Alle Beiträge von Tobias Mattl

Tobias Mattl ist als Trainee bei MOSAIQ MEDIA. Der Medienmanagement-Absolvent (Diplom), der im Wintersemester 2010/2011 bereits seinen Bachelor im Bereich Online-Marketing erfolgreich absolvierte, unterstützt den Social Media- und Online-Marketing-Bereich. Zuvor schrieb er in diesem Bereich - ebenfalls bei MOSAIQ - seine Diplomarbeit zum Thema Social Media Relations.

Abverkauf über Social Media – Facebook Offers machen´s möglich

Gestern Abend hat der Rollout von Facebook Offers (Angebote) begonnen und bei Facebook-Seiten mit mehr als 400 Fans können nun Angebote für Facebook-Nutzer eingestellt werden.  Unterscheiden kann man hier zwischen Angeboten die offline, online oder offline & online eingelöst werden können. Die Angebote sind im Posting-Bereich „Veranstaltung“, „Meilenstein“ und „Frage“ untergebracht und sind sehr einfach zu erstellen. Die Kosten für die Offers sind abhängig von der gewünschten Reichweite, wobei das erste Angebot kostenlos zu erstellen ist.

Soll das Angebot nur offline zur Verfügung stehen, also dass es „Nur im Geschäft“ eingelösbar ist, kann das Angebot individuell gestaltet werden. Es kann ein eigenes Miniaturbild hochgeladen (86 x 86 Pixel)  und eine eigene Überschrift mit 90 Zeichen erstellt werden. Darüber hinaus kann man Angebotsdauer (Gültigkeitsdatum) und die Angebotsmenge (Anzahl) bestimmen. Zusätzlich können ein Strichcode und individuelle Geschäftsbedingungen hinzugefügt werden.

Soll das Angebot nur online zur Verfügung stehen, also nur über die Website einlösbar sein, wählt man bei der Erstellung „Nur online„. Hier kann dann die Internetadresse eingegeben werden, unter welcher das Angebt eingelöst werden kann (Shop oder Website). Optional kann  hier ein „Angebotscode“ hinterlegt werden, der maximal 50 Zeichen lang sein darf.

Soll das Angebot sowohl offline als auch online zur Verfügung stehen, wählt man „Im Geschäft & Online“ und die Einstellungsoptionen sind demnach eine Kombination aus beidem.

Sind alle Angaben getätigt, kann man mit Klick auf “Vorschau” das Angebot betrachten und ein Muster an die für das Konto hinterlegte E-Mail-Adresse senden.

Abschließend wählt man das Budget (Laufzeitbudget, abhängig von Reichweite), bevor man das Angebot teilen kann und somit den Fans zur Vefügung stellt.

Facebook in den Nutzungsbedingungen für Facebook Seiten einen entsprechenden Vermerk für die Angebote hinzugefügt:

D.    Angebote

Eventuell ist Facebook nicht der geeignete Ort für jede Art von Angebot, und du bist allein dafür verantwortlich festzustellen, ob Facebook das geeignete Forum für dein Angebot ist. Wenn du mit Hilfe des Angebotserstellers ein Angebot erstellst, gelten die folgenden Richtlinien:
i.    Du bist für die Gewährleistung verantwortlich, dass dein Angebot diesen Bedingungen sowie sämtlichen geltenden Rechten, Regelungen und Bestimmungen entspricht. Angebote unterliegen vielen Bestimmungen (wie beispielsweise für Minderjährige ausgelegte Alkoholrabatte und -angebote) und wenn du nicht sicher bist, ob dein Angebot geltendem Recht entspricht, dann lass dich fachmännisch beraten.
ii.    Wenn es für dein Angebot irgendwelche Beschränkungen gibt (wie Ablaufdatum oder Einschränkungen bei der Einlösung), musst du diese Beschränkungen den Nutzern im Bedingungsabschnitt des Angebots offenlegen.
iii.    Du bist allein verantwortlich für die nicht ordnungsgemäße Einlösung, für Betrug oder sonstige Probleme, die sich aus dem Vertrieb bzw. der Einlösung deines Angebots ergeben.
iv.    Falls dein Angebot bei einem nicht von dir verwalteten Händler eingelöst wird, liegt es in deiner alleinigen Verantwortung, mit dem beteiligten Händler zu kommunizieren.
v.    Du darfst den Angebotsersteller von Facebook nicht verwenden, um den Gegenwert einer Geschenkkarte, eines Geschenkgutscheins oder einer gespeicherten Wertkarte anzubieten.

