Im Sauseschritt zur Vertriebsschulung

Wenn ein Navigationsgerät sich vehement weigert auf die Autobahn zu fahren, sollte man skeptisch werden. Mit dieser Skepsis in den Augen fuhren wir am Nachmittag des 05.05.08 ins Bayrische – auf dem Landweg, aber immer mit der Hoffnung bei der nächsten Auffahrt auf die Autobahn geschickt zu werden.

Das sollte sich ändern, als wir die Romantische Strasse zwischen Nördlingen und Donauwörth erreichten – wir kamen vorbei an kleinen Dörfern mit schnuckeligen Gassen, Burgen und Schlössern, grünen Wiesen in der untergehenden Sonne – und genossen es. Bei weniger als 80 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit tuckerten wir mit dem Audi TT durch die Landschaft.

Die noch vor uns liegenden Kilometer schienen nicht weniger werden zu wollen. Wir hatten zwar schon den einen oder anderen Kilometer hinter uns gelassen, aber es lagen noch sehr viele vor uns. Wir stellten aber auch fest: So viel und herzhaft gelacht, hatten wir schon lange nicht mehr! Anlass unseres Freud und Leids war das Navigationssystem, das – laut Besitzer – auf den Namen „Chantal“ hörte und uns auf diese zauberhafte Route schickte, die nach ca. 4 Stunden doch etwas ungemütlich wurde. Die Stimme von Chantal klang zu diesem Zeitpunkt schon etwas genervter – so bildeten wir uns das zumindest ein.

Was wir nicht hinter uns ließen, war unsere Arbeit! Denn während der Fahrt, sahen wir Firmennamen, die wir uns sofort notierten. Warum wird man sich fragen: Nun, wir möchten doch gerne, dass viele Firmen von unserer Kundengewinnungsstrategie profitieren!

Fünf Stunden und unzählige vewinkelte Gässchen später trafen wir ein Abenteuer reicher im Zielort ein. Und gelernt haben wir auch so einiges, und zwar:

  1. Eine Fahrt über Umwegen bringt Arbeitskollegen nicht nur zum lachen, sondern auch näher.
  2. Traue keinem Navigationssystem mit Reiseführer-Einstellung
  3. Mit einem Audi TT kann man auch langsam fahren

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