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8 Instagram Marketing Tipps für Unternehmen

Die Zukunft steht im Zeichen von Instagram

Mit 800 Millionen monatlich aktiven Nutzern weltweit und davon 15 Millionen Nutzern allein in Deutschland – Tendenz steigend – ist über die vergangenen Jahre auf der Social Media Plattform Instagram ein konsistent starker Nutzerzuwachs zu verzeichnen. Vergleicht man dabei die Entwicklung des Kanals von 2013 bis heute, gewinnt Instagram vor allem in den letzten Jahren immer mehr an Popularität.

Anzahl der monatlich aktiven Instagram Nutzer weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2017 (in Millionen). Quelle: statista.com, 2017.

Neben den sozialen Kanälen Xing, LinkedIn, Facebook und YouTube dient Instagram dabei auch als wichtiges Instrument für Bewerber. So wird die Plattform nicht nur für die Suche nach Stellenanzeigen genutzt, sondern hilft potentiellen Bewerbern dabei, sich ein Bild vom Unternehmen zu machen. Im Rahmen des Employer Brandings bietet Instagram demnach die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Trotz der großen Beliebtheit des Kanals und des damit verbundenen Potentials der Plattform, ist jedoch bisher lediglich eine überschaubare Anzahl an Unternehmen auf Instagram aktiv. Und das, obwohl den Unternehmen analog zu Facebook auch auf Instagram spezielle Business Profile sowie Werbemöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Die Vorteile von Instagram

Täglich werden bei Instagram über 95 Millionen Fotos und Videos hochgeladen. Die Meisten von Nutzern und Influencern, aber auch von Unternehmen. Diese Fotos und Videos bilden den Kern der Plattform und dienen gleichzeitig als Mittel, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Großes Potential von Instagram liegt demzufolge im Visual Storytelling. Neben Einblicken hinter die Kulissen des Unternehmens, können die Beiträge auch dazu genutzt werden, um das Markenimage zu formen, Produkte zu kommunizieren sowie Kampagnen zu verlängern.

Auch eignet sich Instagram dazu die Beziehung mit den Kunden zu stärken, indem sich das Unternehmen authentisch und nahe am Nutzer präsentiert.

In Abgrenzung zu anderen Social Media Plattformen wie etwa Facebook, Twitter oder Pinterest besticht Instagram vor allem dadurch, dass lediglich Bilder und keine Links geteilt werden können. Das Ergänzen von Links bei Fotos und Videos ist auf Instagram folglich, ungleich zu Pinterest, nicht möglich. Dies hat zur Folge, dass unmittelbarer Traffic über Instagram auf die eigene Website nicht realisiert werden kann. Eine Ausnahme stellen Instagram Anzeigen dar, welche mit einem Link versehen werden können und so die Möglichkeit haben, Traffic zu generieren.

Besonders gut eignet sich Instagram für die Ansprache einer jüngeren Zielgruppe. So ist die Plattform vor allem bei den 14- bis 29-jährigen Internetnutzern äußerst beliebt. Möchten Unternehmen diese Zielgruppe gezielt ansprechen, ist eine Präsenz auf Instagram künftig unausweichlich.

Werbung auf Instagram

Durch die steigende Nutzeranzahl auf Instagram bietet die Plattform auch für Unternehmen ein großes Potential Kunden zu erreichen. Besonders die zahlreichen Werbemöglichkeiten bilden dabei eine attraktive Option, das Instagram Publikum gezielt anzusprechen. Diesen Vorteil haben sich bisher bereits viele Unternehmen zu Eigen gemacht und platzieren ihre Werbebotschaften neben Facebook, YouTube oder Twitter, nun auch auf Instagram. Diese Entwicklung wird auch in der nachfolgenden Grafik deutlich. So haben sich die Umsätze von Instagram in Bezug auf mobile Werbung innerhalb von zwei Jahren mehr als vervierfacht.

Prognose der Umsätze von Instagram mit mobiler Werbung weltweit in den Jahren 2015 bis 2017 (in Milliarden US-Dollar). Quelle: statista.com, 2017.

Grundsätzlich werden auf der beliebten Foto-Sharing-App vier Haupttypen von Werbeanzeigen unterschieden. Neben Photo Ads und Video Ads lassen sich so auch Carousel Ads schalten. Primäre Zielsetzungen sind dabei neben Reichweite, Videoaufrufen und Conversions, Besucherverkehr und App-Installationen. Daneben sind Werbeanzeigen innerhalb der Instagram Stories möglich. Letztere werden dabei als gesponserter Content auf Instagram Stories platziert, wohingegen die ersten drei Ad-Typen im Feed der Nutzer gelistet werden.

