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Tipps für positive Google Bewertungen

Positive Google Bewertungen sind für hohe Sichtbarkeit in den Google Rankings und für das Vertrauen in ein Unternehmen enorm wichtig. Egal ob Sie ein Restaurant, Geschäfte oder Supermärkte suchen – nutzen werden Sie höchstwahrscheinlich Google Maps. Bei der Auswahl spielen die Bewertungen von anderen User:innen eine große Rolle. Dementsprechend wichtig sind positive Bewertungen.

Warum sind Google Bewertungen so wichtig?

Screenshot der Google-Suche nach „mosaiq gmbh“

Mittlerweile sind Google Bewertungen an den verschiedensten Stellen des Internets zu sehen. Bewertungen eines Unternehmens können Sie beispielsweise bei kununu, Facebook oder Google Maps sehen – eine Vorschau der Bewertung spielt Ihnen Google praktischerweise als Snippet aus.

Rezensionen werden auch bei Google Maps ausgespielt

Verwendet man Google Maps in Verbindung mit Android Auto, wird für den jeweiligen Zielort direkt die Durchschnittsbewertung angegeben. Das bedeutet, dass alle Menschen die mithilfe von Google Maps zu Ihrer Firma navigieren, sofort einen ersten Eindruck bekommen. Denken Sie daran, dass diese Menschen Bestandskunden, Teammitglieder, Lieferanten, Kooperationspartner und Investoren sein können. Oder auch potentielle neue Mitarbeiter, die auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch die Adresse über Google Maps eingeben.

Um zu verdeutlichen, welche Reichweite eine einfache Bewertung auf Google hat, reicht der Blick in die Aufrufe von Rezensionen. Innerhalb von wenigen Monaten können Bilder von Rezensionen mehr als 1.000 Aufrufe generieren. Dementsprechend viele User:innen haben in dieser Zeitspanne eine Bewertung zur Entscheidungsfindung genutzt. 

Was bringen Ihnen positive Google Bewertungen?

Zahlreiche Studien zeigen, dass sich 92% der Verbraucher Unternehmensbewertungen der Google Reviews vor einer Kaufentscheidung durchlesen. Dabei schenken 80% der Verbraucher Online-Rezensionen genauso viel Vertrauen wie eigenen persönlichen Empfehlungen. Interessant ist, dass die bestmögliche und vertrauenswürdigste Conversion Rate nicht 5,0, sondern 4,9 ist. Der Grund: Nutzer:innen halten eine Bewertung von 5,0 für unmöglich und vermuten gefälschte oder gekaufte Bewertungen hinter der Bestwertung. 

Die Suchergebnisse nach dem „besten Zahnarzt in Stuttgart“.

Immer öfter geben die Nutzer direkte Eigenschaften wie „beste“, „günstigste“ oder „am nächsten“ bei der Suche ein. Wir haben in der folgenden Suche zuerst nach „Zahnarzt Stuttgart“ gesucht und direkt danach „bester Zahnarzt Stuttgart“ eingegeben. Die Suchergebnisse waren völlig unterschiedlich, da Google noch zusätzlich die Anzahl und Qualität der Bewertungen berücksichtigt. Beachten Sie also, dass sich die Treffer bei zusätzlichen Suchbegriffen deutlich unterscheiden können. 

Sucht man nur nach „zahnarzt stuttgart“ erhält man andere Ergebnisse.

 

Mehr positive Google Bewertungen erhalten

Oft sind die Menschen stärker von negativen Erfahrungen beeinflusst als von positiven Erlebnissen. Daher haben Kund:innen leider eine größere Motivation negative Bewertungen zu schreiben, als positive. Wie können Sie dem entgegensteuern? Um möglichst viele gute Bewertungen zu erhalten, sollten Sie Ihre Kund:innen darum bitten, eine Bewertung zu schreiben. Generieren Sie dafür eine kurze URL-Adresse auf Ihrem Bewertungsportal, damit die Nutzer:innen einen möglichst kurzen Weg zum Portal haben. Sprechen Sie, wenn möglich, die Kund:innen persönlich an und geben Sie Ihnen einen Grund, warum Sie Ihr Unternehmen bewerten sollen.

Vorsicht vor der Methode „Prämie gegen Bewertung“! Theoretisch kann Sie die Konkurrenz wegen unfairem Wettbewerb abmahnen. Solche Angebote sorgen zudem weniger für qualitative Bewertungen und genau auf diese kommt es aber an. 

