Alle Beiträge von Michael Aechtler

2014: Der Blog-Rückblick

Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu. Und während die Fernsehanstalten sich daran machen, die witzigsten und schönsten Momente des Fernsehjahres zu präsentieren, wollen auch wir einen Überblick über die Themen geben, die MOSAIQ dieses Jahr bewegt haben.

Das Jahr 2014 war für MOSAIQ ein besonderes. Wir haben es nicht nur geschafft, viele neue und tolle Kunden zu gewinnen, unser Team mit einigen neuen Gesichtern zu verstärken und eine neue Heimat auf www.mosaiq.com zu finden. Es war noch viel mehr los.

Seit nunmehr 15 Jahren (hurray) unterstützt MOSAIQ Unternehmen aus der Region und weit darüber hinaus mit der Manpower und dem Know-how des einzigartigen MOSAIQ-Teams. Darauf sind wir alle stolz und das wurde entsprechend gefeiert. Nach 15 Jahren war es allerdings auch an der Zeit, einige Dinge zu verändern und mit der Zeit zu gehen – so haben wir uns vom „MEDIA“ ins unserem Namen verabschiedet und starten seit diesem Jahr als MOSAIQ GmbH durch.

Auf unserem Blog haben wir das ganze Jahr über die unterschiedlichsten Themen aufgegriffen. Besonders spannend fanden wir Themen wie Social Trademarks, den Zero Moment of Truth oder Digital Visibility. Auch spannend zu sehen: Welche Artikel wurden am häufigsten gelesen?

Platz 3: Insights – lieber tief graben statt anbaggern

Daten, Daten ohne Ende. Wir können alles messen und auswerten. Große wie kleine Unternehmen lieben ihre Insight Tools, wie Google Analytics und Co. Doch das direkte Kundenfeedback wird dabei immer häufiger vergessen. Fragen Sie sich selbst: Wann haben Sie zum letzten Mal mit Ihren Kunden gesprochen? Und zwar Sie persönlich. Was haben Sie sie gefragt?

In unserem Blogbeitrag vom April haben wir uns den  Unterschied zwischen Market Research und Insights Research genauer angesehen.

Market Research vs. Insights

 

Platz 2: Vorhang auf: Die neue MOSAIQ

Im Juli diesen Jahres haben wir den Vorhang fallen lassen und unsere neue Website präsentiert. Denn wir wollen zeigen, wie wir denken und wie wir arbeiten. Und dass es uns vor allem um drei Dinge geht: Performance. Branding. People.

Die Performance eines Shops, einer Webseite oder einer Marke hängt aus unserer Sicht immer mit der Markenpower zusammen, die ein Unternehmen ausstrahlt – wir sind da keine Ausnahme. Das sollen unsere Besucher bei jedem Klick und beim Scrollen spüren.

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Platz 1: OnePager – Die Allzweckwaffe für erfolgreiche Kampagnen

Kein Thema hat unsere Leser mehr interessiert. Der OnePager hat dies aber auch verdient. Keine andere Methode hat in den letzten Monaten ein größeres Comeback gefeiert als der gute alte OnePager. Doch was bringt der neue/alte Trend, alle Informationen auf eine Seite zu packen? Wir klären über Vor- und Nachteile auf.

Mit insgesamt sechs unterschiedlichen Beispielen zeigen wir, wie man in Zukunft enorme Aufmerksamkeit auf einzelne Bereiche oder Produkte richten kann.

Mercedes - The Forgotten Roadtrip

 

Wir hoffen, unsere Beiträge in diesem Jahr haben Ihnen gefallen. Schreiben Sie uns. Sollen wir etwas verändern? Haben Themen gefehlt? Wir freuen uns über jeden Kommentar!

Wir werden auch in Zukunft versuchen, wertvolle und interessante Inhalte zu vermitteln. Ganz nach dem Motto: Just great content, no bullshit.

In diesem Sinne wünscht das komplette MOSAIQ-Team  eine stressfreie Zeit bis zu den Feiertagen! Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder. In alter Frische, mit neuen Ideen.

Das MOSAIQ Team

ZERO MOMENT OF TRUTH – Der entscheidende Moment

Die alte Mär vom Kunden, der sich einen ausführlichen Marktüberblick verschafft, indem er durch die Läden zieht, sich von Verkäufern überzeugen lässt und vielleicht noch einen Freund anruft, um nach Rat zu fragen, hat ausgedient. Dazu hat der moderne Homo Oeconomicus erstens keine Zeit und zweitens keinen Grund – denn wer sich via Smartphone zwischendurch und überall informieren kann, füllt „leere Zeit“ in Bus, Bahn oder – seien wir ehrlich – auf der Toilette effizient mit der Erledigung seiner Anliegen auf.