Tipps für Ihr Business-Profil auf Instagram

Instagram zählt heutzutage zu einem der effektivsten Markenbildungsinstrumente im Social Web. Um die Zielgruppe plattformgerecht anzusprechen, bedarf es einer klaren und strukturierten Vorgehensweise. Für Ihren professionellen Markenauftritt auf der Plattform haben wir daher acht Tipps für Sie zusammengefasst:

  1. Definieren Sie eine Instagram-Strategie
    Vor der Aufsetzung des Kanals ist es empfehlenswert strategische Überlegungen durchzuführen. Zunächst sollten Sie dabei Ihre Ziele für Instagram festlegen. Diese sollten sich an Ihren Unternehmenszielen orientieren und SMART sein. Eine beispielhafte Zielsetzung wäre demnach die Steigerung der Markenbekanntheit. Auch das Festlegen der Postingfrequenz, der Veröffentlichungszeiten sowie der Content-Themen und Hashtags gehören in die Instagram-Strategie. Wichtig ist in diesem Schritt auch die Entwicklung von speziellen Instagram-Guidelines, in denen beispielshalber die Verantwortlichkeiten oder der Umgang mit kritischen Fan-Kommentaren festgehalten sind.
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  3. Setzen Sie auf visuellen Content
    Durch den starken Fokus auf visuellen Content innerhalb der Plattform, können Sie Instagram besonders gut dafür nutzen, um Ihr Unternehmen oder Ihre Marke auch visuell in Szene zu setzen. Jeglicher Content sollte dabei selbsterklärend und ohne Text verständlich sein. Zudem sollten Sie grundsätzlich festlegen, auf welche Inhalte sich Ihre Fotos und Videos konzentrieren. Dies kann von der reinen Produktdarstellung bis hin zur Präsentation der eigenen Firmenkultur und des eigenen Firmencharakters reichen. Oftmals hilft hier auch ein Blick in die Profile der Zielgruppe bzw. der Follower, um Trendthemen und beliebte Darstellungsformen zu identifizieren. Insights hieraus können dann auf die eigenen Inhalte übertragen werden. Die Gestaltung Ihres Instagram-Profils und des darauf gespielten Contents sollten sich stets an den Prinzipien Ihrer festgelegten Strategie orientieren. Zudem sollte ihr Content auch ohne Text leicht verständlich sein, da letzterer auf der Plattform lediglich eine untergeordnete Rolle spielt.
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  5. Posten Sie regelmäßig
    Wie bei allen sozialen Kanälen, gilt auch bei Instagram: Posten Sie regelmäßig, überfluten Sie den Newsfeed Ihrer Follower jedoch nicht mit Ihrem Content. So sollten Sie pro Woche im Schnitt 2-3 Posts spielen. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung hängt dabei vor allem von Ihrer Zielgruppe ab. Studien belegen hier, dass Postings, die unter der Woche ausgespielt werden, mehr Interaktionen aufweisen. Ein individueller Test der Postingfrequenz und des Veröffentlichungszeitpunktes ist allerdings unerlässlich. Um einen guten Überblick über die Postings zu erhalten, ist es zudem sinnvoll einen Redaktionsplan aufzusetzen.
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  7. Denken Sie quadratisch und Mobile First
    Herzstück der Instagram Plattform stellen die geposteten Bilder und Videos dar. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, gilt in der Bilderstellung für Instagram: Denken Sie quadratisch. Für Bilder mit einer bestmöglichen Auflösung ist daher eine Bildgröße von 1080px x 1080px empfehlenswert. Zudem sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Bilder im Hinterkopf behalten, dass es sich bei Instagram um eine Mobile First Plattform handelt. Das ausgewählte Bildmaterial sollte folglich auch auf einem kleinen Bildschirm gut zur Geltung kommen. Bilder und Videos müssen aus diesem Grund stets qualitativ hochwertig und hochauflösend sein.
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  9. Nutzen Sie Hashtags
    Hashtags sind bei Instagram Pflicht. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass Instagram-Nutzer Inhalte oftmals über die Suchfunktion mittels Hashtags suchen. Nutzen Sie daher bei jedem Beitrag passende Hashtags, die für Ihr Unternehmen und das gespielte Thema relevant sind. Darüber hinaus sollte auch immer darauf geachtet werden, dass die Hashtags in der jeweiligen Landessprache der Nutzer bzw. in der für die Kommunikation definierten Sprache gewählt werden. Auch ist es ratsam Hashtags mit hoher Beliebtheit zu verwenden, da diese von Nutzern vermehrt gesucht werden. Hashtags mit einer (noch) geringen Beliebtheit sollten ebenfalls verwendet werden, da diese für die eigene Zielgruppe relevant sein könnten und es hier zudem leichter ist die eigenen Beiträge prominent zu platzieren.
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  11. Seien Sie stringent
    Egal, ob in Bezug auf Bilder oder Text – auch bei Instagram spielt Stringenz eine wichtige Rolle. Ziel dabei ist es einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen, sodass die Nutzer Beiträge direkt mit Ihnen als Absender assoziieren. Bezüglich der Bilder kann diese Wiedererkennung beispielshalber durch ein einheitliches Farbschema oder durch die Art und Weise der Produkt-Platzierung auf den Bildern selbst realisiert werden. Neben den Bildern sollte jedoch auch die Tonalität der Texte über alle Beiträge hinweg einheitlich sein. Stringenz gilt zudem auch beim Profilbild. Ein konsistentes Bild über alle Social Media Kanäle hinweg ist Pflicht, sodass Nutzer das Unternehmen auch auf unterschiedlichen Plattformen stets sofort wiedererkennen.
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  13. Bauen Sie Abonnenten auf
    Speziell zu Beginn ist die Kommunikation des Accounts auf ausgewählten Kanälen, wie etwa der eigenen Website oder anderen sozialen Netzwerken, entscheidend, um ein gewisses Grundrauschen zu etablieren und erste Interaktionen mit veröffentlichten Beiträgen zu erzielen. Besonders großes Potential stellt dabei die Verlängerung des Instagram Accounts über Facebook dar. Hier ist eine große Überschneidung von Instagram- und Facebook-Nutzern zu identifizieren, sodass erste Instagram-Follower schnell aufgebaut werden können. Wichtig ist dabei selbstverständlich, dass sich die Nutzer von den Inhalten auf Instagram angesprochen fühlen und, dass der Kanal auf individuellen Content setzt, der auf die Anforderungen von Instagram zugeschnitten ist.
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  15. Analysieren Sie
    Um Rückschlüsse aus bereits veröffentlichten Beiträgen ziehen zu können und die Entwicklung des Instagram Profils im Auge zu behalten, sollten Sie die Leistungen Ihrer Beiträge & Co. kontinuierlich analysieren und Optimierungsansätze ableiten. Hierfür steht Ihnen im Business Profil der Reites „Statistik“ zur Verfügung. Wichtige Kennzahlen, wie beispielshalber Reichweite und Anzahl der Abonnenten sind hier aufgeführt.