Welche Kommentare bewertet Google besonders gut?

Aus technischer Sicht betrachtet, liegt hinter dem Ranking der Rezension ein ähnlicher Algorithmus wie für Google Suchergebnisse. Google listet als erstes die Ergebnisse, die für die Besucher am relevantesten sind.  Als Beispiel dient hier die Bewertung einer Pizzeria.  der bewertet wurde. Doch warum wird genau dieser Kommentar ganz oben fixiert, obwohl mittlerweile viel mehr neue Bewertungen geschrieben wurden?

Google findet diesen Kommentar besonders informativ

 

 Google findet ihn besonders informativ, weil:

  • er viele Fotos beinhaltet, die hohen Mehrwert im Vergleich zu reinem Text haben
  • er ein wichtiges Keyword beinhaltet – original italienische Pizza
  • der Autor bereits zahlreiche andere Rezensionen erfasst hat
  • der Kommentar eine Reaktion bekommen hat (Daumen hoch)
  • der Firmeninhaber darauf reagiert hat

 Was machen Sie mit negativen Kommentaren?

Der Dialog mit den Kunden ist immens wichtig. Dazu gehört auch der Umgang und Ihre Reaktion auf negatives Kundenfeedback.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, negative Bewertungen loszuwerden: Entweder kann der Kunde das negative Feedback entfernen oder Sie können es als inakzeptabel markieren. Diese Markierung bedeutet, dass das Feedback falsch ist oder nicht den Regeln von Google entspricht.

Auf negatives Feedback zu reagieren ist durchaus schwierig. In den meisten Fällen ist es wichtig, ruhig zu bleiben und das Problem zu verstehen, auch wenn Sie glauben, dass der Kunde im Unrecht ist. Und das braucht Zeit. Sie sollten also keineswegs direkt auf das schlechte Feedback reagieren, sondern erstmal tief Luft holen. Was passiert, wenn man im Eifer des Gefechts auf negative Bewertungen reagiert, sehen Sie hier:

Bsp.1 Unprofessionelle Antwort vom Inhaber
Bsp.2 Unprofessionelle Antwort vom Inhaber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solche Antworten auf Rezensionen wirken äußerst unprofessionell und erwecken bei zukünftigen Kund:innen keinen guten Eindruck.

Wie antworten Sie auf negatives Feedback, ohne den Ruf Ihres Unternehmens zu schädigen?

Beginnen Sie Ihre Antwort z. B. mit folgenden Sätzen:

  • „Vielen Dank für Ihr Feedback und für die Meldung des Problems“
  • „Lieber [Name], vielen Dank für Ihr Feedback. Es tut uns leid, dass Ihre Erfahrungen mit uns nicht Ihren Erwartungen entsprochen haben. Dies war ein Ausnahmefall und wir werden unser Bestes tun, um Ihr Problem zu lösen“
  • „Es tut uns sehr leid, dass Ihre Erfahrung mit uns nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat.“
  • „Vielen Dank für Ihr Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass unser Produkt nicht die erwartete Qualität hatte. Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Feedback dazu weiter untersuchen könnten.“
  • „Ihr Feedback ist für uns sehr wichtig. Wir würden es begrüßen, wenn Sie sich mit unserem Kundendienst unter [Telefonnummer] in Verbindung setzen und uns Ihre Erfahrungen mit unserem Produkt schildern würden.“.

Wann können Sie eine Bewertung als inakzeptabel markieren?

Sollte ein negativer Kommentar nicht der Wahrheit entsprechen, können Sie ihn in manchen Fällen löschen lassen. Im Folgenden finden Sie einige Arten von Feedback, die nach den Google-Regeln als inakzeptabel gelten. Wenn Sie eine dieser Arten von Bewertungen in Ihrem Unternehmensprofil finden, können Sie diese als unangemessen markieren, damit diese dann von Google entfernt werden.

Das Feedback ist für diesen Standort nicht relevant

Google möchte sicherstellen, dass die Nutzer genaue Informationen über Ihr Unternehmen erhalten. Wenn Sie einen Kommentar sehen, der in keiner Weise für Ihr Unternehmen oder Ihre Kundenerfahrung relevant ist, bitten Sie den Helpdesk, ihn zu entfernen.