Wir sind gespannt, ob sich die Offers bei Facebook durchsetzen werden, aber im Hinblick auf Kosten & Nutzen von Social Media sind diese sicherlich eine Möglichkeit, um den ROI besser zu bemessen.

Auf der Suche nach neuen Trends und Innovationen – dmexco 2012

Wenn es um digitale Trends und Innovationen geht, ist die Digital-Messe dmexco erste Anlaufadresse: Hier präsentieren sich sämtliche Branchengrößen mit den abgefahrensten Messeständen und Onliner aus der ganzen Welt treffen sich, um an den vielen interessanten Vorträgen und Seminaren teilzunehmen. Auch MOSAIQ war dieses Jahr wieder Besucher der digital marketing exposition & conference in Köln und konnte interessante Erkenntnisse sammeln.

Im Fokus der Messe lag nach Trends wie Social Media Monitoring oder Crossmedia das Smartphone in all seinen Ausprägungen. Mobile-Marketing wurde auf der dmexco groß geschrieben : mobile Shops, mobile Ads, Shop-Apps, Bezahlung via QR-Code, u.v.m. Der E-Commerce wird immer mehr zum M-Commerce und alles beginnt mit der Optimierung der Website (hierzu können wir unserern Themenabend: „Mobile – mit Apps & Co. Kunden gewinnen und binden“ empfehlen)!

Alles in allem war es ein absolut lohnender Messebesuch und wir freuen uns schon auf die nächste dmexco. Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

 

Themenabend Nr. 4 – Mit Apps & Co. Kunden gewinnen

10.000 verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Browsern, 2011 ein Absatz-Anstieg von +31% und Jugendliche, die lieber eine Woche auf Alkohol und Sex anstatt auf ihr Handy verzichten – Herzlich Willkommen im Smartphone-Zeitalter.

Wenn man sich einmal vor Augen hält, dass Smartphones nur zu 15 % zum Telefonieren verwendet werden, wird deutlich, dass künftig mobile Anwendungen und Webseiten immer wichtiger werden. Und genau darum ging es beim vierten Themenabend von MOSAIQ MEDIA: „Mit Apps & Co. Kunden gewinnen„.

Apps, Websites, QR-Codes, Augmented Reality, mobile Kampagnen,… – den Teilnehmern wurde ein breites Spektrum an mobilen Einsatzmöglichkeiten, aktuellen Trends und erfolgreichen Kampagnen vorgestellt.

Die Referenten Theodor Paxino, Astrid Sackel, Marc Helmreich sowie Sebastian Bosch gaben den Kunden und Interessenten einen ersten Einblick in das Thema „Mobile“ und verdeutlichten dessen Relevanz.

 

 

Krisenkommunikation bei Facebook, Twitter & Co.

Social Media Relations – Studie zu Erfolgsfaktoren in der Krisenkommunikation von Unternehmen im Social Web“ – So lautet der Titel meiner Diplomarbeit. Das Ergebnis dieser sechs-monatigen Arbeit: 123 Seiten, 781 Absätze, 2.620 Zeilen, 26.706 Wörter und 196.160 Zeichen.

Ziel der Arbeit war, die Erfolgsfaktoren in der Krisenkommunikation herauszuarbeiten, sowie einen Überblick über Social Media in der Unternehmenskommunikation zu geben. Dabei wurden theoretische Aspekte , wie Grundlagen und Formen, näher erläutert und mit Praxisbeispielen unterlegt.

