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Warum BarCamp-Sponsor werden?

Kommendes Wochenende findet das dritte Stuttgarter BarCamp* statt. Wir von MOSAIQ MEDIA unterstützen das BarCamp Stuttgart als Sponsor und sind auch mit sechs Leuten zumindest zeitweise vor Ort.

BarCamp Stuttgart 3

Doch einige fragen sich sicher warum. Nicht warum wir teilnehmen – hier könnte man von Fortbildung über Marketing bis hin zu Spaß vieles aufzählen – sondern warum wir sponsern.

Klar, man kann hier den rein ideellen Grund, dass eine solche Veranstaltung einfach unterstützenswert ist und kostenfrei bleiben soll, anführen. Nur sind Unternehmen ja selten aus rein idealistischen Motiven bei etwas dabei – auch wenn inhabergeführte schon eher zu so etwas neigen. Es muss also mehr dahinterstecken.

Zum Beispiel:

Fünf Gründe, ein BarCamp zu sponsern

  1. Recruiting – man macht sich bei potentiellen Mitarbeitern bekannt
  2. Branding – das Unternehmen wird bei Multiplikatoren in der Web-Szene bekannt
  3. Know-how-Austausch 1 – die Mitarbeiter lernen Neues kennen
  4. Know-how-Austausch 2 – das Unternehmen zeigt durch Sessions die eigene Kompetenz
  5. Aufträge – vielleicht ergibt sich aus den Gesprächen doch noch direkt ein Auftrag

Aufmerksame Leser merken – die letzten drei Gründe haben nicht zwingend damit zu tun, ob man Sponsor ist oder nicht.

Aber erstens findet ohne Sponsoren das BarCamp gar nicht statt und zweitens hat man als Sponsor immer einen Aufmerksamkeitsbonus. Das heißt, die anderen Teilnehmer merken sich beim Kennenlernen der anderen die Unternehmen, die auch Sponsor sind, eher als andere.

Das zeigt auch wiederum, dass ein reines Sponsoring ohne eigene Teilnahme eine viel geringere Wirkung hat als Sponsoring mit Teilnahme.

Man sich sieht also am Wochenende in Stuttgart… :-)

P.S.: Nicht zuletzt ist so ein BarCamp, auch eine tolle Gelegenheit mal auf sein Blog aufmerksam zu machen. Schon umgeschaut hier? :-)

* Ein BarCamp ist ein gerne Unkonferenz genanntes Treffen web-affiner Menschen, die sich dort ein ganzes Wochenende lang untereinander über verschiedenste Themen (meist rund um’s Web) austauschen.

Stuttgarter Sommerfest 2010

Jedes Jahr findet im Sommer das Stuttgarter Stadtfest im Herzen von Stuttgart statt. Direkt am schönen Eckensee werden rund herum kleine weiße Zelte und Bühnen aufgebaut.

Auch MOSAIQ MEDIA hat es sich nicht nehmen lassen und hat es sich dort richtig gut gehen lassen. Zwar hat das Wetter nicht ganz so gut mitgespielt, wie wir es uns erhofft hatten, jedoch hätte uns Regen im trockenden Plätzchen im Zelt vom Stuttgarter Stäffeles nicht gestört.

Auf diesem Weg, nochmal herzlichen Dank an unsere Chefs, es war ein tolles Fest!

Was für ein Fest!

4 Uhr 30, Samstag morgen: Die letzten Gäste des MOSAIQ Einweihungsfest verlassen eine gelungene Party. Kunden, Mitarbeiter, Nachbarn und Freunde der Agentur amüsierten sich bei stylischen Ambiente,  leckerem Buffet, Mojito & Co. und guter Musik von „DJ Igor“. Einen lockeren Rahmen für angenehme Gespräche (nicht übers Geschäft!) hatten unsere Geschäftsführer gezaubert. Ein Mancher wunderte sich, ob in diesen Wänden wirklich jemand arbeitet, so gut waren PCs und Bücher hinter Tisch und Bar versteckt!

Weitere Fotos gibt es auf Flickr

Der Antrag, die Bar im Zimmer der Online-Marketing-Belegschaft längerfristig zu etablieren, wurde übrigens abgelehnt. Wie heißt es so schön: „Arbeit und Feier vollenden einander“ – gleichzeitig funktioniert das wohl aber leider nicht. Umso schöner zu wissen, dass wir mit unseren Kunden auch feiern können.

Vielen Dank für die vielen Geschenke zur Einweihungsfeier – von M&M-Spender über Golfset fürs Büro bis zum „Backend- und Frontend-System“ der Wagner Spritzpistolen: Zum Einleben in der Urbanstr. 1 fehlt uns jetzt nichts mehr! Verlaufen tun wir uns nun auch nicht – dem Stadtplan mit Ausgehtipps rund um unseren neuen Standpunkt von unseren Nachbarn und langjährigen Kunden Arcass Architekten sei Dank!

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Für die richtige Stimmung sorgten das Team von MLD mit ihren Lichtinstallationen, „DJ Igor“ und das Catering und Serviceteam vom Florian Moser – vielen Dank für Euren Einsatz!

