Alle Beiträge von Stephanie Traub

Die Freude an innovativen Ideen und Kreativität in Projekten ist mein täglicher Ansporn. Bei MOSAIQ MEDIA bin ich für die Suchmaschinenoptimierung, das Suchmaschinenmarketing, Web Controlling und Social Media zuständig.

Strategische Keyword-Recherche – Die richtigen Keywords finden

Um die Sichtbarkeit Ihrer Webseite zu steigern oder um gutes, sinnvolles Content – Marketing betreiben zu können, benötigen Sie die richtigen Schlüsselbegriffe nach denen Ihre Kunden Sie suchen. Wie finden Sie diese? Dazu sind drei wichtige Schritte notwendig: Strategische Vorüberlegungen, die Recherche selbst und das Strukturieren des recherchierten Keywordpools! Wir haben für Sie einen Keywordrecherche- Fahrplan zusammen gestellt:

Strategische Vorüberlegungen

Bevor Begriffe recherchiert werden, nach denen beispielsweise eine Webseite optimiert werden soll oder für die man Suchmaschinenwerbung schalten möchte, müssen die Ziele genau definiert sein. Es sollte sich klar gemacht werden, wer die Kunden sind und wie beziehungsweise mit welchem Angebot sie angesprochen werden sollen! Dazu müssen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Wen will ich ansprechen?
  • Wie will ich ihn ansprechen?
  • In welchem Kontext befindet sich mein Angebot?
google-planer
Google Planer

Recherche-Möglichkeiten

Sind die ersten Fragestellungen beantwortet und die Ziele definiert, werden im nächsten Schritt Keywords recherchiert. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten und Methoden. Hier sind einige davon aufgeführt, die helfen können:

  • Eigenes Brainstorming (für sich, mit Kollegen, Abteilungen wie Marketing, Sales etc.)
  • Daten aus der internen Suche (Webtracking Tools wie Google Analytics)
  • Analyse der bestehenden Aktivitäten der Sozialen Netzwerke
  • www.wikimindmap.org – Begriffe rund um einen Suchbegriff finden
  • www.semager.de/keywords
  • Nutzng des klassischen Google Keyword Planer
  • Begriffe aus den Google Webmaster Tools
  • Aus Webtracking Tools Begriffe direkt auslesen, z. B. Google Analytics
  • Produkte & Dienstleistungsbeschreibungen von Dritt-Webseiten, Herstellerseiten
  • Kostenlose SEO-Tool Anbieter, wie bspw. SEOLytics

Keywordpool strukturieren

Da eine intensive Keywordrecherche meistens mit einer großen Keywordauswahl endet, ist es nun im nächsten, wichtigen Schritt notwendig, diesen Pool sinnvoll zu strukturieren und den Keywords Gewicht durch Priorisierungen zu geben. Dazu empfehlen wir folgende Schritte:

  • Qualitative Bewertung:
    • Externe Faktoren bewerten: Nachfrage und Wettbewerb betrachten (z. B. im Google Keyword Planer Tool)
    • Interne Fakoren bewerten: Können mit diesem Begriff Unternehmensziele erreicht werden
  • Individuelle Strategie erarbeiten: Keywords priorisieren, auswählen
  • Margen fokussieren: also Keywords verwenden, die am meisten versprechen den Umsatz zu steigern
  • Prüfung der Google Suchergebnisse und die Option „allintitle“ nutzen, um andere Seiten zu finden die diesen Begriff im Seitentitel enthalten. So erhält man einen guten Branchen-Indikator für die Konkurrenzstärke
  • Longtail vs. Shorthead Keywords prüfen. Manche Shorthead Keywords bedeuten einen hohen Wettbewerb und sind daher sehr teuer
  • Keyword-Kombinationen bilden, beispielsweise mit Abverkaufswörter wie „kaufen“: dazu kann das Tool www.mergewords.com verwendet werden

Damit sollten Sie sich eine gute Basis für Ihre Online Marketing Aktivitäten schaffen können. Wie gehen Sie vor?

MOSAIQ weihnachtlich im Supperclub

Vergangenen Freitag hatten wir unsere Weihnachtsfeier. Wie jedes Jahr wurden wir mit einem Event von unseren Chefs überrascht. Mit der Bahn ging es bis zur Haltestelle Mühlsteg, was ratlose Gesichter mit sich brachte. Ein paar Schritte in Richtung Wohngebiet schürte die allgemeine Ratlosigkeit. Dann betraten wir ein Gebäude mit der Aufschrift: List & Scholz Genusswelten. Uns erwartete ein großartiger Abend im sogenannten „Glücklich Supperclub“. Das bedeutete für uns, ein Abend im privaten Ambiente bei leckerem Essen und selbst gemixten Cocktails. Jeder durfte sich beteiligen wenn er wollte. Sei es an der Bar oder am Herd. Aber am Besten bekommt Ihr durch die Bilder einen Einblick!