Verstöße gegen das Gesetz

Sie können Bewertungen löschen lassen, die Bilder von illegalen Produkten oder Dienstleistungen enthalten.

Unangemessene Inhalte

Google wird alle Inhalte entfernen, die als unangemessen oder beleidigend angesehen werden. Wenn Sie ein solches Feedback auf Ihrem Profil bemerken, kennzeichnen Sie es sofort, um das Image Ihres Unternehmens zu schützen.

Interessenkonflikt

Google bemüht sich um Objektivität, daher sollten Sie kein Feedback über Ihr eigenes Unternehmen abgeben. Außerdem können Sie kein Feedback auf dem Profil eines Mitbewerbers hinterlassen, da dies die Rangliste zu Ihren Gunsten manipulieren könnte.

Verletzung der Privatsphäre

Google führt die Nutzer nicht in die Irre und bietet ihnen keine falschen Informationen. Aus diesem Grund sollte die Rezension nur von der Person veröffentlicht werden, die sie verfasst. Sie können sie nicht im Namen einer anderen Person veröffentlichen.

Wie unterscheidet man echte und gekaufte Bewertungen?

 Eine der häufigsten Google-Anfragen lautet: Wie und wo kann man Google Rezensionen kaufen? Da Bewertungen ein wirkungsvolles Marketinginstrument sind, gibt es leider manche Unternehmen, die Bewertungen für wenig Geld bei Freelancer-Börsen bestellen.

Das Verfassen von konfigurierten Rezensionen erfolgt in der Regel wie am Fließband: Der Autor geht nicht auf die Merkmale des Produkts ein, sondern verwendet formelhafte Formulierungen und zeigt seine Emotionen zu offensichtlich, ohne sie mit Fakten zu untermauern.

So erkennen Sie gekaufte Rezensionen:

Langer Text

Achten Sie auf das Verhältnis von Produkt und Länge des Textes. Es ist unwahrscheinlich, dass sich der Käufer eines Topfes 20 Minuten Zeit nimmt und 3000 Zeichen schreibt, um ausführlich über seine Erfahrungen zu berichten. Autoren werden für die Anzahl der Zeichen bezahlt – mehr Text gibt also mehr Geld. Ausnahmen für umfangreiche Rezensionen gelten nur in den Bereichen Recht, Medizin und Psychologie.

Begeisterungsgrad

Ausdrücke wie „entzückend“, „ausgezeichnet“, „überaus glücklich“ rufen Misstrauen hervor. Nur wenige Menschen können sich derart für Produkte begeistern, die wir täglich verwenden, ohne ihnen viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Auflistung der Namen aller Mitarbeiter, ihrer Positionen usw.

Wenn in der Bewertung die Namen mehrerer Mitarbeiter eingegeben sind, mit denen man 1-2-mal in Kontakt war, das ist verdächtigt. Können Sie sich gut die Namen von Menschen merken, die Sie einmal im Leben gesehen haben? Diese Regel gilt nicht für Ärzte, Lehrer, Friseure und ähnliche Berufsgruppen.

Verlinkungen

Wenn in der Rezension Links zu fremden Websites anderer Unternehmen aufgeführt sind, bei denen das Produkt gekauft werden kann, ist Vorsicht angebracht. 

Bsp. Fake Bewertung 

 

 

 

 

 

 

Fake-Autor

Der Autor hat keinen echten Namen, sondern stattdessen eine wilde Buchstaben Anreihung oder ungewöhnliche Sonderzeichen? Dann ist es höchstwahrscheinlich eine gekaufte Bewertung. Zusätzliche Sicherheit verschafft ein Blick in die vorherigen Rezensionen des Autors. Sollte er überall entweder ein oder fünf Sterne vergeben haben, kann es sich um einen Fake-Kommentator handeln.

Fazit

Positive Google Bewertungen sind wichtig für Ihr Unternehmen – denn diese garantieren eine hohe Position im Google Ranking und ein bestmögliches Vertrauen bei den Kunden. Positive Rezensionen prägen die Meinung Ihrer Zielgruppe über Ihr Unternehmen und tragen zu dessen Image bei. Es allen Recht zu machen, wird jedoch schwierig! Denn manche Kunden geben wegen Kleinigkeiten sehr schlechte Bewertungen. Nehmen Sie sich deswegen genug Zeit und antworten Sie allen Rezensionen ausführlich und individuell, denn so geben Sie Ihrer Seite mehr Gewicht. Nutzer, die Bewertungen lesen, sehen auch Ihren Kommentar, was einen guten Eindruck hinterlässt – auch wenn die Bewertung negativ sein sollte. Das Bewertungsmanagement ist zeitaufwendig aber durchaus lohnenswert!

