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Digital Heroes: Die besten B2B- Unternehmensblogs und was einen guten Blog auszeichnet

Was ist ein Unternehmensblog?

Es gibt viele verschiedene Arten von Blogs – ein Unternehmensblog, auch Corporate Blog genannt, ist eine davon. Inhaltlich besteht ein solcher Blog aus Texten, Bildern und Videos zu firmenrelevanten Themen.

Wichtig dabei: der Blog ist kein weiterer Werbekanal, sondern eine Informationsplattform. Die Leser möchten mehr über das Unternehmen erfahren, möchten einen Blick hinter die Kulissen werfen und gerne auch interessantes, nicht alltägliches zu den Produkten erfahren. Zum Beispiel Anwendungsmöglichkeiten zu Produkten, Interviews oder Feedbacks von Kunden oder Produktentwicklern, Mitarbeiter-Statements oder weiteres wissenswerte und interessante aus dem Firmenalltag. Der Inhalt ist so aufbereitet, dass der Leser Spaß am Lesen hat und ihm der Inhalt einen Mehrwert bietet.

3 Gründe für einen Corporate Blog

  1. Mehr Nähe zum Kunden
    Im Blog kann sich das Unternehmen von einer anderen, menschlicheren Seite zeigen. Der Ton ist nicht so formal und ermöglicht eine offenere Kommunikation „auf Augenhöhe“.
  2. Ein besseres Ranking bei Google
    Google legt heute mehr denn je Wert auf Inhalte. Das heißt, je mehr relevante Inhalte Google findet, desto besser die Chance auf ein gutes Ranking. Der Blog ist ein natürlicher „Content-Generator“ und kann damit helfen, sich im Vergleich zum Wettbewerb besser zu positionieren.
  3. Imagesteigerung
    Sich zu öffnen, gehört heute zum guten Kommunikations-Ton. Ein Blog mit authentischen Beiträgen kann ein Sympathieträger werden und somit das Markenimage steigern.

Content is King!

Auch wenn Sie es nicht mehr hören können: Gerade in den letzten Jahren, auch durch den Fortschritt von Google, gewinnt dieser bekannte Ausspruch immer mehr an Bedeutung. Umso relevanter der Inhalt für den Nutzer, umso besser wird er von Google bewertet.

Wenn ein Unternehmen sich nun mit seinem Expertenwissen auf seinem Fachgebiet positioniert und der Inhalt nachgefragt wird, generiert man relevanten Traffic und steigert nebenbei auch die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. Ein gut aufbereiteter und für den Leser interessant geschriebener Content in einem klar strukturierten Blog ist nachgefragter denn je.

Aber ein guter Blog ist eine Investition für das Unternehmen und der Erfolg nicht selbstverständlich. Gerade am Anfang sollte man deshalb nicht frustriert sein, wenn die gewünschten Besucherzahlen ausbleiben. Beweisen Sie Ausdauer und veröffentlichen Sie mehr und mehr relevanten Inhalt.

Die vier Bewertungskriterien

Anhand der Kriterien JOY OF USE, USABILITY, MEHRWERT und PERFORMANCE wurden die 5 besten Corporate Blogs von führenden Top-Unternehmen ermittelt.

 

Das Ranking

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7 Tipps für einen guten Blog

Und jetzt zu Ihnen und Ihrem Blog! Hier unsere Zusammenfassung, wie auch Sie mit einem guten Blog überzeugen!

Dabei eines vorweg: Ein guter Unternehmens-Blog bedeutet Engagement und Ausdauer. Die Auswertung hat gezeigt, dass sich dies sehr wohl lohnen kann. Der Erfolg kommt aber nicht von alleine. Wer keine Scheu vor einer neuen Herausforderung und Spaß am Schreiben hat, der ist dafür berufen einen guten Unternehmensblog ins Leben zu begleiten. Es sollten aber unbedingt mehrere Personen von Beginn an eingebunden sein, um für regelmäßigen und abwechslungsreichen Content zu sorgen.

Relevante Inhalte inspirieren Leser kontinuierlich den Blog zu besuchen. Der Kampf um den besten Inhalt in der stetig wachsenden Blogger-Welt ist schwer, doch wer dran bleibt, wird belohnt werden.

Was man noch tun kann, um seinen Corporate Blog voran zu bringen, zeigen wir anhand von 7 Tipps:

Tipp 1: Zielsetzung des Blogs

Zu Beginn des Unternehmensblogs sollte man sich mit dem Blog-Ziel befassen. Was möchten Sie mit dem Blog erreichen? Eine Beziehung zum Kunden aufbauen? Aufmerksamkeit? Vertrauen? Service? Hier ein paar Blog-Beispiele: Produkt-Blog – Unterstützung der Imagebildung eines Produktes/Marke; Service-Blog – zusätzlicher Kundenservice und mehr Details zu Produkten; Themen-Blog – Kompetenz der Produkte beweisen; Beziehungs-Blog – aus Mitarbeiterperspektive Nähe und Vertrauen schaffen.

Tipp 2: Zielgruppe definieren

Die passende Zielgruppe erschließt sich meist schon aus der Zielsetzung. Denken Sie hier trotzdem noch etwas weiter, um eine gezielte Ansprache zu ermöglichen: Männlich oder weiblich? Alter? Welche Position im Unternehmen hat er/sie? Mit welchem konkreten Anliegen wendet er/sie sich an uns? Versetzen Sie sich in die Personen: was würden Sie sich an deren Stelle von Ihrem Blog wünschen? Was würden Sie an deren Stelle gerne lesen, was fänden Sie interessant?

Tipp 3: Content planen

Content muss geplant werden. So einfach das klingen mag, so schwierig kann das in der Praxis werden. Planen Sie mindestens drei Monate im Voraus und wählen Sie Themen in einem bestimmen Mix (Planung z.B. per Excel inkl. Themen-Vorschlagsliste). Nur so bieten Sie den Lesern auch Abwechslung und schaffen eine gewisse Balance in Ihrem Blog. Zwischendurch kann ein aktuelles Thema eingeschoben werden, das lockert Ihren Blog zusätzlich auf.

Tipp 4: Redaktionsteam gründen

Klären Sie Verantwortlichkeiten. In kleineren Unternehmen stellt sich die Frage nach Redaktionsleitern eher selten, da hier meist nur eine Person für den Blog zuständig ist. Dennoch ist hier empfehlenswert abzuklären, wer welche Zuständigkeit besitzt. Genau wie in einem
typischen Verlag geht es bei der Führung eines Blogs um die Erstellung von journalistischen Inhalten. Wer schreibt den Redaktionsplan? Wer organisiert die Redaktionssitzungen? Wer übernimmt die Endredaktion?

Tipp 5: Kontinuität und Aktualität

Definieren Sie konkrete Erscheinungszeitpunkte. Die richtige Kontinuität muss jedes Unternehmen selbst definieren. Haben Sie erst einmal Ihren Redaktionsplan erstellt, lässt sich anhand der ausgewählten Themen ein konkreter Zeitplan erstellen. Produzieren Sie darüber hinaus auch Inhalte auf Vorrat, so kommen Sie nicht in die Bredouille, wenn einer aus dem Team erkrankt oder im Urlaub ist. Nutzen Sie freie Zeit zudem, um Ihre Beiträge zu allgemeinen Themen auf Aktualität hin zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Tipp 6: SEO

Beachten Sie Suchmaschinen-Optimierung. Selbst der beste Blog wird in den Suchmaschinen nicht gefunden, wenn nicht die richtigen Keywords eingesetzt werden. Achtung: Der Text sollte dennoch nicht von Keywords überladen sein. Denken Sie darüber hinaus auch an Links: Ein Linknetzwerk zwischen Ihrem und anderen Blogs/Seiten fördert nicht nur Traffic, sondern auch die Sichtbarkeit. Im Zweifel gilt aus SEO-Sicht: lieber weniger häufig, dafür wirklich wertvolle Beiträge, die im Idealfall von anderen im Netz geteilt werden (z.B. durch ein wertiges „Erklärvideo“ oder sonstige hilfreiche Tipps, die man gerne auch teilt).

Tipp 7: Auf neue Beiträge aufmerksam machen

Bewerben Sie Ihre neuen Blogbeiträge auf Social Media Kanälen. Durch die Optimierung des Textes auf Suchmaschinen ist der erste Schritt schon getan. Die Bewerbung der Blogbeiträge auf Social Media sollte zum Bloggen grundsätzlich dazu gehören. Kanäle wie beispielsweise Facebook oder Xing bieten sich hierzu sehr gut an. So erreichen Sie Ihre Zielgruppe ideal.

 

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Möchten Sie mehr davon? Gerne beraten wir Sie individuell!

SEO: Ungeliebt und doch unverzichtbar

Über SEO wird oft geschimpft: SEO kostet viel Zeit und dadurch Geld. SEO liefert keine schnellen Ergebnisse. SEO heißt oft ausprobieren und testen, der Erfolg ist schwer vorherzusagen. Kurz: SEO nervt viele.

Doch der Aufwand lohnt sich und ehrlich gesagt gibt es auch nicht viele Alternativen. Denn wer nicht optimiert, taucht in den organischen Suchergebnissen von Google und Co. nicht auf. Und verliert somit jede Menge potenzieller Kunden, da Google mit einem Marktanteil von über 90 % gerade in Deutschland Traffic-Treiber Nummer 1 für Unternehmen ist.

SEO, SEA und Social Media in Deutschlands größten Online-Shops

Wie wichtig die organischen Suchergebnisse sind, zeigt eine Studie zum Einsatz von SEO, SEA und Social Media der 177 umsatzstärksten Online-Shops Deutschlands. Ergebnis: 81,66 % aller Besucher, die von Google in die Shops kamen, klickten auf die organischen Suchergebnisse – eine Zunahme von knapp 4,5 % im Vergleich zum Jahr 2013. Dagegen wurden nur 9,34 % der Besucher von AdWords-Anzeigen in die Online-Shops gelockt. 2013 waren das noch 17,01 %. Der Anteil des organischen Traffics nahm durch alle Branchen hinweg zu, nur im Bereich Büroausstattung ging er leicht zurück.

Verteilung SEM-Traffic nach Shop-Art

Organische Sichtbarkeit wird immer wichtiger

Der Trend ist eindeutig: die organische Sichtbarkeit wird immer wichtiger, wenn es um Kundengenerierung geht. AdWords hingegen bringen tendenziell weniger neue Kunden in die Shops. Um SEO kommt also keiner herum – denn trotz der genannten Nachteile liegen die Vorteile von SEO-Maßnahmen klar auf der Hand:

  • Mit ein paar Grundkenntnissen lassen sich vor allem OnPage-Optimierungen selbst vornehmen, ohne einen Experten zu benötigen.
  • Die Wirkung von SEO setzt zwar nicht sofort ein, ist dafür aber langfristig und nachhaltig spürbar.
  • Erfolgreiche SEO-Maßnahmen führen zu Top-Platzierungen in den organischen Suchergebnissen – und bringen mehr Aufmerksamkeit und mehr Klicks mit sich. Steigt der organische Traffic, kann das Budget für Paid Visibility bei gleichbleibendem Erfolg reduziert werden.
  • Organische Suchergebnisse werden nicht als Werbung wahrgenommen und haben bei den Nutzern einen deutlich besseren Ruf als AdWords-Anzeigen. Sie sind unaufdringlich und vertrauenerweckender.

Bezahlte Sichtbarkeit (Paid Visibility) im Vergleich 2013-2014

Organische Sichtbarkeit (SEO-Visibility) im Vergleich 2013-2014

Optimieren – aber wie?

Man kann also allen Betreibern von Websites und Online-Shops nur zurufen: Optimiert! Und zwar immer nach der Devise, die zwar mittlerweile ein alter Hut ist, die aber nun mal immer noch stimmt: Content is king! Gute, einzigartige, vor Mehrwert strotzende Inhalte werden von Google mit guten Platzierungen belohnt. Und das sorgt für mehr Besucher und letztendlich für mehr Umsatz. Der Einsatz wird sich auszahlen.

Oben erwähnte Studie fand übrigens auch heraus, dass die Aktivitäten in den sozialen Medien durch alle Branchen hinweg im vergangenen Jahr zunahmen. Nicht wirklich überraschend, aber ein gutes Stichwort für einen weiteren Tipp zum Thema Optimierungen. Google bezieht zunehmend auch die in sozialen Medien generierten Social Signals (Likes, Shares, usw.) in seine Rankings mit ein. Wer viele Likes bekommt und wessen Inhalte oft geteilt werden, könnte besser platziert werden. Außerdem erzeugt die virale Verbreitung des eigenen Contents Backlinks, die für die organische Sichtbarkeit extrem wichtig sind. Doch auch hier gilt: Social Signals und Backlinks gibt es nur für guten Content – womit wir wieder beim vorigen Absatz wären.

Dass SEO-Maßnahmen Zeit brauchen, nicht nebenbei und vor allem nicht nur einmalig vorgenommen werden dürfen, sollte eigentlich jedem klar sein. Falls nicht, sagen wir es gern noch einmal: Nehmt euch Zeit für SEO! Optimiert konsequent und dauerhaft. Haltet euch über Änderungen des Google-Algorithmus auf dem Laufenden und füttert diesen mit erstklassigem Content. Kurz: Erarbeitet eine langfristige und nachhaltige SEO-Strategie, die immer auch eine gute Content-Strategie beinhaltet.

Also machen wir nur noch SEO und verzichten auf AdWords, wenn eh so wenige darauf klicken? Keineswegs! SEA ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketing-Mixes und hat einige Vorteile, die SEO nicht bieten kann:

  • Werbung fällt auf.
  • Zu bestimmten Phasen im Kaufprozess (z.B. kurz vor dem Kauf) performt eine Werbeanzeige meist besser als ein organisches Suchergebnis.
  • Werbung kann zielgruppenspezifisch und damit sehr effektiv ausgespielt werden.
  • AdWords-Anzeigen bringen schnelle, gut messbare Erfolge.
  • Aktionen können mit AdWords sehr kurzfristig an den Verbraucher gebracht werden.
  • Gerade für neue Unternehmen, die noch nicht etabliert sind und daher schlechter ranken, sind AdWords unverzichtbar, um die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen.

Will man auf diese Vorteile verzichten? Eher nicht. Darum gilt: Der Mix macht’s. Eine clevere Kombination von sinnvollen SEO- und SEA-Maßnahmen wird langfristig die meisten Erfolge erzielen.

Und wie geht jetzt dieses SEO? Was muss man denn tun, um bei Google auf die erste Seite der Suchergebnisse zu gelangen? Wir haben euch eine Übersicht mit den wichtigsten Dos and Don’ts in Sachen SEO zusammengestellt. Trotzdem noch Fragen? Meldet euch, wir helfen gern!

The New Bing – auch hier wird es sozialer

Was Google kann – kann Bing vielleicht besser? Google ebnete den Weg der sozialen Suche bereits vor einigen Monaten. Die Auswirkungen die diese Neuerung auf die Suche, die Suchmaschinenoptimierer und Webseiten hatte, darüber haben wir bereits in diesem Beitrag berichtet.

Es ist ja fast schon üblich, dass der Platzhirsch Google mit solchen Innovationen vorlegt und andere Suchmaschinen dann irgendwann nachziehen. Jetzt wird Bing ein großes Update ausrollen und kündigt „The New Bing“ an. Und was ist so neu am neuen Bing? Nun, auch Bing konzentriert sich ab sofort stark auf die soziale Suche.

Bing selbst antwortet auf die Frage „warum das Ganze?“ mit „The search industry was built on keywords, links and labels – static nouns pointing to pages. This approach is great for finding sites but search is about more than simply finding information, it’s also about taking action.“ Das klingt für mich wieder ganz klar nach dem Indiz, dass es sich in Zukunft kaum mehr ein Unternehmen leisten kann, sich dem Social Web zu entziehen.

Die Standardsuchergebnisse werden bei Bing um Empfehlungen und Erfahrungsberichten von Freunden erweitert. Ganz vorne mit dabei natürlich Facebook, da diese beiden bereits eine Kooperation miteinander eingegangen sind. Hat ein Facebook-Nutzer Bing zur Verknüpfung autorisiert, werden seine Daten geprüft und analysiert ob dieser durch seine Like-Angaben, Profil-Informationen und Bildern die Frage des befreundeten Suchenden beantworten kann.

Als erstes werden die Updates in den USA ausgerollt. Wir müssen uns also noch etwas gedulden und warten schon gespannt darauf. Vorab bietet Bing aber schon mal einen kleinen Werbespot:

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Ganz nach dem Motto von Pinterest. Teilen, sammeln und verbreiten von Fotos und Videos steht im Zentrum des US-Startup. Bereits vor zwei Jahren gegründet, legt die Social Media Plattform Anfang des Jahres ein rasantes Wachstum hin und wurde zum regelrechten Hype. So wurde im Januar sogar mehr Traffic als von Google+, LinkedIn und YouTube zusammen erzeugt.

Anders wie Facebook, Twitter und Co. steht hier der visuelle Aspekt stark im Fokus. Pinterest setzt sich aus pin für Pinnwand und interest für Interesse zusammen. User können Bilder und Videos auf einer virtuellen Pinnwand veröffentlichen, organisieren und kategorisieren und so ihre Interessen und Vorlieben vor anderen Usern preisgeben. Die Inhalte werden entweder von Websites, mit einem Pin It Booklet im Browser oder Pin It Button auf der entsprechenden Website bezogen oder können direkt hochgeladen werden. Weiterhin können Likes und Kommentare vergeben oder Bilder und Videos anderer Nutzer mit einem Repin versehen werden. Durch Verknüpfung des Profils mit Facebook oder Twitter können die Pins und Repins dort direkt geteilt werden.

Die Plattform hat derzeit rund 8 Millionen User. Die Infografik von Daily Infographic zeigt, dass Frauen mit einer Überzahl von zwei Dritteln eindeutig besser vertreten sind als Männer. Das Durchschnittsalter der User liegt zwischen 25 und 44 Jahren.


Nun stellt sich automatisch die Frage, inwiefern die Plattform auch für Unternehmen interessant werden kann. Einige Unternehmen haben bereits den Schritt gewagt und eine Pinterest-Präsenz erstellt, bspw. adidas, amazon oder audible.de, die hauptsächlich Produkte promoten.

Pinterest bietet ein großes Potenzial als Trafficquelle. Denn sobald ein Bild oder Video von einer Website gepinnt wird, wird der Link der Quelle mit übernommen und führt andere User beim Klick darauf auf die Website. Durch Repins, also das Anheften von Bildern an die eigene Pinnwand, kann die Viralität bzw. Reichweite und somit die Wahrscheinlichkeit angeklickt zu werden enorm gesteigert werden.

Einen weiteren positiven Nutzen für Unternehmen stellt die Inspiration von Usern bis hin zur Kaufentscheidung dar. Laut einer Umfrage des Preisvergleichsportal Price Grabber haben 12% der teilnehmenden Online-Shopper bereits ein gepinntes Produkt gekauft, vor allem aus den Bereichen Lebensmittel, Kleidung und Deko-Utensilien.

Aus SEO-Sicht ist Pinterest dazu geeignet, um Backlinks zu generieren und damit die eigene Position in Suchmaschinen zu verbessern.

Weiter positive Effekte wie die Steigerung von Image und Bekanntheit und damit die Stärkung der Marke dürfen auch nicht auser Acht gelassen werden.

Nicht zuletzt lassen sich die Interessen der Zielgruppen auf der Plattform leicht analysieren und identifizieren. Mit der einfachen URL http://pinterest.com/source/domain können Unternehmen stetig überprüfen welche Inhalte von der eigenen Website aus bereits von Usern gepinnt wurden.

Einen Haken gibt es allerdings noch – das Urheberrecht. Viele der auf Pinterest veröffentlichten Inhalte sind ohne Erlaubnis der Rechteinhaber von Websites kopiert. Ein Problem das seitens Facebook auch schon lange bekannt ist und noch nicht gelöst wurde.
Einen kleinen Trost für Websitebetreiber, die dem nicht gänzlich ausgeliefert sein wollen, gibt es seit Februar. Es wurde ein Programmcode entwickelt, der auf Websites eingebunden werden kann, um zu verhindern, dass Bilder der Website gepinnt werden können.

Bleibt offen, wie sich Pinterest weiterentwickelt und eine Konkurrenz zu anderen Social Media Plattformen darstellen wird. Es sollte beachtet werden, dass Pinterest immer noch in einer Beta-Version vorliegt und die Nutzung nur auf Anfrage oder Einladung gewährleistet wird – es wird nochmal spannend wenn die Plattform für alle User geöffnet wird.

Für Unternehmen stellt Pinterest sicherlich eine Steigerung des eigenen Online-Auftritts dar – vor allem für Online-Shops und Unternehmen mit weiblicher Zielgruppe. Trotzdem sollte eine Präsenz gut geplant sein und lohnt sich nur wenn entsprechend hochwertige Inhalte zur Verfügung stehen. Das Potenzial der Plattform sollte jedoch nicht unterschätzt und anerkannt werden.

Bis dahin pin what you know and love :-)

Google kann jetzt Ajax – und was das für Ihre Suchmaschinenoptimierung bedeutet

Stellen Sie sich vor, Sie haben wahnsinnig interessante Inhalte auf Ihrer Website – aber Google kann sie nicht sehen! Das Problem hatten in der Vergangenheit viele Websites, aber nun ändert sich das.

Denn der Googlebot, der Webcrawler von Google, kann jetzt iFrame-, AJAX- und JavaScript-Inhalte analysieren und auslesen – diese sind auf vielen modernen Websites eingesetzt.

Was hat das zu bedeuten? Bisher wurden als Ergebnisse der Google-Suche nur die Inhalte angezeigt, welche sich direkt auf einer Website befinden. Auf per JavaScript oder iFrame eingebettete Inhalte, wie unter anderem über externe Dienste eingebundenen Kommentare, konnte Google nicht zugreifen. Auch die technische Darstellung der eigenen Inhalte auf Websites basiert oft auf den genannten Skripten und daher konnten diese dann nicht ausgelesen werden. Mit der Änderung von Google ist der Suchmaschine nun auch der Zugriff auf genau diese Texte möglich.

Beispiel: Facebook-Kommentare auf der Website

Eine Auswirkung davon ist, dass Facebook-Kommentare auf Websites nun von den Suchmaschinen ausgelesen werden können. Sofern die in der Suche eingegebenen Stichworte mit den Inhalten der entsprechenden Kommentare übereinstimmen, erscheinen diese dann ggf. auch direkt in den Suchergebnissen. Die Kommentare, die direkt auf Facebook gepostet werden, sind ebenfalls über Google zu finden – wenn die Privatsphäre-Einstellungen dies zulassen. Weitere betroffene Kommentarsysteme sind neben Facebook-Comments auch Disqus und Intense Debate.

Daher wird mit der Änderung von Google die Auffindbarkeit von öffentlichen Diskussionen gewährleistet, wodurch der Anreiz zur Nutzung dieser externen Kommentar-Plattformen enorm ansteigt, weil eine bisher dagewesene SEO-Hürde wegfällt.

Bedeutung für Unternehmen

In der Google-Suche werden nun auch weitere Inhalte mit einbezogen, die bislang nicht analysiert werden konnten. Suchmaschinenoptimierer werden sich daher über die Änderung von Google freuen. Sie können jetzt guten Gewissens Kommentarsysteme in Blogs und Websites mit einbauen, aber auch eigene über JavaScript oder iFrames eingebundene Inhalte, die bisher für Google schwer zugänglich waren, können jetzt indiziert werden. Oft entsteht eine Rivalität zwischen der Suchmaschinenoptimierung und Usability einer Website. Diese wird nun verkleinert, da auch Inhalte einbezogen werden können, die bislang zu Gunsten der Usability für die Suchmaschinen unsichtbar waren.

Jeder weitere Kommentar führt dazu, dass die Inhalte einer Webseite vermehrt und die Aktualität erhöht wird, wodurch letztlich auch ein besseres Ranking der Seite auf Google entsteht.

Abschließend lässt sich sagen, dass Google eine weitere Hürde abgeschafft hat und damit die Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung von Websites verbessert wurden.