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Influencer Marketing – Segen oder Fluch?

Gemessen an Traditionsberufen wie Lehrer/in oder Polizist/in gibt es Influencer noch nicht wirklich lang – dennoch sind sie mittlerweile in aller Munde und sorgen für große Aufmerksamkeit. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Ein gesundes Mittelmaß scheint es nicht zu geben. Oder?

Was steckt hinter dem Beruf?

Gerade auf Instagram tummeln sich immer mehr Influencer, die Zahl nimmt immer weiter zu. Eine Ausbildung braucht man für den Beruf nicht und es gibt auch keine fest vorgegebene Followeranzahl die man erreichen muss, um sich selbst Influencer nennen zu können. Fakt ist jedoch auch, dass der Markt eine gewisse Sättigung spürt. Die Nischen werden immer kleiner und heute ist es bei weitem nicht mehr so einfach wie noch vor ein paar Jahren, mit seinen Inhalten ein großes und vor allem kaufstarkes Publikum zu erreichen. Durch die zahlreichen Reality-TV-Formate werden jedes Jahr zahlreiche neue Influencer bekannt, die mal mehr und mal weniger erfolgreich sind.

Gehören mit zu den erfolgreichsten deutschen Influencern: Die Stuttgarter Zwillinge Lisa und Lena.
Gehören mit zu den erfolgreichsten deutschen Influencern: Die Stuttgarter Zwillinge Lisa und Lena.

Für was können Influencer werben?

Kurz gesagt: für alles! Bei der Auswahl des richtigen Influencers für die eigene Marke sollten allerdings zwei wesentliche Fragen berücksichtigt werden.

Gehören die Follower des Influencers zur Marken-Zielgruppe?
Und ist es authentisch, wenn der Follower für mein Produkt wirbt?

Eine 20-jährige Influencerin, die auf ihrem Kanal hauptsächlich über Mode und Beauty berichtet, wäre als Werbegesicht einer Versicherung beispielsweise eher ungeeignet. Ein Reiseblogger, der gerne viel in der Natur unterwegs ist, wäre hingegen ein gutes Werbegesicht für eine Marke, die Zelte oder anderen Campingbedarf verkauft.

Braucht man das jetzt oder nicht?

Social Media bestimmt unseren Alltag immer mehr und gerade die jüngeren Generationen können sich ein Leben ohne Instagram & Co. gar nicht mehr vorstellen. Nach einer Auswertung des statistischen Bundesamtes nutzten im vergangenen Jahr 89% der 16-24-Jährigen soziale Netzwerke zur privaten Kommunikation. (Quelle: destatis)

Ende 2020 hat Instagram Zahlen zur weltweiten Nutzung mitgeteilt:

  • Mehr als eine Milliarde aktive Konten weltweit
  • Über 500 Millionen nutzen Instagram Stories täglich
  • Mehr als 90% der Nutzer folgen einem Unternehmen auf Instagram
  • 180 Millionen aktive Unternehmensaccounts gibt es auf Instagram

    Betrachtet man die Zahlen, ist es nur logisch, dass Instagram mittlerweile auch als Werbeplattform fungiert. Influencer sind ein Teil dieser Strategie geworden und helfen dabei, Inhalte und Produkte bekannt zu machen.

    Influencer als Vorbilder?

    Viele folgen zahlreichen Influencern und sehen in ihnen auch durchaus Vorbilder. Und hier liegt auch ein ernstzunehmendes Problem, da sich manche Influencer dieser Vorbildfunktion nicht wirklich bewusst sind – ob wissentlich oder unwissentlich. Eine der ersten und nach wie vor erfolgreichsten Influencern ist Bianca Claßen, besser bekannt als Bibi. Auf Instagram folgen der jungen Frau knapp 8 Millionen Menschen und auch auf YouTube ist ihr Kanal sehr beliebt. Da ihre Follower größtenteils minderjährig sind, musste sie schon oft Kritik einstecken, da die beworbenen Produkte auf ihrem Kanal das Budget ihrer Zielgruppe bei weitem sprengen. (Quelle: praxistipps.focus.de)

    Umfragen im Netz zeichnen eine Gratwanderung beim Influencer Marketing nach. So geben vor allem die jungen Zielgruppen an, in den letzte 12 Monaten ein Produkt gekauft zu haben, dass ihnen von Influencern präsentiert wurde. Gleichzeitig haben Influencer im Allgemeinen keinen guten Ruf und viele User sind der Meinung, dass die Influencer den Nutzen der Produkte die sie bewerben, nicht hinterfragen und zu viel Werbung machen. (Quelle: horizont.net)

    Sinnfluencer – die Lösung?