Positive Marketing-Veränderungen durch die Corona-Krise

Kein anderes Thema beherrscht das Weltgeschehen der letzten anderthalb Jahre so sehr wie Corona. Wörter wie Inzidenz, Mutationen und 3G sind längst im allgemeinen Wortschatz angekommen – ebenso wie Angst, Verunsicherung und zahlreiche Kontroversen. Doch gibt es auch positive Veränderungen durch Corona? Wir haben die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und wollen die positiven Veränderungen im online Marketing hervorheben. 

Krise als Wachstumschance

In der Geschichte der Menschheit haben Krisen und Ungewissheit stets dazu gedient, Innovationen anzuregen und Prioritätenbetrachtung zu verändern. Wussten Sie beispielsweise, dass die Epidemie der Spanischen Grippe im Jahr 1918  die Popularität des Telefons enorm steigerte? In der Zeit des Kalten Krieges hatte die Verbreitung von Fernsehgeräten in den Haushalten einen direkten Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung des Vietnamkonflikts, der als erster Krieg im Fernsehen übertragen wurde. In jüngster Zeit sind Fragen des Klimawandels und der Gleichstellung der Geschlechter in den Vordergrund getreten, und die Menschen haben begonnen, mehr Forderungen an die Unternehmen zu stellen.

Und gerade jetzt, mit der massiven Ausbreitung des COVID-19-Virus, mussten wir neue Wege der Interaktion finden, da die soziale Distanz schnell zur Norm geworden ist. Die Unternehmen mussten von jetzt auf gleich ihre Geschäftsabläufe ändern, damit die Mitarbeiter ihre Arbeit effektiv und sicher erledigen können. Vertraute alltägliche Tätigkeiten wie Einkauf von Lebensmitteln, Restaurantbesuche, Lernen und Inanspruchnahme medizinischer Leistungen haben sich erheblich verändert.

Vollständige Digitalisierung

Die Corona-Krise hat den bestehenden Trend zu digitalisierten Arbeitsprozessen stark beschleunigt. Zum Beispiel können wir jetzt bei Behörden Anträge digital ausfüllen, Beratungsgespräche bei der Bank über eine Videokonferenz durchführen und die Arbeit von zu Hause aus erledigen. Die Krise hat gezeigt, dass gemeinsame Erlebnisse und Kommunikation auch vollständig digital möglich sind.

Quelle: Statista. Corona-Krise: Monatliche Umsatzveränderung im Einzelhandel in Deutschland nach Vertriebsschienen von März 2020 bis Juli 2020 (gegenüber dem Vorjahresmonat)

Statistiken zeigen, dass während der Lockdown-Zeit im April 2020, der Umsatz des Online-Handels um sage und schreibe 84% im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen ist. Dieser Trend setzte sich in den Folgemonaten fort, wenngleich in abgeschwächter Form.

Kreative und technische Vorschritte

Kreativteams auf der ganzen Welt haben in Rekordgeschwindigkeit virtuelle Lösungen entwickelt, um den Umzug ins Homeoffice zu gewährleisten und einen neuen Arbeitsalltag mit wenigen Hindernissen zu gestalten.

Durch innovative Technologien, wie Virtual Reality, Augmented Reality oder 3D ist es problemlos möglich, Schulungen, virtuelle Events oder Remote-Support zu gestalten.

Als im Jahr 2020 fast alle persönlichen Treffen abgesagt wurden, mussten neue innovative Formate her: Virtual-Reality-Veranstaltungen. Dabei bewegen sich die Teilnehmer bei den Messen, Kongressen sowie Konzerten und Ausstellungen in den virtuellen Räumen wie Avatare – und brauchen oft nicht einmal eine Virtual-Reality-Brille. Wie weit die Technik diesbezüglich ist, zeigt folgendes Video:

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Content Marketing gegen das Coronavirus

Viele Unternehmen haben den Widrigkeiten getrotzt und haben in die Stärkung ihrer Markenposition investiert. Die Umstellung auf Content-Marketing-Strategien war für kleine und große Unternehmen eine gute Entscheidung, denn: wer den Content reduziert hat (um z.B. Kosten zu sparen), wird später die Auswirkungen auf das sinkende Interesse der Zielgruppe bemerken.

