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Die MOSAIQ Lounge auf dem Barcamp Stuttgart

Nur noch wenige Stunden und das Literaturhaus öffnet seine Pforten. Im Rahmen unserer Verlosung hatten wir bereits angekündigt, dass wir uns für das diesjährige Barcamp etwas Besonderes haben einfallen lassen.

Logo Barcamp Stuttgart

Die für Barcamp-Stuttgart-Kenner gewohnte Location wird dieses Jahr um unsere MOSAIQ Lounge im Erdgeschoss erweitert. Ziel der MOSAIQ Lounge ist es, den Teilnehmern mehr Raum für Ruhe, Entspannung, Gedankenaustausch, Gespräche, Beisammensein und Genuss zu bieten. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Euch in der MOSAIQ Lounge erwartet:

  • An der Strombar könnt Ihr Eure zahlreichen Gadgets aufladen und dabei die Sessionthemen vertiefen
  • Ein Kicker-Turnier am Samstag sorgt für die sportliche Komponente
  • Ein abgetrennter Bereich gibt Euch Raum zum Durchatmen

Für das Kicker-Turnier haben wir aktuell acht Zweierteams vorgesehen. Wer möchte, kann sich schon jetzt unter Angabe der beiden Teammitglieder im Kommentarbereich dieses Blogs frühzeitig einen Platz sichern.

Die MOSAIQ Lounge bietet ausreichend Raum für den Samstagabend und weitere Highlights des sechsten Barcamps in Stuttgart. Das Sweetup (Süßigkeiten gemeinsam verkosten) sowie die Whisky-Verkostung sind nur zwei der zahlreichen Highlights.

Wir freuen uns auf ein Wochenende voller spannender Sessions und Gespräche. Euch eine gute Anreise und bis Samstag!

Für alle, die es nicht erwarten können, hier noch ein kleiner bebilderter Rückblick  von Niels Rohrweber auf das letzte Barcamp in Stuttgart:

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MM-Akademie: von und für Mitarbeiter

Seit ein paar Monaten bietet MOSAIQ MEDIA seinen Mitarbeitern die MM-Akademie an. Hier werden intern Vorträge von Mitarbeitern für Kollegen über ein bestimmtes Thema gehalten. So kann jeder über den Tellerrand hinausschauen und kennt nicht nur sein eigenes Fachgebiet. Das fördert das Verständnis und die Vernetzung der einzelnen Teilbereiche unserer Agentur und steigert ungemein die Kreativität aller.

Neben dem geselligen Aspekt und dem lockeren Miteinander ist das Schöne an solchen Fortbildungsmaßnahmen, dass man sich mit den neuesten Themen noch intensiver beschäftigen kann und zudem die Präsentationstechnik fördert und stärkt. So profitieren nicht nur die Zuhörer, sondern auch stets der Vortragende.

Da wir eine Internetagentur sind, die rund um Kommunikation im Internet so einiges zu bieten hat, haben wir eine Fülle an interessanten Themen-Bereichen wie: PHP- oder TYPO3-Programmierung, Kreatives Design oder neueste Möglichkeiten in Photoshop CS5.

Von Workshops zum Thema Webanalyse mit Google Analytics an verschiedenen Kundenbeispielen, über eine WordPress-Schulung bis hin zu einem Workshop über Kreativitätstechniken war schon so einiges dabei.
Letztens saßen wir wieder in lockerer Runde im Besprechungsraum der Urbanstraße und bekamen lecker Pizza und einen Crashkurs zum Thema HTML5 und wie CSS3 das Leben unserer Programmierer vereinfachen kann.

Vielen Dank an alle, macht jedes Mal immer sehr viel Spaß!

Wie tickt mein Kollege – und wie wirke ich auf andere?

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum der Kollege auf eine ganz normale Frage angespannt reagiert? Oder weshalb eine Kollegin lieber nur die Fakten wissen möchte, anstatt die komplette (Hintergrund-)Geschichte?

