Alle Beiträge von Lucia Di Lella

Onlineshopping heute: Wie shoppen die User in Deutschland?

Es steht außer Frage, dass das Online-Shopping im Einkaufsverhalten des heutigen Konsumenten tief verankert ist. Doch wie genau sieht das Online-Shopping-Verhalten bei den Internetnutzern in Deutschland aus? Treffen alle Offline-Shoppingklischees auch auf den Online-Handel zu? In einer Kurzstudie  „E-Commerce 2015 – Wie wir wirklich online einkaufen“ von ECC Köln und OTTO wurden 1.016 Online-Konsumenten zu verschiedenen Aspekten ihres digitalen Kaufverhalten befragt. Die Erkenntnisse sind teilweise sehr verblüffend!

Die Frau shoppt am liebsten Mode! Oder etwa doch nicht?

Tatsächlich gibt das weibliche Geschlecht im Netz mehr Geld für Unterhaltungselektronik aus, während Männer für Bekleidung gerne tiefer in die Brieftasche greifen. Wer hätte das gedacht? Trotzdem zücken Frauen etwa doppelt so oft den Geldbeutel beim Online-Shopping und das oftmals aus Langeweile. Der durchschnittliche Einkaufswert liegt bei den Damen bei 89 Euro und damit 12 Euro unter dem Bestellwert der Männer. Grund: Männer kaufen lieber die Komplettausrüstung statt viele Einzelteile.

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Das Smartphone als Recherce-Device

Mobile, das liest man seit Jahren und ist nun allen bekannt, ist wichtig und in jeder Online-Marketing Strategie mittlerweile unabdingbar. Denn auch wenn die Käufe letztendlich bei vielen Nutzern über einen PC abgeschlossen werden, beginnt die Erstsuche und Recherche nach dem Lieblingsprodukt auf einem mobilen Endgerät. Für viele Nutzer sind dabei die schlechte Lesbarkeit, die schwierige Bedienung oder auch eventuelle Sicherheitsmängel ein Hindernis, den finalen Bestellprozess über ihr Smartphone abzusenden.  Dennoch, ein Viertel der Nutzer shoppt gerne über das eigene Handy, insbesondere die jüngere Zielgruppe. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln erklärt, dass Zielgruppen nicht mehr pauschal definiert werden können: „Grundsätzlich lassen sich Online-Shopper aber nicht mehr pauschal in ‚die Jungen‘ und ‚die Alten‘ aufteilen. Auch der Großteil der Silver Surfer ist mittlerweile mehrmals täglich online und kauft im Netz bei seinen Lieblingsshops. Unterschiede zwischen den Zielgruppen im Online-Shopping-Verhalten lassen sich erst bei genauerem Hinsehen erkennen, zum Beispiel in puncto Mobile Shopping oder in Bezug auf Warengruppen“.

Inspiration als Shopping-Anreiz

Ähnlich wie beim Offline-Samstagsbummel läuft es auch im Online-Shopping ab. Immer häufiger besuchen Nutzer einen Online-Shop ganz ungeplant, weil sie durch Online-Werbung oder Empfehlungen von Freunden dazu verleitet werden. Mittlerweile handelt es sich bei jeder sechsten Onlinebestellung um einen Impulskauf, so dass der konkrete Bedarf fast eine Nebenrolle spielt.  Anders als beim klassischen Windowshopping kauft mehr als zwei Drittel vorrangig bei denselben Anbietern. Dabei gelten Amazon, eBay und OTTO als die Top 3-Shops. Nur 30% der Befragten shoppen regelmäßig bei anderen Anbietern.

Stark gefragt: Telefonservice

Zugegeben, das Online-Shopping hat viele Vorteile: von der Anonymität bis hin zu verschiedenen Zahlungsmodalitäten oder Online-Aktionen. Im Idealfall gibt es bei der Produktdarstellung keinerlei Probleme, so dass der Nutzer aufgrund der ausführlichen Produktbeschreibung, -bewertungen oder -videos keine andere Wahl hat, als das Produkt online zu kaufen. Trotzdem ist die telefonische Beratung für viele Online-Shopper ein sehr wichtiges Kriterium, insbesondere wenn es um technische Probleme, Reklamationen oder Preisfragen geht.