Die Suche nach (auch kostenintensiven) Produkten hat sich auf das Internet verlagert, gerade weil Smartphones und Tablets zum integralen Teil unseres Lebens geworden sind. Das heißt: Der erste Kontakt mit Produkten und Marken findet situations-, orts- und zeitabhängig auf Google, Twitter, Facebook & Co. statt. Dieser Moment wird „Zero Moment of Truth“ (ZMOT) genannt.

Jellyfish_Publishing_ZMOT

Die Anliegen werden also zunehmend situationsbedingter und alltäglicher Natur. „Welches Geschenk sollte ich für den Geburtstag eines zehnjährigen Jungen besorgen?“, „Wie bekomme ich die Rotweinflecken von meiner Couch?“ und „Wo kann ich denn hier bis Mitternacht noch einkaufen gehen?“ Wer auf solche Fragen eine Antwort geben kann, hat im entscheidenden Zero Moment of Truth Wettbewerbsvorteile. Und: Er wird gefunden!

3 Impulse für Ihre Online-Kommunikation

Können wir hier von einem Paradigmenwechsel reden? Die Zukunft ist nicht mal mehr Online – sondern Noline. Die Vernetzung wird uns zukünftig bis in die hinterste Ecke unseres Alltags begleiten. Grund genug, sich Gedanken zu machen, was der ZMOT für unsere Online-Kommunikation bedeuten kann:

  1. Lernen Sie Ihre Kunden besser als Ihre Jackentasche kennen.
    Das heißt konkret: Tauchen Sie in das alltägliche Leben der Zielgruppe ein. Welche Herausforderungen haben sie, welche Verhaltensweisen, welche Wünsche? Wer diese adressieren kann, hat schon halb überzeugt. Ob Big Data und/oder Insights – just do it!
  2. Bieten Sie hochwertigen Content zu Themen an, mit denen Ihre Marke assoziiert werden soll.
    Nur wer zu den passenden Themen qualitativen Content anbieten kann, wird überhaupt gefunden. Die Wahl der Touchpoints und die der Inhalte bestimmen den Erfolg Ihrer Maßnahmen und orientieren sich an den Insights über Ihre Zielgruppe. Schönes Beispiel: Penaten mit www.babycenter.de 
  3. Denken Sie in Situationen.
    Eine Suche in Google mit dem Schlagwort „Frisur“ kann man an einem Freitagabend sicherlich anders verstehen als am Sonntagmorgen. Auch der aktuelle Standort hat Einfluss darauf, was ein Kunde gerade sucht.

Touchpoint Management für ein besseres Gesamterlebnis

Damit der entscheidende erste Kontakt mit dem potentiellen Kunden über alle Touchpoints hinweg positiv ausfällt, bedarf es einer ausgefeilten Strategie. Denn jeder Touchpoint – online oder offline – trägt zum Gesamterlebnis der Marke bei.

Starten Sie einen kleinen Versuch und googlen Sie etwas, was Ihre Zielgruppe interessieren würde. Gefällt Ihnen das Ergebnis? Was sagt Ihre Webseite mobil aus? Und was, wenn diese gar nicht gefunden wird, sondern man direkt auf Facebook oder YouTube landet?

Sie haben also die Kontrolle darüber, wie der entscheidende Moment aussieht und ob es ihn überhaupt gibt.


Gerne helfen wir Ihnen dabei, eine Strategie zu finden, die zu Ihrem Unternehmen passt. > Kontakt aufnehmen

Mehr zum Thema: Touchpoint Management, Digital Brand Planning

BW-i und MOSAIQ bringen euch zum SXSW 2015

Die SXSW – South by Southwest – in Austin, Texas ist das Highlight im internationalen Veranstaltungskalender aller Kreativen aus den Bereichen Musik, Film, Gaming und vor allem Interactive.

Ihr wollt mit eurem Unternehmen auch dabei sein, wenn sich das Who is Who der Kreativszene trifft? Wir machen es möglich!
Um den Digital-Standort Baden-Württemberg in den USA würdig zu vertreten, möchte bw-i (Baden-Württemberg International) gemeinsam mit MOSAIQ 10 Unternehmen nach Austin schicken. Ein Teil unseres Teams wird natürlich auch vor Ort sein und euch auf der Konferenz begleiten.

