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Abverkauf über Social Media – Facebook Offers machen´s möglich

Gestern Abend hat der Rollout von Facebook Offers (Angebote) begonnen und bei Facebook-Seiten mit mehr als 400 Fans können nun Angebote für Facebook-Nutzer eingestellt werden.  Unterscheiden kann man hier zwischen Angeboten die offline, online oder offline & online eingelöst werden können. Die Angebote sind im Posting-Bereich „Veranstaltung“, „Meilenstein“ und „Frage“ untergebracht und sind sehr einfach zu erstellen. Die Kosten für die Offers sind abhängig von der gewünschten Reichweite, wobei das erste Angebot kostenlos zu erstellen ist.

Soll das Angebot nur offline zur Verfügung stehen, also dass es „Nur im Geschäft“ eingelösbar ist, kann das Angebot individuell gestaltet werden. Es kann ein eigenes Miniaturbild hochgeladen (86 x 86 Pixel)  und eine eigene Überschrift mit 90 Zeichen erstellt werden. Darüber hinaus kann man Angebotsdauer (Gültigkeitsdatum) und die Angebotsmenge (Anzahl) bestimmen. Zusätzlich können ein Strichcode und individuelle Geschäftsbedingungen hinzugefügt werden.

Soll das Angebot nur online zur Verfügung stehen, also nur über die Website einlösbar sein, wählt man bei der Erstellung „Nur online„. Hier kann dann die Internetadresse eingegeben werden, unter welcher das Angebt eingelöst werden kann (Shop oder Website). Optional kann  hier ein „Angebotscode“ hinterlegt werden, der maximal 50 Zeichen lang sein darf.

Soll das Angebot sowohl offline als auch online zur Verfügung stehen, wählt man „Im Geschäft & Online“ und die Einstellungsoptionen sind demnach eine Kombination aus beidem.

Sind alle Angaben getätigt, kann man mit Klick auf “Vorschau” das Angebot betrachten und ein Muster an die für das Konto hinterlegte E-Mail-Adresse senden.

Abschließend wählt man das Budget (Laufzeitbudget, abhängig von Reichweite), bevor man das Angebot teilen kann und somit den Fans zur Vefügung stellt.

Facebook in den Nutzungsbedingungen für Facebook Seiten einen entsprechenden Vermerk für die Angebote hinzugefügt:

D.    Angebote

Eventuell ist Facebook nicht der geeignete Ort für jede Art von Angebot, und du bist allein dafür verantwortlich festzustellen, ob Facebook das geeignete Forum für dein Angebot ist. Wenn du mit Hilfe des Angebotserstellers ein Angebot erstellst, gelten die folgenden Richtlinien:
i.    Du bist für die Gewährleistung verantwortlich, dass dein Angebot diesen Bedingungen sowie sämtlichen geltenden Rechten, Regelungen und Bestimmungen entspricht. Angebote unterliegen vielen Bestimmungen (wie beispielsweise für Minderjährige ausgelegte Alkoholrabatte und -angebote) und wenn du nicht sicher bist, ob dein Angebot geltendem Recht entspricht, dann lass dich fachmännisch beraten.
ii.    Wenn es für dein Angebot irgendwelche Beschränkungen gibt (wie Ablaufdatum oder Einschränkungen bei der Einlösung), musst du diese Beschränkungen den Nutzern im Bedingungsabschnitt des Angebots offenlegen.
iii.    Du bist allein verantwortlich für die nicht ordnungsgemäße Einlösung, für Betrug oder sonstige Probleme, die sich aus dem Vertrieb bzw. der Einlösung deines Angebots ergeben.
iv.    Falls dein Angebot bei einem nicht von dir verwalteten Händler eingelöst wird, liegt es in deiner alleinigen Verantwortung, mit dem beteiligten Händler zu kommunizieren.
v.    Du darfst den Angebotsersteller von Facebook nicht verwenden, um den Gegenwert einer Geschenkkarte, eines Geschenkgutscheins oder einer gespeicherten Wertkarte anzubieten.

