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Mobile Behaviour: suchen Ihre Kunden auch mobil?

Die Agentur iAcquire und SurveyMonkey hat eine dreiteilige Studie herausgebraucht, die das Suchverhalten im Internet untersucht. Die Studie deckt mehrere Themenbereiche ab: Search, Mobile und Social Behaviour. Wir hatten euch im ersten Teil einen Überblick über das Search Behaviour vermittelt. Heute geht es nun um das nächste, spannende Thema: Mobile Behaviour.

Im Video, das wir im ersten Beitrag verlinkt haben, findet ihr bei ca 00:50 min bereits die Informationen als Grafiken. Hier gibt es nochmal kurz die wichtigsten Antworten auf die Frage: sind mobile Suchanfragen denn überhaupt effizient?

Quelle: iAcquire

Laut den Ergebnissen der Studie sogar extrem effizient! 70% der Suchanfragen über mobile Endgeräte führen innerhalb einer Stunde zu einer Conversion. Die Internetnutzer sind ständig auf der Suche, und da die Nutzung der mobilen Endgeräte stetig steigt, steigt demzufolge auch die Suche über diese Geräte. Das macht es umso wichtiger, die Webseite für mobile Geräte zu optimieren, um auch für Tablets und Smartphones Conversions generieren zu können.

Was die Geräte an sich betrifft nutzen 40% der Mobil-Suchenden Tablets, 60% Smartphones. Was es unabdingbar macht, die Webseiten entsprechend der mobilen Bedürfnisse anzupassen. Denn die nächste große Erkenntnis der Studie zeigt, ohne mobil optimierte Webseiten geht es inzwischen nicht mehr. Warum? 40% der Mobil-Suchenden bevorzugen ein anderes Suchergebnis, wenn das aufgerufene nicht mobil nutzerfreundlich ist. Wer will schon 40% der Besucher an die Konkurrenz zu verschenken?!

Wann suchen die Nutzer mit ihren Tablets und Smartphones? Viele davon sind Multitasker und suchen zu 40% während sie Fernseh schauen. Gerade bei der jüngeren Generation sind die mobilen Geräte sehr beliebt. Ein enormer Anteil von 45% der mobil Suchenden sind 18-29 Jahre und sie suchen täglich.

Wir sehen, die mobile Suche wird immer wichtiger, da die Nutzung mobiler Geräte stetig zunimmt. Das bedeutet: optimiert eure Webseiten und Kampagnen für alle Endgeräte, damit ihr den Umsatz von morgen nicht verpasst!

Google AdWords News – Erweiterte Kampagnen

Google geht mit der Zeit und optimiert nun das Werbenetzwerk Google AdWords für mobilen Endgeräte. Für eine einfachere und intelligentere Kampagneneinstellung, stehen nun so genannte „Erweiterte Kampagnen“ zur Verfügung. Bestehende Google Konten können derzeit manuell auf die „Erweiterten Kampagnen“ umgestellt werden. Spätestens Mitte 2013 werden dann alle Konten durch Google automatisch umgestellt.

Ein kleines Video gibt einen ersten kurzen Einblick darüber, warum Google nun ihr Werbenetzwerk optimiert:

Neuerungen:

  • Marketing für alle Gerätetypen: Es ist nicht mehr nötig Kampagnen nach Geräten zu klassifizieren, was Google früher aufgrund einfacher Analysemöglichkeit empfohlen hatte zu trennen. Jede Kampagne wird nun für alle Geräte, sei es ein Desktop, Tablet oder Smartphone ausgeliefert und die Gebote können gezielt angepasst werden.
  • Verschiedene Nutzerkontexte: Standort, Tageszeit und das verwendete Gerät beeinflussen den Erfolg einer Anzeige und bieten Ihnen neue Möglichkeiten, potenzielle Kunden noch zielgerichteter mit relevanten Informationen zu erreichen.
  • Neue Conversion-Typen: es kann analysiert werden, wie die Kunden mit verschiedenen Geräten auf die Anzeigen reagieren.

Die manuelle Umstellung ermöglicht die Schaltung der Kampagne auf alle Geräte und bietet die Möglichkeit für mobile Geräte die Gebote automatisiert anzupassen:

Adwords erweiterte Kampagnen Schritt 1

Im nächsten Schritt können die Gebotseinstellungen für mobile Geräte vorgenommen werden. Bspw. kann mehr geboten werden, wenn ein mobiles Endgerät sich in der Nähe eines bestimmten Standortes befindet. Das ist sehr wichtig für den stationären Handel:

Adwords erweiterte Kampagnen Schritt 2

Erweiterte Kampagnen ermöglichen es somit einfacher, strukturierte Kampagnen zu verwalten, ohne dabei nahezu identische Kampagnen für verschiedene Geräte zu erstellen.

