Der Ton, die Musik und das Telefonieren

Tausende – was sag ich – Millionen von Menschen tun es täglich: Telefonieren am Arbeitsplatz. Dabei ist das Wann und Wie ein Aushängeschild des Unternehmens – und kann entweder abschrecken oder Sympathien schaffen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt, wie das Telefonieren im beruflichen Alltag zum Heidenspaß wird:

Telefonieren am Arbeitsplatz

1. Der erste Eindruck zählt

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Achten Sie auf Ihre Stimme. Über Ihr Stimme vermitteln Sie

  • Sicherheit und Unsicherheit
  • Ehrlichkeit und Unehrlichkeit
  • Offenheit oder Verschlossenheit
  • Interesse oder Desinteresse
  • Motivation oder Langeweile
  • Kompetenz oder Inkompetenz
  • usw.

Sie machen anderen Ihre Stimmung deutlich und zeichnen ein Bild Ihres Charakters und Ihrer aktuellen Befindlichkeit. Ihre Stimme wirkt unterbewusst auf anderer oft viel stärker, als Sie sich das vielleicht vorstellen!

2. Immer schön locker bleiben.

Je wichtiger ein Telefongespräch ist, desto angenehmer sollte die Atmosphäre sein, in der Sie das Gespräch führen. Wählen Sie also vor dem Gespräch eine Umgebung in der es ruhig ist und wo Sie sich wohl fühlen. Eventuell ist es auch für Sie von Vorteil wenn Sie bei dem Telefonat ein wenig herumspazieren können.

Wichtig ist auch, dass Sie keine Scheu vor dem Telefon haben. Das Telefon ist eines der wichtigsten Formen der Kommunikation im Berufsleben und wird doch von vielen Menschen als unangenehm empfunden. Zum Teil wird das Telefon gemieden in dem ganztägig ein Anrufbeantworter geschaltet wird oder wichtige Telefonate immer wieder vor sich hergeschoben werden. Ein Teufelskreis entsteht und das Telefon wird immer mehr zum Feind vieler Menschen (besonders im Berufsleben)

3. Bitte recht freundlich

Gestik/Mimik erwünscht – Setzen Sie immer ein freundliches Gesicht auf (denn auch wenn Ihr Gesprächspartner Sie nicht sieht), ein Lächeln auf den Lippen überträgt sich auf Ihre Stimme! Dadurch wirken Sie positiver und freundlicher und Ihr Gegenüber hört Ihnen dann gerne aufmerksam zu.

4. Sprechtempo

Wichtig ist es, sich der Sprechgeschwindigkeit Ihres Gesprächspartner anzupassen. Ansonsten fühlt sich Ihr Gegenüber vielleicht nicht wohl und wird das Gespräch sehr schnell beenden wollen.

5. Klang und Stimmvolumen

Die Stimme transportiert die Stimmung, und Stimme erzeugt Stimmung. Strahlen Sie durch Ihre Stimme (Volumen und Klang der Stimme) Motivation und gute Laune aus. So wir sich Ihr Gesprächspartner gerne für ein Gespräch Zeit nehmen und sich wahrscheinlich auch beim nächsten Kontakt wieder an Sie erinnern.

6. Modulation

Setzen Sie durch Ihre Modulation Akzente. Wichtige Aussagen sollte durch Betonung hervor gehoben werden,
So werden wichtige Gesprächspunkte auch besser wahrgenommen.

7. Nebentätigkeiten

Essen, trinken oder rauchen Sie nicht während des Gespräches. Auch das Schreiben an Ihrem Rechner oder
andere Aktivitäten während des Telefonats erzeugen bei Ihrem Gesprächspartner sicher das Gefühl, das Sie
das Gespräch mit Ihm nicht ernst nehmen und sich nicht wirklich für sein Anliegen interessieren.

FAZIT: Telefonieren will gelernt sein und der Ton macht die Musik!

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