Alle Beiträge von Tobias Mattl

Tobias Mattl ist als Trainee bei MOSAIQ MEDIA. Der Medienmanagement-Absolvent (Diplom), der im Wintersemester 2010/2011 bereits seinen Bachelor im Bereich Online-Marketing erfolgreich absolvierte, unterstützt den Social Media- und Online-Marketing-Bereich. Zuvor schrieb er in diesem Bereich - ebenfalls bei MOSAIQ - seine Diplomarbeit zum Thema Social Media Relations.

Der Google-Faktor – ROI über Google

Aus 1 mach 12 – wie hoch ist Ihr ROI?

Bei den drei Buchstaben R, O und I schlägt das Herz eines jeden Controllers etwas schneller. Die Buchstaben stehen für Return on Investment (ROI) und geben das Verhältnis der Kosten zu dem aus Conversions wie Umsätzen oder Anfragen erzielten Gewinn wieder. Um den Erfolg einer Werbekampagne zu überprüfen, sollte stets der ROI überprüft werden. Google hat aufgrund seiner 10-jährigen Aktivität auf dem deutschen Markt eine Studie veröffentlicht, die den durchschnittlichen ROI von Werbung über Google untersucht hat. Nicht nur Google AdWords wurde hier unter die Lupe genommen, auch andere Google-Produkte wurden auf ihre Effizienz untersucht.

Angefangen hat Google als Suchmaschine und wollte den Leuten dabei helfen, in den Unmengen an Daten im Internet die Suche zu erleichtern. Heute ist Google nicht nur die meistgenutzte Suchmaschine der Welt, sondern bietet eine Vielzahl von weiteren Diensten an:

Google SuchmaschineGoogle Mail, Google Analytics, Google Earth, Google Maps, Google Chrome, Google Talk, Google Adsense, Picasa, Youtube, Google Blog, Google Blogsuche, Google Books,… Und es gibt noch viele weitere.

Wie man sieht, nutzen wir alle diverse Dienste von Google, ob uns das bewusst ist oder nicht.

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens in Deutschland hat Google einige interessante Fakten veröffentlicht, wie Google den Unternehmen in Deutschland unter die Arme greift.

Basierend auf einer Studie mit mehr als 11.000 Unternehmen kommen im Durchschnitt regelmäßig vier Google-Produkte in der Kommunikation oder Organisation, als Recherche- und Marketingtool zum Einsatz.

Im Zuge dieser Studie, für die Google extra eine eigene Seite aufgesetzt hat, ist es erstmals gelungen, den Umsatzeffekt von Werbung über Google zu belegen: Demnach steigt der Umsatz mit jedem in das Marketing investierten Euro um 12 Euro! Acht Euro entfallen dabei auf den Online-Handel und vier Euro werden zusätzlich über klassische Vertriebskanäle umgesetzt.

Aber nicht nur in Sachen Werbung profitieren die Unternehmen von Google. Neben den höheren Umsätzen sparen die Unternehmen Kosten durch die Nutzung diverser Google-Produkte. So sparen Unternehmen durch die schnelle Suche über die Google-Suchmaschine pro Mitarbeiter und Tag im Durchschnitt 6,84 Euro. Bei einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitern wären das gut 15.000 Euro im Monat.

Wer sich die Studie als kleines Video ansehen will, kann dies hier machen:

Faktor Google – Wie Deutschlands Unternehmen von Google profitieren

Zusammenfassend kann man sagen, Google lohnt sich! Vielleicht nicht mit diesem Erfolg, wie das Google vermarktet, aber mit Hilfe von strategischem Einsatz der Google-Produkte können Geschäfte ausgebaut, Kunden gewonnen oder interne Prozesse optimiert werden. Die Wirkung ist dabei nicht nur online, sondern auch offline.

Stuttgarter Regen-… ähh Sommerfest 2011

In Facebook ist schon von vier neuen Jahreszeiten die Rede, denn vom diesjährigen Sommer ist momentan relativ wenig zu sehen.

So waren die Wetteraussichten für das vergangene Wochenende leider nicht so rosig. Dennoch haben wir es uns, wie im letzten Jahr, auf dem Stuttgarter Sommerfest richtig gut gehen lassen und das Wetter hat in keinster Weise unsere Stimmung getrübt.

Grund zum Feiern hatte MOSAIQ ja, denn wenige Tage zuvor ging der eigene Website-Relaunch online. Bei gutem Essen, guter Musik und lockerer Stimmung feierte MOSAIQ bis in den frühen Morgen und ließ sich auch von dem weniger guten Wetter die Laune nicht vermiesen.