    Dass man als Influencer auch mit wichtigen Themen wie Nachhaltigkeit oder Politik viele Menschen erreichen kann, beweisen die sogenannten Sinnfluencer. Auf ihren Kanälen gibt es keine Werbung für Make-up-Produkte oder Sportbekleidung, sondern es geht um Themen wie die Klimakrise, Rassismus oder Gleichberechtigung. Beispiel Louisa Dallert: Der Sinnfluencerin folgen mittlerweile über 450.000 Menschen auf Instagram. Sie engagiert sich gesellschaftlich und wenn es Werbung auf ihrem Kanal gibt, dann für ein Fairphone, das dank austauschbarer Module länger hält.

    Dem Instagram Account von Luisa Dallert folgen über 460.000 User.
    Dem Instagram Account von Luisa Dallert folgen über 460.000 User.

    Fazit

    Man kann zusammenfassend sagen, dass es durchaus Menschen gibt, die mit Influencer Marketing abgeholt und zum Produktkauf angeregt werden. Dreh- und Angelpunkt ist die geschickte Platzierung, denn allzu offensive und plumpe Werbung schreckt eher ab. Da es im Netzt zahlreiche Seiten gibt, die extrem schlechte Influencer Werbung publik machen, wollen wir ein positives Beispiel hervorheben.

    Zum Weltfrauentag 2018 kreierte die Parfümeriekette Douglas gemeinsam mit drei bekannten Beauty-Influencerinnen eine „Kiss-Kollektion“. Fast 50% der Bestellungen im Online-Shop kamen über einen Link der Influencerinnen und sogar die Filialbesuche stiegen in der Kooperationszeit um 10 % an. Ein voller Erfolg für Douglas aber natürlich auch, weil die Auswahl der passenden Influencer gut durchdacht war.

  • 8 Instagram Marketing Tipps für Unternehmen

    Die Zukunft steht im Zeichen von Instagram

    Mit über eine Milliarde monatlichen Nutzern weltweit und davon mehr als 20 Millionen Nutzern allein in Deutschland – Tendenz steigend – ist über die vergangenen Jahre auf der Social Media Plattform Instagram ein konsistent starker Nutzerzuwachs zu verzeichnen. Vergleicht man dabei die Entwicklung des Kanals von 2013 bis heute, gewinnt Instagram vor allem in den letzten Jahren immer mehr an Popularität.

    Anzahl der monatlich aktiven Instagram Nutzer weltweit in ausgewählten Monaten von Januar 2013 bis September 2017 (in Millionen). Quelle: statista.com, 2017.

    Neben den sozialen Kanälen Xing, LinkedIn, Facebook und YouTube dient Instagram dabei auch als wichtiges Instrument für Bewerber. So wird die Plattform nicht nur für die Suche nach Stellenanzeigen genutzt, sondern hilft potentiellen Bewerbern dabei, sich ein Bild vom Unternehmen zu machen. Im Rahmen des Employer Brandings bietet Instagram demnach die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

    Die steigende Beliebtheit des Kanals und das damit verbundenen Potential der Plattform haben auch viele Unternehmen mittlerweile erkannt und sind mittlerweile auf Instagram aktiv. Instagram fördert das unter anderem durch spezielle Business Profile sowie immer neue Werbemöglichkeiten, die den Unternehmen zur Verfügung stehen.

    Die Vorteile von Instagram

    Täglich werden bei Instagram über 95 Millionen Fotos und Videos hochgeladen. Die Meisten von Nutzern und Influencern, aber auch von Unternehmen. Diese Fotos und Videos bilden den Kern der Plattform und dienen gleichzeitig als Mittel, um Aufmerksamkeit zu generieren.

