Alle Beiträge von Tobias Mattl

Tobias Mattl ist als Trainee bei MOSAIQ MEDIA. Der Medienmanagement-Absolvent (Diplom), der im Wintersemester 2010/2011 bereits seinen Bachelor im Bereich Online-Marketing erfolgreich absolvierte, unterstützt den Social Media- und Online-Marketing-Bereich. Zuvor schrieb er in diesem Bereich - ebenfalls bei MOSAIQ - seine Diplomarbeit zum Thema Social Media Relations.

MOSAIQ MEDIA-Projekte – Ausgezeichnet und nominiert

Eine erfolgreiche Woche neigt sich dem Ende zu. Durch einen Finaleinzug der deutschen Nationalmannschaft hätte sie zwar noch erfolgreicher werden können, da hatten die Italiener aber leider etwas dagegen.

Die Rede ist aber vom adidas/INTERSPORT Heldenrasen, der HAKAFotoleine und dem eigenen Relaunch 2011 unserer Corporate Website. All diese MOSAIQ MEDIA-Projekte sind international ausgezeichnet worden – bei den 42nd CREATIVITY Awards.

  • Zwei Silber Awards und einen Ehren-Award lautet das Ergebnis und wir sind schon ein klein wenig Stolz darauf.

Zusätzlich zu den internationalen Auszeichnungen, sind wir mit dem adidas/INTERSPORT Heldenrasen auch für einen deutschen Preis nominiert – den German Design Award 2013.

Hierbei werden hochkarätige Designprodukte, -projekte und -dienstleistungen ausgezeichnet, die auf ihre Art und Weise wegweisend in der deutschen, aber auch internationalen Designlandschaft sind. Wir sind gespannt, wie wir hier abschneiden:-)

 

UPDATE: Zwei Wochen nach der Nominierung des INTERSPORT Heldesrasens, wurde auch die HAKA-Fotoleine und der eigene MOSAIQ-Relaunch für den German Design Award 2013 nominiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

EM-Kampagne 2012 – der Heldenrasen geht in die zweite Runde

Mädchen-Fußball war gestern oder in unserem Fall: der adidas/INTERSPORT Heldenrasen war letztes Jahr, dieses Jahr ist es der adidas/INTERSPORT Heldenrasen Reloaded. Das Prinzip des INTERSPORT-Spiels ist dabei ähnlich geblieben, diesmal allerdings mit viel mehr Action, Aua, Bums und Wow!

Klick dich auf den adidas/INTERSPORT Heldenrasen und nimm den Platz von Nationalspieler Thomas Müller ein„, lautet das diesjährige Motto der Facebook-Applikation. Zu gewinnen gibt es elf Original adidas DFB-Trikots für die elf Nutzer, die es schaffen, am Ende der Europameisterschaft 2012 auf einem der elf Plätze auf dem Heldenrasen zu sein.

Doch das wird dieses Mal ziemlich schwierig. Denn außer Votes abgeben, wie auch im vergangenen Jahr, kann man dieses Jahr seine Mitspieler foulen, austricksen, ins Abseits stellen oder den Schiedsrichter bestechen und damit wertvolle Punkte für sich selbst sammeln oder dem Gegener taktisch Punkte abziehen, um ggfs. an ihm vorbei zu ziehen.

Die Plätze eins bis elf auf dem Heldenrasen nehmen die User ein, die die meisten Punkte haben. Ab Platz zwölf landet man auf der Ersatzbank und muss sich wieder auf den Heldenrasen kämpfen. Zusätzlich kann man auf der Fanmeile durch ein witzigen Kommentar Fußball-Schuhe gewinnen oder einfach sehen, wer gerade online ist und ggfs. chatten.

Die Kreation und Entwicklung hat uns großen Spaß gemacht und bei den Testläufen war schon das eine oder andere grobe Foul dabei. :-) Klickt euch auch auf den adidas/INTERSPORT Heldenrasen Reloaded und grätscht euch zum Trikot!

Hier geht´s zu INTERSPORT-Fanpage!