Vielen Dank an unsere Chefs für den tollen Abend und an die Eventgastronomie Pino für das leckere Essen und den guten Service. Ein Kellner hat sich uns spontan angeschlossen, als wir in die Stadt weitergezogen sind.

Location Based Marketing mit Location Based Services

„Achtung, Achtung, die Passagiere von Flug 737 nach Palma de Mallorca bitte an Schalter 4G einchecken.“

Es ist Urlaubszeit und jeder, der das Wort „einchecken“ hört, denkt höchstwahrscheinlich erst einmal an Urlaub, Flughafen und Gepäck. Doch wenn ich hier von „einchecken“ oder „orten“ schreibe, geht es in der Regel um Location Based Services (LBS).

Dies sind mobile Dienste, mit denen man sich an Orten lokalisieren und anderen dies mitteilen kann. Facebook hat diese Funktion Ende 2010 in Deutschland eingeführt. Somit haben mobile Facebook-Nutzer die Möglichkeit sich virtuell an dem Ort einzuchecken, an dem sie gerade sind. Auch Google+, das seit kurzer Zeit in der Testphase und in aller Munde ist, hat solch eine Funktion.

So sieht eine Meldung bei Facebook aus:

Screen von Ortung bei facebook

Aber nicht nur Facebook und Google+ bieten solche Dienste an, sondern auch Foursquare und  Gowalla sind Beispiele für Location Based Services. Hier kann man mit seinem internetfähigen Smartphone an sogenannten Venues (Foursquare) oder Spots (Gowalla) einchecken. Jeder Check-In wird außerdem automatisch (wenn man das möchte) bei Facebook oder Twitter gepostet.

Auch für das Marketing lässt sich das nutzen. Einige Unternehmen vergeben bereits Sonderangebote oder Rabatte für Check-Ins oder Mayorships. So genannte „Check-In-offers“ oder „Specials“ können ein kostenloser Kaffee sein, ein zusätzliches Glas Wein zum Essen oder einfach 5% Sofortrabatt. Jeder Check-In und damit verbundene Erwähnung bei Facebook oder Twitter ist Werbung und somit vorteilhaft für ein Unternehmen.

Foursquare oder Gowalla sind darüberhinaus ein bisschen spielerisch ausgelegt, da man für jeden Check-In virtuelle Punkte bekommt. Außerdem bekommt man für verschiedene Check-Ins Abzeichen (Badges), um sich auch so mit seinen Freunden messen zu können. Ist man sehr fleißig und checkt man oft bei einem Ort ein, kann man sogar „Bürgermeister“ (Mayor – Foursquare) dieses Ortes werden.

Auch MOSAIQ MEDIA hat zwei Orte bei Foursquare erstellt. Zum einen das eigentliche Büro MOSAIQ MEDIA GmbH und zum anderen, die vor ein paar Wochen vorgestellte MM-Akademie. Viele Mitarbeiter kämpfen virtuell um den Titel des Mayor und checken sich regelmäßig in den virtuellen Orten ein.

Des Weiteren haben die Personen, die in einen Ort einchecken, die Möglichkeit Tipps zu hinterlassen. Beispielsweise was ihnen besonders gut an einem Ort gefällt oder welche Plätze oder Orte sich in der Nähe befinden (wie z.B. ein gutes Restaurant) und sehenswert sind. Hier kann der Nutzer seine persönliche „To-Do-Liste“ erstellen, die er dann nach und nach abarbeiten kann. Zusätzlich hat man die Möglichkeit einen Kommentar oder ein Foto am eingecheckten Ort zu hinterlassen.

Während man in den USA fast in jedem Einzelhandelsgeschäft und Gaststätten einen Hinweis auf Foursquare oder einen mit einem Check-In verbundenes Sonderangebot findet, zeigen sich die deutschen Unternehmen noch bedeckt. Doch wie auch Bernhard Jodeleit in seinem Buch „Social Media Relations: Leitfaden für erfolgreiche PR-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0“ schreibt, sehe ich hier ein großes Potential schlummern. Vor Kurzem war ich auf einem Treffen, bei dem jemand nicht ganz Ernst gemeint hatte, man solle doch anstatt Namensschilder in Zukunft alle bei Foursquare einchecken. So hätte man einen tollen Überblick, wer alles da ist.

Ich bin mal gespannt, ob deutsche Unternehmen diese Form des Marketings in Zukunft mehr nutzen werden und dies ebenfalls als Chance sehen und natürlich, ob es in ein paar Jahren immer noch Namensschilder geben wird;-)

Wie tickt mein Kollege – und wie wirke ich auf andere?

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum der Kollege auf eine ganz normale Frage angespannt reagiert? Oder weshalb eine Kollegin lieber nur die Fakten wissen möchte, anstatt die komplette (Hintergrund-)Geschichte?