Quelle: Statista. Anzahl der Visits von youtube.com von März 2019 bis Juli 2021 (in Milliarden)

Ein passendes Beispiel für die Auswirkungen auf die Content-Nachfrage zeigt die YouTube-Statistik während der Pandemiezeit. Das rapid steigende Zuschauerinteresse ist leicht zu erklären: Wenn Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zu Hause „eingesperrt“ sitzen, brauchen sie etwas, das sie unterhält. Viele Videoblogger und Unternehmen haben diesen Trend sofort erkannt und dementsprechend reagiert.

Wie geht es weiter?

Obwohl das Jahr 2020 uns beigebracht hat, keine Prognose für solche turbulenten Zeiten zu erstellen, werden die Trends von 2021 höchstwahrscheinlich auch an Dynamik gewinnen. Das Beratungsunternehmen Deloitte hat dazu einen Bericht  über einige globale Marketingtrends veröffentlicht. Wir haben die wichtigsten Schlüsseltrends zur Gewinnung von Markentreue herausgefiltert:

  • Ziele: Organisationen, die wissen, warum und für wen sie arbeiten, haben einen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern.
  • Flexibilität: Es ist Zeit, digitale Werkzeuge zu nutzen und agiles Marketing Wirklichkeit werden zu lassen.
  • Erfahrung: Marken müssen sich von der Denkweise der schnellen Markteinführung und Effizienz lösen. Es ist besser, sich auf den Aufbau menschlicher Beziehungen zu konzentrieren.
  • Vertrauen: Um in turbulenten Zeiten Vertrauen aufzubauen, müssen sich Marken mit den Werten der Menschen auseinandersetzen. Es lohnt sich auch, darauf zu achten, den Kunden Versprechungen zu machen, die eingehalten werden können. Dies erfordert eine klare und konsequente Kommunikation.
  • Engagement: Vermarkter können der Konkurrenz einen Schritt voraus sein, indem sie Strategien entwickeln, die den Käufer tief einbeziehen. So können die Verbraucher beispielsweise bei der Entwicklung neuer Produkte mitwirken, auf Konferenzen oder Foren sprechen und als Markenbotschafter auftreten.
  • Synthese: Organisationen können die Beziehungen zu den Menschen verbessern, indem sie durch branchenübergreifende Partnerschaften innovative Erfahrungen schaffen.
  • Talent: Die Marketinglandschaft verändert sich sehr schnell. Die Vermarkter müssen die Entwicklung von Talenten fördern, um mit dem Rhythmus des Wandels Schritt zu halten. Bauen Sie zum Beispiel ein internes Marketingteam auf, das schnell auf Kundenbedürfnisse reagieren kann. Bauen Sie außerdem interne Schulungsprogramme auf, um die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu entwickeln, und nutzen Sie KI-Technologie um Routineaufgaben loszuwerden.

Fazit

Corona bestimmt die größte Veränderung in der Geschichte des Marketings – den digitalen Wandel. Dies gilt nicht nur für die Digitalisierung der Kanäle im Austausch mit dem Publikum, sondern auch für die internen Prozesse. Unternehmen, die Anfang 2020 noch kein digitales Angebot hatten, mussten sowohl externe als auch interne Prozesse anpassen und ihre Mitarbeiter qualifizieren.

Die Corona-Krise hat natürlich nicht alles umgewandelt, aber sie hat viele Trends beschleunigt, vor allem im Bereich Marketing. Die Verbraucher haben ihre Ansprüche und ihr Verhalten verändert. Es gilt für Unternehmen: schnell handeln und mobil sein!

E-Mail-Marketing erfolgreich einsetzen: 9 Schritte, um die E-Mail-Öffnungsraten zu steigern

Das E-Mail-Marketing hat sich längst als Standardkanal für digitale Kundenkommunikation etabliert. Eine Studie der Deutschen Post ergab, dass in Deutschland rund 751.000 Unternehmen (95% der deutschen Top-Unternehmen) E-Mail-Marketing nutzen (Quelle: statista.com). Das bedeutet, dass immer mehr E-Mails im Postfach miteinander um die Aufmerksamkeit der Lesenden konkurrieren. Wenn Sie dabei nicht das volle Leistungspotential der Kommunikationsmöglichkeit ausschöpfen, haben Ihre E-Mails keine Chance gelesen zu werden.