In diesem Sinne wünscht MOSAIQ allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Social Behaviour: wie „social“ sind Ihre Kunden?

Die letzten Tage hatten wir die ersten beiden Themenbereiche der Studie von der Agentur iAcquire und SurveyMonkey vorgestellt: Search und Mobile Behaviour. Die Studien untersuchten das Suchverhalten im Internet. Heute stellen wir noch den dritten und letzten Teil vor: Social Behaviour.

Beim Thema Social Media und der Nutzung von Social Networks wie bspw. Facebook, denken viele an das große Thema Datenschutz. Hier stellt sich die Frage:
wie sind Nutzer zum Thema Privatsphäre bei der Social Media Nutzung eingestellt?

Die Studie hat festgestellt, dass  die meisten Internetnutzer der Meinung sind, je mehr Privatsphäre, desto besser. Jedoch teilen 75% der Internetsuchenden private Informationen im Internet. Sie möchten diese Daten eben nicht mit Unternehmen teilen, nur damit diese besseres Marketing machen können.

Wird das Suchverhalten von „Likes“ und „+1“ beeinflusst? Nicht wirklich! Nur 12% werden von solchen Informationen in ihrem Verhalten beeinflusst. Es ist daher in erster Linie nicht unbedingt Erfolgs-entscheidend, ob diese Social Media Gimmicks in Kampagnen integriert sind oder nicht. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass bei der Suchmaschine Google mit ihrem Social Network Google Plus, das Suchmaschinen-Ranking beeinflusst wird. Wenn bspw. ein Suchender im Netzwerk angemeldet ist, werden ihm Suchergebnisse, die von Google Plus Freunden mit einem „+1“ gekennzeichnet wurden, bevorzugt angezeigt.

Die Studie fand auch heraus, dass 50% der Suchenden sich nicht für Bilder in den Suchergebnissen interessieren. Das Anzeigen von Authorenbildern bei Suchergebnissen ist seit dem „Author Tag“ von Google nun möglich. Gerade bei News und Blogbeiträgen sieht man das häufig, daher ist es sehr interessant zu wissen, dass die Entscheidung auf ein Ergebnis zu klicken, nicht davon abhängt, ob es ein Bild hat. Zumindest behaupten das die besagten 50%. Daher kann man mit Sicherheit sagen, dass es für die Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit entscheidend ist, ob ein Bild integriert ist oder nicht. Und schließlich werden die anderen 50% sehr wohl davon beeinflusst!

Desweiteren ist interessant, dass Facebook bei der Zielgruppe unter 30 Jahre, nicht das bevorzugte Social Network ist! Wer Anfang April die Nachrichten über Facebook gelesen hat, wird sich über diese Erkenntnis nicht wundern. Das Magazin Spiegel hat bspw. berichtet, dass immer mehr junge Leute im Alter zwischen 18-34 Jahre das Netzwerk verlassen. Bei der 30+ Zielgruppe ist Twitter, LinkedIn und Pinterest sehr beliebt.

Pinterest ist auch das Netzwerk, das bei der die Nutzungsdauer am meisten zugenommen hat im Jahr 2012. Allgemein betrachtet stieg die Social Media Nutzung um 30 Milliarden Minuten (37%). Darunter Facebook mit dem geringsten Zuwachs von nur 4%. Pinterest mit 1.000% und Google Plus um 80%. Man sieht also, dass Social Media nicht nur allein Facebook nutzen bedeutet. Also für eine sinnvolle und effiziente Social Media Nutzung der Unternehmen wird eine gut durchdachte und flexible Strategie benötigt.

Was nehmen wir aus den drei Studien Search, Mobile und Social Behaviour mit?

  • Suchergebnisse werden von den meisten als solche nicht erkannt
  • Mehr als die Hälfte klicken Werbeanzeigen bei Suchmaschinen nicht an, jedoch sind sie sehr wichtig für die Awareness
  • Nutzer besuchen auch die Seite 2 bei Suchmaschinen
  • Fast zwei Drittel der mobilen Suchanfragen führen zu einer Conversion
  • Webseiten und Kampagnen sollten für alle mobilen Endgeräte optimiert werden
  • Social Media Nutzer hüten ihr Privates und behalten dies ihren Social Network Freunden vor
  • Die meisten werden von auffälligen, personalisierten Suchergebnissen in ihrem Suchverhalten beeinflusst
  • Social Media Nutzung steigt stetig an, jedoch ist Facebook nicht das Nonplus Ultra
  • Google Plus, LinkedIn und Pinterest sind immer mehr im Kommen

 

Social Behaviour noch einmal als Grafik aufbereitet:
iAcquire Search Behavior Study
iAcquire Search Behavior Study

 

Mobile Behaviour: suchen Ihre Kunden auch mobil?

