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Auf der Suche nach neuen Trends und Innovationen – dmexco 2012

Wenn es um digitale Trends und Innovationen geht, ist die Digital-Messe dmexco erste Anlaufadresse: Hier präsentieren sich sämtliche Branchengrößen mit den abgefahrensten Messeständen und Onliner aus der ganzen Welt treffen sich, um an den vielen interessanten Vorträgen und Seminaren teilzunehmen. Auch MOSAIQ war dieses Jahr wieder Besucher der digital marketing exposition & conference in Köln und konnte interessante Erkenntnisse sammeln.

Im Fokus der Messe lag nach Trends wie Social Media Monitoring oder Crossmedia das Smartphone in all seinen Ausprägungen. Mobile-Marketing wurde auf der dmexco groß geschrieben : mobile Shops, mobile Ads, Shop-Apps, Bezahlung via QR-Code, u.v.m. Der E-Commerce wird immer mehr zum M-Commerce und alles beginnt mit der Optimierung der Website (hierzu können wir unserern Themenabend: „Mobile – mit Apps & Co. Kunden gewinnen und binden“ empfehlen)!

Alles in allem war es ein absolut lohnender Messebesuch und wir freuen uns schon auf die nächste dmexco. Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

 

Themenabend Nr. 4 – Mit Apps & Co. Kunden gewinnen

10.000 verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Browsern, 2011 ein Absatz-Anstieg von +31% und Jugendliche, die lieber eine Woche auf Alkohol und Sex anstatt auf ihr Handy verzichten – Herzlich Willkommen im Smartphone-Zeitalter.

Wenn man sich einmal vor Augen hält, dass Smartphones nur zu 15 % zum Telefonieren verwendet werden, wird deutlich, dass künftig mobile Anwendungen und Webseiten immer wichtiger werden. Und genau darum ging es beim vierten Themenabend von MOSAIQ MEDIA: „Mit Apps & Co. Kunden gewinnen„.

Apps, Websites, QR-Codes, Augmented Reality, mobile Kampagnen,… – den Teilnehmern wurde ein breites Spektrum an mobilen Einsatzmöglichkeiten, aktuellen Trends und erfolgreichen Kampagnen vorgestellt.

Die Referenten Theodor Paxino, Astrid Sackel, Marc Helmreich sowie Sebastian Bosch gaben den Kunden und Interessenten einen ersten Einblick in das Thema „Mobile“ und verdeutlichten dessen Relevanz.

 

 

Location Based Marketing mit Location Based Services

„Achtung, Achtung, die Passagiere von Flug 737 nach Palma de Mallorca bitte an Schalter 4G einchecken.“

Es ist Urlaubszeit und jeder, der das Wort „einchecken“ hört, denkt höchstwahrscheinlich erst einmal an Urlaub, Flughafen und Gepäck. Doch wenn ich hier von „einchecken“ oder „orten“ schreibe, geht es in der Regel um Location Based Services (LBS).

Dies sind mobile Dienste, mit denen man sich an Orten lokalisieren und anderen dies mitteilen kann. Facebook hat diese Funktion Ende 2010 in Deutschland eingeführt. Somit haben mobile Facebook-Nutzer die Möglichkeit sich virtuell an dem Ort einzuchecken, an dem sie gerade sind. Auch Google+, das seit kurzer Zeit in der Testphase und in aller Munde ist, hat solch eine Funktion.

So sieht eine Meldung bei Facebook aus:

Screen von Ortung bei facebook

Aber nicht nur Facebook und Google+ bieten solche Dienste an, sondern auch Foursquare und  Gowalla sind Beispiele für Location Based Services. Hier kann man mit seinem internetfähigen Smartphone an sogenannten Venues (Foursquare) oder Spots (Gowalla) einchecken. Jeder Check-In wird außerdem automatisch (wenn man das möchte) bei Facebook oder Twitter gepostet.

Auch für das Marketing lässt sich das nutzen. Einige Unternehmen vergeben bereits Sonderangebote oder Rabatte für Check-Ins oder Mayorships. So genannte „Check-In-offers“ oder „Specials“ können ein kostenloser Kaffee sein, ein zusätzliches Glas Wein zum Essen oder einfach 5% Sofortrabatt. Jeder Check-In und damit verbundene Erwähnung bei Facebook oder Twitter ist Werbung und somit vorteilhaft für ein Unternehmen.

Foursquare oder Gowalla sind darüberhinaus ein bisschen spielerisch ausgelegt, da man für jeden Check-In virtuelle Punkte bekommt. Außerdem bekommt man für verschiedene Check-Ins Abzeichen (Badges), um sich auch so mit seinen Freunden messen zu können. Ist man sehr fleißig und checkt man oft bei einem Ort ein, kann man sogar „Bürgermeister“ (Mayor – Foursquare) dieses Ortes werden.

Auch MOSAIQ MEDIA hat zwei Orte bei Foursquare erstellt. Zum einen das eigentliche Büro MOSAIQ MEDIA GmbH und zum anderen, die vor ein paar Wochen vorgestellte MM-Akademie. Viele Mitarbeiter kämpfen virtuell um den Titel des Mayor und checken sich regelmäßig in den virtuellen Orten ein.

Des Weiteren haben die Personen, die in einen Ort einchecken, die Möglichkeit Tipps zu hinterlassen. Beispielsweise was ihnen besonders gut an einem Ort gefällt oder welche Plätze oder Orte sich in der Nähe befinden (wie z.B. ein gutes Restaurant) und sehenswert sind. Hier kann der Nutzer seine persönliche „To-Do-Liste“ erstellen, die er dann nach und nach abarbeiten kann. Zusätzlich hat man die Möglichkeit einen Kommentar oder ein Foto am eingecheckten Ort zu hinterlassen.

Während man in den USA fast in jedem Einzelhandelsgeschäft und Gaststätten einen Hinweis auf Foursquare oder einen mit einem Check-In verbundenes Sonderangebot findet, zeigen sich die deutschen Unternehmen noch bedeckt. Doch wie auch Bernhard Jodeleit in seinem Buch „Social Media Relations: Leitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0“ schreibt, sehe ich hier ein großes Potential schlummern. Vor Kurzem war ich auf einem Treffen, bei dem jemand nicht ganz Ernst gemeint hatte, man solle doch anstatt Namensschilder in Zukunft alle bei Foursquare einchecken. So hätte man einen tollen Überblick, wer alles da ist.

Ich bin mal gespannt, ob deutsche Unternehmen diese Form des Marketings in Zukunft mehr nutzen werden und dies ebenfalls als Chance sehen und natürlich, ob es in ein paar Jahren immer noch Namensschilder geben wird;-)