Alle Beiträge von Daniel Petkoski

Fußball und Tennis, Snowboarden und Joggen - Daniel Petkoski ist immer in Bewegung. Seinem Tatendrang lässt der Wirtschaftsinformatiker auch als Softwareentwickler im Team freien Lauf. Seinem Lieblingssport, dem Fußball, ist er dennoch treu geblieben und ersetzt darum, so oft es geht, das Spiel auf dem Grün durch eines am Kicker im Büro.

MobileTech Konferenz 2013

Diese Woche fand die MobileTech Konferenz 2013 in München statt. Wir haben zwei Entwickler ausgesandt um die neuesten Trends aufzuspüren.

Vorrangig wurde das Thema Responsive Design besucht. Man erfuhr wie man von der Konzeption  über das Layout und die Entwicklung bis zum endgültigen Entwurf vorgehen sollte.

Anhand vieler Fallbeispiele wurde aufgezeigt, wie es gut bis schlecht umgesetzt werden kann und was bei der Umsetzung beachtet werden muss. Responsive Design bedeutet vor allem das Umdenken, begonnen beim Kunden über die Konzeption, Management, Designer bis hin zur Umsetzung der Webseite. Es sollte zu jeder Projektphase ein reger Austausch zwischen allen beteiligten stattfinden, um den Kunden für das Thema Responsive Design zu sensibilisieren.

Alle Beteiligten sollten mit ins Boot geholt werden um die richtige Strategie für das Unternehmen zu finden. Ist es sinnvoll eine Webseite responsive zu gestalten oder den Besucher auf eine spezielle Unternehmensseite zu leiten? Allen muss klar werden, welche Tücken und Vorteile die entsprechende Wahl der Technik hat, was nur bedingt bis gar nicht funktioniert, worauf das Hauptaugenmerk gelegt werden sollte und was das am Ende für die Umsetzung, Datenpflege und Betreuung der Webseite bedeutet.

Weitere interessante Themen waren unter anderem „Responsive Design for Android“, „JavaScript MVC Frameworks“, „Mobile Trends 2013“ sowie die unterschiedlichste Herangehensweisen zwischen PhoneGab und Titanium.

Generell gilt, dass auch im Jahr 2013 der Mobile Markt immer stärker an Bedeutung gewinnt und viele Trends wie z.B. Second Screen, Neurowear (Ohren und Armbänder) die durch menschliche Emotionen gesteuert werden, Responsive Design, Carsharing und Tablets unseren Alltag beeinflussen. Es bleibt Spannend und wir freuen uns die neue Herausforderungen anzugehen.

Auf der Internationalen PHP-Konferenz 2010

19 Sessions in drei Tagen. Dieses Jahr war meine erste (und bestimmt nicht letzte) Teilnahme an der International PHP Conference (IPC) in Mainz. Zudem war es die zehnte Konferenz, die bisher stattgefunden hat. Natürlich wurde dies auch gefeiert, aber dazu später mehr. Das Programm auf der IPC war mit aktuellen und zukunftsorientierten Sessions gefüllt, was auch der Webtech Conference, die gleichzeitig stattgefunden hat zu verdanken war. Als Teilnehmer konnten wir somit von beiden Konferenzen profitieren.

Zu Beginn starteten wir mit einer Keynote, die Zeev Suraski von Zend Technologies gehalten hat. Das eher Untypische an seiner Keynote war, dass er nicht über PHP oder Webtechnologien, sondern über seinen Urlaub gesprochen hat. Dort sind ihm verschiedene, technische Unglücke mit diversen Geräten passiert. Ich denke, er wollte uns damit sagen, dass wir uns nicht immer auf die „tollen“ technischen Raffinessen verlassen sollten, sondern uns ab und zu auch mal wieder zu unseren Wurzeln zurück besinnen und Stift und Papier in die Hand nehmen.