Der Online-Handel boomt

Nach wie vor wächst der Online-Handel in Deutschland zweistellig und wird laut Hochrechnung noch in diesem Jahr 46 Milliarden Euro umsetzen. Experten gehen im Vergleich zum Vorjahr von einer Wachstumsrate in Höhe von 10% aus und ein Ende ist bei der Kauflust der Deutschen noch lange nicht in Sicht. Dabei sichern sich insbesondere Multi-Channel Händler einen immer höheren Anteil in der Vertriebsform. Aber auch der stationäre Handel wird laut den Experten wieder mehr an Bedeutung gewinnen.

Bei aller Onliner-Euphorie ist aber auch klar, dass die Wachstumszahlen von 20 und mehr Prozent pro Jahr vorbei sind. Unsere Einschätzung: Der Onlinehandel wächst weiter, aber die Wachstumszahlen fallen wesentlich geringer aus. Schwieriger wird es dann für die reinen Onlinehändler, die keine Stores und keinen persönlichen Kundenkontakt anbieten können.

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Employer Branding – Der Kampf um die Talente

Employer Branding gewinnt im Kampf um die Talente verstärkt an Bedeutung und immer mehr Unternehmen erkennen und nutzen die Kraft einer Arbeitgebermarker (Employer Brand) als Bestandteil im Wettbewerb um die besten Fach-und Führungskräfte.

Was versteht man unter Employer Branding? Kurz gefasst ist Employer Branding (zu Deutsch: Arbeitgeber-Markenbildung) eine Maßnahme, erfolgreicher neue Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden.

Immer wichtiger wird dabei die Kommunikation in den digitalen Kanälen, insbesondere in Social Media-Plattformen wie Facebook, Xing, Linkedin. Ortsunabhängig und in Echtzeit kommunizieren, sich austauchen, informieren, netzwerken, weiterempfehlen und posten geschieht privat und beruflich, jederzeit und immer! Und das verstärkt von einer Zielgruppe, die bei Unternehmen äußerst beliebt ist: jung, gut ausgebildet, technikaffin, multikulturell und weltoffen.

Employer Branding heute: Best Cases

Natürlich gibt es Konzerne, die sich im Rahmen des Personalmarketings großartige Branding-und Image-Kampagnen leisten können und somit auch letztendlich langfristig denken, da diese Maßnahmen auch auf die Marke einzahlen. Wir haben einige tolle Beispiele gesammelt, wie bekannte Unternehmen modernes Employer Branding und Recruiting erfolgreich umsetzen.

Ein sehr schönes Beispiel ist sicherlich der Karriere-Blog von Daimler: authentisch geschriebene Blog-Artikel von Mitarbeitern geben einen Einblick in die Arbeit die Tätigkeit und das Unternehmen „greifbar“. Selbstverständlich werden die Artikel auch auf der Daimler Karriere-Fanseite regelmäßig gespielt.

Auch Mahle setzt auf eine separate Karriere Fanseite und punktet im großen Stile: neben Veranstaltungen (Messen, Kongresse, Vorträge, etc.) und dem klassischen „Blick hinter die Kulissen“ fordert Mahle in gelungener Weise mit der Kampagne „Mein Weg mit Mahle“  junge Talente auf, den eigenen Karrieretyp zu bestimmen. Der Interessent muss lediglich 5 Fragen beantworten und wird entweder als „Tüftler“, „Durchstarter“, „Weltenbummler“ oder „Anpacker“ klassifiziert. Der Clou an der Kampagne ist das „Matching“ auf der Ergebnisseite mit Mahle-Mitarbeitern, die demselben Karrieretyp entsprechen – zudem werden dem Interessenten gleich mehrere Jobs in verschiedenen Berufsfeldern angeboten.

BASF ist mit seinen Connected Minds sogar einen Schritt voraus und bietet den Bewerbern an, sich mit BASF-Mitarbeitern via Chat zu unterhalten. Für jedes Berufsfeld gibt es einen Ansprechpartner mit Profil, Foto und einer Kontaktmöglichkeit.