 

Beispiele für erfolgreiche Instagram Kanäle

Beispiele für erfolgreiche Instagram Business Accounts im B2C-Bereich:

Beispiel 1: dm-drogerie markt

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1,2 Millionen Abonnenten und 1.035 Beiträge – der Instagram Account von dm garantiert durch die große Anhängerschaft eine besonders hohe Reichweite. Der Drogeriemarkt postet im Schnitt jeden zweiten Tag. Fokus in den Beiträgen liegt dabei vor allem auf der Darstellung der eigenen Produkte. Großer Pluspunkt der Seite ist der hohe visuelle Standard der Bilder sowie die Interaktion des Unternehmens mit den Nutzern.

Beispiele für erfolgreiche Instagram Business Accounts im B2B-Bereich:

Beispiel 1: Mailchimp

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Auch der knallbunte Instagram-Kanal von Mailchimp mit 64.000 Abonnenten macht einfach nur Spaß. Die Marke schafft es dabei dieses positive Gefühl letztendlich auch auf das Produkt selbst zu übertragen. Dass, der Content auch bei den Followern gut ankommt, macht sich in den zahlreichen Interaktionen pro Post bemerkbar. Stringenz im Kanal und einen hohen Wiedererkennungswert schafft das Maskottchen der Marke, das in jeglicher Form und Farbe im Bild- und Videocontent abgebildet wird. Durch die Verwendung von beliebten Hashtags, wie etwa #tbt, kann die Marke zudem ihre Reichweite erhöhen und neue Follower gewinnen.

Zu beachten ist jedoch grundsätzlich, dass Instagram als reiner Branding Kanal gesehen werden muss, der lediglich indirekt die gesetzten Vertriebsziele unterstützt. Dadurch, dass, abgesehen von Instagram Werbeanzeigen, keine Möglichkeit gegeben ist die Beiträge um Links zu ergänzen, führen Postings folglich selten zu einer unmittelbaren Aktion bzw. zu einem Kauf.

Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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Kreative 404-Seiten

„404 Error – Page not Found“

oder „Fehler 404 – Seite nicht gefunden“ – diese Hinweise sind den meisten Internetnutzern vermutlich kein Fremdwort. Denn wer im Netz surft, kommt in der Regel nicht an den lästigen Fehlerseiten vorbei. Im Detail bedeutet der Code, dass die angefragte Seite nicht existiert und daher auch nicht ausgegeben werden kann. Grund hierfür sind zum einen falsch eingegebene URLs, aber zum anderen auch veraltete Links auf Seiten, die nicht mehr funktionieren.

Das Auftauchen derartiger 404-Seiten ist dabei häufig an Frust seitens des Nutzers gekoppelt, da der Fehler die Hoffnung auf eine gesuchte Information zunichtemacht. So klicken Nutzer oftmals lieber auf „Zurück“ und stellen eine erneute Suchanfrage. Schlechte oder gar fehlende 404-Seiten wirken sich zudem negativ auf die Suchmaschinenoptimierung einer jeden Domain aus. Auch beeinträchtigen sie den Trust seitens Google zur Domain, was wiederum in einer verminderten Sichtbarkeit in den Google-Ergebnissen resultiert.