Nachdem wir uns an der Getränke-Flatrate gestärkt haben, sind wir in die ersten Sessions gegangen. Diese hatten den Schwerpunkt Testing. Einer dieser Session war „Debugging – Rules and Tools“. Hier wurde anhand der 9 Regeln von David J. Agans die Herangehensweise bei der Fehlersuche beschreiben. Das meiner Meinung nach Gute an dieser Session war, das sich diese 9 Regeln sich nicht nur an PHP orientieren sondern auch an andere Programmiersprachen anwenden lassen. Nach gut zweieinhalb Stunden voller interessanter Informationen und Diskussionen gab es ein sehr gutes und reichhaltiges Mittagessen. Gestärkt ging es in die zweite Hälfte des Tages. Mein Kollege und ich haben uns getrennt, um parallel stattfindende Sessions besuchen zu können. Nachdem alle Sessions vorüber waren, haben wir den neu gewonnenen Input ausgetauscht. Der erste Tag hat mit einem kühlen Feierabendbier geendet.

Zu Beginn des zweiten Tages wurde eine Überraschung für den Abend angekündigt. Die erste Session die ich an diesem Tag besucht habe, war „Einführung von ExtJS“. Da ich persönlich an Typo3 arbeite, kam mir diese Session gelegen. Das Backend der kommenden Version von Typo3 verwendet das Rich Internet Application Framework. In dieser Session ging es um das Framework selbst und welche Möglichkeiten bzw. welche widgets es bereits gibt und wie man sie miteinander kombinieren kann. Die darauf folgenden Sessions „Schnell und effizient jQuery-Plugins mit Leichtigkeit“ sowie „jQuery’s secrets“ befassten sich mit der JavaScript Bibliothek jQuery. Wir selbst setzen diese Bibliothek in einigen unserer Projekte ein. Nachdem die letzte Session um 17:30 Uhr vorüber war, folgte ein Abendessen mit anschließendem PHP Night Talk. Hochkarätige Podiumsredner erwarteten uns. Johann-Peter-Hartmann (sektioneins GmbH), Stefan Priebs (thephp.cc), Robert Lemke (TYPO3 Association) und Ralf Trapp (OXID eSales AG) hielten in lockerer Atmosphäre Vorträge. Lag wohl auch am Freibier, das die Redner bekommen haben. Natürlich durfte der wichtigste Sprecher bei dieser Veranstaltung nicht fehlen, Twitter. Um das Publikum an der Diskussion teilhaben zu lassen, wurde eine Twitterwall an die Wand projiziert und jeder Teilnehmer konnte eine Frage an die vier Redner stellen. Mit diesem Medium wurde das Publikum motiviert an einer Diskussion teilzunehmen. Doch zur allgemeinen Belustigung wurden kaum Fragen gestellt. Die Twitterwall wurde missbraucht, um z. B. das Zwischenergebnis des Spiels Deutschland gegen Kasachstan anzuzeigen. Nach gut eineinhalb Stunden Talk und Gelächter gab es zur Stärkung frisch gebackene Waffeln mit Eis. Der Abend wurde mit ein paar Bierchen und netten Gesprächen beendet.

Der dritte und letzte Tag hat mit einem reichhaltigen Frühstück und einem viertelstündigen Spaziergang am Rhein begonnen (wie jeden Tag). Gleich um 9 Uhr saßen wir auch schon in der ersten Session. Das Thema war „Create Clean Code with Aspect-Oriented-Programing“. Hier ging es erst darum was aspektorientierte Programmierung ist und wie die kommende Version von Typo3 diesen Ansatz übernommen hat. In dieser Session konnte man sehen das Typo3 Phoenix eine komplett neu Entwicklung ist. Es bleibt spannend bis der Phoenix aus der Asche steigt. Die letzte Session des Tages „Makara On-Boarding Hackathon“ war nur von vier Teilnehmern besucht, wodurch der Vortrag von Tobias Kunze von Makara einem entspannten Gespräch glich. Er konnte gezielt auf unsere Fragen eingehen und uns die Software von Makara vorstellen die es ermöglicht, Webanwendungen in einer Cloud Umgebung zu installieren. Dadurch können mehrere Webseiten in einer Cloud installiert und bei hoher Last automatisch mehr Ressourcen hinzugefügt werden. Wir waren beeindruckt von der Vorstellung. Danke hierfür.

Die neu gewonnenen Impulse werden wir an unsere Kollegen, die in Stuttgart geblieben sind, weitergeben. Als Fazit möchte ich sagen, dass ich drei schöne Tage erlebt habe und ich sicherlich bei der nächsten IPC wieder dabei sein werde.