Abgesehen davon gibt es auch in den bestehenden Funktionen kleine Verbesserungen, so können bspw. die AdWords Extensions „Sitelinks“ nicht mehr nur auf Kampagnen-Ebene, sondern sogar pro Anzeigengruppe eingestellt werden. Dies ermöglicht nun endlich eine zielgruppen-genauere und produktspezifischere Kommunikation.

Ob diese neuen Kampagneneinstellungen eine erhoffte Verbesserung der Conversions nach sich ziehen, bleibt abzuwarten. Die Chancen stehen zumindest schon einmal sehr gut. Wir werden das weiter monitoren und analysieren.

 

Weiterführende Informationen:

Google AdWords Blog

Google Webseite Erweiterte Kampagnen

 

Multichannel-Tracking – das neue Google Analytics Part 2

Jetzt heißt es: der Customer Journey auf der Spur! Im letzten Beitrag haben wir euch das Thema Multichannel-Tracking etwas näher gebracht und euch den Tipp mit den Kampagnenlinks verraten.

Nun bietet Google ja den URL-Builder an, mit dem Kampagnenlinks einfach zu erstellen sind. Wir möchten euch nun noch ein paar Tipps mitgeben, die euch das spätere Analysieren dieser Daten um ein Vielfaches erleichtern wird. Denn wenn bspw. fünf verschiedene Marketeer anfangen nach eigenem Aufbauschema Kampagnenlinks zu erstellen, die den selben Kanal betreffen, dann fließen die Daten unterschiedlich in Google Analytics ein und die Analyse wird nachher anstrengend und kompliziert!

So ist das URL-Builder Tool aufgebaut:

URL-Builder von Google

Google Analytics benötigt unbedingt die Information der Quelle, des Mediums und des Kampagnennamens, damit die Daten richtig im Tool ausgegeben werden können. Zu sehen sind die Daten dann im Navigationspunkt Besucherquellen unter Kampagnen. Ausgewiesen wird dann als erstes der Kampagnenname, daher sollte dieser eindeutig zuordenbar sein.

Hier unsere kleiner Merkzettel für Kampagnenlinks:

  • Ziel-URL –> Landingpage, Zielseite die beworben wird. Auf dieser landet der Nutzer wenn er eine Werbeanzeige anklickt
  • Quelle –> von welcher Plattform kommt der Besucher unserer Webseite: google, yahoo, affiliate, ad-anbieter
  • Medium –> Art der Werbung auf die der Besucher klickt: cpc, banner, social
  • Kampagnenname –> zu welcher Kampagne gehört die Werbung: bspw. marken-kampagne
  • Kampagnenbegriff –> zur Unterscheidung der einzelnen Anzeigen: produktname, headline, anzeigengruppe
  • Neue Ziel-URL mit Tags –> an der Ziel-URL werden Parameter angehängt, dies ist nun der Kampagnenlink der in die Werbeplatzierung eingebaut werden muss

Es bietet sich an sich darauf zu einigen alles klein zu schreiben. So können Irrtümer was Groß- und Kleinschreibung anbelangen, von vornherein vermieden werden. Zudem wäre es ratsam. die Information bspw. in einem internen WIKI abzulegen, damit Unterschiede im Linkbau nicht vorkommen können.

Multichannel Tracking – das neue Google Analytics Part 1

Google AdWords Anzeige –> im Browser zurückgegangen –> Suchergebnis angeklickt –> wieder zurück –> die nächste Google AdWords Anzeige angeklickt –> Bestellt!
So kann ein typischer Weg eines Nutzers aussehen, der im Shop XY etwas bestellt hat. Woher weiß ich das? Das kann ich durch das Multichannel-Tracking nachverfolgen.

Seit langem ist es angekündigt, nun ist es soweit. Das „alte“ Google Analytics wird vollständig abgeschalten und die neue Oberfläche wird fest installiert. Was bedeuet: Echtzeit- und Multichannel Tracking wird zum Standard und ist aus der Webanalyse nicht mehr wegzudenken!