Im praktischen Teil wurde auf verschiedene „Worst-Case-Szenarien“, aber auch „Best-Practice-Beispiele“ eingegangen und im Anschluss analysiert. Dabei haben sich fünf Erfolgsfaktoren für die Krisenkommunikation für Unternehmen im Social Web herauskristallisiert:

  1. Strategie
  2. Zuhören und Dialogbereitschaft
  3. Schnelle & überlegte Reaktion
  4. Ehrlichkeit
  5. Keine Zensur

Um einen kurzen Überblick zu verschaffen, was sich hinter diesen Schlagwörtern verbirgt, folgt ein kurzer Auszug aus der Arbeit (ohne Quellenangaben):

Social-Media-Strategie: Unternehmen sollten in der Krisenkommunikation im Social Web weder kopf- noch planlos agieren. Hierbei ist eine integrierte Kommunikation mit allen Bereichen und auf allen Kanälen von großem Vorteil. Workshops und Gui­delines, die auf die Social-Media-Strategie aufgebaut sind, können den Mitarbeitern behilflich sein, sich im Social Web unternehmenskonform zu bewegen. Eine Social­-Media-Strategie, die eine ausführliche Unternehmensanalyse beinhaltet und vom Ma­nagement abgesegnet wird, ist ein erster Schritt, um als Unternehmen erfolgreich im Social Web zu agieren.

Zuhören und Dialogbereitschaft: Mit Hilfe eines guten Social-Media-Monitorings haben Unternehmen die Chance eine potentielle Krise bereits im Anfangsstadium zu erkennen. Ein kontinuierliches Monitoring ermöglicht den Unternehmen sich im Echtzeit-Web mit Diskussionen und rapiden Schneeballeffekten einen Überblick zu verschaf­fen. Hierbei kann in Krisensituationen frühzeitig reagiert und bei Themen mit Krisenpotential gezielt dagegen gesteuert werden. Unternehmen, die wissen, wer und wo im Netz über sie spricht, sind handlungsfähig. Nur so haben die Firmen die Chance, selbst aktiv zu werden und Position zu beziehen. Nur wer bereit ist, Dialog zu führen, kann mit den Nutzern auf Augenhöhe kommunizieren und gegebenenfalls Probleme aus der Welt schaffen.

Schnelle sowie überlegte Reaktion: Durch eine schnelle Reaktion auf Kritik, haben Unternehmen die Möglichkeit erster Ansprechpartner zu bleiben. So können sie ver­hindern, dass die Krise gegebenenfalls in die anderen Medien übergeht. Eine schnelle Reaktion heißt aber nicht, unüberlegt zu handeln. Unternehmen sollten die Krisenlage richtig einschätzen und nicht voreilig und überhastet reagieren. Im richtigen Moment angemessen zu reagieren. Dies sollte die Devise in der Krisenkommunikation im Social Web sein. Hierbei spielt die Tonalität ebenso eine Rolle, wie die Reaktion im richtigen Kontext.

Ehrlichkeit: Durch eine offene und ehrliche Art können Unternehmen auch in Krisen­situationen punkten. Indem Firmen offen und ehrlich mit Fehlern umgehen, zeigen sie den Internetnutzern ihre Menschlichkeit, denn Fehler sind menschlich. Wenn man da­zu steht und pro aktiv darauf eingeht, wird dies von den Usern meist honoriert. Ein weiterer Vorteil von ehrlichem Handeln ist, dass das Unternehmen sich nicht die Un­wahrheiten merken muss, die sie zur Rechtfertigung gegebenenfalls verbreiten. TWAIN sagte bereits: „If you tell the truth, you don´t have to remember anything“.

Keine Zensur: Ein absolutes „No-go“ in der Krisenkommunikation, aber auch gene­rell in Social Media, ist das Löschen von Beiträgen oder Kritik. Dies toleriert die Netzgemeinde unter keinen Umständen und ist ein Garant für eine PR-Krise. Auch das Löschen durch juristische Hilfe bei Videos und Bildern ist ein Faktor, der mit ziemli­cher Sicherheit eine Krise auslöst oder verschärft. Wollen Unternehmen eine Krise vermeiden, sollten sie eine Zensur tunlichst vermeiden.

Nicht nur bei einer Krise sollte man sich an diese Faktoren erinnern, auch im allgemeinen Umgang ist es von Vorteil sich an die oben aufgeführten Punkte zu halten, um im Social Web erfolgreich zu sein.