Diese Fragen wissen wir jetzt zu beantworten – jedenfalls über unsere Kollegen.  An Hand einer INSIGHTSPersönlichkeitsanalyse in Verbindung von Personalentwicklungsmaßnahmen hatten alle Mitarbeiter von MOSAIQ die Möglichkeit, sich selbst und auch die Kollegen besser kennen zu lernen. Aber alles der Reihe nach…

Über die Unternehmerberatung Amhoff GmbH entstand der Kontakt zu der besagten INSIGHTSAnalyse, die via Fragebogen durchgeführt wurde. Diese nutzt die Typologielehre des bekannten Schweizer Psychologen C. G. Jung und nimmt zu folgenden Lebensbereichen Stellung:

  • Allgemeine persönliche Eigenschaften
  • Beziehungs- und Teamfähigkeit
  • Interaktion mit anderen
  • Kommunikation (Schlüsselfaktoren und Verbote)
  • Ideales Arbeitsumfeld/ Tätigkeiten
  • Führungsstil
  • Persönliche Wachstumsaufgaben/ Chancen der Weiterentwicklung.

An Hand des Fragebogens, bei dem man seine Einschätzung zu Präferenzen und Vorlieben in verschiedenen Situationen angibt, wird man am Ende des Tests in Typen kategorisiert. Wobei hier gesagt werden muss, dass es keine „guten“ und „schlechten“ Typen gibt. Jeder Typ hat seine individuellen Stärken und Schwächen. Jede Kategorie ist frei von einer Wertung.

Diese Typen (D, I, S, G) stehen für die vier Grundverhaltenstendenzen:

  • Der rote Typ: antreibend, ehrgeizig, willensstark,… -> Dominant
  • Der gelbe Typ: inspirierend, enthusiastisch, überzeugend,…-> Initiativ
  • Der grüne Typ: zuverlässig, geduldig, beständig,…-> Stetig
  • Der blaue Typ: sorgfältig, diplomatisch, akkurat,…-> Gewissenhaft

Diese Kategorisierung wurde mit Hilfe des INSIGHTS-Rad veranschaulicht dargestellt (siehe Bild).  Die grünen und roten Typen sind eher introvertiert, wohingegen die roten und gelben Typen eher extrovertiert sind. Die grünen und gelben Kategorietypen treffen ihre Entscheidungen eher aus dem Bauch heraus, die blauen bzw. roten Typen dagegen vom Kopf her. Je weiter man von der Mitte dieses Rades entfernt ist, desto ausgeprägter sind die jeweiligen Eigenschaften. Je näher man an einer anderen Farbe ist, desto größer ist der Anteil dieser Eigenschaft. Ist man beispielsweise direkt in der Mitte dieses INSIGHTS-Rads, hat man von jeder der DISG-Eigenschaften gleich viele Anteile. Dies ist aber in der Praxis eher unrealistisch.

In den Ergebnissen der Auswertung, die uns in einem ausführlichen PDF-Dokument zugekommen sind, wurde uns die eigene Person bezüglich der individuellen Stärken im privaten sowie im beruflichen Leben detailliert beschrieben. Außerdem erhielten wir Anregungen bezüglich:

  • Umgang mit den eigenen Stärken bzw. Schwächen
  • Wahrnehmung der eigenen Kommunikationsbarrieren
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen
  • Entfaltung des Entwicklungspotentials
  • Umsetzung von Visionen und Ziele
  • Ansätze des lösungsorientieren Denkens und Handeln.

Im Anschluss daran, haben wir unsere Ergebnisse in internen Meetings vorgestellt und uns ausgetauscht. So hatten wir die Möglichkeit zu erfahren, welche „Typen“ unsere Kollegen und Chefs sind und welches die „Schlüssel“ und „Verbote“ für eine erfolgreiche Kommunikation mit ihnen sind.

Die anfängliche Skepsis, sich vor den Arbeitskollegen so zu öffnen, verflog relativ schnell, da ich – aus Mitarbeitersicht – einen großen Nutzen darin sehe, wenn meine Chefs und Arbeitskollegen mich besser kennen – und ich sie. Auch ich als Mensch profitiere von dieser Analyse, da ich auch die Möglichkeit habe, mich besser kennen zu lernen.

Da ich ein neuer Mitarbeiter bei MOSAIQ bin, war es natürlich die Gelegenheit, mit meinen neuen Kollegen in Kontakt zu treten und  zu erfahren wie sie ticken. Ich finde es teilweise wirklich erstaunlich, wie gut mich dieser „Test“ tatsächlich kennt. Aber auch die anderen Mitarbeiter sind begeistert und sehen diese Auswertungen als Chance für eine noch bessere Zusammenarbeit.