Menschen schützen sich vor der Flut der täglichen E-Mails. Wenn sie sich von Ihren Inhalten nicht angesprochen fühlen, löschen sie die E-Mails sofort. Mit einer durchdachten Strategie werden Ihre Abonnenten eher dazu tendieren, die E-Mail zu öffnen und Sie bekommen die Möglichkeit Ihre Kunden langfristig zu binden. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das Newsletter-Marketing verbessern können und mehr Anmeldungen generieren.

Warum eigentlich ein Newsletter? Wirkungsvolle Vorteile des E-Mail-Marketings

Heutzutage muss man für die Aufmerksamkeit der potentiellen Kunden kämpfen und immer wieder nach neuen Wegen und Marketing-Strategien suchen. Social Media wird immer populärer, doch lösen sie Newsletter damit ab? Keiner kennt den genauen Algorithmus von Facebook & Co., daher werden die Posts nicht immer Ihren Abonnenten angezeigt. Anders ist das bei E-Mail-Marketing. Dieses Kommunikationsmedium bietet viele Vorteile:

  • Kostengünstig
  • Allgegenwärtig
  • Zuverlässig
  • Gezielte Kundenansprache
  • Leichte Erfolgsmessung
  • Überschaubarer Aufwand
  • Automatisierungsmöglichkeit
  • Flexible Personalisierung
  • Einfache Segmentierung
  • Datenschutz
  • Kurze Reaktionszeit

Neben günstigen Kosten, überzeugen hierbei vor allem die Möglichkeiten der gezielten Kundenansprache, der Marketing-Automation und leichten Erfolgsmessung. Die schnellen Reaktionszeiten der Kontakte erlauben eine genaue Messung des Erfolges einer Kampagne und sorgen für schnelle Ergebnisse.

9 Tipps, Ihre Newsletter-Öffnungsrate zu erhöhen

Die Newsletter-Öffnungsrate ist ein wichtiger Aspekt für den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagne. Wenn nicht geöffnete E-Mails gleich im Papierkorb landen, können die Empfänger Ihre Inhalte nicht kennenlernen. So können Sie die Newsletter-Öffnungsrate steigern:

Tipp #1 Begrüßen Sie Ihre neuen Abonnenten

Die Begrüßungsmail von OMR.

Glückwunsch! Sie haben neue Abonnenten für Ihren Newsletter gewonnen. Diese haben sich gerade entschieden von Ihnen regelmäßig hören zu wollen. Der Moment nach der Anmeldung hat die größte Aufmerksamkeit, da die Abonnenten voll Neugierde und Erwartungen sind. Und das sollten Sie gleich erfüllen. Sobald Sie eine E-Mail nach der Double Opt-In Bestätigung bekommen, begrüßen und bedanken Sie sich für die Anmeldung.

Die Willkommens-Mails haben die höchste Öffnungsrate. Dieses Potential sollte man nutzen. Je nachdem für welches Ziel Sie sich entschieden haben, belohnen Sie Ihne neuen Abonnenten:

  • Umsatzsteigerung: Willkommensgutschein mit klarer Auflösungserklärung.
  • Kundenbindung: Themenübersicht mit zukünftigen Newsletter oder Top 5 der letzten Monate. Ihre neuen Abonnenten werden sich bestimmt über ein kleines Geschenk freuen: Probeanmeldung, Checkliste, Vorlage.
  • Datensammlung: Fragen Sie den Empfänger nach seinem Interesse. In der Zukunft wird es Ihnen helfen, die Themen besser zu segmentieren.

Tipp #2 Betreffzeile richtig formulieren

Der Betreff ist das erste was die Person sieht, wenn der Newsletter im E-Mail-Postfach landet. Gut formulierte, überzeugende Betreffzeilen wecken die Neugier und steigern somit die Öffnungsrate. Doch wenn die Betreffzeile starke Gefühle auslöst und in dem Text nichts dahintersteht, können Sie im schlimmsten Fall die Glaubwürdigkeit verlieren und steigende Newsletter-Abmeldungen erzielen.

