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Twitterer und Blogger: Die Sahnehäubchen

Einmal angefangen kann man nicht mehr damit aufhören – das Bloggen und Twittern macht abhängig, im positiven Sinn des Wortes. Denn wer schreibt generiert Inhalte mit Mehrwert und ganz nebenher Futter für die Suchmaschinen.

Die Online-Ausgabe der britischen Times hat jetzt eine Liste mit den 100 besten Blogs und den 50 populärsten Twitterern herausgebracht. Der MOSAIQ-Blog ist (noch!) nicht dabei, trotzdem lohnt sich ein Blick in die Welt der Sahnehäubchen:

Die 100 besten Blogs

Blogs wurden kategorisiert in World Affairs, Celebrities,  Style, Worte, Kult, Comics, Inlandspolitik, Visuelle Blogs

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Die 50 populärsten Twitterer

Mit 98616 followers steht wurde der Twitterer und bekannte Komiker Stephen Fry an Platz Nr. 1. Typischer Eintrag: „600 Menschen sind ins Theater gekommen, nicht um Oliver zu sehen, sondern in einem Schokoladen- und Papierknitterwettbewerb zu konkurrieren. Andere kamen um zu husten.“

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Sie kennen Twitter noch nicht?

Kurz für alle, die Twitter noch nicht genau kennen: Jeder kann sich in Twitter ein Konto zulegen und dann kurze Nachrichten (maximal 140 Zeichen) veröffentlichen. Es wird daher auch gerne als Microblogging bezeichnet. Andere Nutzer können sich diese Nachrichten abonnieren (weil sie z.B. befreundet sind oder sich für die angesprochenen Thematiken interessieren) – sie werden dann zu follower. Inzwischen nutzen auch Unternehmen den Dienst, z.B. um auf neue Produkte aufmerksam zu machen- so z.B. JetBlue oder Cisco.

Probieren Sie es doch einfach selbst mal aus! Aber bloss nicht süchtig werden…

Shopsiegel erhöhen Konversionsraten

Die Sorgen von Käufern im Web wie

  • „Kann ich diesem Shopbetreiber vertrauen?“
  • „Bekomme ich im Zweifelsfall mein Geld zurück?“
  • „Wie wird meinen Daten umgegangen?“

sind weit verbreitet und führen zu vermehrten Abbruchquoten und damit direktem Absatzverlust.

Umso  wichtiger ist es, dass Shopbetreiber das Vertrauen der potentiellen Käufer erhalten – indem sie dies z.B. mit einen Shopsiegel deutlich machen. Und tatsächlich: Neuere Studien zeigen eine deutliche Steigerung von Konversionsraten sobald ein solches Shopsiegel in die Webseite integriert wurde – teilweise sogar über 40%. Dabei ist aber nicht jedes Shopsiegel gleich vertrauenseinflößend wie die Studie des E-Commerce-Center Handel in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Mücke Sturm & Company gezeigt hat. An der Spitze steht das Trusted Shops-Zertifikat, gefolgt von dem Zertifkat „Geprüfter Onlineshop“.

Dass auf Seiten der Käufer auch nicht jedem Prüfsiegel vertraut werden kann zeigt eine andere aktuelle Studie zum Thema: Allenfalls bei den Siegeln Trusted Shops, TÜV-Süd Safer Shopping, IPS Internet Privacy und EHI Geprüfter Online Shop kann sich demnach der Nutzer sicher sein, dass alles mit Rechten Dingen zugeht.

Vergleicht man die Preise der Online Prüfsiegel, die zwischen 700-1200 EUR / Jahr liegen kann mit einer Konversionsratenzunahme ein hoher Kosten-Nutzen-Effekt entstehen, den kein Shop verpassen sollte. Im Normalfall muss die Prüfung nach 12 Monaten wiederholt werden – spätestens dann kann man anhand der Web Controlling-Daten auch nachvollziehen, ob und was das Siegel gebracht hat.

Die Ladezeit: Schnell, schneller, am schnellsten

Eine neue Usability-Studie bestätigt es ein weiteres Mal: Die Ladezeit einer Webseite hat einen starken Einfluss auf die wahrgenommene Qualität einer Webseite. Nicht, dass wir alle hektischer geworden sind – aber im Zeitalter des Breitbandanschlusses sind auch die Erwartungen an die Schnelligkeit gestiegen. Auch Google AdWords hat die Ladegeschwindigkeit jetzt in seinen Qualitätsfaktor für die Beurteilung von Anzeigen mit aufgenommen. Wie man die verbessern kann schreibt Google auch:

So verbessern Sie die Ladezeit:

  • Komprimieren Sie die Größe Ihrer Website.
  • Verwenden Sie weniger und schnellere Weiterleitungen.
  • Verzichten sich auf Unterbrecher-Animationen

Soweit so gut – also weg mit den Meta Refreshs, langsamen Weiterleitungen, mehrfachen Weiterleitungen, Willkommen-Interstitials, langsamen Servern und her mit den sauber programmierten, nicht überladenen Webseiten. Wo kann man aber nun sehen, wie die Ladegeschwindigkeit meiner Webseite bewertet wird?