    Großes Potential von Instagram liegt demzufolge im Visual Storytelling. Neben Einblicken hinter die Kulissen des Unternehmens, können die Beiträge auch dazu genutzt werden, um das Markenimage zu formen, Produkte zu kommunizieren sowie Kampagnen zu verlängern.

    Auch eignet sich Instagram dazu die Beziehung mit den Kunden zu stärken, indem sich das Unternehmen authentisch und nahe am Nutzer präsentiert.

    In Abgrenzung zu anderen Social Media Plattformen wie etwa Facebook, Twitter oder Pinterest besticht Instagram vor allem dadurch, dass lediglich Bilder und keine Links geteilt werden können. Das Ergänzen von Links bei Fotos und Videos ist auf Instagram folglich, ungleich zu Pinterest, nicht möglich. Dies hat zur Folge, dass unmittelbarer Traffic über Instagram auf die eigene Website nicht realisiert werden kann. Eine Ausnahme stellen Instagram Anzeigen dar, welche mit einem Link versehen werden können und so die Möglichkeit haben, Traffic zu generieren.

    Besonders gut eignet sich Instagram für die Ansprache einer jüngeren Zielgruppe. So ist die Plattform vor allem bei den 14- bis 29-jährigen Internetnutzern äußerst beliebt. Möchten Unternehmen diese Zielgruppe gezielt ansprechen, ist eine Präsenz auf Instagram unausweichlich.

    Werbung auf Instagram

    Durch die steigende Nutzeranzahl auf Instagram bietet die Plattform auch für Unternehmen ein großes Potential Kunden zu erreichen. Besonders die zahlreichen Werbemöglichkeiten bilden dabei eine attraktive Option, das Instagram Publikum gezielt anzusprechen. Diesen Vorteil haben sich bisher bereits viele Unternehmen zu Eigen gemacht und platzieren ihre Werbebotschaften neben Facebook, YouTube oder Twitter, auch auf Instagram. Diese Entwicklung wird auch in der nachfolgenden Grafik deutlich. So haben sich die Umsätze von Instagram in Bezug auf mobile Werbung innerhalb von zwei Jahren mehr als vervierfacht.

    Prognose der Umsätze von Instagram mit mobiler Werbung weltweit in den Jahren 2015 bis 2017 (in Milliarden US-Dollar). Quelle: statista.com, 2017.

    Grundsätzlich werden auf der beliebten Foto-Sharing-App vier Haupttypen von Werbeanzeigen unterschieden. Neben Photo Ads und Video Ads lassen sich so auch Carousel Ads schalten. Primäre Zielsetzungen sind dabei neben Reichweite, Videoaufrufen und Conversions, Besucherverkehr und App-Installationen. Daneben sind Werbeanzeigen innerhalb der Instagram Stories möglich. Letztere werden dabei als gesponserter Content auf Instagram Stories platziert, wohingegen die ersten drei Ad-Typen im Feed der Nutzer gelistet werden.

    Tipps für Ihr Business-Profil auf Instagram

    Instagram zählt heutzutage zu einem der effektivsten Markenbildungsinstrumente im Social Web. Um die Zielgruppe plattformgerecht anzusprechen, bedarf es einer klaren und strukturierten Vorgehensweise. Für Ihren professionellen Markenauftritt auf der Plattform haben wir daher acht Tipps für Sie zusammengefasst:

    1. Definieren Sie eine Instagram-Strategie
      Vor der Aufsetzung des Kanals ist es empfehlenswert strategische Überlegungen durchzuführen. Zunächst sollten Sie dabei Ihre Ziele für Instagram festlegen. Diese sollten sich an Ihren Unternehmenszielen orientieren und SMART sein. Eine beispielhafte Zielsetzung wäre demnach die Steigerung der Markenbekanntheit. Auch das Festlegen der Postingfrequenz, der Veröffentlichungszeiten sowie der Content-Themen und Hashtags gehören in die Instagram-Strategie. Wichtig ist in diesem Schritt auch die Entwicklung von speziellen Instagram-Guidelines, in denen beispielshalber die Verantwortlichkeiten oder der Umgang mit kritischen Fan-Kommentaren festgehalten sind.
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    3. Setzen Sie auf visuellen Content
      Durch den starken Fokus auf visuellen Content innerhalb der Plattform, können Sie Instagram besonders gut dafür nutzen, um Ihr Unternehmen oder Ihre Marke auch visuell in Szene zu setzen. Jeglicher Content sollte dabei selbsterklärend und ohne Text verständlich sein. Zudem sollten Sie grundsätzlich festlegen, auf welche Inhalte sich Ihre Fotos und Videos konzentrieren. Dies kann von der reinen Produktdarstellung bis hin zur Präsentation der eigenen Firmenkultur und des eigenen Firmencharakters reichen. Oftmals hilft hier auch ein Blick in die Profile der Zielgruppe bzw. der Follower, um Trendthemen und beliebte Darstellungsformen zu identifizieren. Insights hieraus können dann auf die eigenen Inhalte übertragen werden. Die Gestaltung Ihres Instagram-Profils und des darauf gespielten Contents sollten sich stets an den Prinzipien Ihrer festgelegten Strategie orientieren. Zudem sollte ihr Content auch ohne Text leicht verständlich sein, da letzterer auf der Plattform lediglich eine untergeordnete Rolle spielt.
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    5. Posten Sie regelmäßig
      Wie bei allen sozialen Kanälen, gilt auch bei Instagram: Posten Sie regelmäßig, überfluten Sie den Newsfeed Ihrer Follower jedoch nicht mit Ihrem Content. So sollten Sie pro Woche im Schnitt 2-3 Posts spielen. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung hängt dabei vor allem von Ihrer Zielgruppe ab. Studien belegen hier, dass Postings, die unter der Woche ausgespielt werden, mehr Interaktionen aufweisen. Ein individueller Test der Postingfrequenz und des Veröffentlichungszeitpunktes ist allerdings unerlässlich. Um einen guten Überblick über die Postings zu erhalten, ist es zudem sinnvoll einen Redaktionsplan aufzusetzen.
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    7. Denken Sie quadratisch und Mobile First
      Herzstück der Instagram Plattform stellen die geposteten Bilder und Videos dar. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, gilt in der Bilderstellung für Instagram: Denken Sie quadratisch. Für Bilder mit einer bestmöglichen Auflösung ist daher eine Bildgröße von 1080px x 1080px empfehlenswert. Zudem sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Bilder im Hinterkopf behalten, dass es sich bei Instagram um eine Mobile First Plattform handelt. Das ausgewählte Bildmaterial sollte folglich auch auf einem kleinen Bildschirm gut zur Geltung kommen. Bilder und Videos müssen aus diesem Grund stets qualitativ hochwertig und hochauflösend sein.
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    9. Nutzen Sie Hashtags
      Hashtags sind bei Instagram Pflicht. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass Instagram-Nutzer Inhalte oftmals über die Suchfunktion mittels Hashtags suchen. Nutzen Sie daher bei jedem Beitrag passende Hashtags, die für Ihr Unternehmen und das gespielte Thema relevant sind. Darüber hinaus sollte auch immer darauf geachtet werden, dass die Hashtags in der jeweiligen Landessprache der Nutzer bzw. in der für die Kommunikation definierten Sprache gewählt werden. Auch ist es ratsam Hashtags mit hoher Beliebtheit zu verwenden, da diese von Nutzern vermehrt gesucht werden. Hashtags mit einer (noch) geringen Beliebtheit sollten ebenfalls verwendet werden, da diese für die eigene Zielgruppe relevant sein könnten und es hier zudem leichter ist die eigenen Beiträge prominent zu platzieren.
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    11. Seien Sie stringent
      Egal, ob in Bezug auf Bilder oder Text – auch bei Instagram spielt Stringenz eine wichtige Rolle. Ziel dabei ist es einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen, sodass die Nutzer Beiträge direkt mit Ihnen als Absender assoziieren. Bezüglich der Bilder kann diese Wiedererkennung beispielshalber durch ein einheitliches Farbschema oder durch die Art und Weise der Produkt-Platzierung auf den Bildern selbst realisiert werden. Neben den Bildern sollte jedoch auch die Tonalität der Texte über alle Beiträge hinweg einheitlich sein. Stringenz gilt zudem auch beim Profilbild. Ein konsistentes Bild über alle Social Media Kanäle hinweg ist Pflicht, sodass Nutzer das Unternehmen auch auf unterschiedlichen Plattformen stets sofort wiedererkennen.
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    13. Bauen Sie Abonnenten auf
      Speziell zu Beginn ist die Kommunikation des Accounts auf ausgewählten Kanälen, wie etwa der eigenen Website oder anderen sozialen Netzwerken, entscheidend, um ein gewisses Grundrauschen zu etablieren und erste Interaktionen mit veröffentlichten Beiträgen zu erzielen. Besonders großes Potential stellt dabei die Verlängerung des Instagram Accounts über Facebook dar. Hier ist eine große Überschneidung von Instagram- und Facebook-Nutzern zu identifizieren, sodass erste Instagram-Follower schnell aufgebaut werden können. Wichtig ist dabei selbstverständlich, dass sich die Nutzer von den Inhalten auf Instagram angesprochen fühlen und, dass der Kanal auf individuellen Content setzt, der auf die Anforderungen von Instagram zugeschnitten ist.
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    15. Analysieren Sie
      Um Rückschlüsse aus bereits veröffentlichten Beiträgen ziehen zu können und die Entwicklung des Instagram Profils im Auge zu behalten, sollten Sie die Leistungen Ihrer Beiträge & Co. kontinuierlich analysieren und Optimierungsansätze ableiten. Hierfür steht Ihnen im Business Profil der Reites „Statistik“ zur Verfügung. Wichtige Kennzahlen, wie beispielshalber Reichweite und Anzahl der Abonnenten sind hier aufgeführt.

     

    Beispiele für erfolgreiche Instagram Kanäle

    Beispiele für erfolgreiche Instagram Business Accounts im B2C-Bereich:

    Beispiel 1: dm-drogerie markt

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    1,2 Millionen Abonnenten und 1.035 Beiträge – der Instagram Account von dm garantiert durch die große Anhängerschaft eine besonders hohe Reichweite. Der Drogeriemarkt postet im Schnitt jeden zweiten Tag. Fokus in den Beiträgen liegt dabei vor allem auf der Darstellung der eigenen Produkte. Großer Pluspunkt der Seite ist der hohe visuelle Standard der Bilder sowie die Interaktion des Unternehmens mit den Nutzern.

    Beispiele für erfolgreiche Instagram Business Accounts im B2B-Bereich:

    Beispiel 1: Mailchimp

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    Auch der knallbunte Instagram-Kanal von Mailchimp mit 64.000 Abonnenten macht einfach nur Spaß. Die Marke schafft es dabei dieses positive Gefühl letztendlich auch auf das Produkt selbst zu übertragen. Dass, der Content auch bei den Followern gut ankommt, macht sich in den zahlreichen Interaktionen pro Post bemerkbar. Stringenz im Kanal und einen hohen Wiedererkennungswert schafft das Maskottchen der Marke, das in jeglicher Form und Farbe im Bild- und Videocontent abgebildet wird. Durch die Verwendung von beliebten Hashtags, wie etwa #tbt, kann die Marke zudem ihre Reichweite erhöhen und neue Follower gewinnen.

    Zu beachten ist jedoch grundsätzlich, dass Instagram als reiner Branding Kanal gesehen werden muss, der lediglich indirekt die gesetzten Vertriebsziele unterstützt. Dadurch, dass, abgesehen von Instagram Werbeanzeigen, keine Möglichkeit gegeben ist die Beiträge um Links zu ergänzen, führen Postings folglich selten zu einer unmittelbaren Aktion bzw. zu einem Kauf.

    Haben Sie Fragen oder Anregungen?
    Möchten Sie mehr davon? Gerne beraten wir Sie individuell!