Der Newsletter-Text muss das halten, was Sie in der Überschrift versprochen wird. Geben Sie deswegen den Inhalt wahrhaft wieder. Mit Ehrlichkeit kommen Sie viel weiter als mit kurzfristigem Erfolg. Im E-Mail-Marketing erfolgreich zu sein bedeutet, langfristige Beziehungen zum Empfänger aufzubauen und auf diese Weise von hohen Öffnungsraten zu profitieren.

Tipp #3 Absender persönlich ansprechen

Studien belegen, dass die persönliche Ansprache mit dem Vornamen, die Öffnungsrate ebenso erhöhen kann (Quelle: episerver.com). Der Empfänger wird sich persönlich angesprochen fühlen.

Bestätigungs-E-Mail von OMR

Oft wird generisch angesprochen und vergessen, dass dieser psychologische Trick viel Wirkung erzielen kann. Mit persönlicher Ansprache bauen Sie eine vertraute Beziehung mit dem Empfänger auf. Von daher teilen Sie in der E-Mail persönliche Infos vom Empfänger, wie Vorname, Wohnort oder andere Merkmale, die er bei der Anmeldung mitgeteilt hat. „Hi Steffen, weißt Du schon wie Marketing dein Leben bestimmt?“ kommt besser an als „Wie Marketing unser Leben bestimmt“.

Doch Vorsicht! Eine andere Studie (Quelle: newsletter2go.de) bestätigt, dass die Wirkung andersrum sein wird, wenn Sie Ihre Rezipienten mit Nachnamen anschreiben. Solche E-Mails haben geringere Öffnungsraten.

Personalisierte Newsletter eignen sich nicht für jede Situation. Auf Personalisierung in der Betreffzeile sollten Firmen im Bereich Finanzen, Immobilien und Versicherungen verzichten.

Tipp #4 Nehmen Sie die Perspektive Ihres Empfängers war

Überlegen Sie gut, wie Ihr Angebot dem Empfänger helfen kann. Was können Sie ihm anbieten, um seine Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen. Es gibt zwei Wege, diese Herausforderungen zu meistern:

  1. Führen Sie sich das Ziel Ihres Empfängers vor Augen. Dabei können Betreffzeilen, wie „So wirst Du zum SEO-Experten“ helfen
  2. Sprechen Sie Ihre Interessenten auf eine Art und Weise an, dass sie sich in der Betreffzeile wiederfinden können oder eine starke Gruppenzugehörigkeit empfinden. Benennen Sie die Betreffzeile zum Beispiel so: „Perfekte Pizzaschneider für Profis“ oder „Die einfachsten Kochrezepte für Anfänger“

Tipp #5 Stellen Sie Fragen

Ein gutes stilistisches Mittel, um Feedback zu bekommen, ist das Stellen von offenen Fragen, wie z. B. „Wie hat Dir das Produkt gefallen?“. Oder Sie können Fragen stellen, worüber der Empfänger keine Kenntnisse verfügt, aber die Antwort gerne wissen möchte: „Was ist das Marketing-Geheimnis für Immobilienmakler?“ oder “Wie kann ich eine Business-Seite auf Instagram erstellen?“

Solche Fragen helfen ein Dialog mit Abonnenten zu führen, Neugier zu wecken und Leser in die richtige Richtung zu lenken.

Tipp #6 Nutzen Sie die Zahlen und Aufzählungen

Zahlen und Aufzählungen stellen schnelle Lösungen in Aussicht. Niemand hat viel Zeit und Lust für lange Erklärungen. Besonders kleine Zahlen (bis 10) wirken motivierend, weil der Leser das Gefühl bekommt, dass er die Lösungswege gleich überschauen kann.

Der Titel „7 Phasen zur erfolgreichen Vermarktung“ wirkt besser als „Wege zur erfolgreichen Vermarktung“.

Tipp #7 Mit zeitlich begrenzten Angeboten locken

Sommeraktion von Mister Spex

Versuchen Sie den „Fear of missing out“- Effekt. Diese uralte Regel beschreibt die Angst, ein spannendes Erlebnis zu verpassen und das Gefühl, dass die Menschen in der Umgebung ein viel besseres und erfüllteres Leben führen. Verwenden Sie deswegen Formulierungen, die dieses Gefühl vermitteln: „Nur noch bis morgen“, „Gleich anmelden“, „Verpasse deine letzte Chance nicht“.

