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Newsletter – Praxistipps für die mobile Optimierung

„Responsive Design“ ist für viele Unternehmen kein Fremdwort mehr und wird verstärkt für zahlreiche Websites umgesetzt. In dieser Euphorie vergessen jedoch viele, dass für die digitale Kommunikation nicht nur die Website genutzt wird, sondern auch ein weiterer wichtiger Kanal – der Newsletter.

Laut der Studie „Mobile E-Mail Marketing 2012“  nutzt bereits ein Drittel (32,3 %) aller befragten Teilnehmer ein mobiles Endgerät, um E-Mails zu lesen. Vor allem auf Geschäftsreisen oder in Besprechungen werden E-Mails regelmäßig per Smartphone abgerufen.

Trotzdem sind aktuell viele Newsletter noch nicht für mobile Endgeräte optimiert und nur über die Zoomfunktion und das Hin-und-Her-Schieben lesbar. Führen solche nicht responsiven Newsletter zu Artikeln auf einer responsiven Website, erlebt der Nutzer einen unschönen und unnötigen Medienbruch statt eines harmonischen Auftritts.

Um die Zielgruppe der mobilen Nutzer zu erreichen, kann man mit wenigen Handgriffen seinen Newsletter so anpassen, dass dieser nicht nur auf  dem PC oder Notebook, sondern auch auf einem Smartphone optimal dargestellt wird.

Höchste Zeit also, dem Thema mobile Optimierung von Newslettern mehr Beachtung zu schenken.

 

Aktuelle Nutzerzahlen für E-Mail Clients

In einer aktuellen Studie von „Email Client Market Share“ wurde das Leseverhalten von 251 Mio. geöffneten E-Mails getracked. Hier zeichnet sich der oben genannte Trend deutlich ab. Die Öffnungsraten verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen E-Mail-Clients:

E-Mails Screenshot

Quelle: http://emailclientmarketshare.com

Der Blick in die eigene Web- und Newsletteranalyse verrät schnell, wie viele Besucher über mobile Endgeräte auf die Website kommen oder den Newsletter lesen. Die Erfahrung der letzten Monate zeigt, dass dies analog zum Wachstum der Mobile Branche im Schnitt zwischen 10 und 20 % der Besucher/Abonnenten sind.

Aus diesem Grund möchten wir Ihnen heute wichtige Tipps zur Optimierung Ihres Newsletters geben.

 

Tipps für die mobile Optimierung von Newslettern

Die folgenden Tipps sind nicht nur technischer Natur. Denn neben der altbekannten 3-Sekunden-Regel beim Öffnen einer Website gibt es auch bei E-Mails diesen Moment, der über das Schicksal einer Mail entscheidet: Wird sie geöffnet oder ungelesen gelöscht?
Im Gegensatz zu Websites kann man bei Newslettern im ersten Schritt nicht durch eine grafisch ansprechende Gestaltung zum Öffnen der E-Mail motivieren. Wenige Worte müssen signalisieren, dass der Leser nach einem Klick auf die Mail interessante Inhalte und einen deutlichen  Mehrwert geboten bekommt.

 

Tipp 1 – Wichtige Türöffner optimal gestalten

Absender:
Der Absender sollte kurz, klar erkennbar und deutlich sein.
Mobile E-Mail Clients haben nur einen begrenzten Anzeigebereich und schneiden den Absender bei Überschreitung dieses Bereichs mit drei Punkten ab. Das Resultat: Der Türöffner Nummer 1 ist unvollständig, wichtige Informationen fehlen. Aus diesem Grund sollten hier die wichtigsten Informationen zum Absender an erster Stelle stehen! Der Absender selbst sollte einen gewissen Wiedererkennungseffekt und den direkten Bezug zum Unternehmen herstellen.

Betreffzeile:
Nach dem Absender ist die Betreffzeile der Türöffner Nummer 2. Auch hier sollten die wichtigsten Informationen an erster Stelle stehen, da der Anzeigebereich begrenzt ist. Achten Sie bei der Gestaltung der Betreffzeile auf eine Headline, die ein unwiderstehliches Angebot formuliert und neugierig auf mehr macht. Um sich zusätzlich von der Flut an E-Mails abzuheben, kann mit Icons gearbeitet werden – achten Sie hierbei auf Icons, die auf Smartphones sogar in Farbe dargestellt werden können.

