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Was macht eine Landingpage erfolgreich?

Erfolgreiche Landingpages sind besonders wichtig im Online-Marketing und mittlerweile fast genauso wichtig, wie eine Unternehmens-Webseite selbst. Doch was ist eigentlich eine Landingpage? Was zeichnet sie aus? Und was macht Landingpages erfolgreich? Diesen Fragen wollen wir hier nachgehen.

Was ist eine Landingpage?

Der Name verrät es eigentlich schon: eine Landingpage ist eine beliebige Webseite, auf der Nutzer:innen durch eine Aktion landen. Es gibt also eine Vorgeschichte und eine konkrete Absicht, was Nutzer:innen auf dieser Landingpage tun möchten.

Woher kommen Nutzer:innen?

Häufig kommen Nutzer:innen von externen Touchpoints auf die Landingpage. Typische Ausgangspunkte sind:

  • Google AdWords
  • Facebook Ads
  • Social Media Postings
  • Suchmaschinen
  • Gewinnspiele
  • Print-Kampagnen
  • Externe Webseiten (Blogs, Newsportale, Vergleichsportale, etc.)
  • Eigene URLs

Landingpages können auch beliebige Unterseiten von einer Webseite sein. Damit ist aber weniger die Homepage, also die Startseite der Webseite gemeint. Diese ist als Landingpage zu allgemein gehalten. Auf der Homepage werden oft viele verschiedene Zielgruppen angesprochen und viele unterschiedliche Inhalte dargestellt. Das besondere an Landingpages ist, dass häufig nur eine Zielgruppe angesprochen wird und auch nur eine bestimmte Aktion oder ein Ziel ausgeführt werden soll.

Welche Ziele können Landingpages haben?

Die Ziele können unterschiedlich sein. Es muss nicht immer gleich eine Bestellung sein. Häufige Ziele sind:

  • Whitepaper Download
  • Anmeldung zu einem Event (Webinar, Schulung etc.)
  • Newsletter Anmeldung
  • Kontaktaufnahme durch Kontaktformular
  • Telefonanrufe für Erstberatung, telefonische Bestellung etc.
  • Bestellung eines Produktes

Wichtig ist bei den Zielen darauf zu achten, an welcher Stelle der Customer Journey sich Nutzer:innen befinden. Äußerst selten wird bei einem ersten Kontakt gleich ein Produkt bestellt.  Nutzer:innen möchten sich lieber zuerst informieren und abwägen, bevor ein teures Produkt gekauft wird.

Ein typischer Anwendungsfall für eine Landingpage

Die typischen Landingpages sind Seiten, die auf eine Anzeigen-Kampagne folgen. Google hat mit seinen AdWords die Wichtigkeit von Landingpages in den Fokus gerückt. Eine typische Anwendung ist beispielsweise die folgende: Sie erstellen eine Kampagne zu einem bestimmten Keyword und verlinken diese AdWords Kampagne auf die dafür optimierte Landingpage. Das kann eine Unterseite Ihrer Unternehmens-Webseite sein. Wenn die Kampagne jedoch auf ein bestimmtes Produkt oder ein Thema aufbaut und eine besondere Zielgruppe ansprechen soll, kommen Sie mit einer Unterseite schnell an Ihre Grenzen.

Konkretes Beispiel einer Landingpage:  

Sie verkaufen Schuhe und möchten den Online-Kanal stärker ausbauen. In Ihrem Schuhladen haben Sie sich in den letzten Jahren besonders in dem Bereich Kinderschuhe als Experte positioniert.

Die Unternehmens-Webseite spricht alle Zielgruppen gleichermaßen an und soll das breite Produkt-Spektrum zeigen.

Wenn Sie nun eine Anzeigen-Kampagne zu dem Thema „Perfekt sitzende Kinder-Winterstiefel“ schalten, macht es Sinn, für die Landingpage eine eigene Bild- und Farbsprache zu entwickeln, die speziell Eltern und Kinder in der Winterzeit anspricht. Selbst die Headline-Schrift kann dabei das Thema emotional herausstellen. Das macht deutlich, dass Sie mit einer eigenständigen Landingpage viel freier in der Gestaltung sind.