Was müsst ihr dafür tun? Kommt am 10. Oktober um 18:30 Uhr ins FORUM Haus der Architekten zur Infoveranstaltung „BW goes SXSW“. Michael Aechtler vom MOSAIQ-Team wird von den letztjährigen SXSW-Events erzählen und erklären, was ihr tun müsst, um gemeinsam mit uns nach Texas zu reisen. Die Teilnahme am Infoabend ist kostenlos. Weitere Informationen und die Möglichkeit euch für den Abend anzumelden, findet ihr im Veranstaltungskalender von bw-i.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! Wenn ihr euch ein Bild von der SXSW machen wollt, hier ein kleiner Vorgeschmack.

So funktioniert Growth Hacking

Growth Hacking ist Performance Marketing pur und in aller Munde. Grund genug, einen genaueren Blick auf die Marketing-Methode zu werfen. 

Was bedeutet Growth Hacking?

Growth Hacker konzentrieren sich ausschließlich darauf, dass ein Unternehmen so schnell und effizient wie möglich wächst – online und offline. Das unterscheidet sie von regulären Mitarbeitern im (Online) Marketing, die eher Themen wie Aufmerksamkeit oder das Image des Unternehmens bearbeiten.

Wer kann Growth Hacking anwenden?

Die Methode richtet sich vor allem an digitale Unternehmen, deren Produkt sich schnell verbreiten kann – wobei der Begriff „Produkt“ im digitalen Zeitalter zum Beispiel ein Account sein kann, denn Accounts bringen einem Unternehmen Geld. Ob nun direkt über eine monatliche Gebühr (XING Premium) oder über indirekte Werbeeinnahmen (Facebook).

Wieso spricht man von Hacking?

Ein Hacker im klassischen Sinne verschafft sich auf kreative Weise und auf verschiedensten Wegen Zugang zu Systemen, auf die er eigentlich keinen Zugriff hat. Ein Growth Hacker arbeitet ähnlich: er versucht, neue und kreative Möglichkeiten und Wege zu finden, um das Wachstum eines Unternehmens rasch zu beschleunigen.

Methoden aus der Praxis

Schon 1996 hatte „Hotmail“ eine geniale Growth Hacking Idee. Das bekannte Mailunternehmen aus den USA hatte lange Zeit Schwierigkeiten, sich von anderen Mailanbietern zu unterscheiden. Also hängte man ans Ende jeder Mail ein „P.S. Get your own free Hotmail Account now”. Diese kleine Änderung im Footer einer Mail führte dazu, dass Hotmail 18 Monate später 12 Millionen User hatte. Und das zu einer Zeit, in der insgesamt nur 20 Millionen Menschen das Internet nutzten.
Was habt ihr am Ende eurer Mails stehen?

Moderne Beispiele

Der Online Speicherdienst Dropbox schenkt jedem neuen User 2 GB kostenlosen Speicherplatz. Ist dieser aufgebraucht, hat der User zwei Möglichkeiten, um den Speicher zu vergrößern: Geld ausgeben oder Freunde zu Dropbox einladen. Keine schwere Entscheidung, zumal das Einladen dank der Anbindung an Facebook in Sekunden erledigt ist.

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16GB gab es von Dropbox gratis, wenn man seine Freunde eingeladen hat.

Die Facebook-Anbindung ist ein Growth Hack, der nicht nur Dropbox zu einem gigantischen Wachstum verholfen hat.  Auch Spotify profitierte enorm von diesem Kniff. Während andere Musikdienste, die lange vor Spotify da waren, reines Online Marketing betrieben, ging es Spotify nur um eines: Wachstum. Das Unternehmen vereinbarte mit Facebook eine sogenannte „tiefe Integration“. Dadurch ist es manchen Usern nicht einmal bewusst, dass sie sich gerade einen Track nicht auf Facebook, sondern auf Spotify anhören. Ein einziger Klick mehr und der Account per Facebook-Login ist angelegt.
Wie viele Schritte sind notwendig, dass euer Wunschkunde bei euch eine Adresse hinterlässt?