Pre-Header:
Oft wird bei der Auflistung von E-Mails auf Smartphones eine kurze Vorschau auf den Inhalt angezeigt (meist zwei Zeilen). Der Pre-Header ist damit der 3. Türöffner, welcher dem Absender eine zusätzliche Promotionfläche zur Verfügung stellt. Der angezeigte Inhalt wird automatisch aus dem ersten Inhalt der E-Mail generiert. In den meisten Newslettern steht an erster Stelle oft ein „negativer“ Text (z. B. „Sollte der Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier…“). Dieser Text eignet sich verständlicherweise nicht als Türöffner.

Die Lösung:  Den Inhalt des Newsletters so umgestalten, dass der gewünschte Text für den Pre-Header am Anfang steht. Optimal ist es jedoch, wenn sich der Pre-Header redaktionell beeinflussen lässt, ohne dass die Inhalte des Newsletters selbst verändert werden müssen. So kann gezielt eine knackige, kurz Aussage für den Pre-Header formuliert werden.

 

newsletter-tueroeffner

Tipp 2 – Gestaltung: Vorgehen wie bei Responsive Design

Bei der Gestaltung und Umsetzung eines Newsletter-Templates gelten dieselben Regeln wie beim Entwurf einer responsive Website. Die Templates sollten sich flexibel an den Viewport des Endgerätes anpassen können. Eine Herausforderung sind spezielle Formatierungen, wie z. B. die Mehrspaltigkeit in einem Newsletter. Hier muss explizit definiert werden, welche Inhalte sich dynamisch wohin verschieben lassen und wie sich dabei die Darstellung verändert (z. B. Skalierung von Bildern, etc.).

Ein weiterer wichtiger Tipp für die Gestaltung: Achten Sie beim Design auf die Touch-Fähigkeit der Call-To-Actions. Der Newsletter sollte auf dem Smartphone nicht nur gut aussehen, sondern auch gut zu bedienen sein.

Die technische Umsetzung eines Newsletters unterscheidet sich gravierend von der HTML-Umsetzung einer Website. Um viele E-Mail Clients gleichzeitig bedienen zu können, muss man sich hier am kleinsten gemeinsamen Nenner orientieren. Zudem wird der ausgelieferte HTML-Code von vielen E-Mail-Clients (u. a. Microsoft Outlook und verschiedene Web-Mail-Dienste) unterschiedlich interpretiert und dargestellt.  Dies bringt bei der bestehenden Vielfalt an E-Mail Clients (Microsoft Outlook, Lotus Notes, iPhone & Co.) einen entsprechenden Testaufwand mit  sich, um die optimale Darstellung sicherzustellen.

 

Mobile Behaviour: suchen Ihre Kunden auch mobil?

Die Agentur iAcquire und SurveyMonkey hat eine dreiteilige Studie herausgebraucht, die das Suchverhalten im Internet untersucht. Die Studie deckt mehrere Themenbereiche ab: Search, Mobile und Social Behaviour. Wir hatten euch im ersten Teil einen Überblick über das Search Behaviour vermittelt. Heute geht es nun um das nächste, spannende Thema: Mobile Behaviour.

Im Video, das wir im ersten Beitrag verlinkt haben, findet ihr bei ca 00:50 min bereits die Informationen als Grafiken. Hier gibt es nochmal kurz die wichtigsten Antworten auf die Frage: sind mobile Suchanfragen denn überhaupt effizient?

Quelle: iAcquire

Laut den Ergebnissen der Studie sogar extrem effizient! 70% der Suchanfragen über mobile Endgeräte führen innerhalb einer Stunde zu einer Conversion. Die Internetnutzer sind ständig auf der Suche, und da die Nutzung der mobilen Endgeräte stetig steigt, steigt demzufolge auch die Suche über diese Geräte. Das macht es umso wichtiger, die Webseite für mobile Geräte zu optimieren, um auch für Tablets und Smartphones Conversions generieren zu können.