Zudem kommt es auf einen überzeugenden Inhalt an. Es ist wichtig, dass sie sich inhaltlich auf Ihr Spitzenprodukt für diese Kampagne konzentrieren. Positionieren Sie sich als Experte und erklären, was beim Kauf von Kinder-Winterstiefeln besonders wichtig ist und was bei den meisten Kinderstiefeln für die optimale Passform fehlt. Stellen Sie die Vorteile Ihres Produktes heraus und unterstützen Sie Ihre Aussage durch vertrauensfördernde Testimonials oder Kunden-Bewertungen.

Beschränken Sie die Landingpage bewusst auf ein Produkt, damit die Nutzer:innen im Verkaufsprozess nicht abgelenkt werden von anderen Produkten. Am Ende der Landingpage steht eine Aktion im Mittelpunkt, die Nutzer:innen keineswegs übersehen können: Der Kauf dieses Winterstiefels.

Je überzeugender Ihre Argumentationskette aufgebaut ist und je ansprechender Ihr emotionales Design dargestellt ist, desto höher werden Ihre Verkaufszahlen und der Erfolg der Landingpage sein. Header und Footer können ganz individuell gestaltet sein, oftmals auch ganz reduziert mit Logo im Header und Onlinekauf Details und Kontaktinformationen im Footer.

Das zeichnet eine Landingpage aus:

  • Nutzer:innen landen durch eine konkrete Aktion auf einer Landingpage.
  • Es gibt einen externen Auslöser, eine Vorgeschichte
  • Es gibt ein konkretes Ziel, was Nutzer:innen auf der Landingpage verfolgen
  • Die Zielgruppe ist eingegrenzt und konkreter
  • Oft sind Header und manchmal auch Footer reduziert
  • Meist entfällt die Navigation, um vom Ziel nicht abzulenken

Der Weg zu einer erfolgreichen Landingpage

Da Landingpages im Online-Marketing eine große Wirkung haben, werden sie häufig als eigene Maßnahme betrachtet und erhalten ein abgewandeltes Design im Vergleich zur Unternehmens-Webseite. Durch Optimierungen im Design und im Inhalt kann der Erfolg einer Landingpage maximiert werden.

Das macht eine Landingpage erfolgreich:

  • Reduzierter Inhalt, der sich auf eine Lösung des Anliegens konzentriert
  • Bewerben von einem Produkt, einer Aktion oder einer Kontaktaufnahme
  • Keine Ablenkung durch andere Produktgruppen oder weitere Aktionen
  • Ein individuelles Design, das perfekt abgestimmt ist auf die Zielgruppe und das Thema
  • Eine eigene Bildsprache, die emotional positiv heraussticht
  • eigene Headline-Schrift, die das Thema emotional unterstreicht
  • Eine überzeugende Argumentationskette, die in aussagekräftigen Headlines schnell vermittelt wird
  • hochwertige und auffallende Microinteractions
  • Vertrauensbildende Kundenstimmen oder Bewertungen
  • Ein deutlicher Call-to-Action am Ende der Landingpage, der von Nutzer:innen mit Überzeugung geklickt wird.

Gute Beispiele für Landingpages

Jede Regel für Landingpages kann natürlich gebrochen werden. Wichtig ist allein, dass die Landingpage Nutzer:innen überzeugt.

Airbnb

Quelle: airbnb.de

Airbnb schafft es mit seiner Landingpage neuen Gastgebern die Vorteile und Freude zu zeigen, wenn sie eine Unterkunft bei Airbnb teilen. Vor allem die persönliche Nähe zu weltweiten Gastgebern wird deutlich. Dies wird besonders durch die Bildwelt und die Handschrift vermittelt. Die richtigen Fragen im interaktiven Formular zeigen auf, wie einfach der Einstieg ist. Zudem bietet die Plattform den Interessenten viel Unterstützung  an und macht damit den Einstieg so leicht wie möglich. Der Call-to-Action ist als Sticky-Button jederzeit präsent und sticht als einziger Button mit der roten Farbe heraus. Die Navigation im Header entfällt. Dafür sind in der Footer-Navigation hilfreiche weiterführende Links aufgelistet. 

Bugatti

Quelle: bugatti-smartwatches.com

Mit der Smartwatch Landingpage schafft es Bugatti Nutzer:innen in die Luxuswelt der Automarke eintauchen zu lassen. Zudem werden währenddessen alle Vorteile der Luxus-Smartwatch aufgeführt. Die Landingpage ist etwas lang. Man kennt diese Fülle an Inhalten bereits von Produktpräsentationen der Marke Apple oder Samsung. Es scheint fast je teurer das Produkt umso länger der Argumentationsaufbau, damit am Ende keine Zweifel mehr bestehen. Die Landingpage glänzt mit zahlreichen Scrolleffekten und Microinteractions, die den langen Inhalt auf interessante Weise hervorheben. Zudem spielen 3D und selbstablaufende Videos eine große Rolle. Im Footer findet man einen gigantischer Call-to-Action Button zu einem externen Shop, in dem man die Uhr kaufen kann.

