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1. Creative Leaders‘ Day – Mit Creative Leadership aus der Krise!

creative-leaders-dayWas haben die Dr. Wolfgang Schuster (OB Stuttgart), Martin Jetter (Chef IBM Deutschland), Oliver Seidl (Vorstand Loewe)  und Anders Sund Jensen (Leiter Markenkommunikation Mercedes) gemeinsam? Sie alle, und noch viele weitere tolle Redner, haben uns auf dem Creative Leaders´ Day ihre Gedanken zu Wegen aus der Krise mitgeteilt.

Und gerne hätte ich, ob der großen Namen, viele neue Ideen und Ansätze präsentiert. Doch leider blieb es meist bei Bewährtem.

Dr. Wolfgang Schuster, OB von Stuttgart, sieht die Tüfftler-Mentalität als Stärke der Region. Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation von Mercedes, ist der Meinung, dass der Verbraucher gerade in Krisenzeiten Orientierung braucht – und die ihm Mercedes gerne geben möchte. Martin Jetter, Chef von IBM Deutschland, glaubt an Innovation durch Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Staat. Oliver Seidl, Vorstand von Loewe, wollte durch die „Loewe Best Practice“ zeigen, wie man aus einem Krisenunternehmen ein Erfolgsunternehmen machen kann (leider hatte ich es eher als Loewe-Verkaufsveranstaltung wahrgenommen).

Jean-Remy von Matt wollte eigentlich seinen 7-Punkte-Plan persönlich vorstellen, konnte aber leider nicht, da er mit Sommergrippe das Bett hüten musste. Stellvertretend wurde seine Rede vorgelesen. Inhaltlich aber leider etwas enttäuschend. Was wieder einmal bestätigt, dass die Art des Referenten (Ausstrahlung, Stimme, Rhetorik, Gestik) wichtiger ist, als der Inhalt.

Am besten gefallen haben mir aber zwei, die bislang gar nicht genannt wurden:

Das kreative Ergebnis

1. Miha Pogacnik, wahrhaft außergewöhnlicher Violinist, zeigt anhand eines Stücks, welche Ähnlichkeiten zwischen Wirtschaftsunternehmen und klassischer Musik bestehen. Sein Vortrag war wirklich mal was Neues und voller Kraft (Miha Pogacnik mit einem sehr ähnlichen Vortrag bei YouTube!)

Hier rechts übrigens sein Ergebnis auf Flipchart, direkt mit dem iPhone eingefangen:

2. Jochen Rädeker von der Stuttgarter Agentur Strichpunkt, zwar ohne Violine, aber dennoch gut, weil er sich als Einziger kritisch zur Zukunft der klassischen (Image-) Werbung äußerte. In vielen Punkten fand ich unsere Einschätzung wieder.

Meine verkürzte Version: Den meisten geht es darum, ein Produkt oder Unternehmen durch die Außenkommunikation möglichst gut darzustellen – oft aber haben Produktqualität und Unternehmens-Philosophie mit dem Bild im Außen nicht viel gemeinsam. Wir meinen aber, dass zunächst nur das Produkt und die Werte im Unternehmen zählen. Die Aufgabe der Kommunikation liegt dann ausschließlich darin, dies möglichst authentisch nach außen zu tragen. Die Basis ist also nicht gute Werbung, sondern sind Werte und Qualität, für die Unternehmen und Produkt stehen.

Trotz der Vielfalt und Bekanntheit aller Redner, hatten Sie für mich eines gemeinsam: Es ging nur um das „Außen“. Also die Markenstrategie von Mercedes-Benz. Oder das Erfolgsmodell von Loewe. Oder die 7 Tipps für Unternehmen von Jean-Remy von Matt.

Der erste Schritt nach vorn ist nicht die Unternehmensstrategie. Und nicht die Werbung. Und auch nicht die Innovation. Der allererste Schritt ist, mich aus dem Gerede von Krise und Absturz rauszunehmen und wieder das positive in den Vordergrund zu stellen. Davor ist man meiner Ansicht nach blockiert und wenig offen für neue Wege.

Gerne schreibe ich in den nächsten Tagen dazu meine persönliche Sicht der Dinge. Und wie ich versuche, mich aus dem Krisen-Gerede rauszuhalten.

Werden Sie Lead Champion!

„Herzlichen Glückwunsch, Sie sind Lead Champion!“, so – oder so ähnlich – wurden die Gäste der doit Konferenz 2008 in der neuen Messe Stuttgart am Eingang begrüßt, und mit einer waschechten Medaille ausgezeichnet.

Direkt im Eingang zur Ausstellungsfläche war unser MOSAIQ MEDIA Stand, an dem sie dann genau erfahren konnten was einen echten Lead Champion ausmacht – dass er nämlich über seine Webseite viele Kontakte generiert – und auch wie wir ihn dabei unterstützen können. Das Interesse an der Aktion war groß und erfreute sich großer Aufmerksamkeit.

Wenn Sie keine Gelegenheit hatten die Konferenz zu besuchen, können Sie trotzdem Lead Champion werden. Details gibt es unter:

www.lead-champion.de

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und bedanken uns für die Organisation der doit Konferenz durch die Medien- und Filmgesellschaft (MFG).

Gaudi im Weindorf

Wann wird der Schwabe g’scheit?

  1. Mit 20
  2. Mit 40
  3. Mit drei Viertele
  4. nie

Diese Frage aus dem Integrationtests des aktuellen Lift-Hefts können spätestens seit gestern Abend auch die Zugezogenen der MOSAIQ MEDIA Mitarbeiter beantworten. Bei gutem Wein und Schwabenteller wurden auch die letzten Vorurteile im Keim erstickt – schwäbisch sein kann so viel Spaß machen!