Was die Geräte an sich betrifft nutzen 40% der Mobil-Suchenden Tablets, 60% Smartphones. Was es unabdingbar macht, die Webseiten entsprechend der mobilen Bedürfnisse anzupassen. Denn die nächste große Erkenntnis der Studie zeigt, ohne mobil optimierte Webseiten geht es inzwischen nicht mehr. Warum? 40% der Mobil-Suchenden bevorzugen ein anderes Suchergebnis, wenn das aufgerufene nicht mobil nutzerfreundlich ist. Wer will schon 40% der Besucher an die Konkurrenz zu verschenken?!

Wann suchen die Nutzer mit ihren Tablets und Smartphones? Viele davon sind Multitasker und suchen zu 40% während sie Fernseh schauen. Gerade bei der jüngeren Generation sind die mobilen Geräte sehr beliebt. Ein enormer Anteil von 45% der mobil Suchenden sind 18-29 Jahre und sie suchen täglich.

Wir sehen, die mobile Suche wird immer wichtiger, da die Nutzung mobiler Geräte stetig zunimmt. Das bedeutet: optimiert eure Webseiten und Kampagnen für alle Endgeräte, damit ihr den Umsatz von morgen nicht verpasst!

Richtig Mobil – Adaptive vs. Responsive Webdesign

In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der unterschiedlichen Endgeräte und somit auch der unterschiedlichen Auflösungen rasant gesteigert. Gab es früher 3-4 unterschiedliche Auflösungen, sind es heute zig verschiedene. Doch die meisten Webseiten sind nicht dafür optimiert, auf all diesen unterschiedlichen Auflösungen die passende Darstellung zu haben. Und genau das ist die Aufgabe von adaptive und responsive Webdesign: auf jedem Ausgabegerät (Desktop, Tablet, Smartphone) und für jede mögliche Auflösung die ideale Darstellung der Inhalte zu gewährleisten. In diesem Artikel möchte ich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Herangehensweisen sowohl auf technischer, als auch auf darstellerischer Ebene aufzeigen, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Ziel ist es dieses komplexe Thema etwas zugänglicher zu machen.

Ob adaptive oder responsive Webdesign, es geht um Anpassung der Webseite an die Hard- und Softwareumgebung des Besuchers. Responsive Webdesign stellt dabei eine Steigerungsform des Adaptive Webdesign dar und bietet eine weitaus größere Flexibilität gegenüber den verwendeten Endgeräten. Doch dazu später mehr.

Adaptive vs. Responsive Webdesign

Gemeinsamkeiten und Abgrenzung zur mobilen Website:
Sowohl responsive, als auch adaptive Webdesign zielen darauf ab, Seiten auf unterschiedlichen Endgeräten mit unterschiedlichen Hard- und Softwareumgebungen optimiert darzustellen. Man möchte dadurch die Notwendigkeit multipler Systeme und den damit in Verbindung stehenden höheren Pflegeaufwand vermeiden und den Funktionsumfang der Seite erhalten. Ziel ist es dabei, dem Besucher ein möglichst stringentes (Marken-)Erlebnis über alle Endgeräte hinweg zu ermöglichen.
Somit grenzen sich diese beiden Optionen klar von mobilen Websites ab, welche häufig parallel zur eigentlichen Internetpräsenz aufgebaut und separat gepflegt werden müssen. Diese sind unter einer abweichenden URL wie m.website.com, mobile.website.com oder website.com/mobil zu erreichen und unterscheiden sich teilweise deutlich von den regulären Varianten der Unternehmensauftritte.

Die Motivation für die Umsetzung einer mobilen Website ist naheliegend. Ziel ist es, dem Nutzer für seinen Anwendungskontext passende Inhalte und Funktionen zur Verfügung zu stellen, die von denen der regulären Internetpräsenz teilweise stark abweichen.
So unterscheidet sich die mobile Website der Deutschen Post deutlich von der regulären. Die mobile Version geht viel stärker auf die nachgefragten Anwendungsszenarien der Nutzer ein, die auf die Präsenz der Deutschen Post mit einem mobilen Endgerät zugreifen. Funktionalitäten wie die Filial- oder Briefkastensuche sind hier wesentlich prominenter platziert als dies auf der regulären Internetpräsenz der Fall ist. Das Layout der mobilen Post-Webseite beachtet zusätzlich die mobilen Bedienkonzepte und ist voll auf Touchdevices ausgerichtet.