Samsung

Quelle: samsung.com

Die Samsung Landingpage toppt die Länge der Webseite bei weitem. Aber auch hier gibt es einige gute Ideen. Zum einen kann die Landingpage durch eine Sticky-Anker-Navigation angesteuert werden. Pre-Order ist der präsenteste Button, der immer oben rechts platziert ist. Die gesamte Navigation der Samsung Webseite ist unter einem Hamburger Icon oben rechts versteckt und lenkt somit Nutzer:innen nicht ab.

Lufthansa 

Quelle: miles-and-more-kreditkarte.com

Die Landingpage der Lufthansa für die Miles and More Kreditkarten stellt gleich zwei Produkte gleichzeitig vor. Durch den Vergleich der Gold Credit Card mit der Blue Credit Card werden die Vorteile des teuren Produktes deutlich. Zudem kann die Zielgruppe immer noch das Einstiegsprodukt wählen, falls sie noch nicht ganz überzeugt ist. Das schöne an der Landingpage sind die zwei Sticky-Warenkorb-Buttons in der Mitte der Seite. Somit bleibt der Call-to-Action präsent im Fokus.

Fazit

Zusammenfassend gibt es vier Faktoren die für die Erstellung einer guten Landingpage wichtig sind:

  • Reduzierung auf eine Aktion und eine konkrete Zielgruppe
  • Überzeugender Inhalt als Argumentationskette aufgebaut
  • Ein emotionales Design das sich von den Wettbewerbern abhebt
  • Eine klare Nutzerführung mit einem Call-to-Action am Ende

Wenn Sie selbst eine Landingpage erstellen wollen, überlegen Sie sich, welche Unterseiten Ihrer Unternehmensseite besonders häufig besucht werden. Unabhängig von der Webseite sollten Sie zudem ermitteln, welche Produkte und Themen besonders nützlich für Interessenten sind, in denen Sie Nutzer:innen eine Lösung bieten können.

Benötigen Sie Hilfe bei der Umsetzung einer Landingpage? Ob für Inhalt, Konzept, Design oder technische Umsetzung – wir unterstützen Sie gerne! 

Onepager: Die Allzweckwaffe für erfolgreiche Kampagnen

Landen Sie beim Surfen auch immer häufiger auf Webseiten, die aus nur einer Seite bestehen und durch die Sie sich scrollend navigieren? Kein Wunder, denn die sogenannten Onepager sind zurzeit die beliebteste Art, Kampagnen, Produkte und Projekte online zu präsentieren. Und das zurecht: Die minimalistischen Webseiten bieten oft ein außergewöhnliches Nutzererlebnis, durch das die präsentierten Inhalte länger im Gedächtnis bleiben.

Was ist ein Onepager?

Onepager sind Webseiten im Single Page Design: Sie bestehen nur aus einer Seite und enthalten keine weiteren Unterseiten. Ein Onepager ist typischerweise länger als eine normale Webseite, navigiert wird durch Scrollen und über eine evtl. vorhandene Navigationsleiste. Einzelne Themenbereiche sind durch unterschiedliche grafische Darstellungen voneinander abgegrenzt.

Wofür eignet sich ein Onepager?

Für die Darstellung einer überschaubaren Menge an Informationen zu einem klar eingegrenzten Thema.
Beliebt sind Onepager vor allem für die Präsentation von:

  • Kampagnen
  • Produkteinführungen
  • Projekten
  • Veranstaltungen
  • digitalen Visitenkarten kleinerer Firmen oder Freiberufler

Die Reduzierung auf ein Kernthema und dessen wichtigste Fakten macht Onepager zur idealen Fläche für die Online-Präsentation einzelner Kampagnen.

Onepager sind andererseits nicht geeignet für die Präsentation ganzer Unternehmensportfolios und komplexer Informationen. Corporate Websites größerer Unternehmen sollten nach wie vor als klassische Webseite mit mehreren Navigationsebenen umgesetzt werden.

