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Tipps für die Content-Erstellung

Dem User einen Mehrwert bieten – das ist die Aufgabe von Content. Doch erstellt wird der Content nicht nur für den Leser! Auch Suchmaschinen reagieren auf Ihren Content und bewerten ihn. Je besser der Content, desto höher wird Ihre Website bei Suchmaschinen gelistet und besser aufgefunden.

Wir zeigen Ihnen 5 Tipps, die Sie bei der Content-Erstellung beachten sollten und wie Sie Leser UND Suchmaschine zufriedenstellen können:

1. Strategie entwickeln

Was wollen Sie mit dem Content erreichen? Nur mit einer klaren Vorgehensweise können Sie den Content an die Ziele anpassen. Angenommen es geht um eine neue Website:  Wollen Sie mit der Website informieren, Kunden überzeugen oder Kontakte gewinnen? Wen wollen Sie überhaupt ansprechen (Einkäufer, Ingenieure, Privatpersonen…)? Welche Erwartungen haben die Personen in diesem Moment an Sie, bzw. an die Website? Woran messen Sie am Ende guten Content (Verweildauer, Leads…)?

2. Auf Mehrwert prüfen

Betrachten Sie Ihren Content immer aus der Kundensicht! Bieten Sie mit Ihren Texten, Bildern & Co. wirklich einen Mehrwert oder dient der Content als Platzfüller? Je mehr Sie einen Mehrwert bieten, desto dankbarer sind Ihre Leser und Ihre Unternehmen – Ihre Marke profitiert davon.

3. SEO ist die halbe Miete

Eine hohe Platzierung bei Google und anderen Suchmaschinen ist das A und O. Denn nur so schaffen Sie es, dass User Ihre Seite besuchen. Achten Sie daher beim Content auf SEO-Optimierungen und lassen Sie sich beraten – am besten von einer Person, die nachweislich Erfahrung damit hat. Nur sehr gute SEO-Arbeit wird Ihnen helfen, sich bei Google besser zu platzieren! Leider passiert viel im Verborgenen und die Gründe für den Erfolg/Misserfolg sind wenig transparent, da Google selbst sehr verschlossen ist, was die Ranking-Faktoren angeht. Daher achten Sie darauf mit einem Profi zusammen zu arbeiten!

4. Fehler vermeiden

Rechtschreibfehler oder schlechte Bildqualitäten sind ein No-Go – und einfach zu vermeiden! Lassen Sie Texte vor Veröffentlichung lieber einmal mehr prüfen und schauen Sie sich die verwendeten Bilder auf verschiedenen Endgeräten an.

5. Rechtlich alles einwandfrei?

Vor der Veröffentlichung von Bild und Text muss sichergestellt sein, dass Sie diese Inhalte rechtlich veröffentlichen dürfen. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie lieber davon absehen, denn die Strafen im Bereich Urheberrecht sind empfindlich hoch!

 

Achtung, diese Fehler bitte vermeiden!

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – vor Fehlern bei der Contentpflege bleibt leider niemand verschont. Wir listen fünf der häufigsten Fehler auf:

– Zeitplan zu sportlich: Ist das Abgabedatum zu früh gewählt, setzt das alle Beteiligten unnötig unter Druck. Die Folge: schlechter Content und zahlreiche Flüchtigkeitsfehler. Planen Sie für die Erstellung des Contents ausreichend Zeit ein und am besten auch einen Puffer. Und: Machen Sie sich vor dem Start Gedanken zur Strukturierung (bspw.  Dateisystem für das Speichern der Textdateien analog zur Sitemap der Website).

– Falsche Formate: Zu kleine Bilder oder falsche Textformatierungen sehen nicht nur unschön aus, sondern kosten auch wertvolle Korrekturzeit. Es sollte daher von Anfang an genaue Absprachen bezüglich der Formate geben.

– Inhalte gehen verloren: Wenn viele Mitarbeiter an der Content-Erstellung arbeiten, kann etwas verloren gehen. Schaffen Sie eine zentrale Sammelstelle, die über alle Schritte und Inhalte informiert ist.

– Sprachenwirrwarr: Wenn Inhalte mehrsprachig zur Verfügung stehen sollen, rechnen Sie bitte auch dafür genug Zeit ein. Auch das Menü, Bildunterschriften & Co. müssen übersetzt werden. Und auch hier: Ordnung ist das halbe Leben.

– Meta-Informationen sind wichtig: Sie sind zwar auf den ersten Blick nicht sichtbar, aber tragen zur Sichtbarkeit der Seite bei den Suchmaschinen bei. Planen Sie genug Zeit für die Pflege der Meta-Informationen ein! Definieren Sie mit Ihrer SEO-Agentur unbedingt in Ruhe, auf was wie zu achten ist!

Weitere Tipps zur Content-Erstellung und eine genaue Auflistung, was Sie bei der Produktion der einzelnen Content-Arten beachten sollten, können Sie in unserem Whitepaper „Tipps für guten Content“ nachlesen.

Internationalisierung: Checkliste für Ihren erfolgreichen Website-Rollout (Teil 3 von 3)

Im dritten und letzten Teil unserer Artikelserie zur Internationalisierung von Websites haben wir Ihnen eine Checkliste zusammengestellt, die die wichtigsten Bestandteile für Ihren erfolgreichen Website-Rollout enthält. Wie der Begriff schon vermuten lässt, geht es bei einem Rollout darum, etwas „auszurollen“ bzw. „herauszurollen“. In diesem Kontext geht es also konkret darum, eine oder mehrere Websites zu veröffentlichen. Die nachfolgende Checkliste berücksichtigt die zuvor beschriebenen drei Ansätze (Teil 1), an denen die eigene Internationalisierungsstrategie ausgerichtet werden kann, sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Domainstrategien (Teil 2).

Hinweise für Ihren erfolgreichen Website-Rollout

Die unten aufgeführte Checkliste ist in drei Kategorien unterteilt. Diese sind „Organisation“, „Übersetzung, Inhalte & Bilder“ und „Contentpflege & Koordination“. Folgen Sie unserer Empfehlung und Ihrem Website-Rollout steht nichts mehr im Wege.

1. Organisation

    • Rollout-Plan
      Innerhalb dieses Plans soll geklärt werden, wer verantwortlich ist, was mit der Veröffentlichung erreicht werden soll, wann die Veröffentlichung stattfindet, welche Sprachen es geben soll, usw.
    • Klare Verantwortlichkeiten festlegen 
    • Timing beachten
      Erstellen Sie einen realistischen Zeitplan mit ausreichend Puffer
    • Einbindung von Ländergesellschaften
      Setzen Sie nicht voraus, dass Kolleginnen und Kollegen in den Ländergesellschaften das gleiche Verständnis von einer Aufgabe oder Marke haben wie Sie!
    • Planung der Arbeitsabläufe
      Hier ist insbesondere auf die Pflege und Qualitätskontrolle zu achten

 

2. Übersetzung, Inhalte & Bilder

    • Ist die Seitenstruktur identisch?
      Dies gilt für alle Sprachen und Länder
    • Wer ist für die Übersetzung der Inhalte verantwortlich?
      Es ist zu klären, ob die Übersetzungen von einem Übersetzungsbüro geliefert werden, oder ob der Aufwand ggf. von Kollegen (intern) abgedeckt werden kann
    • Übersetzungs-Workflow
      Erfolgt die Übersetzung direkt im CMS oder werden die Daten extern übersetzt und über einen Export ins System geladen (z.B. via Excel)?
    • Kann das CMS die Sprachen abbilden?
      z.B. die Leserichtung der arabischen Sprache
    • Bildet der verwendete Webfont auch Sprachen wie Chinesisch oder Arabisch ab?
      Ebenfalls zu beachten sind hierbei auch die Lizenzrechte
    • Sind die Bilder in allen Sprachen identisch?
      Sind u.U. Anpassungen notwendig?
    • Gelten die bestehenden Bildrechte international oder müssen diese erweitert werden?

 

3. Contentpflege & Koordination

    • Aufwand für die Contentpflege richtig kalkulieren
      Für eine genauere Kalkulation bietet sich ein Probelauf vorab an. Unser Erfahrungswert für „Copy & Paste“ (ohne Anpassung von Text/Bild): ca. 30 Min./Seite
    • Vereinheitlichung der Dateiablage
      Wichtig, um sich in allen Sprachen sofort zurecht zu finden. Tipp: Struktur analog zur Sitemap der Website anlegen
    • Rechteeinstellungen im CMS beachten
      Welcher Nutzer darf welche Inhalte bearbeiten? (Admin, Redakteur, etc.)
    • Können Dokumente (z.B. PDFs) automatisiert in das System importiert werden?
    • Suchmaschinenrelevante (Google & Co) Anpassungen vornehmen
      Beispielsweise das Hinterlegen von Title-Tag und Meta-Description
    • 301-Weiterleitungen
      Die Einrichtung der 301-Weiterleitungen ist sehr wichtig und hat bei Vergessen oft drastische Auswirkung auf Ihre Sichtbarkeit bzw. Ihr Ranking in Suchmaschinen (z.B. Google)

 

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