und Social Media der 177 umsatzstärksten Online-Shops Deutschlands. Ergebnis: 81,66 % aller Besucher, die von Google in die Shops kamen, klickten auf die organischen Suchergebnisse – eine Zunahme von knapp 4,5 % im Vergleich zum Jahr 2013. Dagegen wurden nur 9,34 % der Besucher von AdWords-Anzeigen in die Online-Shops gelockt. 2013 waren das noch 17,01 %. Der Anteil des organischen Traffics nahm durch alle Branchen hinweg zu, nur im Bereich Büroausstattung ging er leicht zurück.

Verteilung SEM-Traffic nach Shop-Art

Organische Sichtbarkeit wird immer wichtiger

Der Trend ist eindeutig: die organische Sichtbarkeit wird immer wichtiger, wenn es um Kundengenerierung geht. AdWords hingegen bringen tendenziell weniger neue Kunden in die Shops. Um SEO kommt also keiner herum – denn trotz der genannten Nachteile liegen die Vorteile von SEO-Maßnahmen klar auf der Hand:

  • Mit ein paar Grundkenntnissen lassen sich vor allem OnPage-Optimierungen selbst vornehmen, ohne einen Experten zu benötigen.
  • Die Wirkung von SEO setzt zwar nicht sofort ein, ist dafür aber langfristig und nachhaltig spürbar.
  • Erfolgreiche SEO-Maßnahmen führen zu Top-Platzierungen in den organischen Suchergebnissen – und bringen mehr Aufmerksamkeit und mehr Klicks mit sich. Steigt der organische Traffic, kann das Budget für Paid Visibility bei gleichbleibendem Erfolg reduziert werden.
  • Organische Suchergebnisse werden nicht als Werbung wahrgenommen und haben bei den Nutzern einen deutlich besseren Ruf als AdWords-Anzeigen. Sie sind unaufdringlich und vertrauenerweckender.

Bezahlte Sichtbarkeit (Paid Visibility) im Vergleich 2013-2014

Organische Sichtbarkeit (SEO-Visibility) im Vergleich 2013-2014

Optimieren – aber wie?

Man kann also allen Betreibern von Websites und Online-Shops nur zurufen: Optimiert! Und zwar immer nach der Devise, die zwar mittlerweile ein alter Hut ist, die aber nun mal immer noch stimmt: Content is king! Gute, einzigartige, vor Mehrwert strotzende Inhalte werden von Google mit guten Platzierungen belohnt. Und das sorgt für mehr Besucher und letztendlich für mehr Umsatz. Der Einsatz wird sich auszahlen.

Oben erwähnte Studie fand übrigens auch heraus, dass die Aktivitäten in den sozialen Medien durch alle Branchen hinweg im vergangenen Jahr zunahmen. Nicht wirklich überraschend, aber ein gutes Stichwort für einen weiteren Tipp zum Thema Optimierungen. Google bezieht zunehmend auch die in sozialen Medien generierten Social Signals (Likes, Shares, usw.) in seine Rankings mit ein. Wer viele Likes bekommt und wessen Inhalte oft geteilt werden, könnte besser platziert werden. Außerdem erzeugt die virale Verbreitung des eigenen Contents Backlinks, die für die organische Sichtbarkeit extrem wichtig sind. Doch auch hier gilt: Social Signals und Backlinks gibt es nur für guten Content – womit wir wieder beim vorigen Absatz wären.

Dass SEO-Maßnahmen Zeit brauchen, nicht nebenbei und vor allem nicht nur einmalig vorgenommen werden dürfen, sollte eigentlich jedem klar sein. Falls nicht, sagen wir es gern noch einmal: Nehmt euch Zeit für SEO! Optimiert konsequent und dauerhaft. Haltet euch über Änderungen des Google-Algorithmus auf dem Laufenden und füttert diesen mit erstklassigem Content. Kurz: Erarbeitet eine langfristige und nachhaltige SEO-Strategie, die immer auch eine gute Content-Strategie beinhaltet.

Also machen wir nur noch SEO und verzichten auf AdWords, wenn eh so wenige darauf klicken? Keineswegs! SEA ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketing-Mixes und hat einige Vorteile, die SEO nicht bieten kann:

  • Werbung fällt auf.
  • Zu bestimmten Phasen im Kaufprozess (z.B. kurz vor dem Kauf) performt eine Werbeanzeige meist besser als ein organisches Suchergebnis.
  • Werbung kann zielgruppenspezifisch und damit sehr effektiv ausgespielt werden.
  • AdWords-Anzeigen bringen schnelle, gut messbare Erfolge.
  • Aktionen können mit AdWords sehr kurzfristig an den Verbraucher gebracht werden.
  • Gerade für neue Unternehmen, die noch nicht etabliert sind und daher schlechter ranken, sind AdWords unverzichtbar, um die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen.

Will man auf diese Vorteile verzichten? Eher nicht. Darum gilt: Der Mix macht’s. Eine clevere Kombination von sinnvollen SEO- und SEA-Maßnahmen wird langfristig die meisten Erfolge erzielen.

Und wie geht jetzt dieses SEO? Was muss man denn tun, um bei Google auf die erste Seite der Suchergebnisse zu gelangen? Wir haben euch eine Übersicht mit den wichtigsten Dos and Don’ts in Sachen SEO zusammengestellt. Trotzdem noch Fragen? Meldet euch, wir helfen gern!

The New Bing – auch hier wird es sozialer

Was Google kann – kann Bing vielleicht besser? Google ebnete den Weg der sozialen Suche bereits vor einigen Monaten. Die Auswirkungen die diese Neuerung auf die Suche, die Suchmaschinenoptimierer und Webseiten hatte, darüber haben wir bereits in diesem Beitrag berichtet.

Es ist ja fast schon üblich, dass der Platzhirsch Google mit solchen Innovationen vorlegt und andere Suchmaschinen dann irgendwann nachziehen. Jetzt wird Bing ein großes Update ausrollen und kündigt „The New Bing“ an. Und was ist so neu am neuen Bing? Nun, auch Bing konzentriert sich ab sofort stark auf die soziale Suche.

Bing selbst antwortet auf die Frage „warum das Ganze?“ mit „The search industry was built on keywords, links and labels – static nouns pointing to pages. This approach is great for finding sites but search is about more than simply finding information, it’s also about taking action.“ Das klingt für mich wieder ganz klar nach dem Indiz, dass es sich in Zukunft kaum mehr ein Unternehmen leisten kann, sich dem Social Web zu entziehen.

Die Standardsuchergebnisse werden bei Bing um Empfehlungen und Erfahrungsberichten von Freunden erweitert. Ganz vorne mit dabei natürlich Facebook, da diese beiden bereits eine Kooperation miteinander eingegangen sind. Hat ein Facebook-Nutzer Bing zur Verknüpfung autorisiert, werden seine Daten geprüft und analysiert ob dieser durch seine Like-Angaben, Profil-Informationen und Bildern die Frage des befreundeten Suchenden beantworten kann.

Als erstes werden die Updates in den USA ausgerollt. Wir müssen uns also noch etwas gedulden und warten schon gespannt darauf. Vorab bietet Bing aber schon mal einen kleinen Werbespot: