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Digitale Trends im Jahr Zwanzigzehn

Das Jahr 2009 war von Social Media und Diskussionen um digitale Markenführung geprägt. Was erwartet uns das kommende Jahr 2010?

Zwei Spezialisten, Jorgen Dalen und Kristian Palshaugen, von dem norwegischen Beratungsunternehmen Halogen fassen 9 Trends zusammen, die uns im neuen Jahr erwarten könnten. Dabei stellen sie klar heraus, dass diese Trends nicht eintreten müssen. Sie zeigen Argumente für und gegen die Trends auf und liefern spannenden Stoff für interessante Diskussionen.

Die folgenden 9 Trends fassen die beiden in ihrer Präsentation Digital Trends 2010 zusammen:

  • Social media fatigue
  • Real-time search and social search
  • The end of the intranet
  • Content leaves home
  • Augmented Reality (AR)
  • Service on demand
  • User friendly collaboration tools
  • The new interface
  • iPhone-killers

2010 soll uns weiterhin das Thema Social Media stark beschäftigen. Inzwischen gibt es ja auch kaum mehr jemanden, der nicht in einer Community angemeldet ist. Vor allem soll das neue Jahr Veränderungen in den Bereichen der Suchfunktionen, mobilen Technologien und Kollaborations-Tools bringen. Die Zeit wird es zeigen. Die Präsentation verschafft aber schon mal in kurzer Zeit einen guten Überblick!

Banner außer Rand und Band

Einige gute Ideen bezüglich Gestaltung von Werbeformaten haben wir für Sie herausgesucht. Lassen Sie sich inspirieren:

Synchronisierte Bannerwerbung

Zu innovativen Produkten gehört auch innovative Bannerwerbung: Das zeigt das Beispiel von Apple. Der synchronisierte Ablauf der beiden Bannerelemente wurde auf Seiten wie CNN, The Wall Street Journal, und Pitchfork geschaltet.

Aufbau einer Youtube-Story

Mit der Möglichkeit innerhalb von YouTube-Videos Links anzuklicken spielte die Video-Kampagne von Samsung. Eine Geschichte zieht sich über mehrere Videos hinweg – der Nutzer kann dabei selbst entscheiden, wie die Story weiter verläuft. Starten Sie gleich hier:  http://www.youtube.com/watch?v=HoOCiaxIZF4

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Wenn Werbung ins Webdesign eingreift

Eine interessante Art und Weise die Webseite an sich in die Werbung mit einzubeziehen hat die Kriminal-TV-Serie „Braquo“ geschaffen.

Die gezeigten Werbeformen schaffen es in Zeiten von Bannerblindheit sicherlich Aufmerksamkeit zu erregen. Die Kunst dabei ist, sich die Mechanismen der Online-Welt zu Nutze zu machen und gleichzeitig die Regeln zu durchbrechen – mit dem Resultat der verbesserten Werbewirkung.

Ein kleiner Schritt für den IVW – ein großer für die Online Werbung

Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) wird der Leistungskennzahl „Besuche“ ab Dezember 2009 mehr Gewicht geben. Momentan stehen grundsätzlich die PageImpression im Fokus, wenn es um die Werbeträgerleistung von Online-Medien geht.

Online Marketing, Werbekennzahlen

Dass diese Kennzahl alleine inzwischen wenig aussagekräftig ist, wurde also erkannt – man möchte „den aktuellen Entwicklungen und Marktanforderungen des Nutzungsvorgangs“ Rechnung tragen.

„Drama in 5 Akten“ könnte man das Spiel mit den PageImpressions (Seitenaufrufen) wohl nennen: Seit Jahren ist bekannt, dass Internetplattformen Ihre Inhalte so anpassen, dass sich die Zahl der PageImpressions pro Besucher erhöhen, indem sie z.B. Artikel in 5 und mehr Unterseiten aufsplitten. Die Folge: Ein Besucher muss eben 5 Seitenaufrufe tätigen um den Artikel zu lesen – und jeder einzelne Seitenaufruf lässt sich wunderbar vermarkten.

Insofern: Erfreuliche Nachrichten für die Einschätzung der Qualität von Werbeplattformen. Ein kleiner Schritt – aber einer in die richtige Richtung.