Mobile Webseite der Deutschen Post
Mobile Webseite der Deutschen Post

Mobile Websites bedienen also primär unterschiedliche Anwendungsszenarien im mobilen Kontext und weisen bzgl. der Inhalte und Funktionalitäten deutliche Unterschiede zu den regulären Internetpräsenzen auf.

Unterschiede zwischen responsive und adaptive Webdesign:
Beim responsive Webdesign werden Größenangaben in ein Verhältnis zueinander gesetzt. Dabei definiert ein Basiswert die maximale Breite der Webseite. Alle weiteren Größenangaben werden anschließend in das Verhältnis zum Basiswert gesetzt. Aus Pixelangaben werden somit Prozentwerte. Folge dieser Anpassung ist eine flexible oder auch fließende Webseite, die durch Repositionierung, Skalierung sowie dem Ausblenden einzelner Inhaltselemente, auf die unterschiedlichen Browser und Ausgabegeräte reagiert. Somit wird eine bestmögliche Darstellung und Anordnung gewährleistet. Die Beachtung von zusätzlichen Informationen seitens der Endgeräte durch sogenannte Media Queries ermöglichen dabei eine unterschiedliche Anordnung in Abhängigkeit von Bildschirmgröße, Auflösung, Ausgabegerät und weiteren Attributen.
Dabei ist es häufig notwendig einzelne Inhaltselemente wie Header oder Menü in verschiedenen Variationen zu gestalten bzw. zur Verfügung zu stellen, um eine Darstell- und Bedienbarkeit der Seite über alle Ausgabegeräte hinweg zu gewährleisten. Das Ergebnis dieser Anpassungen ist eine Seite, welche auf allen Geräten, unabhängig von der Auflösung des Ausgabebildschirms, flächendeckend* dargestellt werden kann.
Ein prominentes Beispiel für eine responsive Website ist Microsoft. Hier gibt es beispielsweise zwei unterschiedliche Darstellungen der Hauptnavigation und des Headerbereiches. Beim Verkleinern und Vergrößern des Browsers werden diese Veränderungen sichtbar.

Der Ansatz beim adaptive Webdesign ist ähnlich dem responsive Ansatz, jedoch fehlt die flexible Komponente. Für den Benutzer äußert sich dies durch Sprünge, so genannte „Breakpoints“ in der Darstellung. Die Website wird auf die 3-4 wichtigsten Auflösungsstufen, also in vorgegebenen Stufen, optimiert. (Diese Breakpoints finden auch beim Responsive Webdesign Einsatz, jedoch sind sie aufgrund der flexiblen Anpassung an den Browser für den Nutzer weniger auffällig.)

Beispielsweise wird eine Website oder ein einzelnes Element dieser in Browserfenstern mit einer Breite zwischen 320 und 767 Pixeln gleich dargestellt. Erst ab einer Browserbreite von 768 Pixeln „springt“ das Layout der Website oder des Elementes um.
Ein Beispiel hierfür ist die Seite von Sony USA.

Welche Lösung ist die Richtige?
Welche Herangehensweise man bei einer Website an den Tag legt, hängt primär von drei Kriterien ab:

  • Aufwand der Umsetzung
  • Anspruch an Design & Usability
  • Wunsch nach zukunftsorientierter Website

Eine zukunftsorientierte Website, welche auflösungsunabhängig ist und somit für zukünftige Endgeräte mit bisher unbekannten Auflösungen gewappnet ist, lässt sich nur mithilfe von responsive Webdesign realisieren. Sie erfüllt hohe Erwartungen an das Design und weist über alle Geräte hinweg eine hohe Usability auf. Der Aufwand für die Umsetzung ist im Vergleich zu einer adaptive Website durchaus umfangreicher, aber auch hier gibt es Abstufungen bzgl. der Umsetzung.
Eine adaptive Website erfüllt den Anspruch der Darstell- und Bedienbarkeit auf mobilen Endgeräten. Die Darstellung ist jedoch nur für einige wenige Auflösungen optimiert, sodass es hin und wieder zu Darstellungs- und Bedienproblemen führen kann. Zusätzlich besteht häufig der Bedarf eine adaptive Website in regelmäßigen Abständen an ggf. neue, weit verbreitete Auflösungen anzupassen.

Wer sich intensiver mit der Thematik beschäftigen möchte, dem kann man das Buch „Responsive Webdesign – Reaktionsfähige Websites gestalten und umsetzen“ von Christoph Zillgens empfehlen, da es sowohl für Entwickler, als auch Designer eine umfangreiche Vertiefung der Thematik bietet.

Tipp: Mithilfe des Tools Screenfly lässt sich die Wiedergabe von Websites auf unterschiedlichen Endgeräten simulieren, wobei die Darstellung nicht immer derer auf dem eigentlichen Endgerät entspricht.

*bis zur Überschreitung des Basiswerts

MobileTech Konferenz 2013

Diese Woche fand die MobileTech Konferenz 2013 in München statt. Wir haben zwei Entwickler ausgesandt um die neuesten Trends aufzuspüren.

Vorrangig wurde das Thema Responsive Design besucht. Man erfuhr wie man von der Konzeption  über das Layout und die Entwicklung bis zum endgültigen Entwurf vorgehen sollte.

Anhand vieler Fallbeispiele wurde aufgezeigt, wie es gut bis schlecht umgesetzt werden kann und was bei der Umsetzung beachtet werden muss. Responsive Design bedeutet vor allem das Umdenken, begonnen beim Kunden über die Konzeption, Management, Designer bis hin zur Umsetzung der Webseite. Es sollte zu jeder Projektphase ein reger Austausch zwischen allen beteiligten stattfinden, um den Kunden für das Thema Responsive Design zu sensibilisieren.

Alle Beteiligten sollten mit ins Boot geholt werden um die richtige Strategie für das Unternehmen zu finden. Ist es sinnvoll eine Webseite responsive zu gestalten oder den Besucher auf eine spezielle Unternehmensseite zu leiten? Allen muss klar werden, welche Tücken und Vorteile die entsprechende Wahl der Technik hat, was nur bedingt bis gar nicht funktioniert, worauf das Hauptaugenmerk gelegt werden sollte und was das am Ende für die Umsetzung, Datenpflege und Betreuung der Webseite bedeutet.

Weitere interessante Themen waren unter anderem „Responsive Design for Android“, „JavaScript MVC Frameworks“, „Mobile Trends 2013“ sowie die unterschiedlichste Herangehensweisen zwischen PhoneGab und Titanium.

Generell gilt, dass auch im Jahr 2013 der Mobile Markt immer stärker an Bedeutung gewinnt und viele Trends wie z.B. Second Screen, Neurowear (Ohren und Armbänder) die durch menschliche Emotionen gesteuert werden, Responsive Design, Carsharing und Tablets unseren Alltag beeinflussen. Es bleibt Spannend und wir freuen uns die neue Herausforderungen anzugehen.

Trends 2013 – Das bringt die Zukunft

Wir haben uns umgesehen, welche Trends sich im Online-Marketing und E-Commerce dieses Jahr durchsetzen werden. Experten des Bundesverband des Deutschen Versandhandels, von Werben und Verkaufen und ibusiness haben aufgeklärt, was auf uns zukommen wird und welche Technologien sich zukünftig durchsetzen werden. Einige dieser Prognosen für 2013 haben wir nachfolgend für euch zusammengestellt.

Mobile Revolution

Der Mobile-Hype geht rasant weiter – die Zahl an Apps und mobil-optimierter Webseiten steigt stetig an. Mobile Geräte sind jetzt schon allgegenwärtige Begleiter und sorgen für die zunehmende Vernetzung unterschiedlicher Kanäle. Als Schnittstelle zwischen Online und Offline verschwimmen die Grenzen zwischen stationärem Handel, klassischem Versand und E-Commerce zunehmend.
Auch M-Commerce spielt eine immer wichtigere Rolle – eine echte Herausforderung! Die Shop-Angebote müssen mobil präsentiert und die Seiten entsprechen fortlaufend optimiert werden. Von Bedeutung wird hierbei sein, dass die Shopping-Angebote von unterwegs nutzbar sind, der Kaufprozess möglichst einfach ist, die Benutzeroberfläche attraktiv gestaltet ist und mobile Apps bereit gestellt werden. Die täglichen Bedürfnisse der Kunden müssen stets bedient werden.