Die Agentur iAcquire und SurveyMonkey hat eine dreiteilige Studie herausgebraucht, die das Suchverhalten im Internet untersucht. Die Studie deckt mehrere Themenbereiche ab: Search, Mobile und Social Behaviour. Wir hatten euch im ersten Teil einen Überblick über das Search Behaviour vermittelt. Heute geht es nun um das nächste, spannende Thema: Mobile Behaviour.

Im Video, das wir im ersten Beitrag verlinkt haben, findet ihr bei ca 00:50 min bereits die Informationen als Grafiken. Hier gibt es nochmal kurz die wichtigsten Antworten auf die Frage: sind mobile Suchanfragen denn überhaupt effizient?

Quelle: iAcquire

Laut den Ergebnissen der Studie sogar extrem effizient! 70% der Suchanfragen über mobile Endgeräte führen innerhalb einer Stunde zu einer Conversion. Die Internetnutzer sind ständig auf der Suche, und da die Nutzung der mobilen Endgeräte stetig steigt, steigt demzufolge auch die Suche über diese Geräte. Das macht es umso wichtiger, die Webseite für mobile Geräte zu optimieren, um auch für Tablets und Smartphones Conversions generieren zu können.

Was die Geräte an sich betrifft nutzen 40% der Mobil-Suchenden Tablets, 60% Smartphones. Was es unabdingbar macht, die Webseiten entsprechend der mobilen Bedürfnisse anzupassen. Denn die nächste große Erkenntnis der Studie zeigt, ohne mobil optimierte Webseiten geht es inzwischen nicht mehr. Warum? 40% der Mobil-Suchenden bevorzugen ein anderes Suchergebnis, wenn das aufgerufene nicht mobil nutzerfreundlich ist. Wer will schon 40% der Besucher an die Konkurrenz zu verschenken?!

Wann suchen die Nutzer mit ihren Tablets und Smartphones? Viele davon sind Multitasker und suchen zu 40% während sie Fernseh schauen. Gerade bei der jüngeren Generation sind die mobilen Geräte sehr beliebt. Ein enormer Anteil von 45% der mobil Suchenden sind 18-29 Jahre und sie suchen täglich.

Wir sehen, die mobile Suche wird immer wichtiger, da die Nutzung mobiler Geräte stetig zunimmt. Das bedeutet: optimiert eure Webseiten und Kampagnen für alle Endgeräte, damit ihr den Umsatz von morgen nicht verpasst!

Suchverhalten: Wissen Sie wie Ihre Kunden googlen?

Die Agentur iAcquire und SurveyMonkey haben eine dreiteilige Studie herausgebraucht, die das Suchverhalten im Internet untersucht. Die Studie deckt mehrere Themenbereiche ab: Search, Mobile und Social Behaviour. Heute wurde der erste Teil vorgestellt.

Alle wichtigen Erkenntnisse des ersten Teils zum Thema „Search“ ist hier in einem kurzen Video aufbereitet.

Die erste Frage die beantwortet wurde ist: Nach was suchen die Internetnutzer überhaupt? Hier haben die visuellen Medien einen Anteil von 10%. 20% suchen nach neuen Websites und der größte Anteil von 40 % suchen E-Commerce Angebote. Was im Grunde genommen nicht weiter verwunderlich ist.

Die interessantere Erkenntnis ist, dass 65 % der Suchenden nicht auf Suchwerbeanzeigen klicken. Was wiederum den Rückschluss zulässt, dass es ohne den Suchindex und die Suchmaschinenoptimierung nicht geht. Das Zusammenspiel beider Kanäle ist nach wie vor wichtig und stärkt die Effektivität der Suchanzeigen Kampagnen.

Wenn nur 35 % der Suchenden die Anzeigen anklicken, wer sind dann diese Personen? Die Studie fand heraus, dass 50% der Suchenden den Unterschied zwischen Suchergebnissen im Index und Werbeanzeigen bei Suchmaschinen nicht kennen! Das bedeutet nicht, nur weil man mit seinen Marken auf Platz 1 im Suchindex steht, wird man auch angeklickt. Brand- und Imagekampagnen für die eignen Marken sind daher umso wichtiger, um präsent für allerlei Suchbegriffe im Sichtbereich der Zielgruppe zu sein.

Sehr überraschend ist, dass sogar 90% der Suchenden die zweite Seite aufrufen! Das sind sehr gute Neuigkeiten, vor allem für kleinere Webseiten, die mit großen Marken konkurrieren und niemals eine Chance haben, auf den ersten Suchergebnisse gefunden zu werden. Für manche Webseiten-Anbieter ist es vielleicht gar nicht so dramatisch, auf der zweiten Seite zu erscheinen. Denn die Studie hat ebenfalls herausgefunden, dass die Bereitschaft der Suchenden, die Seite 2 aufzurufen, mit dem Alter steigt. Vielleicht passen gerade diese Suchenden in Ihre Zielgruppe.

Wir sind schon sehr auf den zweiten Teil „Mobile“ gespannt. Hier erfahren wir bestimmt wieder spannende Infos zum Suchverhalten, die wir so nicht erwartet hätten!