Was sind gute 404-Seiten?

Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, sollten Fehlerseiten daher so aufgebaut sein, dass sie trotz der Fehlermeldung ein gutes Nutzererlebnis garantieren und dem Nutzer Hilfestellung für die weitere Suche bieten. Zudem ist es wichtig, dass die Fehlerseite nicht den Fehler repräsentiert, sondern auf die positiven Aspekte der Website hinweist und dem Nutzer dadurch ein positives Gefühl vermittelt. Als Faustregel gilt hier: Jedes negative Gefühl benötigt vier positive Gefühle, um wieder vergessen zu werden.

 

Was auf einer 404-Seite nicht fehlen darf

    1. Hinweis auf eine 404-Fehler
      Helfen Sie dem Nutzer bei der ersten Orientierung und machen Sie ihm deutlich, dass es sich bei der angezeigten Seite um eine Fehlerseite handelt. Auf die Wörter „404“ oder auch „Fehler“ sollte dabei verzichtet werden.
    2. Verlinktes Logo
      Das Einbinden und die Verlinkung des Logos auf die Startseite gehören bei Webseiten zum aktuellen Status quo und sollten daher auch nicht auf der Fehlerseite fehlen. Binden Sie folglich ihr Logo auf der Fehlerseite ein und verlinken sie dieses auf die Startseite. So hat der Nutzer die Möglichkeit den „Reset-Knopf“ zu drücken.
    3. Suchfunktion
      Um eine hohe Benutzerfreundlichkeit der Fehlerseite zu gewährleisten ist es zudem essentiell ein Suchfeld direkt auf der 404-Seite einzubinden. Der Nutzer hat so die Möglichkeit die Seite intern gezielt nach der gesuchten Information zu durchsuchen, ohne auf externe Suchmaschinen zurückgreifen zu müssen.
    4. Hauptnavigation
      Um dem Nutzer zudem auch auf der 404-Seite einen guten Überblick zu verschaffen, ist es sinnvoll, die Hauptnavigation dort zu integrieren. Optional kann auch ein Link zum Inhaltsverzeichnis bzw. zur Hauptnavigation gesetzt werden.
    5. Weiterführende Links
      404-Seiten sollten darüber hinaus weiterführende Links aufweisen, die den Nutzer auf wichtige Contentseiten der eigenen Website führen. So können Links auf interessante Blogbeiträge, Events oder den Newsbereich prominent auf der 404-Seite platziert werden. Die Fehlerseite rückt dabei in den Hintergrund und wird so nicht negativ wahrgenommen.
    6. Vorschläge
      Neben der Abbildung eines Suchfeldes sowie weiterführenden Links, ist es besonders nutzerfreundlich, wenn auf der 404-Seite auch Vorschläge für verwandte Themen platziert werden, sodass der Nutzer unter diesen eventuell auch bereits den gesuchten Begriff findet.
    7. Kontakt
      Um dem Nutzer auch auf einer 404-Seite das Gefühl von Service zu geben, ist es darüber hinaus ratsam auf die Kontaktseite zu verlinken oder beispielshalber ein eingebautes Kontaktformular zu hinterlegen, sodass der Nutzer direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten kann.

 

Beispiele für kreative 404-Seiten

Nutzerfreundliche 404-Seiten müssen jedoch nicht langweilig, trist oder wenig unterhaltsam daherkommen. So sind auch kreative, witzige und verspielte Lösungen denkbar. Diese laden zum Verbleib auf der Website ein und sorgen zudem dafür, dass die gesuchte Information letztendlich doch gefunden wird und die Nutzeranfrage zufriedenstellend beantwortet werden kann. Ob Start-up oder bekannte Marke – wir haben die sechs schönsten und außergewöhnlichsten Beispiele für Fehlerseiten im Folgenden zusammengefasst:

 

Beispiel 1: Airbnb

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Ein schönes Beispiel für die kreative Umsetzung einer 404-Seite zeigt airbnb. Durch die Animation wird die eigentliche Fehlerseite aufgelockert. Zudem helfen die auf der linken Seite aufgeführten Links dem Nutzer sich zurechtzufinden. Zu beachten ist hier jedoch, dass die Links noch etwas prominenter auf der Seite positioniert werden sollten.

Tipp für den Website-Relaunch:

Achten Sie unbedingt darauf, dass nach dem Relaunch 301-Weiterleitungen für die  jeweiligen URLs eingerichtet werden, die nicht mehr existieren oder umbenannt wurden.

 

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B2B-Unternehmen in den sozialen Medien – Lohnt sich der Aufwand?