Growth Hacking im Unternehmen

Ein schönes Beispiel aus der Offline-Welt ist ein Klempner, der durch Befragungen (Data Analysis) feststellte, dass das größte Problem für die Kunden der Schmutz ist, den viele Klempner nach getaner Arbeit hinterlassen. Dies machte er sich zunutze, indem er sich als der saubere Klempner anbot  (the clean plumber).  Weil er darüber hinaus feststellte, dass er nur lokale Anfragen bekam, ließ er mehrere Dutzend Landingpages erstellen, die dem Besucher das Gefühl gaben, dass der Klempner direkt aus der Umgebung kommt. Sein eigentlich nicht auf Wachstum ausgelegter Ein-Mann-Betrieb wuchs so auf eine stattliche Größe von 300 Mitarbeitern in den ganzen USA.

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Auch wenn Growth Hacking meist bei digitalen Startups zu finden ist, sollte sich jedes Unternehmen damit beschäftigen. Jeden Tag werden weltweit 55.000 Unternehmen gegründet. Die meisten davon verschwinden eine Woche später zwar wieder, einige werden aber erfolgreich sein und mit ihrem dynamischen Wachstum ganze Branchen aufreißen (disrupten).

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Beim Growth Hacking geht es ausschließlich darum, die Bedürfnisse seiner Kunden zu kennen und zu befriedigen. Nur so kann man wachsen.


Wie funktioniert Growth Hacking nun?

Messen, auswerten, verbessern.  Growth Hacking besteht aus einer cleveren Kombination von SEO, Website Analytics, Content Marketing und A/B Tests. Es geht vor allem darum, kostengünstige (lean), messbare und effektive Lösungen zu finden.

5 Tipps fürs Growth Hacking

  1. Priorisiert eure Marketinginvestitionen folgendermaßen: 1. Owned Media, 2. Earned Media und 3. Paid Media. Erzeugt nachhaltigen Content, anstatt Aufmerksamkeit zu kaufen.
  2. Habt keine Angst, mit dem eigenen Content zu scheitern. Seid furchtlos und rücksichtslos. Klingt dramatisch. Bedeutet aber nur, dass man sich darauf einstellen soll, dass auch mal Content keinen Anklang findet. Ist doch super! Schon wieder was gelernt.
  3. Organisiert euch neu. Content Marketing, Social Media Marketing, Produktmarketing und Vertrieb müssen Hand in Hand arbeiten. Justin Levy von Sistrix zeigt dies sehr schön in seinem  Social Media Center of excellence (CoE).
  4. Vermarktet eure Inhalte. Oft passiert es, das bereits existierender Content nicht mehr genutzt wird. Schaut euch alles an, was ihr in der Vergangenheit getan habt. Manches kann man wieder auffrischen und in neuen Kanälen wieder verwenden.
  5. Und natürlich messen, messen, messen.  Erstellt die richtigen KPIs (hier ein Video wie sowas funktionieren kann) und setzt euch die richtigen Ziele. Auch interessant ist die KPI Roadmap von Adobe.

Und nun viel Spaß beim Hacken!

Ihr braucht konkrete Ideen für euer Unternehmen, um schnell wachsen zu können? Kontaktiert mich, oder schreibt eure Fragen in die Kommentare.

Ich versuche alle Fragen zu beantworten.
Euer Michael vom MOSAIQ Team

Bin ich ein Social Trademark? Und wenn ja, wie viele?

Wir alle sind Social Trademarks.

Google nennt es den „Zero moment of truth“. Der Moment, wenn sich jemand über ein Unternehmen oder eine Person informiert.

Im Netz sind wir alle transparent. Findet man uns, weiß man Bescheid. Findet man uns nicht, sind wir laut Google nicht existent. Und das ist auch besser so, denn wer gibt schon gern zu viel von sich preis? Oder?
Während die einen noch über Datenschutz diskutieren, passen sich die anderen schon den neuen Gegebenheiten an. Anstatt sich zu verstecken und die eigene Identität zu verbergen, entwickelt sich ein Trend, der die Herausforderung des transparenten Selbst annimmt: Der Social Trademark.

Social Trademark – was soll das sein?

Unsere Identität im Netz muss nicht unserer Persönlichkeit in der Offline-Welt entsprechen. Wir sind die Designer unseres eigenen Online-Ichs. Wir formen unsere Netzidentität in sozialen Netzwerken, auf Blogs und in Foren und präsentieren das Ergebnis in den Profilen der verschiedenen Plattformen. Im Social Web wird jeder von uns zur Marke. Und die muss gepflegt werden.