Diese Fragen wissen wir jetzt zu beantworten – jedenfalls über unsere Kollegen.  An Hand einer INSIGHTSPersönlichkeitsanalyse in Verbindung von Personalentwicklungsmaßnahmen hatten alle Mitarbeiter von MOSAIQ die Möglichkeit, sich selbst und auch die Kollegen besser kennen zu lernen. Aber alles der Reihe nach…

Über die Unternehmerberatung Amhoff GmbH entstand der Kontakt zu der besagten INSIGHTSAnalyse, die via Fragebogen durchgeführt wurde. Diese nutzt die Typologielehre des bekannten Schweizer Psychologen C. G. Jung und nimmt zu folgenden Lebensbereichen Stellung:

  • Allgemeine persönliche Eigenschaften
  • Beziehungs- und Teamfähigkeit
  • Interaktion mit anderen
  • Kommunikation (Schlüsselfaktoren und Verbote)
  • Ideales Arbeitsumfeld/ Tätigkeiten
  • Führungsstil
  • Persönliche Wachstumsaufgaben/ Chancen der Weiterentwicklung.

An Hand des Fragebogens, bei dem man seine Einschätzung zu Präferenzen und Vorlieben in verschiedenen Situationen angibt, wird man am Ende des Tests in Typen kategorisiert. Wobei hier gesagt werden muss, dass es keine „guten“ und „schlechten“ Typen gibt. Jeder Typ hat seine individuellen Stärken und Schwächen. Jede Kategorie ist frei von einer Wertung.

Diese Typen (D, I, S, G) stehen für die vier Grundverhaltenstendenzen:

  • Der rote Typ: antreibend, ehrgeizig, willensstark,… -> Dominant
  • Der gelbe Typ: inspirierend, enthusiastisch, überzeugend,…-> Initiativ
  • Der grüne Typ: zuverlässig, geduldig, beständig,…-> Stetig
  • Der blaue Typ: sorgfältig, diplomatisch, akkurat,…-> Gewissenhaft

Diese Kategorisierung wurde mit Hilfe des INSIGHTS-Rad veranschaulicht dargestellt (siehe Bild).  Die grünen und roten Typen sind eher introvertiert, wohingegen die roten und gelben Typen eher extrovertiert sind. Die grünen und gelben Kategorietypen treffen ihre Entscheidungen eher aus dem Bauch heraus, die blauen bzw. roten Typen dagegen vom Kopf her. Je weiter man von der Mitte dieses Rades entfernt ist, desto ausgeprägter sind die jeweiligen Eigenschaften. Je näher man an einer anderen Farbe ist, desto größer ist der Anteil dieser Eigenschaft. Ist man beispielsweise direkt in der Mitte dieses INSIGHTS-Rads, hat man von jeder der DISG-Eigenschaften gleich viele Anteile. Dies ist aber in der Praxis eher unrealistisch.

In den Ergebnissen der Auswertung, die uns in einem ausführlichen PDF-Dokument zugekommen sind, wurde uns die eigene Person bezüglich der individuellen Stärken im privaten sowie im beruflichen Leben detailliert beschrieben. Außerdem erhielten wir Anregungen bezüglich:

  • Umgang mit den eigenen Stärken bzw. Schwächen
  • Wahrnehmung der eigenen Kommunikationsbarrieren
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen
  • Entfaltung des Entwicklungspotentials
  • Umsetzung von Visionen und Ziele
  • Ansätze des lösungsorientieren Denkens und Handeln.

Im Anschluss daran, haben wir unsere Ergebnisse in internen Meetings vorgestellt und uns ausgetauscht. So hatten wir die Möglichkeit zu erfahren, welche „Typen“ unsere Kollegen und Chefs sind und welches die „Schlüssel“ und „Verbote“ für eine erfolgreiche Kommunikation mit ihnen sind.