Beruflich oder privat: Wer Informationen sucht, tut das zuerst online. Auch im Business-Bereich bekommt man während eines Entscheidungsprozesses online am bequemsten einen Marktüberblick. Dafür werden vor allem Suchmaschinen und Corporate Websites zu Rate gezogen, also vorwiegend klassische Kanäle und nicht unbedingt die sozialen Medien. Doch Fach-Communities, Online-Foren und berufliche Netzwerke wie XING oder LinkedIn werden bei der Informationsbeschaffung immer interessanter.

Die Skepsis, die noch vor wenigen Jahren auf Seiten von B2B-Unternehmen gegenüber Social Media herrschte, lässt zwar langsam nach, doch noch immer sind nicht wenige Unternehmer der Meinung, dass die sozialen Medien in ihrem Marketingmix keine Rolle spielen müssen. „Unsere Kunden sind nicht in den sozialen Netzwerken“,  „Wir haben nicht genügend interessante Inhalte“, oder „Alles Wichtige steht doch schon auf unserer Website“ sind die häufigsten Einwände gegen das Einschlagen einer neuen Richtung im Marketing. Dabei ergeben sich durch die Nutzung der sozialen Medien auch für B2B-Unternehmen enorme Chancen.

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Social Media im B2B-Bereich: Was bringt das?

Werden die sozialen Medien richtig eingesetzt, können B2B-Unternehmen auf viele Arten profitieren:

  • Markenimage/Reputation:
    Aufbau und Pflege eines positiven Images, Stärkung der Reputation des Unternehmens
  • Auffindbarkeit, Lead-Generierung
    Bessere Auffindbarkeit durch besseres Suchmaschinen-Ranking → mehr Besucher auf der Firmenwebsite → Lead-Generierung
  • Kundenzufriedenheit, Kundenbindung
    Mehr zufriedene Kunden durch neue Formen des Kundenservice → engere Kundenbindung
  • Mitarbeiterrekrutierung
    Finden neuer Mitarbeiter und Fachkräfte, die in den sozialen Medien auf das Unternehmen aufmerksam wurden

Nicht zu vernachlässigen ist auch der Generationen-Aspekt: Entscheider und Einkäufer mögen momentan noch vermehrt auf klassische Kanäle setzen, doch die nächste Generation rückt gerade nach. Und die ist mit der Nutzung sozialer Medien aufgewachsen und findet es selbstverständlich, Dienstleister und Zulieferer auch nach ihrem Auftreten im Social Web zu bewerten.

Social Media erfolgreich einsetzen: Das sollte man beachten

„Also gut, überzeugt. Lasst uns eine Fanpage auf Facebook anlegen und dieses Social Media machen. Kann ja nicht so schwer sein.“

Ganz so einfach ist es leider nicht, denn: Ohne Strategie kein Erfolg. Bevor man einfach loslegt und Profile in sozialen Netzwerken anlegt, ohne zu wissen, wer diese womit befüllen soll, sollte man die nötigen Voraussetzungen schaffen und einen zielführenden Maßnahmenkatalog erstellen. Erst danach folgt die Umsetzung – und diese muss konsequent sein!

Dabei sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Social-Media-Einsatz im B2B-Bereich dieselben wie im B2C:

  • Erstellung einer Bestandsanalyse
    Wer spricht wo im Netz wie über das Unternehmen und die Konkurrenten? Wo hält sich die Zielgruppe auf?
  • Bereitstellung der nötigen personellen und finanziellen Ressourcen
    Nur so kann die Veröffentlichung von qualitativ hochwertigem Content und eine kontinuierliche Kommunikation sichergestellt werden.
  • Professioneller Umgang mit (negativem) Feedback
    Gar nicht oder zu spät beantwortete Kommentare und unangemessene Reaktionen auf Kritik sorgen für keinen guten Eindruck.
  • Definition klarer Ziele
    Diese sollten zu den Unternehmenszielen passen und erreichbar sein.
  • Einbeziehung von Mitarbeitern
    Die Aufklärung über die Vorteile von Social Media schafft Akzeptanz bei skeptischen Kollegen. Eine Social Media Guideline gibt den Mitarbeitern klare Anhaltspunkte und Nutzungsvorgaben für das korrekte Verhalten im Social Web.

B2B-Unternehmen haben eine weitere Herausforderung zu meistern, der sich B2C-Unternehmen in den meisten Fällen nicht stellen müssen:  mehrstufige und lange Entscheidungsprozesse. Während Entscheider abwägen, Informationen sammeln und sich mit verschiedenen Lieferanten auseinandersetzen, kommt es darauf an, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Informationen am richtigen Ort zu liefern. Durch konstruktive und serviceorientierte Kommunikation in den sozialen Netzwerken schafft man außerdem eine Vertrauensbasis.