 

 

Neuromarketing in der Online-Kommunikation – ein gelungener 3. Themenabend

Sie dachten bis jetzt, der „Point Of Sale“ sei im Laden um die Ecke? Falsch: Der POS findet im Gehirn statt, welches wiederum  in einen „Pilot“ und einen „Autopilot“ unterteilt ist. Während der „Pilot“ unter anderem für das Nachdenken verantwortlich ist, ist der „Autopilot“ bspw. für Sinneswahrnehmungen, Lernvorgänge & Emotionen verantwortlich und kann bis zu 11.000.000 Bit pro Sekunde wahrnehmen.  Dies ist beispielsweise der Grund dafür, warum Sie sich bei einem Blindtest wahrscheinlich für Pepsi entscheiden würden, während Sie, wenn Sie sehen was Sie trinken, sich für die Marke Coca Cola entscheiden würden.

Das Gehirn ist das komplexeste Organ auf diesem Planeten und wie man dies für Marketingzwecke nutzen kann, hat MOSAIQ MEDIA in Kooperation mit der Bremer Agentur redpepper, ihren Kunden und Interessenten in einem Themenabend mit dem Titel „Neuromarketing in der Online-Kommunikation“ näher gebracht.

Knappe 3 Stunden wurde mit den Referenten Nina King (MOSAIQ) und Jan Weller (redpepper) geworkshopt und diskutiert. Ein wirklich spannendes Thema, aber überzeugen Sie sich selbst:

Test Your Awareness: Do The Test

Content ist und bleibt King – auch auf der AllFacebook Marketing Conference

Was machen eigentlich Unternehmen wie Vodafone, Burger King, RTL II, Microsoft oder auch Datev auf Facebook? Wer diese Frage beantwortet haben wollte, war auf der ersten AllFacebook Marketing Conference vergangenen Montag in München genau richtig. Aber auch all diejenigen, die sich mit dem Thema Facebook-Marketing näher beschäftigen wollen, konnten sich auf der eintägigen Konferenz auf spannende Themen und interessante Präsentationen freuen. Insgesamt nahmen mehr als 350 Teilnehmer das Angebot von allfacebook.de an und trafen sich im Leonardo Royal Hotel um Speakern wie Thomas Hutter oder Curt Simon Harlinghausen zuzuhören.

Die Opening-Keynote hielt F. Scott Woods von Facebook Deutschland, der zwar deutlich machte, dass Facebook in vielerlei Hinsicht noch ganz am Anfang stehe („this journey finished 1%“), aber ansonsten leider keine besonderen Neuigkeiten zu verkünden hatte, außer dass Facebook in naher Zukunft Facebook-Offers testen wird, bei denen man dann spezielle Angebot per E-Mail zugeschickt bekommt.

Im Anschluß daran kam meiner Meinung nach der beste Beitrag an diesem Tag, in dem Daniel Backhaus und Stefan Spiegel erklärten, was wirklich hinter Dialog 2.0 steckt und wie und warum die Bahn auf Facebook und den anderen Social-Media-Kanälen kommuniziert. Außerdem gingen sie auf grundlegende Dinge ein, die bei einem echten Dialog im Social Web von größter Bedeutung sind.

Vor der Mittagspause ging es dann noch an die Praxis-Cases, in denen die Social-Media-Verantwortlichen von Vodafone, Burger King und RTL II von ihren Erfahrungen berichteten. Am interessantesten war das crossmediale Konzept von RTL II, die ihr TV-Format in Facebook „weiterleben“ lassen und somit mehr als 1,6 Mio. Fans gewinnen konnten.

Ebenfalls sehr interessant war der Beitrag („Marken mächtig machtlos„) von Curt Simon Harlinghausen. Der ehemalige Skilehrer ging auf die Gefahren für Marken und Unternehmen im Social Web ein, wo er unter anderem auf den gesellschaftlichen Wandel aufmerksam gemacht hat.

Christian Buggisch hielte einen Vortrag über Social Media bei B2B-Unternehmen und brachte den Teilnehmern die Social-Media-Strategie von Datev näher.