Wir sind gespannt, ob sich die Offers bei Facebook durchsetzen werden, aber im Hinblick auf Kosten & Nutzen von Social Media sind diese sicherlich eine Möglichkeit, um den ROI besser zu bemessen.

Krisenkommunikation bei Facebook, Twitter & Co.

Social Media Relations – Studie zu Erfolgsfaktoren in der Krisenkommunikation von Unternehmen im Social Web“ – So lautet der Titel meiner Diplomarbeit. Das Ergebnis dieser sechs-monatigen Arbeit: 123 Seiten, 781 Absätze, 2.620 Zeilen, 26.706 Wörter und 196.160 Zeichen.

Ziel der Arbeit war, die Erfolgsfaktoren in der Krisenkommunikation herauszuarbeiten, sowie einen Überblick über Social Media in der Unternehmenskommunikation zu geben. Dabei wurden theoretische Aspekte , wie Grundlagen und Formen, näher erläutert und mit Praxisbeispielen unterlegt.

Im praktischen Teil wurde auf verschiedene „Worst-Case-Szenarien“, aber auch „Best-Practice-Beispiele“ eingegangen und im Anschluss analysiert. Dabei haben sich fünf Erfolgsfaktoren für die Krisenkommunikation für Unternehmen im Social Web herauskristallisiert:

  1. Strategie
  2. Zuhören und Dialogbereitschaft
  3. Schnelle & überlegte Reaktion
  4. Ehrlichkeit
  5. Keine Zensur

Um einen kurzen Überblick zu verschaffen, was sich hinter diesen Schlagwörtern verbirgt, folgt ein kurzer Auszug aus der Arbeit (ohne Quellenangaben):

Social-Media-Strategie: Unternehmen sollten in der Krisenkommunikation im Social Web weder kopf- noch planlos agieren. Hierbei ist eine integrierte Kommunikation mit allen Bereichen und auf allen Kanälen von großem Vorteil. Workshops und Gui­delines, die auf die Social-Media-Strategie aufgebaut sind, können den Mitarbeitern behilflich sein, sich im Social Web unternehmenskonform zu bewegen. Eine Social­-Media-Strategie, die eine ausführliche Unternehmensanalyse beinhaltet und vom Ma­nagement abgesegnet wird, ist ein erster Schritt, um als Unternehmen erfolgreich im Social Web zu agieren.

Zuhören und Dialogbereitschaft: Mit Hilfe eines guten Social-Media-Monitorings haben Unternehmen die Chance eine potentielle Krise bereits im Anfangsstadium zu erkennen. Ein kontinuierliches Monitoring ermöglicht den Unternehmen sich im Echtzeit-Web mit Diskussionen und rapiden Schneeballeffekten einen Überblick zu verschaf­fen. Hierbei kann in Krisensituationen frühzeitig reagiert und bei Themen mit Krisenpotential gezielt dagegen gesteuert werden. Unternehmen, die wissen, wer und wo im Netz über sie spricht, sind handlungsfähig. Nur so haben die Firmen die Chance, selbst aktiv zu werden und Position zu beziehen. Nur wer bereit ist, Dialog zu führen, kann mit den Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren und gegebenenfalls Probleme aus der Welt schaffen.

Schnelle sowie überlegte Reaktion: Durch eine schnelle Reaktion auf Kritik, haben Unternehmen die Möglichkeit erster Ansprechpartner zu bleiben. So können sie ver­hindern, dass die Krise gegebenenfalls in die anderen Medien übergeht. Eine schnelle Reaktion heißt aber nicht, unüberlegt zu handeln. Unternehmen sollten die Krisenlage richtig einschätzen und nicht voreilig und überhastet reagieren. Im richtigen Moment angemessen zu reagieren. Dies sollte die Devise in der Krisenkommunikation im Social Web sein. Hierbei spielt die Tonalität ebenso eine Rolle, wie die Reaktion im richtigen Kontext.

Ehrlichkeit: Durch eine offene und ehrliche Art können Unternehmen auch in Krisen­situationen punkten. Indem Firmen offen und ehrlich mit Fehlern umgehen, zeigen sie den Internetnutzern ihre Menschlichkeit, denn Fehler sind menschlich. Wenn man da­zu steht und pro aktiv darauf eingeht, wird dies von den Usern meist honoriert. Ein weiterer Vorteil von ehrlichem Handeln ist, dass das Unternehmen sich nicht die Un­wahrheiten merken muss, die sie zur Rechtfertigung gegebenenfalls verbreiten. TWAIN sagte bereits: „If you tell the truth, you don´t have to remember anything“.

Keine Zensur: Ein absolutes „No-go“ in der Krisenkommunikation, aber auch gene­rell in Social Media, ist das Löschen von Beiträgen oder Kritik. Dies toleriert die Netzgemeinde unter keinen Umständen und ist ein Garant für eine PR-Krise. Auch das Löschen durch juristische Hilfe bei Videos und Bildern ist ein Faktor, der mit ziemli­cher Sicherheit eine Krise auslöst oder verschärft. Wollen Unternehmen eine Krise vermeiden, sollten sie eine Zensur tunlichst vermeiden.

Nicht nur bei einer Krise sollte man sich an diese Faktoren erinnern, auch im allgemeinen Umgang ist es von Vorteil sich an die oben aufgeführten Punkte zu halten, um im Social Web erfolgreich zu sein.

EM-Kampagne 2012 – der Heldenrasen geht in die zweite Runde

Mädchen-Fußball war gestern oder in unserem Fall: der adidas/INTERSPORT Heldenrasen war letztes Jahr, dieses Jahr ist es der adidas/INTERSPORT Heldenrasen Reloaded. Das Prinzip des INTERSPORT-Spiels ist dabei ähnlich geblieben, diesmal allerdings mit viel mehr Action, Aua, Bums und Wow!

Klick dich auf den adidas/INTERSPORT Heldenrasen und nimm den Platz von Nationalspieler Thomas Müller ein„, lautet das diesjährige Motto der Facebook-Applikation. Zu gewinnen gibt es elf Original adidas DFB-Trikots für die elf Nutzer, die es schaffen, am Ende der Europameisterschaft 2012 auf einem der elf Plätze auf dem Heldenrasen zu sein.

Doch das wird dieses Mal ziemlich schwierig. Denn außer Votes abgeben, wie auch im vergangenen Jahr, kann man dieses Jahr seine Mitspieler foulen, austricksen, ins Abseits stellen oder den Schiedsrichter bestechen und damit wertvolle Punkte für sich selbst sammeln oder dem Gegener taktisch Punkte abziehen, um ggfs. an ihm vorbei zu ziehen.

Die Plätze eins bis elf auf dem Heldenrasen nehmen die User ein, die die meisten Punkte haben. Ab Platz zwölf landet man auf der Ersatzbank und muss sich wieder auf den Heldenrasen kämpfen. Zusätzlich kann man auf der Fanmeile durch ein witzigen Kommentar Fußball-Schuhe gewinnen oder einfach sehen, wer gerade online ist und ggfs. chatten.

Die Kreation und Entwicklung hat uns großen Spaß gemacht und bei den Testläufen war schon das eine oder andere grobe Foul dabei. :-) Klickt euch auch auf den adidas/INTERSPORT Heldenrasen Reloaded und grätscht euch zum Trikot!

Hier geht´s zu INTERSPORT-Fanpage!

 

 

Timeline für Unternehmen – Neues Layout auch für Facebook-Fanpages?

Bei den Usern stößt sie noch auf große Skepsis, aber die Gerüchte verdichten sich, dass die neue „Timeline“ (alias „Chronik“) noch im Februar auch für Fanpages eingeführt wird. Ende letzten Jahres hatte Facebook bereits damit begonnen, die sogenannte Chronik für private Profile freizuschalten. Hatte man vor einigen Wochen noch die Option die Chronik manuell zu aktivieren, wird diese schon bald bei jedem Nutzer automatisch eingeschaltet.

Neben einem größeren Bild, haben die Facebook-User auch die Möglichkeit mit dem „Zeitstrahl“ das gesamte Leben kompakt auf einer Seite darstellen zu lassen. Mit nur einem Klick gelangt man nun zu bestimmten Meilensteinen und kann sich dazugehörige Kommentare, Bilder und jegliche Aktivitäten direkt anzeigen lassen. Ein prominentes Beispiel, wie man die neue Facebook-Chronik einsetzten kann, zeigt Boris Becker.

Wie aber fast immer, wenn Facebook-Änderungen veröffentlicht werden, führte auch dieses neue Feature zu öffentlichen Diskussionen. Nicht jedem war klar, worum es sich bei dieser Änderung handelt: siehe Webfail.at. :-)

Mittlerweile geht aber die Unruhe auch auf die Agenturwelt über, denn wie AdAgeDIGITAL und internetworld.de berichten, werden die Chroniken auch für Facebook-Fanpages freigeschaltet. Launchtermin soll der 29.Februar 2012 anlässlich der Facebook-Marketing-Konferenz sein.

Obwohl im Moment noch nicht absehbar ist, welche Veränderungen auf die Fanpage-Betreiber zu kommen, kann man laut David Fischer (Vice President of Advertising and Global Operations at Facebook) davon ausgehen, dass die Fanpage-Chroniken konsistent mit den Chroniken für private Profile sein werden, allerdings nicht 1 zu 1.

Unternehmen sollen mit der optischen Veränderung durch die neue Chronik mit Hilfe des großen Profilfotos ihre Marke in den Mittelpunkt rücken können. Aber auch geschichtlich relevante Ereignisse können durch das neue Feature kommuniziert werden. Mit Hilfe der „Zeitstrahl“-Funktion haben Unternehmen die Möglichkeit, einzelne Beiträge aus der Vergangeheit hervorzuheben und wichtige Angebote aus der Vergangenheit zu kennzeichen.

Wie zukünftig die Fanpages auf Facebook aussehen könnten, zeigt Mashable mit Beispielen bekannter Marken.

Wie die Tabs und Apps in das neue Design integriert werden sollen, ist noch unklar. Angeblich sollen Boxen für die Anwendungen innerhalb der Timeline platziert werden. Unklar ist ebenfalls, ob die Änderungen für alle und über Nacht kommen. Jedenfalls sollten sich die Unternehmen, die eine Fanpage betreiben, den 29.2. im Hinterkopf behalten, um gegebenenfalls gleich durchstarten zu können.

Google+ fängt gerade erst an – Android heißt das Zauberwort

Facebook ist uneinholbar und wird nie zu schlagenI have moved to Google plus sein – so dachten viele bis vor gut einem halben Jahr. Dann kam Google+ und zeigte zunächst mal riesiges Wachstum. Innerhalb von zwei Wochen waren es damals schon 10 Millionen Nutzer, zwei Wochen später das Doppelte und vier Monate nach dem Start – alleine im Monat Dezember – verzeichnete Googles Social Network immer noch 25 % Wachstum. Eine große Euphorie brach aus und viele aus der Webszene änderten ihr Profilbild bei Facebook in „I have moved“ – mit Google-plus-Logo in der Ecke. Manche löschten auch gleich ihren Facebook-Account.

Auf Euphorie plus folgt Ernüchterung plus

Doch genauso stark und schnell wie die Euphoriewelle kam, war dann auch die Welle der Ernüchterung. Nach Artikeln wie 10 Gründe, warum Google+ gegen Facebook gewinnt ahmte Facebook plötzlich die beliebtesten Funktionen von Google+ nach (Circles, Hangouts, Abonnieren) und es kamen recht schnell andere Artikel-Überschriften wie US-Magazin Slate erklärt Google+ für tot und Google Plus ist tot. Das Fehlen einer API wurde kritisiert, genau wie die lange Zeit nicht existenten Unternehmensprofile – die es inzwischen aber gibt.

Potential in Verknüpfung mit dem boomenden Android

Ich glaube aber nach wie vor, dass die Hochzeit bei Google+ noch kommt. Android hat den größten Marktanteil bei Smartphone-Betriebssystemen (über 50 %) und und wächst auch noch am stärksten – dem ganzen Apple-Hype zum Trotz. Und Android gehört zu Google. Wenn Google also künftig die Vernetzung mit Android sauber hinbekommt, dann wird alleine das zu einem riesigen Vorteil gegenüber Facebook werden.

Dreikampf? Google+, Facebook – und Microsofts so.cl

Bislang hat kein anderes Social Network ein eigenes Betriebssystem für Smartphones. Sollte nun also nicht Apple noch eine Kooperation mit Facebook eingehen, wird das Google+ eine Sonderstellung ermöglichen – bis dann Microsoft mit Socl (Codename: Tulalip) vielleicht in den Markt drängt. Dann werden die Karten wieder neu gemischt, denn auch Microsoft hat mit Windows Phone ein Smartphone-Betriebssystem am Start – und Microsoft wird sicher versuchen, seine Dominanz bei Betriebssystemen für PCs zum eigenen Vorteil zu nutzen. Bislang ist es bei so.cl aber noch sehr, sehr ruhig.

SEO, Google+ und Search plus Your World

Und noch etwas spricht für Google+: Die Verknüpfung mit der Suchmaschine Google. Suche ich als eingeloggter Google-User etwas bei Google, bekomme ich schon heute bei den organischen Suchergebnissen und bei den Anzeigen (Google Adwords) angezeigt, wem meiner Freunde bei Google+ das gefällt (bzw. der Seite +1 gibt).

Schon das deutete an, dass Social Media und SEO immer mehr zusammenwachsen. Als Google nun kürzlich Search plus Your World bei google.com einführte, wurde noch klarer, wohin die Reise geht. Wer Search plus Your World verwendet, sieht eine Mischung aus „objektiven“ und personalisierten Suchergebnissen. Dabei werden sogar private Daten in Google+ mit einbezogen, insofern der Suchende zu den Kreisen gehört, die das sehen dürfen. Mit einem Klick kann die normale Suche wiederherstellt werden – oder alternativ auch eine rein personalisierte Suche angezeigt werden.

Search plus Your World (Google) - Screenshot

Einerseits bietet Google damit neue Optionen bei der Suche, die viele Menschen sicher hilfreich finden. Und andererseits erhöht Google damit den Anreiz, sich bei Google+ anzumelden – denn ohne Account dort funktioniert Search plus Your World nicht.

Ausblick zu Google+ und Marktführerschaft Social Networks

Es bleibt definitiv spannend im Markt der Social Networks. Am Ende des Jahres 2012 dürfte Facebook allerdings von der Nutzerzahl her weiter die Nase vorn haben. 800 Millionen Nutzer sind schon eine gewaltige Marke an die die anderen erst einmal rankommen müssen. Aber Mitte oder Ende 2013 kann es schon ganz anders aussehen. Auf jeden Fall treibt der Konkurrenzdruck die Innovationen voran und das ist gut so – so ärgerlich es auch ist, dass viele von uns derzeit dreifachen Aufwand beim Posten betreiben müssen.

Bislang sind die Nutzer bei Google+ jedoch in der Tendenz eher männlich, jung und sehr technik-affin. Voraussetzung für den Erfolg von Google+ wird sein, dass es aus der Nerd-Ecke rauskommt und demographisch näher an die Durchschnittsbevölkerung heranrückt.

Google+ hat bislang 83 % inaktive User, heißt es. Das mag sein. Aber diese User sind durch die stetige Benutzung von Google als Suchmaschine quasi permanent nur einen halben Klick von Google+ entfernt. Sie brauchen nur noch mehr Gründe, um Google+ zu nutzen und die werden kommen – wenn auch überraschend langsam. In einigen Kategorien hat Google+ bereits die Nase vorn.

Ich bin sicher: Wir werden noch viel von Google+ hören und der Zenit ist noch längst nicht überschritten. Es fängt gerade erst an. Es gibt auch Zahlen dazu. Wer hält dagegen?