TYPO3 5.0 – Das PHOENIX-Projekt

Neben der neusten Version TYPO3 4.4 wird eine weitere Version 5 mit dem Projektnamen Phoenix entwickelt. Diese bietet neue Möglichkeiten und Technologien und wird basierend auf den Konzepten und Erfahrungen aus früheren Versionen von Grund auf neu entwickelt. Hinzu kommt neben dem neuen PHP-Framework FLOW3 auch eine komplett neue Benutzeroberfläche.
Trotz dass TYPO3 5 durch diese neuen Funktionen deutlich kompakter wird, bleibt die Flexibilität der Vergängerversionen erhalten.

Der einzige Nachteil daran: Phoenix wird weitgehend mit den bestehenden Modulen, Erweiterungen und vorherigen Versionen nicht kompatibel sein.

Quelle: Mitra.ch

Warum also TYPO3-Version 5?

  • Komplexität – Die Architekur des TYPO3-Cores hat sein Limit erreicht und benötigt viel Einarbeitungszeit
  • Datenmodell – Der derzeitige Ansatz ist nicht flexibel genug und bereitet bei direktem Datenbankzugriff Probleme (auch mit DBAL)
  • PHP5 – die neuen Möglichkeiten von PHP 5.3 erlauben eine viel saubere Architektur
  • Schnittstellen – eine neue Architektur ermöglich eine bessere Zusammenarbeit mit externen Diensten (SOAP, WebDAV, 3rd party tools)
Quelle: slidechare.net

Das neue „Backend“

Ein Backend wie bei vorherigen Versionen wird es in dem Sinne bei  Phoenix nicht mehr geben. Stattdessen befindet sich ein selbsterklärendes Panel oberhalb des Frontends. Hiermit können beispielsweise Inhaltselemente durch das Überfahren mit der Maus (wobei sich ein Popup mit einem Richtexteditor öffnet) bearbeitet werden.
Darüber hinaus können Redakteure Kommentare nach dem Bearbeiten eines Inhaltselementes hinterlegen, welche später im Panel mit dem Änderungszeitpunkt angezeigt werden.
Des Weiteren wird, um – die Benutzerfreundlichkeit und Bearbeitungsgeschwindigkeit zu verbessern – verstärkt auf AJAX gesetzt.

Quelle: sgtypo3.de

TYPO3 5.0
TYPO3 5.0

Für die unterschiedlichen Benutzergruppen soll es in der neuen Version mehrere Benutzeroberflächen geben, die auf die verschiedenen Personas zugeschnitten sind (z.B. für Redakteure, Projekt-Manager, Administratoren etc.)

Abschließend lässt sich sagen, dass man gespannt sein kann wie sich das Projekt weiterentwickelt und welche Neuerungen noch hinzu kommen werden. Aber auf jeden Fall nicht unüberlegt updaten.

5 Gedanken zu „TYPO3 5.0 – Das PHOENIX-Projekt“

  1. Die technischen Gründe unter „Warum“ sind für mich weniger interessant – wenn auch sicher sehr relevant, nur komme ich damit (zum Glück) nicht so in Berührung.

    Was ich spannend finde, ist die Verschmelzung von Frontend und Backend. Wenn das sauber gelöst ist und gut funktioniert, ist das doch geradezu eine Revolution in Sachen CMS. Da wird TYPO3 ja womöglich einfacher bedienbar als WordPress. :-)

  2. Na ja, so neu ist die Idee des Frontend-Editing nun auch wieder nicht, das Konzept wurde bereits vor Jahren von anderen CMS aufgegriffen und implementiert. Mehr oder weniger bekannte Vertreter wären z.B. MODx und RedDot – um nur einige zu nennen. Sogar das gute alte Cy:con verfügt über einen sog. Portaleditor der es erlaubt, Änderungen direkt im Frontend vorzunehmen. Von Revolution kann hier also nicht mehr die Rede sein.

    Ich muss aber dennoch eingestehen, dass man gespannt sein muss wie das in Typo3 implementiert sein wird und ob es schlussendlich den Workflow wirklich vereinfacht und beschleunigt denn frühere Implementierungen in anderen Systemen waren leider nicht immer das gelbe vom Ei…

  3. Eine ähnliche Rückmeldung kam auch schon per Facebook. War mir nicht bekannt. Wundert mich eigentlich, denn ich hätte gedacht, dass sowas richtig die Runde macht. Schließlich dürfte damit vieles, was CMS-Backend-Usern Probleme bereitet hat, ja wegfallen.

    Aber gespannt sind wir offenbar alle miteinander. :-)

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