In einer Zeit, in der jeder ein XING- oder LinkedIn-Profil hat und alle Profile mehr oder wenig gleich aussehen, können wir uns nur noch durch unsere Persönlichkeit von anderen unterscheiden. HR-Verantwortliche beklagen schon länger das Einerlei unter den meisten Bewerbern. Tolles Studium, tolles Zeugnis, ein Auslandssemester in China. Reicht das noch aus? Wo bleibt die Persönlichkeit? Marc-Sven Kupka sagt: „Das Leben ist zu kurz für den falschen Beruf“ und ruft dazu auf, den eigenen Lebenslauf mutiger und kreativer zu gestalten und sich damit nicht zu verstecken. Lass dich von Google finden, aber kontrolliere das Ergebnis. Präsentiere dich als Social Trademark! Und wie geht das?

Der Mensch als Business Model

Mit dem Business Model Canvas, kann man Unternehmen gezielt und strukturiert aufbauen und wachsen lassen. Hier zeigen sich immer wieder Parallelen zum eigenen Leben. Was ist meine Mission, meine Vision im Leben und was sind meine Kernwerte? Diese zu definieren, fällt den meisten nicht leicht. Wir können heute alles sein: Profi im Beruf, Künstler zu Hause und Kämpfer für die Gerechtigkeit. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und das überfordert uns. Wir wissen nicht, wo wir anfangen sollen. Wir brauchen ein Business Model für uns selbst. Passend dazu gibt es nun auch das Business Model Canvas für das eigene Leben: Das Business Model YOU zur Optimierung des eigenen Ich.

Der Business Plan für Sie als Mensch.

Social Trademark als Geschäftsidee

Wer sich nicht selbst um sein öffentliches Netz-Ich kümmern möchte, kann das andere machen lassen. Ibrahim Evsan, Seriengründer von Unternehmen wie Sevenload und 3rd place, gründete socialtrademarks.de. Hier tut er das für Personen, was Agenturen seit Jahren für Unternehmen machen: Er kümmert sich um ihr öffentliches Profil. Im Gespräch mit MOSAIQ sagt Ibrahim:

„Social Trademarks sind Denker und Lenker, Kreative und Unternehmer. Wissenschaftler und Experimentierfreudige. Sie sind Experten eines Fachs, die sich über Social Media Kanäle positionieren und auch branchenübergreifend etablieren können. Als echte und authentische Menschen treten sie mit ihren Inhalten an die Öffentlichkeit und schaffen es damit, ihre Ideen und Gedanken persönlich, überzeugend und nachhaltig zu gestalten. Sie nutzen die heutigen Kommunikationsmittel, um ihr Wissen weiterzugeben und die Gesellschaft an ihren Kenntnissen teilhaben zu lassen. Damit schaffen sie Orientierung und tragen zur Qualität im Netz bei. Sie stellen ein Gegenstück zu dem schnelllebigen Medium Internet dar und sichern sich einen festen Platz in einem sich stets wandelnden Raum.“

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Ibrahim Evsan erkannte den Trend der Selbstvermarktung im Netz früh und gründete vor einigen Monaten socialtrademarks.de.

Wer erst mal ohne professionelle Hilfe an der eigenen Social Trademark feilen möchte, sollte folgende Tipps beachten:

6 Wege um das eigene Profil zu stärken:

  • Definiere, wer du sein willst. Keine Ahnung? Dann fang einfach an. Lösche alles, was dir nicht gefällt und hebe die Dinge hervor, die du gerne tust und die dir gefallen.
  • Lege dich fest. Versuche nicht, vier oder fünf verschiedene Persönlichkeiten im Netz darzustellen.
  • Fang an zu bloggen. Heute noch. Es ist mittlerweile kinderleicht, einen Blog zu starten. Zeige der Welt, was du bist und wofür du stehst.
  • Reagiere auf Feedback von Lesern. Es werden zu Beginn nicht viele sein, doch je mehr Interaktionen du hast, umso wichtiger werden diese.
  • Sei konsequent. Ein Video zum Aufruf gegen Wilderer und ein Bild mit dir und einem erlegten Nashorn passen nicht zueinander.
  • Regelmäßig publishen. Wer nicht published, verliert.

Neugierig geworden? Kontaktiere mich oder hinterlasse einen Kommentar.

Ich geh jetzt erstmal mein XING Profil aktualisieren.

Michael