Alle Beiträge von Sebastian Bosch

Als Gründer von MOSAIQ MEDIA ist Sebastian Bosch seit der ersten Stunde dabei – und unterstützt seitdem die Kunden dabei, über das Internet neue Kunden und Vertriebskontakte zu gewinnen. Als Kaufmännischer Geschäftsführer ist er für Marketing, Vertrieb, Finanzen und Personal verantwortlich. Darüber hinaus engagiert sich Sebastian Bosch bei AIKA, der Allianz inhabergeführter Kommunikationsagenturen, für Qualitätsstandards in Agenturen und den aktiven Austausch unter Agenturinhabern.

Eine Frage der Positionierung

Oft haben wir an dieser Stelle schon verschiedene Erfolgs- und Controlling-Möglichkeiten beschrieben. Auswertungen machen aber natürlich vor allem Spaß, wenn man auch echte Erfolge vorweisen kann.

Ein zentraler Erfolgsfaktor, der meiner Ansicht nach häufig unterschätzt wird, ist eine klare Positionierung. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt: warum soll sich der User gerade für uns entscheiden?

Um es noch etwas greifbarer zu machen, stellen wir uns eine alltägliche Situation vor, die wir alle kennen: wir sind auf der Suche nach etwas und geben daher bei Google unsere Suchbegriffe ein. Wenn wir nicht allzu viel falsch gemacht haben, bekommen wir eine Liste von Unternehmen, die uns helfen könnten.

Ich mache den Versuch und gebe bei Google ein: „Stuttgart + Küchen“. Das Ergebnis sind zahllose Links zu verschiedenen Küchenstudios. Ich klicke mich durch und schaue, welche Seite mich spontan anspricht. Das Ergebnis: Keine. Ok, eine Ausnahme ist bulthaupt.de, aber die sind mir zu abgefahren.

Google-Suche: "Küche + Internet"

Webseiten im direkten Vergleich

Keines der Küchenstudios hat es auf jeden Fall geschafft, mir klar zu sagen, warum ich gerade bei ihnen richtig bin, warum ich gerade mit Ihnen Kontakt aufnehmen soll. Alle Seiten sehen irgendwie ähnlich aus (meist auch total überladen), haben immer eine Küche abgebildet und nennen ihre Marken – die aber eigentlich auch bei allen gleich sind.

Was man hätte tun können? Man könnte beispielsweise Zielgruppen, bei denen man traditionell sehr erfolgreich ist (junge Familie, älteres Ehepaar..) direkt ansprechen. So ist jeder und doch keiner angesprochen.

Oder das Unternehmen könnte sein spezielles Know-how hervorheben. Zum Beispiel, wenn man besondere Erfahrung mit modernen Küchen oder Küchen im Landhausstil o.ä. hat.

Ein Möglichkeit, mich von der Qualität der Küchen zu überzeugen, wäre auch eine kostenlose Garantie-Verlängerung gewesen, die man direkt auf der Startseite anbietet – das hätte mir zumindest gezeigt, dass man von der eigenen Qualität überzeugt ist.

Auf jeden Fall gibt es viele Ideen und Möglichkeiten, das Interesse des Besuchers zu wecken. Schade, mit einer richtigen Positionierung wüsste ich jetzt vielleicht, wohin ich gehen müsste! Und das Küchenstudio hätte sich bei seiner nächsten Auswertung über eine neue Kontaktanfrage via Website und möglicherweise sogar über den Verkauf einer neuen Küche freuen können ;-)

Alle Jahre wieder: unsere Weihnachtsfeier

Nachdem die Location unserer letzten Weihnachtsfeier „suboptimal“ war konnten wir uns dieses Jahr keine Blöße geben.Fündig geworden sind wir beim PALAZZO in Stuttgart, nach eigenen Worten „THE ULTIMATE ART OF ENTERTAINMENT & CUISINE”. Das Konzept: Feines Essen mit einer unterhaltsamen Show!

Das Menü, kreiert von Harald Wohlfahrt, war wirklich ausgesprochen fein. Angefangen vom Rehparfait, über den Fisch bis zur Ente – ein echter Genuss! (weiter unten gibt’s für alle Feinschmecker die Details). Beeindruckend war für uns alle, dass trotz der vielen Gäste (fast 400!) die Qualität der Speisen Top-Niveau hatte. Vermutlich nicht ganz einfach, so viele Entenbrüste gleichzeitig und alle zart rosa zu servieren!?

Beeindruckend waren aber auch die Show-Einlagen, die zwischen jedem Gang dargeboten wurden. Mein persönliches Show-Highlight waren die Brüder Fratelli Errani, die sich auf der Mini-Bühne gegenseitig durch die Luft schleuderten und dabei noch Pirouetten, Drehungen und Wendungen zum Besten gaben.

Besonderen Spaß hatten wir auch mit dem Clown und Zauberkünstler „Daniello“, der wie ein „Hans-Dampf-in-allen-Gassen“ von Anfang bis Ende die Show begleitete und wesentlich dazu beitrug, dass eine amüsante und unkomplizierte Atmosphäre herrschte. Nachdem wir mit großem Engagement und Feierlaune lauthals die Show unterstützten, hat uns Daniello zum Dank am Ende die Auszeichnung „Großer Fanclub Daniello“ überreicht, die wir nun voller Stolz tragen.

Außerdem hatten wir die Gelegenheit von Daniello eine persönliche Backstage-Führung zu bekommen. Als uns dabei Küchenchef Jan Heeg über den Weg lief, haben es sich die Gourmets unter den MOSAIQis natürlich nicht entgehen lassen, ihn ausführlich zu interviewen.

Zum Schluss gab es noch eine ausgelassene Tour durch Stuttgarts Bars und Kneipen. Feuchtfröhlich feierten wir unter anderem im Bravo Charlie und ClimaX. Details und Fotos dazu bleiben aber besser im internen Archiv…

Ach übrigens: Meine Entenbrust, die ich nach Anweisung vom Küchenchef dann selbst am Wochenende nachgekocht habe, war zwar sehr lecker, aber doch leider nicht mit dem Original vergleichbar. Insofern: Palazzo, wir kommen wieder, keine Frage!

Für alle Feinschmecker hier noch die Details zum Menü:

  • Erster Gang: Getrüffeltes Rehparfait im Baumkuchenmantel mit Portweingelee und Apfel-Sellerie-Salat

  • Zweiter Gang: Gefülltes Atlantikzungenfilet mit kleinen Croustillon von Meeresfrüchten, Basilikum-Tomaten-Chutney und Rieslingsauce

  • Dritter Gang: Lackierte Barbarie-Entenbrust mit Tannenhonig und schwarzem Pfeffer, Gemüsepree und Gewürzjus

  • Vierter Gang: Muscovadosavarin mit eingelegten Zitrusfrüchten in Vanillesud und Sauerrahmeis.