Beispiele für Onepager:

Klassischer Onepager

Beispiel: https://weniger-dreh-mehr-drehmoment.de/

  • viel Videos und wenig Text
  • Kampagne mit Testimonial
  • klar erkennbare Conversion
  •  

    Scrollingeffekt

    Beispiel: http://yourpower.panda.org/

  • Aufklärungskampagne des WWF
  • Interaktion, Storytelling, Animation, Emotionalisierung, Nutzerführung
  • Conversion erst am Ende
  • http://yourpower.panda.org/

     

    Klare Strukturen

    Beispiel: https://www.miele.de/c/quality-ahead-of-its-time-2051.htm

  • Markenkampagne gegen Wegwerfmentalität
  • keine klare Conversion erkennbar, im Mittelpunkt steht die Marke allgemein
  • Produktverlinkungen

  • https://www.miele.de/c/quality-ahead-of-its-time-2051.htm

     

    Interaktivität

    Beispiel: https://dieechtewahrheit.de//#!/roadtrip

  • Filtermöglichkeiten, Animationen
  • reine Informationsseite, daher keine Conversions vorhanden
  • aussagekräftigen Überschriften

  • https://dieechtewahrheit.de/

    Vorteile von Onepagern

    Setzt man Onepager richtig ein, bieten sie einige Vorteile gegenüber einer klassischen Webseite:

    • Konzentration auf das Wesentliche
      Der Fokus liegt klar auf dem vorgestellten Thema, wichtige Inhalte werden nicht übersehen, der User schaut sich den gesamten Inhalt an.
    • Effektive Userführung bis zur Conversion
      Ein Onepager nimmt den User an die Hand und führt ihn durch die Präsentation. Der Argumentationsaufbau entspricht einem Verkaufsgespräch.
    • Übersichtlich, einfach und intuitiv zu bedienen
      Ungestörter Lesefluss durch wenige bis keine Klicks. Der User gelangt schnell und bequem zu den gewünschten Informationen.
    • Schnellere Umsetzung als bei einer komplexen Webseite
    • Gleiches Nutzererlebnis auf allen Endgeräten (auch Mobile) durch responsive Design

    Nachteile von Onepagern

    Die Reduzierung auf das Wesentliche bringt naturgemäß auch einige Nachteile mit sich, die bereits bei der Konzeption berücksichtigt werden sollten (und für die es gute Lösungen gibt):

    • Gelernte Navigationsroutinen werden nicht bedient
      Trotz intuitiver Bedienung finden sich manche User auf Onepagern nicht zurecht, da die üblichen Navigationselemente fehlen.
    • Erschwerte Suchmaschinenoptimierung durch nicht vorhandene Unterseiten
      Ein Onepager kann immer nur auf ein Haupt-Keyword und dessen themenverwandte Keywords optimiert werden.
    • Hohe Ladezeiten oder ruckelndes Scrollen bei zu hoher Anzahl an Bildelementen

    6 Dinge, die bei der Umsetzung eines Onepagers beachtet werden sollten

    1. Onepager für einen konkreten Zweck einsetzen
      Einzelne Kampagnen, Produkte, Events oder Projekte präsentieren.
    2. Orientierung erleichtern
      Fixierte Navigationsleisten, Scroll-Spy, Call-to-Actions und Smooth Scroll nehmen dem User die Unsicherheit.
    3. So gut wie möglich für Suchmaschinen optimieren
      Haupt-Keyword definieren und verwenden, einzelne Abschnitte über Hash-URLs erreichbar machen, HTML-Struktur optimieren.
    4. User zur Conversion führen
      Den Weg des Users durch die Seite mit einer Conversion abschließen (z.B. Kontaktformular, Download, Link zum Onlineshop, Newsletter-Anmeldung, Kontaktdaten oder Anfahrtsskizze).
    5. Durch Responsive Design für optimales Nutzererlebnis auf allen Endgeräten sorgen.
    6. Seite nicht zu lang gestalten! Niemand will 20 Minuten lang scrollen, um das Ende einer Story zu erfahren.

    Beispiele für Onepager:

    Für einige unserer Kunden haben wir bereits Onepager umgesetzt, zum Beispiel:

    Auch unsere eigene Startseite ist im Stil eines Onepagers gestaltet: www.mosaiq.com

    Wäre ein Onepager auch für Ihr Projekt das Richtige?

    Wir beraten Sie gern ausführlich zu Vor- und Nachteilen und finden mit Ihnen gemeinsam die perfekte Lösung für Ihre Aufgabe!

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