Sobald ein Angebot als knapp war genommen wird, wird der Leser aufmerksamer. Höhere Öffnungsraten und Handlungsaufforderungen verspricht auch der Zeitdrang. Dieses Phänomen hat zuerst booking.com verwendet. Wenn man nach Hotel-Zimmern sucht, wird in der Echtzeit angezeigt, wie viele andere Interessenten momentan dieses Angebot auch anschauen.

Tipp #8 Mit dem Cliffhanger-Effekt die Leser-Erwartungen erfüllen

Der Cliffhanger-Effekt beschreibt eine Situation, in der sich eine unerfüllte Aufgabe besser gemerkt wird als eine abgeschlossene Handlung. Ein Beispiel ist die nicht abgeschlossene Handlung am Ende eines Filmes. Der Zuschauer wird damit bis zur Fortsetzung zurückgelassen. Dieser Trick lässt sich auch im E-Mail-Marketing durch unvollständige Sätze übertragen.

Den Cliffhanger können Sie z.B. so formulieren: „Du wirst nicht glauben, was dann geschah!“, „Hast Du nicht etwas vergessen?“, „Du bist auf dem richtigen Weg, wenn… “. Solche Überschriften bauen einen gewissen Erwartungsgrad auf und machen den Leser neugierig.

Tipp #9 Überzeugen Sie mit Triggerwörtern und Handlungsaufforderungen

Die Triggerwörter können Gedanken wecken und Gefühle auslösen. Damit können Sie die Aufmerksamkeit beim Leser steigern. Wichtig ist es, nur an positive Assoziationen zu appellieren: „Dein Weihnachtsgeschenk wartet auf Dich“.

Für jede Zielgruppe gibt es eigene Auslöser-Wörter.

B2B: Guide, Checkliste, Wettbewerb, Webinar, Tipps.

B2C: Geschenk, Rabatt, Gewinnspiel.

Um den Empfänger stärker zu überzeugen, verwenden Sie Handlungsaufforderungen: „Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz im Webinar“. Aus dem kurzen Teaser-Text soll sofort klar werden, um was es geht und warum es sich lohnt, die ganze E-Mail zu lesen.

Formulieren Sie den Text kurz und prägnant, damit der Leser Sie schnell versteht.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

E-Mail-Newsletter von TK Maxx
  1. Smartphone-Nutzer vergessen.

Beim Schreiben von Betreffzeilen sollten Sie sich kurzhalten. Viele User lesen die Newsletter auf dem Handy und ab einer bestimmten Länge wird der Text abgeschnitten. Am besten orientieren Sie sich an maximal 60 Zeichen.

2. Zu viele Handlungsaufforderungen

Der Leser wird von zu vielen Buttons in der E-Mail überfordert sein: „Hier zum Blogartikel weiter klicken“, „Empfehle und weiter“, „Mache bei der Umfrage mit“.

3. Das Angebot kompliziert präsentieren, statt den Nutzen im Vordergrund zeigen.

4. Spezifische Zielgruppe ansprechen.

Betreffzeilen wie „Vertikales Marketing im Wandel: Restrukturierungsbedarf der vertikalen Marketingkonzeptionen“ besser vermeiden. Gehen Sie vom Normalverbraucher aus und formulieren Sie die Nachricht verständlich.

Und das Wichtigste: Bevor Sie Ihre Newsletter-Kampagne starten, überlegen Sie mehrmals, wer diese E-Mail bekommen soll und was Sie damit erreichen möchten. Vielleicht brauchen Sie die E-Mail mit dem neuen Angebot nicht an Personen zu verschicken, die das Produkt neulich schon gekauft haben. Wenn Sie exakt bei diesem Produkt kürzlich den Preis reduziert haben, bleibt die Person unter Umständen verärgert zurück und wechselt zum Konkurrenten.

Fazit:

Trotz der herausragenden Position von Sozialen Medien im Kundenkommunikationsbereich, bleibt das E-Mail-Marketing eine hilfreiche Option, um Kunden zu binden und Produkte zu vermarkten. Neben passenden und relevanten Inhalten sind die richtige Betreffzeile der Absender und Versandzeit entscheidend für den Erfolg der Newsletter-Kampagne.

Überlassen Sie nichts dem Zufall. Analysieren Sie ständig die letzten Öffnungsraten und betreiben Sie aktiv die Fehlerkorrektur. So bieten Sie Ihren Kunden das bestmögliche Newsletter-Erlebnis.