So richtig Gaudi kam aber auf, als Otto mit seinem Akkordeon und einer Sammlung der neusten Wasen-Hits vorbeikam. Da ließen wir uns nicht lumpen und holten unsere Percussion-Ausrüstung mit Riesenhand, Blechtrommeln und Holzklappern (die wir für diese Gelegenheiten immer dabei haben) heraus und klatschten ordentlich im Takt. Der Abend in unserer Laube endet mit hochphilosophische Diskussionen über Datenschutz bei Google, die kürzeste Domain der Welt (www.g.cn) – und einem letzten Viertele.

Wie sagt der Schwabe noch? – „Schee wars

Eine Frage der Positionierung

Oft haben wir an dieser Stelle schon verschiedene Erfolgs- und Controlling-Möglichkeiten beschrieben. Auswertungen machen aber natürlich vor allem Spaß, wenn man auch echte Erfolge vorweisen kann.

Ein zentraler Erfolgsfaktor, der meiner Ansicht nach häufig unterschätzt wird, ist eine klare Positionierung. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt: warum soll sich der User gerade für uns entscheiden?

Um es noch etwas greifbarer zu machen, stellen wir uns eine alltägliche Situation vor, die wir alle kennen: wir sind auf der Suche nach etwas und geben daher bei Google unsere Suchbegriffe ein. Wenn wir nicht allzu viel falsch gemacht haben, bekommen wir eine Liste von Unternehmen, die uns helfen könnten.

Ich mache den Versuch und gebe bei Google ein: „Stuttgart + Küchen“. Das Ergebnis sind zahllose Links zu verschiedenen Küchenstudios. Ich klicke mich durch und schaue, welche Seite mich spontan anspricht. Das Ergebnis: Keine. Ok, eine Ausnahme ist bulthaupt.de, aber die sind mir zu abgefahren.

Google-Suche: "Küche + Internet"

Webseiten im direkten Vergleich

Keines der Küchenstudios hat es auf jeden Fall geschafft, mir klar zu sagen, warum ich gerade bei ihnen richtig bin, warum ich gerade mit Ihnen Kontakt aufnehmen soll. Alle Seiten sehen irgendwie ähnlich aus (meist auch total überladen), haben immer eine Küche abgebildet und nennen ihre Marken – die aber eigentlich auch bei allen gleich sind.

Was man hätte tun können? Man könnte beispielsweise Zielgruppen, bei denen man traditionell sehr erfolgreich ist (junge Familie, älteres Ehepaar..) direkt ansprechen. So ist jeder und doch keiner angesprochen.

Oder das Unternehmen könnte sein spezielles Know-how hervorheben. Zum Beispiel, wenn man besondere Erfahrung mit modernen Küchen oder Küchen im Landhausstil o.ä. hat.

Ein Möglichkeit, mich von der Qualität der Küchen zu überzeugen, wäre auch eine kostenlose Garantie-Verlängerung gewesen, die man direkt auf der Startseite anbietet – das hätte mir zumindest gezeigt, dass man von der eigenen Qualität überzeugt ist.

Auf jeden Fall gibt es viele Ideen und Möglichkeiten, das Interesse des Besuchers zu wecken. Schade, mit einer richtigen Positionierung wüsste ich jetzt vielleicht, wohin ich gehen müsste! Und das Küchenstudio hätte sich bei seiner nächsten Auswertung über eine neue Kontaktanfrage via Website und möglicherweise sogar über den Verkauf einer neuen Küche freuen können ;-)

Tipps für lokales Online Marketing

Lokales Marketing hat seine Besonderheiten – und ist nicht nur für ortsansässige KMUs interessant. Auch große Marken können und müssen lokales Marketing betreiben, denn die meisten kommerziellen Suchanfragen haben einen deutlichen lokalen Bezug. Sucht beispielsweise ein Internetnutzer nach „Nike Turnschuhe“, kann der Hinweis auf den nächsten Handelspartner zielführend sein.

Tipps, welche Faktoren beim lokalen Online Marketing relevant sind, hat das amerikanische Unternehmen Marchex in seiner neuen Studie zusammengestellt:

  1. Sprechen Sie die lokale Sprache
    Optimieren Sie Anzeigentexte und Landing Pages auf die gewünschte Sprache und ggf. die lokalen Ausrichtung. Wenn Sie als Kino z.B. in einer AdWords-Anzeige die neusten Filme in Stuttgart bewerben, dann sollte es auf der entsprechenden Landing Page auch nur um Filme, Anfahrtsweg etc. zum Kino in Stuttgart gehen.
  2. Verstehen sie den Einfluss den Online Werbung auf Offline-Transaktionen hat
    Auch wenn die Aufmerksamkeit durch Online-Werbung geschaffen wurde – gekauft wird häufig noch vor Ort. Yahoo zufolge basieren 88 Prozent der Umsätze, die durch Online Werbung gemacht werden, auf Offline Verkäufe. Daher ist es wichtig diese zu Tracken.
  3. Machen Sie sich klar, dass die meisten kommerziellen Suchanfragen lokalen Bezug haben
  4. Setzen sie für lokale Kampagnen andere Ziele und Trafficerwartungen
    Für lokale Kampagnen müssen Sie mit einem geringeren Trafficaufkommen rechnen, dafür sind sie zielgruppengenauer.