Multichannel

Laut den Experten gehört die Zukunft der Multichannel-Strategie, bestehend aus stationär, online und mobil. Die Schwierigkeit: eine in sich stimmige Strategie aus allen genannten Bereichen. Die Folge davon wird sein, dass sich die Grenzen zwischen Offline- und Onlinehandel langsam auflösen.

Personalisierung durch Content-Targeting

Targeting ist bereits von der zielgruppenorientierten Einblendung von Werbung bekannt. Zukünftig wird sich Targeting auch auf die gezielte Auslieferung von Inhalten wie Videos, Meldungen etc. an einzelne Nutzer ausbreiten – daher Content-Targeting. Dabei sind beispielsweise Angebote individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Nutzer zugeschnitten. Insbesondere bei mobilen Seiten ist Content-Targeting von Bedeutung, da die Displays nur einen begrenzten Raum für Inhalte zur Verfügung stellen. Die Daten, die zur Generierung individuell zusammengestellter Inhalte benötigt werden, stammen aus Registrierungen und Abonnements. Auch hier können entsprechende Nutzerprofile aus dem Klickverhalten abgeleitet werden.
Technisch gesehen ist die Rede von Responisve Design, ein Trend der 2012 bereits auf Webseiten Einzug hielt. Das Design wird kompatibel für verschiedene Displaygrößen und nach den Interessen der Nutzer zusammengestellt.

Social TV

Second Screen heißt das Schlagwort – neben dem Fernsehgerät werden die zweiten Displays in Form von Tablets, Smartphones, Laptop und Co. auf den Sofas Einzug halten. Nutzer werden sich während einer Fernsehsendung zukünftig verstärkt dazu äußern. Was könnte hierzu besser geeignet sein, als die kleinen Geräte? Der Trend konnte bereits in der Vergangenheit auf Facebook und Twitter beobachtet werden, wo parallel zu TV-Sendungen diverse Äußerungen getätigt werden.

HTML5

HTML5 wird Einzug auf den Webseiten halten, auch wenn die Programmiersprache erst im Jahr 2014 offiziell verabschiedet wird. HTML5 ermöglicht es Musik, Videos, Animationen, Spiele etc. ohne die Verwendung von Plugins auf Webseiten einzubinden. Da HTML5 ein offener Standard ist, lassen sich Apps mit nur wenig Aufwand plattformübergreifend zuschneiden – darüber werden sich die Programmierer freuen!

Strategiewechsel Social Media

Der Social Media Hype im E-Commerce gehört der Geschichte an. Viele Unternehmen mussten ernüchternd zur Kenntnis nehmen, dass mit Social Media keine direkten oder nur schwer Umsätze generiert werden können. Der Trend geht daher in die Richtung, den Kanal für die zielgruppengenaue Kommunikation mit den Kunden zu nutzen – also für das, wofür die Kanäle auch optimal geeignet sind.

Social CRM

Social Customer Relationship Management ist immer mehr im kommen – DAS Kommunikationswerkzeug für den Kundendialog, denn ohne sozialen Kundenservice geht nichts mehr. Verbunden mit dem klassischen CRM werden beim Social CRM Daten aus sozialen Netzwerken integriert. Webseite, Social-Media-Strategie und E-Mail-Marketing werden vereint zu einer Schnittstelle zwischen internen Kundendaten und externer Kommunikation.

Google gibt Gas

Google wird sich in allen wichtigen Bereichen rasant weiterentwickeln:

  • Google+ wird stark ausgebaut
  • der AuthorRank wird an Bedeutung gewinnen und die Erkennung von schlechten Inhalten wird weiter verbessert
  • Durch Google Now entwickelt sich die Suchmaschine zur Antwortmaschine – Fragen werden beantworten, bevor die User die Frage überhaupt stellen

Simplification

Durch die Fülle an Inhalten im Web wird zukünftig den Nutzern die Auswahl an Inhalten stark erleichtert – für Zeitersparnis und Spaß im Umgang mit den Inhalten. Wichtige Bestandteile hiervon sind ein übersichtliches und ansprechendes Design, eine Nutzerführung, die selbsterklärend ist sowie intuitive Formen der Steuerung durch Sprache, Berührung und Gesten.

 

Das waren einige der prognostizierten Trends für 2013. Wir sind schon gespannt, was sich zukünftig wirklich durchsetzen wird :-)