Der Schweizer Social-Media-Berater Thomas Hutter referierte über die Datenschutzbestimmungen und Promotion Guidlines bei Gewinnspielen und Wettbewerben auf Facebook und vermutete, dass ca. 95% der Gewinnspielveranstalter gegen die Gewinnspiel-Regeln von Facebook verstoßen – 90% davon, weil sie nicht richtig beraten wurden.

Zum Schluß erzählte Daniel Panto von Endemol noch, wie sie bei Big Brother die Facebook-Credits für ihr Voting-System genutz haben und welche Methode Microsoft (Marco Rinne) verwendet, um einen ROI aus den genutzen Facebook-Seiten zu berechnen.

Ab und an hätte ich mir dann doch ganz gerne mehr „Insider“-Wissen, Mehrwert oder gar Handlungsempfehlungen gewünscht. Dennoch sind hinsichtlich Facebook-Marketing alle Themen besprochen worden und darüber hinaus auch wichtige Punkte bestätigt worden:

  1. Facebook Page als Mission Control – Alles beginnt mit der Page.
  2. Content ist und bleibt King und sollte so formuliert werden, dass er die Nutzer interessiert und diese ihn dann liken, teilen und kommentieren wollen.
  3. Die Basis von Social Media um Ernst genommen zu werden ist der Dialog.
  4. „Public is the new private“ – Ein gesellschaftlicher Wandeln findet statt, auf den sich die Unternehmen einstellen müssen.

Deshalb ein großes Lob an die Veranstalter Philipp Roth und Jens Wiese für diese gelungene Konferenz!

Einige Präsentationen der Veranstaltung sind hier oder auf dem Blogg von allfacebook.de zu finden.

Spielend (leicht) Kunden binden! – mit Gamification

Gamifiwas? Gamification wird laut Harvard Business Review als einer der Trends für das Jahr 2012 vorausgesagt und bezeichnet die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse in spielfremden Systemen.

Gemeint sind Unterhaltungs- und Belohnungssysteme. Doch was haben die Kunden damit zu tun?

Mit Hilfe von spielerischen Elementen wie Erfahrungspunkten, Highscores, Fortschrittbalken, Ranglisten, virtuellen Gütern oder Auszeichnungen sollen die Kunden motiviert werden, sich mit Unternehmen oder Produkten zu beschäftigen, mit ihnen zu interagieren, für sie zu werben oder sie zu teilen.

Wie man Komponenten aus Spielen im echten Leben verwendet, um Menschen zu motivieren Dinge zu tun, auf die sie sonst keine Lust hätten, zeigt das folgende Video:

Gamification setzt auf den spielerischen Umgang mit einem Produkt, einer Website, einer Software oder einer Handy-App. Hierbei sollte die Bedienung und die Komplexität des Spiels auf den Nutzer abgestimmt sein. Das heißt die Bedienung muss leicht verständlich und das Spiel darf nicht zu komplex sein. Darüber hinaus dürfen zu keinem Zeitpunkt Informationslücken entstehen, die den User daran hindern könnten, das Spiel fortzusetzen.

Die Spielifizierung ist eine wichtige Technik in den sozialen Medien, um die Nutzer an die Plattform oder den Shop zu binden. Ziel von Gamification ist es somit durch Nutzerbeteiligung die Reichweite zu steigern und anschließend den Kunden zu binden.

Gamification ist gerade in Deutschland, dem Herkunftsland vieler guter Brettspiele, sehr ernst zu nehmen. Laut einer Studie des BIU in Zusammenarbeit mit der GfK spielt jeder vierte (25%) Jugendliche und Erwachsene in Deutschland im Internet. Dies ist ein Plus von 17% im Vergleich zum Vorjahr.

Man kann also gespannt sein, wie sich dieser Trend verbreitet und in welchen neuen Bereichen Gamification eingesetzt wird?! Die oberen Zahlen zeigen bereits deutlich, dass vor allem in Deutschland großes Potential vorhanden ist. Gerade im E-Commerce-Bereich gibt es verschiedene Ansatzpunkte spielerische Elemente unterzubringen, um die Kunden zu binden und gleichzeitig zu motivieren, für das Unternehmen zu werben und zu teilen.

Welche Beispiele zu Gamification kennen Sie?