Google selbst erklärt das Prinzip des Multichannel-Trackings in einem Video und verdeutlicht damit die Wichtigkeit für das Web Controlling und das Marketing:

Besonders die E-Commerce Plattformen profitieren von diesen neuen Funktionen, weil sich dadurch etwas einfacher der Online ROI (Return on Investment) berechnen lässt und dementsprechend die Budgets gezielter auf Zielgruppen und Kanäle verteilt werden können, um den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen.

Google Analytics kann Multichannel-Tracking aber nicht nur einfach per Knopfdruck oder Installation des Codes auf der entsprechenden Webseite, denn der User bewegt sich auf mehreren Kanälen und landet über diese auf ihrer Webseite. Das Besuchertracking ist erst dann möglich, wenn der User auf den Zielseiten mit Analytics Code gelandet ist. Solche Wege des Users werden auch User Journey oder Customer Journey genannt.

Um diese Reise des Kunden über verschiedene Kanäle tracken zu können, muss bei den Webtracking Tools etwas nachgeholfen werden und zwar mit sogenannten Tag-Links oder Kampagnenlinks. Die sind sehr einfach zu erstellen. Google bietet hier einen URL-Builder an, mit dem einfach an die Ziel-URL Parameter angehängt werden, die Google Analytics mitteilen, woher der User kommt und wo diese Infos in Google Analytics ausgegeben werden sollen: Zum URL-Builer

Hier können beliebig die Informationen eingetragen werden. Die Quelle, Mediumart und der Kampagnenname sind Pflichtfelder und werden von Google Analytics dringend benötigt, um die Daten richtig filtern und auf der Oberfläche ausgeben zu können.

Zu finden sind die Kampagnen dann im dafür eigens vorgesehen Navigationspunkt „Kampagnen“ unter Besucherquellen. Hier kann dann analysiert werden, wie viele Besuche kamen über eine Kampagne, wie lange waren diese auf der Webseite, haben sie bspw. ein Kontaktformular abgeschickt oder den Newsletter bestellt. Vorausgesetzt das Conversiontracking für solche Formulare wurde hinterlegt.

Desweiteren gibt es die Möglichkeit den Umsatz und die Bestellungen zu analysieren, wenn es sich um einen Shop handelt und der Google Analytics Code für das E-Commerce Tracking dafür angepasst wurde.

Nun gibt es ein paar wichtige Tipps, die man beachten sollte, beim Erstellen von Kampagnenlinks. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag zum Thema Mutlitchannel Tracking – das neue Google Analytics Part 2 ;-)

 

The New Bing – auch hier wird es sozialer

Was Google kann – kann Bing vielleicht besser? Google ebnete den Weg der sozialen Suche bereits vor einigen Monaten. Die Auswirkungen die diese Neuerung auf die Suche, die Suchmaschinenoptimierer und Webseiten hatte, darüber haben wir bereits in diesem Beitrag berichtet.

Es ist ja fast schon üblich, dass der Platzhirsch Google mit solchen Innovationen vorlegt und andere Suchmaschinen dann irgendwann nachziehen. Jetzt wird Bing ein großes Update ausrollen und kündigt „The New Bing“ an. Und was ist so neu am neuen Bing? Nun, auch Bing konzentriert sich ab sofort stark auf die soziale Suche.

Bing selbst antwortet auf die Frage „warum das Ganze?“ mit „The search industry was built on keywords, links and labels – static nouns pointing to pages. This approach is great for finding sites but search is about more than simply finding information, it’s also about taking action.“ Das klingt für mich wieder ganz klar nach dem Indiz, dass es sich in Zukunft kaum mehr ein Unternehmen leisten kann, sich dem Social Web zu entziehen.

Die Standardsuchergebnisse werden bei Bing um Empfehlungen und Erfahrungsberichten von Freunden erweitert. Ganz vorne mit dabei natürlich Facebook, da diese beiden bereits eine Kooperation miteinander eingegangen sind. Hat ein Facebook-Nutzer Bing zur Verknüpfung autorisiert, werden seine Daten geprüft und analysiert ob dieser durch seine Like-Angaben, Profil-Informationen und Bildern die Frage des befreundeten Suchenden beantworten kann.

Als erstes werden die Updates in den USA ausgerollt. Wir müssen uns also noch etwas gedulden und warten schon gespannt darauf. Vorab bietet Bing aber schon mal einen kleinen Werbespot: