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BarCamp Stuttgart 4: Menschen, Menschen, Menschen – oder: das Netz persönlich kennenlernen

Wer das Netz einmal persönlich kennenlernen will, der braucht nur zu einem BarCamp gehen. Das heißt nicht, dass man hier alle möglichen Vorurteile gegenüber Netzbewohnern, Computer-Freaks oder schlicht Nerds bestätigt findet – im Gegenteil.

Vielmehr diskutieren hier Netzmenschen sowohl über technische als BarCamp Stuttgart 4 (Logo bcs4)auch gesellschaftliche Entwicklungen, die mal mehr und mal weniger mit dem Internet zu tun haben. Und so war es dann auch bei der vierten Auflage des Stuttgarter BarCamps wieder.

Themen

Von SEO, Google AdWords und Responsive Webdesign über Bildung 2.0, SSL-Zertifikate und Tipps für bessere Präsentationen bis hin zu künstlicher Intelligenz in Computerspielen, erfolgreiches Projektmanagement und der Frage, wann der Begriff Social Media (endlich) ausgedient hat. Die Themen von denen ich gar nicht verstanden habe, worum es da geht, hab ich mal bewusst weggelassen – es ging also auch noch deutlich technischer zu. :-)

Letztlich war einfach für jeden was dabei – kein Wunder, denn jeder konnte eine Session abhalten oder einfach nur sein Thema vorschlagen und hoffen, dass jemand dann dazu etwas anbietet.

Menschen

Das Wichtigste auf einem BarCamp sind aber die Menschen. Nicht zuletzt deshalb gibt es zwischen den einzelnen Sessions auch großzügige Pausen – und eine Vorstellungsrunde mit 200 Leuten. Es geht aber weniger um sehen und gesehen werden, sondern mehr um zuhören und mitreden. Selten trifft man so viele sympathische und mit ähnlichen Interessen ausgestattete Menschen auf einem Ort.

Sponsoren

Der Ort wurde übrigens von der MFG (Innovationsagentur für IT und Medien) zur Verfügung gestellt – wie auch insgesamt die gesamte Veranstaltung über Sponsoren und (zu einem deutlich kleineren Teil) freiwillige Teilnehmerbeiträge finanziert wurde. MOSAIQ MEDIA war auch diesmal wieder als Sponsor mit dabei – bislang aber ohne dabei wieder ungeplant mit einer Person mehr ins Büro zurückzukehren. :-)

Resultate

Aber neben dem Recruiting und dem Know-how-Austausch gibt es ja noch weitere Gründe, ein BarCamp zu sponsern. Das Branding hat bei uns diesmal wunderbar funktioniert. So haben wir nicht nur seit dem Start des BarCamps 25 neue Follower bei unserem Twitter-Account gewinnen können, sondern auch einige Exemplare unseres Kundenmagazins U1 an Interessierte verteilt und zudem als Dank für das Sponsoring von einigen Teilnehmern Links in ihren Blogs erhalten. Vielen Dank dafür! Nicht zuletzt hat auch unsere kleine AdWords-Anzeige bei Google die erwünschte Wirkung erzielt.

Fazit

Alles in allem also nicht nur für die Teilnehmer ein rundum gelungenes Wochenende, sondern auch für uns als Sponsor. Vielen Dank an den Organisator Jan Theofel, die anderen Sponsoren und nicht zuletzt die vielen engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Wir freuen uns auf das nächste BarCamp und werden wohl nur schwerlich ein Jahr lang bis zum bereits angekündigten bcs5 warten können. Mal sehen, wo es uns dazwischen noch hinzieht. :-)

Einen Nachteil hat so ein BarCamp aber doch: Man bräuchte eigentlich zwei Tage, um danach alle neu gewonnenen Kontakte in den vielen Social Networks zu finden, um die ganzen Blogeinträge zum BarCamp zu lesen und sich die ganzen Fotos anzusehen. Mal ganz zu schweigen zum Anschauen der Materialien zu den einzelnen Sessions – und dem Umsetzen der neu gewonnenen Erkenntnisse.

Aber es gibt Schlimmeres. :-)

Fotos

Zum Abschluss noch ein paar Bilder – weitere auf flickr.

(Fotos: Henning Schürig, Nr. 3 und 5: Johannes Ellenberg)