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FLOW3 Experience – die weltweit erste FLOW3-Konferenz

Am letzten März Wochenende waren wir auf der weltweit ersten FLOW3 Konferenz in Kolbermoor vertreten. Bei einem etwa 15 köpfigen Workshop am Freitag stellte Karsten Dambekalns die Paradigmen und Hintergründe vor, auf denen FLOW3 basiert.

Das PHP Framework FLOW3 setzt das MVC-Prinzip (Model, View, Control) der modernen Softwarearchitektur durchgängig um und ermöglicht als eines der ersten Frameworks den Einsatz von AOP (Aspekt-Orientierte Programmierung). Des Weiteren können diverse neuartige Techniken wie zum Beispiel Signal Slot eingesetzt werden.

Neben den theoretischen Grundlagen wurden parallel Codebeispiele gezeigt, welche wir direkt auf unseren Laptops ausprobieren konnten. Hierbei wurde schnell ersichtlich, dass mit FLOW3 relativ einfach strukturierte Applikationen entwickelt werden können.

Am Samstag fand die Hauptkonferenz mit etwa 170 Teilnehmern statt. Der Veranstalter TechDivision schwärmte vom großen Interesse und Zuspruch für FLOW3 und räumte ein, dass bei englischer Konferenzsprache noch wesentlich mehr Besucher erschienen wären.

Die Vorträge der Konferenz waren in Stundenslots aufgeteilt. Hier wurden interessante Aspekte wie FLOW3 auf der Konsole, Persistenz mit Doctrine2, Security und vieles mehr vorgestellt.

Als Fazit bleibt, dass FLOW3 nicht nur in Bezug auf die kommende, darauf basierende TYPO3 Version 5.0 Phoenix zu beachten ist. Die durchdachte Architektur und die intuitive Handhabung eignen FLOW3 auch für die Umsetzung zahlreicher von TYPO3 unabhängiger Applikationen.

 

Weitere Blog-Beiträge zur FLOW3 Experience 2012 finden Sie hier.

Mehr Bilder von dem Event finden Sie hier.

TYPO3 Developer Days 2011: Kennenlernen, TYPO3-Weiterentwicklung und Fortbildung

Dieses Jahr fanden die 6. TYPO3 Developer Days (t3dd) vom 7. bis 10. Juli in der Nähe des wunderschönen Sempachersees in der Schweiz statt.
Dort, im größen Bildungs- und Tagungszentrum der Zentralschweiz, CAMPUS Sursee, trafen sich wieder 200 TYPO3-Entwickler und Interessierte aus aller Welt und diskutierten vier Tage lange über ihre Passion: TYPO3.

Wie es sich im vergangenen Jahr bewährt hat, lag auch dieses Jahr der Schwerpunkt mehr auf Workshops. Das hieß also Lernen durch Mitmachen, auch wenn man sich natürlich auch nur als stiller Zuhörer in die illustren Runden gesellen konnte.

Während es am Freitag noch relativ entspannt begann, z.B. mit Workshops über sicherheitrelevante Implementierung von TYPO3-Erweiterungen (bei dem Helmut Hummel beeindruckend verdeutlicht hat, was das überhaupt bedeutet und was passieren kann, wenn man diesen Aspekt vernachlässigt) oder einer Einführung in YAG (einem sehr interessanten Galeriesystem) durch Michael Knoll und Daniel Lienert, ging es am Freitag schon richtig ans Eingemachte.

So zum Beispiel mit einem ganztägigen Workshop mit Ingo Renner zur Integration, Konfiguration und Anpassung des SOLR-Suchservers im eigenen TYPO3-Projekt, um dem Nutzer hier eine weitaus schnellere und bessere Suche als die Standard-TYPO3-Suche anbieten zu können.

Ab Samstag stand dann die Verbesserung von TYPO3 im Mittelpunkt. Es wurden etliche Workshops angeboten, bei denen sich jeder Einzelne selbst einbringen konnte, um Fehler im TYPO3-Kern zu beheben oder neue Features zu implementieren – woran wir uns natürlich auch beteiligt haben. Auch nicht so erfahrene Entwickler fanden hier dank der Hilfe ‚alter Hasen‘ einen leichten und beeindruckenden Einstieg in den TYPO3-Kern.

Ein sehr großer Teil der Workshops und Vorträge befasste sich dieses Jahr mit dem neuen PHP-Framework FLOW3 und TYPO3-Version 5 (Codename Phoenix). Zum einen um den zukünfigen Umstieg von TYPO3 4.x auf das komplett neue System zu vereinfachen und zum anderen, um den Grundstock zu legen auch hier benötigte Erweiterungen einfach entwickeln zu können.

Sehr interessant waren auch die unzähligen, ungezwungenen Fach- und nicht Fachgespräche zwischen den Workshops und auch später (und viel später) am Abend (dann auch gern mit einer Flasche Bier). Wer Lust hatte, konnte sich auch in der zentrumseigenen Turnhalle bei einem Basketballturnier entspannen oder in einer Schwimmhalle seine Bahnen ziehen.

Im Ganzen haben die Organisatoren hier wieder großartige Arbeit geleistet und eine rundum erfolgreiche und sehr informative Veranstaltung für Neulinge und Fortgeschrittene auf die Beine gestellt.

Bleibt also nur noch zu sagen:
Vielen Dank und bis zum nächsten Jahr wenn es wieder heißt: Make it real!