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Neue Ansichtsmöglichkeiten in Google Analytics

Google hat für sein Webcontrolling-Tool Google Analytics neue Ansichtsmöglichkeiten eingerichtet, die ich sehr nützlich finde. Gerade zum Anzeigen von Trends nämlich, kann man sich nun nicht nur die Besucherstatistiken pro Tag anzeigen lassen, sondern auch pro Monat, Woche oder Stunde.

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Beispiele 1: Anzeige der Seitenzugriffe pro Stunde auf den Tag verteilt (zur Ansicht bitte auf die Grafik klicken)

Stundenansicht

Beispiel 2: Trendansicht von Woche zu Woche (zur Ansicht bitte auf die Grafik klicken)

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Diese Ansicht dient nur einer generellen Trendlinie deren Ursachen weitergehend analysiert werden müssen. Besuchertrends, Jahresschwankungen, sowie Erfolge von Online-Marketing-Kampagnen können damit aber bequem auf den ersten Blick erfasst werden.

Neuer Adwords-Qualitätsfaktor „Ladezeit“

Der Qualitätsfaktor für Google AdWords-Zielseiten wird bald um einen Faktor reicher: Die Ladezeit.

Wer einen möglichst geringen Cost-per-Click Preis für seine Anzeigen bezahlen möchte, musste bisher die Zielseite auf ein Keyword hin optimieren. Dabei sind folgende Faktoren wichtig:

  1. Relevanter Inhalt
    Das Keyword sollte in der Anzeige und der Zielseite vorkommen. Idealerweise handelt die Zielseite (auch Landing-Page genannt) nur über ein Produkt / Service, der auch in der Anzeige beworben wurde.
  2. Origineller Inhalt
    Die Inhalte sollten auf keiner anderen Webseite zu finden sein.
  3. Transparenz
    Die Zielwebseite sollte sowohl Informationen über das Unternehmen, als auch über die Verwendung der persönlichen Daten beinhalten. Zudem sollten manipulative Browserfunktionen vermieden werden
  4. Nutzerfreundlichkeit
    Eine einfache Navigation durch das Angebot, ohne störende Pop-up- oder Pop-under-Fenster sollte gewährleistet sein.

Registriert Google dann auch noch eine hohe CTR (Click-Trough-Rate) für die geschalteten Anzeigen, wird das Mindestgebot tiefer angesetzt. Man erhält also eine höheres Ranking zu einem geringeren Preis. Dieser Grund allein macht die Idee, auch die Ladezeit für die eigene Zielseite zu optimieren sympatisch – und ist zudem im Sinne Ihrer Kunden.

Google Analytics – was ist möglich? Teil I

Google Analytics bietet allen Anwendern die Möglichkeit, seine Besucher etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Das kann insbesondere im Rahmen der Kosten-/Nutzenanalyse nützlich sein. Welche Banner haben mir eigentlich wie viele Besucher beschert? Welche Suchwörter haben die Besucher der Webseite genutzt und von welchen Suchmaschinen kamen sie?

All diese Fragen werden in Google Analytics auf anschauliche Art und Weise beantwortet. Ein Auszug aus den Funktionen soll Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über die Fähigkeiten des Programms bieten. Was kann also getrackt werden?

Eigenschaften der Besucher
(welche Besucher sind wie oft auf den Seiten gewesen?)

  • Anzahl der Besucher
  • Anzahl der Seitenzugriffe
  • Durchschnittliche Besuchszeit auf der Webseite
  • Absprungrate in Prozent (Besucher die nur eine Seite aufgerufen haben)
  • Neue Besucher / Wiederkehrende Besucher in Prozent
  • Besuchertreue (Anzahl der wiederholten Besuche)
  • Besuchstiefe (Anzahl der aufgerufenen Seiten)

Zugriffsquellen
(Besucher, die über eine Verlinkung von anderen Portalen, Newslettern, Bannern etc. gekommen sind)

  • Direkte Zugriffe (Direkte Eingabe der URL in den Browser)
  • Verweisende Webseiten (Links auf Branchenportalen, Pressemitteilungen etc.)
  • Suchmaschinen (Welche wurden genutzt, um die Webseite zu finden?)
  • Keywords (Mit welchen Suchwörtern wurden wir gefunden?)
  • Google AdWords (Erfolg der Kampagnen)

Content
(Welche Inhalte wurden angeschaut?)

  • Top-Webseiten
  • Beliebteste Zielseiten
  • Häufigste Ausstiegseiten

Darüber hinaus ist es möglich Ziele zu definieren. Das könnte z.B. der Download der neusten Unternehmensbroschüre, oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars sein. Anhand einer Trichtervisualisierung ist es dann möglich genau nachzuvollziehen, ob der letzte Newsletter wirklich seinen Sinn erfüllt hat. Man kann sich auf einen Blick anzeigen lassen:

  • Wie viele Besucher sind über den neusten Newsletter auf die Webseite gelangt?
  • Welche Inhalte haben sie sich danach angesehen?
  • Wie viele Besucher haben angefangen das Formular auszufüllen?
  • Wie viele Besucher haben dann tatsächlich über das Formular Kontakt aufgenommen?

Dabei ist es nicht nötig – und auch nicht sinnvoll – allen Daten gleiche Aufmerksamkeit zu schenken. Interpretationsansätze und weiterführende Analysen sollen daher im nächsten Blogeintrag näher erläutert werden.