Social Media richtig nutzen: Handlungsempfehlungen

    • Bereitstellung von aktuellem und hochwertigem Content in sozialen Plattformen, Netzwerken, Foren und Diskussionsgruppen. Das informiert nicht nur die Nutzer und verbessert das Unternehmens-Image, sondern erzeugt auch Social Signals für Google und erhöht die Sichtbarkeit.
    • Um den Eindruck eines aktiven und patenten Unternehmens zu unterstreichen, sollten Inhalte kontinuierlich und regelmäßig veröffentlicht werden.
    • Komplexe, erklärungsbedürftige und wenig greifbare Produkte oder Dienstleistungen lassen sich sehr gut in anschaulichen Videos im eigenen YouTube-Kanal oder durch Success Stories im Firmenblog erklären und erlebbar machen.
  • Expertenbeiträge in bestehenden oder vom Unternehmen gegründeten XING-Gruppen oder in Themenblogs stellen die Kompetenz des Unternehmens heraus und etablieren es als Experte im jeweiligen Fachbereich.
  • Durch schnelles, freundliches und lösungsorientiertes Feedback auf Fragen oder negative Kritik in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook wird Kundennähe und Serviceorientierung kommuniziert.
  • Durch öffentlich einsehbare Kundenmeinungen und Bewertungen lassen sich die im B2B-Bereich oftmals rationalen Entscheidungen emotional untermauern.

Nachdem aus dem Interessent ein Kunde geworden ist, bieten sich die sozialen Medien vor allem für neue Wege des Kundenservice an und sollten genutzt werden, um auch Bestandskunden über Produktneuheiten und  aktuelle Forschungen zu informieren.

Fazit

Mit Social Media allein gewinnen auch B2B-Unternehmen keine Kunden. Wenn sie die sozialen Medien allerdings geschickt und mit einer dahinter stehenden Strategie in ihren Marketingmix einbauen und bei der Nutzung am Ball bleiben, kann Social Media eine sinnvolle und nutzenbringende Ergänzung zu den klassischen (Online-)Marketingbausteinen sein.

Doch was ist mit den anfangs erwähnten üblichen Einwänden?

„Unsere Kunden sind nicht in den sozialen Netzwerken.“ Doch, das sind sie. Sie müssen nur herausfinden, in welchen.

„Wir haben nicht genügend interessante Inhalte.“ Falsch. Gerade B2B-Unternehmen können Einkäufern die Entscheidung für ihr Unternehmen erleichtern, indem sie sie mit Produktinformationen, Success Stories, Anwendungstipps, Expertenbeiträgen usw. beeindrucken.

„Alles Wichtige steht doch schon auf unserer Website.“ Die muss sich der Interessent aber gezielt anschauen. Im Social Web erreichen sie ihn auch ohne dass er aktiv werden muss.

„Social Media primär als Chance zu begreifen, anstatt als ein loderndes, kommunikatives Risiko zu fürchten: Das ist der springende Punkt.“
(Christopher Schmidt von We Are Social im Interview mit dem Upload-Magazin)

Man muss übrigens nicht alles auf einmal machen. Wer angesichts des hohen Aufwands und der dabei entstehenden Kosten Bedenken hat, sollte erst einmal klein anfangen – am besten mit einem Kanal, der sich nach der Bestandsanalyse als am geeignetsten erwiesen hat. Auch Liebherr, Platz 1 im Social Media Report 2013, machte am Anfang kleine Schritte und baute seine Social-Media-Aktivitäten nach und nach weiter aus. Mittlerweile ist das Unternehmen das sichtbarste B2B-Unternehmen im Social Web. Im Interview mit dem UPLOAD Magazin erläutern Tobias Ilg, der zuständige Social-Media-Manager, und Christopher Schmidt von der betreuenden Agentur ihr Vorgehen.

Sie möchten jetzt auch loslegen und ihr Unternehmen ins Social Web bringen? Wir beraten Sie gern! > Kontakt aufnehmen

Andere Blogartikel zum Thema:

Online Marketing im B2B: 6 Schritte zum Erfolg

„Wir machen Online-Marketing“ – so weit, so gut. Doch einfach Online-Marketing machen und darauf hoffen, dass qualifizierte Leads magisch generiert werden, ist längst kein zeitgemäßer und erfolgreicher Ansatz für B2B-Unternehmen mehr. Erfolgreiches und modernes B2B-Marketing beginnt mit einer durchdachten Strategie, die sich von der Denkweise löst, dass man nur dort präsent sein müsse, wo sich die eigene Zielgruppe aufhält.

Legen Sie den Grundstein!

Sie benötigen die richtige Strategie, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen und diese letztendlich in Leads, also in wertvolle Vertriebskontakte, zu konvertieren.

Erarbeiten Sie also zunächst eine Strategie und setzen Sie sich realistische Ziele. Die verschiedenen Online-Marketing-Maßnahmen sollen in jeder Phase des Kaufentscheidungsprozesses zu einem messbaren Ergebnis führen. Denken Sie hierbei an Ihre Möglichkeiten und fokussieren Sie sich nicht nur auf das übergeordnete Ziel (Umsatzsteigerung, Neukundengewinnung). Berücksichtigen Sie, dass die untergeordneten Ziele, wie beispielsweise Sichtbarkeit oder Traffic-Steigerung die Basis für das Erreichen Ihrer übergeordneten Ziele sind.