Auch diese Information ist in Google AdWords zu finden – wenn auch etwas versteckt:

  1. Gehen Sie in Ihrem AdWords-Konto von Kampagnen auf Keywordebene
  2. Gehen Sie mit der Maus über das Lupenzeichen direkt neben dem Keyword. Darin finden Sie den Link „Details und Empfehlungen“. Den anklicken.

Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit Informationen zur Anzeigenschaltung und zum Qualitätsfaktor, den Google diesem Keyword zugeordnet hat. Im Idealfall sieht das dann für die Ladezeit so aus:

Die Optimierung der Ladezeit für Webseiten steuert zum positiven Erleben eine Webseite bei, das hat Google erkannt und diesen Faktor mit aufgenommen. Unabhängig davon, ob ein hoher Qualtitätsfaktor bei AdWords angestrebt wird oder nicht lautet die Devise also: Schnelligkeit zahlt sich aus! Bei Fragen zur Optimierung der Ladezeit stehen wir gerne zur Verfügung!

Für Bücherwürmer: Über das Web

Heute reichts leider nur für einen kurzen Beitrag mit einige Buchempfehlungen (und gleichzeitig für das Zeigen eines guten Beispiels für den Einsatz von Social Shopping von Amazon). Hier eine kleine Auswahl an guten Bücher zu aktuellen Themen:

  1. Website Boosting
    Ein gutes Beispiel für verständlich und amüsant geschriebene Fachbuch zum Thema Online Marketing. Im Fokus hier: Maßnahmen die schnell und viel Erfolg bringen. Mit jeder Menge Tipps aus der Praxis.
  2. Suchmaschinen-Optimierung | Für Webentwickler
    Ein gutes Grundlagenbuch und Nachschlagewerk für Entwickler und Suchmaschinenoptimierer. Die vorliegenden Informationen sollten aber immer mit aktuellen Trends und News abgeglichen werden. In diesem Segment ändert sich einfach zu viel…
  3. Google AdWords
    Eine gute Einführung in die Untiefen von AdWords-Kampagnen. Aktuelles Buch (April 2008) – aber auch hier gilt: immer auf dem Laufenden bleiben ;)
  4. Das Kommunikationskonzept
    Professionelle Webseiten brauchen eine professionelle Grundlage: Das Kommunikationskonzept. Nirgends so gut beschrieben wie in diesem Standardwerk. Inkl. Kommunikationskonzept in 7 Akten, vom Briefing zur Erfolgskontrolle.
  5. Corporate Blog | Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden
    Leider nicht so ausführlich wie in einigen Amerikanischen Büchern, aber trotzdem mit guten Hinweise darauf was zu beachten ist, welche Erfolge erzielt werden können, wie man den Blog promotet und welche Gefahren bestehen. Empfehlenswert für alle die das Erstellen eines Blogs in Erwägung ziehen.
  6. Markenführung im chinesischen Internet
    Sorry, mein eigenes Buch darf hier natürlich mal wieder nicht fehlen ;) Weitere Infos gibt in einem früheren Beitrag.

Viel Spaß beim Lesen!

The Long Tail für Adwords nutzen

Kennen Sie bereits die „The Long Tail“-Theorie des US-amerikanische Journalists und Chefredakteurs des Wired Magazine Chris Anderson? Er hat herausgefunden welchen Effekt das Internet auf das Gewinnpotential durch den Verkauf von Nischenprodukte hat:

Der monetäre Gewinn durch den Vertrieb von Nischenprodukten (b) konnte mit Hilfe des Internets den des Vertriebs von „Mainstream“-Produkten (a) übersteigen – ganz dem Sinn von „wer den Pfennig nicht ehrt ist den Taler nicht wert“ entsprechend. Zwar werden einzelne Nischenprodukte in kleineren Stückzahlen verkauft, zusammengenommen ist das dann aber mehr als würden nur die Top-Verkaufsschlager verkauft.

Long Tail

Analog verhält es sich auch mit den ausgewählten Keywords für Ihre AdWords-Kampagnen! Sie werden immer einen Stamm an wichtigen High-Level-Wörtern einstellen, die oft gesucht werden und die Klickraten entsprechend hoch sind. Denken Sie aber auch an Suchwörter, die weniger oft gesucht werden und etwas spezifischer sind. Diese können sich für Sie lohnen – und hängen meist sogar mit einem wirklichen (Kauf-)Interesse des Suchenden zusammen.

Ein Beispiel:

Ein Automobilhersteller nutzt High-Level-Keywords wie „Auto kaufen“, „Leasing Auto“, „Familienauto“ u.ä. Diese Wörter sind sehr allgemein, oft gesucht, heiss umkämpft und daher teuer. Mit ihnen werden potentielle Kunden in der Orientierungsphase angesprochen.

Was aber, wenn er nun einen großen Pool mit spezifischeren Keywords aufbaut? „BMW Autokonfigurator“, „Leasingoptionen Mazda“, „Mercedeshändlersuche“ zum Beispiel? Hören sich diese Suchwörter nicht schon viel konkreter an? Und einen geringeren Cost per Click haben sie allemal!

Sie sehen: In der Nutzung des Long Tails bei der Erstellung von AdWords-Kampagnen liegt noch viel Potential. Packen wirs an!

Sie benötigen mehr Informationen für Ihre AdWords-Kampagnen? Gerne können Sie sich an uns wenden!