Die anfängliche Skepsis, sich vor den Arbeitskollegen so zu öffnen, verflog relativ schnell, da ich – aus Mitarbeitersicht – einen großen Nutzen darin sehe, wenn meine Chefs und Arbeitskollegen mich besser kennen – und ich sie. Auch ich als Mensch profitiere von dieser Analyse, da ich auch die Möglichkeit habe, mich besser kennen zu lernen.

Da ich ein neuer Mitarbeiter bei MOSAIQ bin, war es natürlich die Gelegenheit, mit meinen neuen Kollegen in Kontakt zu treten und  zu erfahren wie sie ticken. Ich finde es teilweise wirklich erstaunlich, wie gut mich dieser „Test“ tatsächlich kennt. Aber auch die anderen Mitarbeiter sind begeistert und sehen diese Auswertungen als Chance für eine noch bessere Zusammenarbeit.

Wo gute Ideen herkommen: Kreativität braucht Konnektivität

Wo kommen gute Ideen her? Wer denkt sie und wie kommen sie zustande? Steven Johnson hat darüber ein ganzes Buch gefüllt (Where Good Ideas Come From: The Natural History of Innovation) und kommt zu folgendem Schluss: Kreativität ist ein sozialer Prozess.

Linktipp: Kompletter Vortrag von Johnson bei TED

Es gibt also nicht DEN erleuchtenden Augenblick oder DIE Idee eines Einzelnen. Ideen brauchen Zeit, um zu reifen, und Austausch – denn in den meisten Fällen entstehen sie erst aus der Reaktion zweier Intuitionen/Ideen (von Johnson „hunches“ genannt).

Damals waren die Kaffeehäuser, heute ist das (soziale) Web ein Ort zum Ideenaustausch. Der technologische Fortschritt ist dabei Resultat und Ursprung von Innovationen gleichermaßen. Und ein echter Treiber für kreativen Austausch, was man allein an den Dimensionen dieser zwei Einrichtungen erkennen kann.

Keine Think Tanks für Out-of-the-box

Vor einiger Zeit gab es in einigen Agenturen noch sogenannte Think Tanks – weiß gestrichene Räume ohne Fenster und Möbel – in denen einige wenige Mitarbeiter auf kreative Ideen kommen sollten. Ein Vorgehen also ganz gegensätzlich zu dem, was wir aus Johnsons Recherchen lernen können.

Welche Erkenntnis bringen diese Erklärungen Johnsons für eine Kreativagentur? Hier mal ein Versuch:

  • Gemeinsame Ideenfindung
  • Brainstorming mit allen Projektbeteiligten (Vom Designer bis zum Programmierer)
  • Einbeziehung des Kunden in Brainstormings
  • Kontinuierliche Projektarbeit statt Big Bang Projekte
  • Mitarbeiter mit stark unterschiedlichen Lebensläufen und (Lern-) Laufbahnen
  • Orte und Zeiten für Austausch geben (sehr beliebt: Die Teeküche!)
  • ….

Im Sinne der kreativen Konnektivität lasse ich die Liste unvollendet. Jeder mit neuen Ideen kann die Liste gerne erweitern ;)

Das neue alte Büro

Sieben Monate sind vergangen, seitdem wir notgedrungen aus unseren eigentlichen Büroräumen ausziehen mussten. Viel wurde über den Brand berichtet und die meisten Stuttgarter haben davon direkt oder indirekt erfahren. Die Schäden durch das Löschwasser waren schwerwiegend und die Sanierung brauchte doch mehr Zeit als zumindestens ich gedacht hatte. Doch das Ende ist in Sicht und wir freuen uns schon sehr, wieder in unsere neuen, alten Büroräume ziehen zu können. Die Einweihungsfeier ist geplant und dem Umzug Anfang/Mitte November steht nichts im Weg. Kaum zu glauben, wenn man sieht, wie es im Moment noch aussieht. Aber die Architekten sind guter Dinge.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem neuen, alten Büro!