Pyramide

6 zentrale Faktoren für erfolgreiches B2B-Online-Marketing

Sechs Schritte führen zum Erfolg im B2B Online  Marketing (in Anlehnung an circle S studio):

1. Strategie
Was sind meine Unternehmensziele? Welche Kanäle helfen mir dabei, die Ziele zu erreichen? Woran messe ich den Erfolg? Was heißt in diesem Fall überhaupt „Erfolg“? Welche Personen sind meine Zielgruppe? Wo bewegen sich die? Man sieht: am Anfang heißt es zunächst nachdenken, analysieren, Fragen stellen!

2. Content Marketing
80 % der Entscheidungsträger beziehen Ihre Informationen aus Artikeln statt aus Werbung – beherzigen Sie diesen Tipp und generieren Sie relevante und wertvolle Inhalte, die Sie über verschiedene Medien wie Videos, Webinare, Whitepaper oder Infografiken verbreiten können. Content Marketing ist ein Instrument, das Ihnen hilft, mehr Sichtbarkeit zu erreichen, Inbound-Traffic zu generieren und ihre definierte Zielgruppe zu einer bestimmten Reaktion zu bewegen.

3. Traffic-Steigerung
Bewerben Sie den erarbeiteten Content über verschiedene Online-Kanäle mit dem Ziel, den Traffic auf Ihrer Webseite zu erhöhen und somit das Interesse an Ihren Inhalten und Ihren Produkten/Dienstleistungen zu stärken. Blogs, Social-Media-Plattformen und E-Mail-Marketing eignen sich hervorragend, um die Informationen, die Ihre Zielgruppe ansprechen, zu verbreiten und relevanten Traffic auf Ihre Webseite zu generieren. Auch die Unternehmenswebseite sollte stets so optimiert werden, dass die Auffindbarkeit im Index steigt (SEO) und Sie sich vom Wettbewerb absetzen können.

Entscheidungsträger im B2B haben verschiedene Informationsquellen. Der Einstieg über Suchmaschinen ist ein guter Weg, insbesondere dann, wenn die Suche nach einem Produkt noch jung ist und allgemeine Themen recherchiert werden. Die zentrale Funktion lautet: gefunden werden!

4. Lead-Generierung
Qualitativ hochwertigen Traffic auf Ihre Webseite zu generieren ist der erste Schritt. Nun geht es an die Lead-Generierung – nur wie? Bedenken Sie, dass rund 97 % der Nutzer nicht nach dem ersten Klick konvertieren. Darum sollten Sie auf Ihrer Webseite sicherstellen, dass Sie den Nutzer durch relevante Landingpages und interessante Informationen (Stichwort Content!) gezielt abholen, um die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöhen. Klare Layouts und sichtbare Call-to-Action-Buttons sollten ebenso wie unkomplizierte Bestellprozesse oder Anmeldeformulare unabdingbare Bestandteile Ihrer Webseite sein.

5. Lead-Management
Was passiert, nachdem potenzielle Kunden ihre Kontaktdaten auf Ihrer Webseite hinterlassen haben? Bleiben Sie dran, denn allein das anfängliche Interesse des Nutzers bedeutet nicht, dass dieser auch tatsächlich Ihr Kunde wird! Für 60 % der konvertierenden Nutzer ist eine beständige und gute Kommunikation mit dem Vertrieb immer noch ein entscheidender Faktor, der für oder gegen einen Anbieter spricht.

6. Analyse und Reporting
Um herauszufinden, welchen Mehrwert Ihnen die Online-Marketing-Maßnahmen bringen, sollten Sie jede Maßnahme kontinuierlich messen. Nutzen Sie Tracking-Instrumente, um anhand Ihrer vordefinierten KPIs Ihre Kampagnen und Webseite nachhaltig zu optimieren. Wertvolle Analysen und Reportings, wie etwa eine Customer Journey, erfassen die Wechselwirkungen der verschiedenen Online-Marketing-Disziplinen und ermöglichen so einen effizienten Einsatz Ihres Online-Marketing-Budgets.

Der Software-Anbieter Hubspot setzt zum Beispiel in der Hubspot-Academy  die erwähnten Tipps erfolgreich um und überzeugt durch klare Layouts und relevante Inhalte (Webinare, Whitepaper, etc.). Um auf die Inhalte zugreifen zu können, benötigt man ein Login. Nach wenigen Stunden wird man übrigens direkt von einem Vertriebsmitarbeiter angerufen.

Diese sechs Schritte haben wir für Sie in eine übersetzte und zusammengefasste Version übertragen, die Sie hier downloaden können.

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Think digital !