Agentur-Umzug: Mittendrin statt nur dabei

Heilbronner Straße, Friedrichstraße, Herdweg, Johannesstraße… in den letzten beiden Jahren haben wir in Sachen Büro viel gesehen. Das Angebot ist groß – doch meist auch weit weg von unseren Vorstellungen. Doch Anfang August sollte sich das ändern: Urbanstraße 1, Stuttgart.11 Uhr. Ein Besichtigungstermin mit dem Vermieter. Von außen schon einmal toll. Jugendstilgebäude, schön erhalten. 3.OG. Hohe Räume, alter Parkett, teilweise mit Stuckdecken. Das ganze im Zentrum, beste ÖPNV-Anbindung. Was will man mehr? Zwei Wochen und einige Verhandlungsrunden später war der Mietvertrag unterschrieben. Nun sind wir auch mittendrin statt nur dabei.

Dazwischen lagen noch einige stressige Wochen. Man sollte nicht glauben, was es alles bei einem Umzug zu beachten gibt. Und wer alles informiert sein will. Einige Beispiele? Amtsgericht, Landratsamt (Mülltonnen, Fahrzeuge…), Bank 1, Bank 2, Versicherungen (Haftpflicht, Rechtsschutz, Elektro, Fahrzeug1, Fahrzeug2, …), Krankenversicherungen (Mitarbeiter1, Mitarbeiter2…), Leasinggesellschaften (Server1, Server2… Fahrzeug1, Fahrzeug2, …), Verlage/Abonnements und gefühlt unendlich viele Lieferanten und Partner, mit denen man über die Jahre zusammengearbeitet hat. Gut, dass es jetzt wieder eine Weile Ruhe hat.

Am Ende sind wir alle happy, dass der Umzug doch so reibungslos geklappt hat. Aber das wichtigste: Ich denke, alle Mitarbeiter fühlen sich wohl und freuen sich auf die Zeit in den neuen Räumen. Daher an dieser Stelle auch unseren Dank an die, die maßgeblich dazu beigetragen haben: Die Allianz, die uns die Räume vermietet, das Umzugsunternehmen Arnholdt, die Telefon- und IT-Spezialisten von TeufelNet und Dank auch an unsere Freunde von der Telekom, die trotz Anlaufschwierigkeiten gute Arbeit geleistet haben.

Allen Mitarbeitern und Kollegen viel Spaß und Erfolg im neuen Büro!

Und hier noch ein paar Eindrücke vom Umzugstag…

PS: Am Freitag, 23.10.09, ist unser Einweihungsfest. Kunden, Freunde und Partner sind herzlich eingeladen!

Gedanken-Hygiene

OK, ich gebe zu: der Titel dieses Blog-Eintrags klingt ungewohnt. Anders, als alle anderen Headlines. Und eigentlich geht es ja auch nur um ein Versprechen, das es noch einzulösen gilt.

Doch der Reihe nach: In meinem letzten Blog-Beitrag hatte ich von dem Creative Leaders´ Day in Stuttgart berichtet. Viele bekannte Menschen aus Politik, Wirtschaft und der Kreativ-Szene hatten sich einen Tag lang darüber ausgetauscht, wie man mit Kreativität aus der Krise kommt.

Obwohl alles namhafte Referenten waren, hatten sie für mich alle etwas gemeinsam: Sie haben mit oberflächlichen Ideen versucht, Impulse zu geben. Oder anders ausgedrückt: Sie haben nur das Äußere beschrieben. Damit meine ich, dass es um Strategien ging, wie man aus der Krise kommt. Zum Beispiel durch Innovation, durch Vernetzung oder durch eine bessere Kommunikation.

Ich bezweifle gar nicht, dass da viel Wahres dabei ist. Ich meine aber, dass KEINER der Redner auf den eigentlichen Kern eingegangen ist: die Gedanken, die Einstellung eines Menschen. Und das ist meiner Ansicht nach das zentrale Thema in einer schwierigen Situation!

Wenn ich mit einer Untergangsstimmung durch die Welt spaziere, wie will ich dann innovativ sein oder besser kommunizieren? Wie will ich kreative Ideen entwickeln, andere Menschen motivieren und Kunden begeistern?

visionärin

Was heißt Gedanken-Hygiene?
Gedanken-Hygiene heißt für mich, dass man zunächst mal seinen Gedanken mehr Aufmerksamkeit schenkt, sich bewusst mit ihnen befasst. Und es heißt, dass man versucht, negative Gedanken in Positive zu drehen.

Beispiel: Hat man eine größere Aufgabe zu meistern, denken viele Menschen oft an das, was schief gehen könnte. Besser ist es m.E., dass man sich darauf konzentriert, welche Chancen und schönen Dinge damit verbunden sind – was dazu führt, dass man viel optimistischer an die Aufgabe geht und sie daher sicher auch erfolgreicher abschließt.

Das macht aber natürlich nur für Menschen Sinn, die offen dafür sind und glauben, dass sich Gedanken – ganz gleich ob positiv oder negativ – auch auf mein reales Leben auswirken (siehe Beispiele „Wie will ich innovativ sein oder begeistern, wenn ich mit einer Untergangsstimmung durch die Welt spaziere“).

Daher bin ich davon überzeugt, dass man zunächst auf sich und seine Gedanken/Einstellung achten sollte. Und sich anschließend mit voller Leidenschaft der Innovation, der Vernetzung oder der besseren Kommunikation widmen kann.