Die Hopperinvasion

Auf meinen Reisen ins Ausland halte ich immer Augen und Ohren offen: Ein Blick in andere Kulturen bringt immer neue Eindrücke – das macht vor der Werbung nicht halt. So scheint in England die TV-Werbung für Webseiten an der Tagesordnung zu sein, während es in Deutschland noch eher die Ausnahme ist.

Mitte November ging es nach Paris: Die Stadt der Liebe… und der Hopper. Ja, richtig – eine richtige Hopperinvasion gab es hier.

Tag 1: Drei nette Jungs hüpfen auf Ihren Hoppern durch die Stadt und lösen Verwunderung aus. Lustig ist es allemal! Flyer verteilen sie nicht, sie hüpfen seelenfroh und eifrig durch die Gegend und lassen sich gerne fotografieren.

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Tag 2: Die Hopper begegnen mir am Ausgang der Metrostation Opera in Form eines Straßentatoos. Aha, die kenne ich doch! Was steht da? www.hopperinvasion.fr

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Tag 3: Das WLAN des Hotels funktioniert – jetzt muss ich doch mal schauen, was sich hinter der hopperinvasion.fr verbirgt. Ich lande auf der der Webseite von Nokia, die dazu aufruft seinen eigenen Hopper zu kreieren und zu gewinnen. Die Aufmerksamkeit soll damit auf das neue Sony Ericsson-Mobiltelefonmodell Satio gelenkt werden. Veranstaltete Flashmobs, Facebook-Gruppen und weitere Events unterstützen den viralen Effekt der Kampagne.

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In Deutschland gibt es die Hopper übrigens auch, wie ich im Nachhinein feststellte. Unter www.hopperinvasion.de werden täglich live mehrere hunderte Hopper in die Luft geschickt.

Eine runde Kampagne mit hohem Aufmerksamkeitswert und einer Kombination aus Online- und Offline-Werbedruck über alternative Kanäle und Maßnahmen. Eine weitere Erkenntnis: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ;)

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