Verändern Sie also ihr Kommunikationsverhalten und lösen Sie sich von den  Ein-Wege-Kommunikationsmaßnahmen des klassischen Online Marketings. Eine gut abgestimmte Strategie und Content Marketing sind der Schlüssel zum Erfolg zu einem attraktiveren digitalen Gesicht Ihres Unternehmens.

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Social Behaviour: wie „social“ sind Ihre Kunden?

Die letzten Tage hatten wir die ersten beiden Themenbereiche der Studie von der Agentur iAcquire und SurveyMonkey vorgestellt: Search und Mobile Behaviour. Die Studien untersuchten das Suchverhalten im Internet. Heute stellen wir noch den dritten und letzten Teil vor: Social Behaviour.

Beim Thema Social Media und der Nutzung von Social Networks wie bspw. Facebook, denken viele an das große Thema Datenschutz. Hier stellt sich die Frage:
wie sind Nutzer zum Thema Privatsphäre bei der Social Media Nutzung eingestellt?

Die Studie hat festgestellt, dass  die meisten Internetnutzer der Meinung sind, je mehr Privatsphäre, desto besser. Jedoch teilen 75% der Internetsuchenden private Informationen im Internet. Sie möchten diese Daten eben nicht mit Unternehmen teilen, nur damit diese besseres Marketing machen können.

Wird das Suchverhalten von „Likes“ und „+1“ beeinflusst? Nicht wirklich! Nur 12% werden von solchen Informationen in ihrem Verhalten beeinflusst. Es ist daher in erster Linie nicht unbedingt Erfolgs-entscheidend, ob diese Social Media Gimmicks in Kampagnen integriert sind oder nicht. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass bei der Suchmaschine Google mit ihrem Social Network Google Plus, das Suchmaschinen-Ranking beeinflusst wird. Wenn bspw. ein Suchender im Netzwerk angemeldet ist, werden ihm Suchergebnisse, die von Google Plus Freunden mit einem „+1“ gekennzeichnet wurden, bevorzugt angezeigt.

Die Studie fand auch heraus, dass 50% der Suchenden sich nicht für Bilder in den Suchergebnissen interessieren. Das Anzeigen von Authorenbildern bei Suchergebnissen ist seit dem „Author Tag“ von Google nun möglich. Gerade bei News und Blogbeiträgen sieht man das häufig, daher ist es sehr interessant zu wissen, dass die Entscheidung auf ein Ergebnis zu klicken, nicht davon abhängt, ob es ein Bild hat. Zumindest behaupten das die besagten 50%. Daher kann man mit Sicherheit sagen, dass es für die Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit entscheidend ist, ob ein Bild integriert ist oder nicht. Und schließlich werden die anderen 50% sehr wohl davon beeinflusst!

Desweiteren ist interessant, dass Facebook bei der Zielgruppe unter 30 Jahre, nicht das bevorzugte Social Network ist! Wer Anfang April die Nachrichten über Facebook gelesen hat, wird sich über diese Erkenntnis nicht wundern. Das Magazin Spiegel hat bspw. berichtet, dass immer mehr junge Leute im Alter zwischen 18-34 Jahre das Netzwerk verlassen. Bei der 30+ Zielgruppe ist Twitter, LinkedIn und Pinterest sehr beliebt.

Pinterest ist auch das Netzwerk, das bei der die Nutzungsdauer am meisten zugenommen hat im Jahr 2012. Allgemein betrachtet stieg die Social Media Nutzung um 30 Milliarden Minuten (37%). Darunter Facebook mit dem geringsten Zuwachs von nur 4%. Pinterest mit 1.000% und Google Plus um 80%. Man sieht also, dass Social Media nicht nur allein Facebook nutzen bedeutet. Also für eine sinnvolle und effiziente Social Media Nutzung der Unternehmen wird eine gut durchdachte und flexible Strategie benötigt.

Was nehmen wir aus den drei Studien Search, Mobile und Social Behaviour mit?

  • Suchergebnisse werden von den meisten als solche nicht erkannt
  • Mehr als die Hälfte klicken Werbeanzeigen bei Suchmaschinen nicht an, jedoch sind sie sehr wichtig für die Awareness
  • Nutzer besuchen auch die Seite 2 bei Suchmaschinen
  • Fast zwei Drittel der mobilen Suchanfragen führen zu einer Conversion
  • Webseiten und Kampagnen sollten für alle mobilen Endgeräte optimiert werden
  • Social Media Nutzer hüten ihr Privates und behalten dies ihren Social Network Freunden vor
  • Die meisten werden von auffälligen, personalisierten Suchergebnissen in ihrem Suchverhalten beeinflusst
  • Social Media Nutzung steigt stetig an, jedoch ist Facebook nicht das Nonplus Ultra
  • Google Plus, LinkedIn und Pinterest sind immer mehr im Kommen

 

Social Behaviour noch einmal als Grafik aufbereitet:
iAcquire Search Behavior Study
iAcquire Search Behavior Study