Im vergangenen Jahr startete Bosch die Bosch World Experience. Die Kampagne wurde durch ein Video, das auf verschiedenen sozialen Plattformen gepostet wurde, initiiert. Gesucht wurden die sogenannten „Bosch-Explorer“, die für 16 Tage auf verschiedenen Kontinenten auf 3 Kontinenten hinter die Kulissen der Bosch Projekte zu blicken und live darüber im Social Web zu berichten. Daraus entstand ein multimediales Reisetagebuch mit tollen und authentischen Bildern und Videos, die auf große Resonanz gestoßen sind. Ein klasse Beispiel für eine sehr gelungene Social-Media Kampagne, die junge Talente anlockt, einen spannenden Einblick in die Bosch-Welt gibt und dabei auch noch der Spaß-Faktor garantiert nicht zu kurz kommt!

Bosch Experience 2014 – Official Movie

 

Im Mittelstand sieht es oft anders aus: weniger Markenbekanntheit und kleinere Budgets erschweren die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Aber auch im Kleinen lässt sich viel bewegen: zum Beispiel mit gut gepflegten Profilen bei LinkedIn, Xing und kununu. Wer keine großen Budgets, aber zufriedene Mitarbeiter hat, kann diese auch einbinden: viel öfter als gedacht freuen sich Mitarbeiter, wenn sie die Möglichkeit haben in der Öffentlichkeitsarbeit über das eigene Unternehmen zu sprechen und über die Arbeit zu berichten. Zum Beispiel über einen Blog oder die Facebook-Seite des Unternehmens.

Natürlich ist dies nur eine kleine Auswahl an möglichen Ansätzen, um speziell im Employer Branding erfolgreich zu sein und natürlich ersetzen diese Maßnahmen nicht die klassischen Aktivitäten. Aber sie unterstützen sie, insbesondere durch eine intelligent gestaltete Karrierewebseite und einer durchdachten Social Media-Strategie.

Wir unterstützen gerne auf der Suche nach den großen Talenten, sowohl bei der Erstellung einer attraktiven Karrierewebseite als auch bei der Realisierung Ihrer Social Media-Aktivitäten!

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SEO für B2B-Unternehmen

SEO für B2B: Warum?

Über 90 % der Internetuser nutzen eine Suchmaschine (vorzugsweise Google) als erste Informationsquelle – darunter sind natürlich auch Entscheider aus Unternehmen. Laut einer Google-Studie zum Customer Engagement von B2B-Kunden sind 93 % der B2B-Kunden in Suchmaschinen unterwegs, um nach einem Produkt oder einer Dienstleistung zu suchen, 91 % über ein mobiles Endgerät. Gerade aus diesem Grund sollte eine gute SEO-Positionierung als Chance wahrgenommen werden, um die relevante Zielgruppe exakt dann zu erreichen, wenn sie konkret nachfragt. B2B-Unternehmen suchen häufig nach Reviews und Informationen zu Produkten, Dienstleistungen, Preisen, aber auch nach Publikationen und allgemeinen Unternehmensinformationen.

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Erfolgreiches SEO ist ein stetiger Prozess!

SEO steigert in erster Linie die Bekanntheit eines Unternehmens und generiert im Idealfall Neukunden. Um Traffic aus der organischen Suche zu generieren, ist die Platzierung einer Webseite auf den ersten Positionen essenziell. Nicht vergessen werden sollte, dass eine professionelle und erfolgreiche SEO-Optimierung mit einem gewissen Arbeitsaufwand und vor allem mit viel Geduld verbunden ist, denn: Erfolge setzen in der Suchmaschinenoptimierung oftmals später ein.

Die Grundlagen des B2B-SEO-Marketings unterscheiden sich nur wenig von denen der B2C-SEO. Grundsätzlich können SEO-Maßnahmen in drei Bereiche gegliedert werden:

  • Technische SEO (Optimierung des Hostings und des Quellcodes)
  • OnPage SEO (Optimierung aller Inhalte inkl. Texte, Bilder, Videos, Downloads, etc.)
  • OffPage SEO (Verlinkung eines Web-Projektes von externen Webseiten, also Backlinks)

Technische SEO-Maßnahmen

Folgende Punkte sind bei der technischen Optimierung besonders wichtig:

  • Das Content Management System (CMS) oder Webshop-System sollte aktuell sein (Updates, Patches, etc.).
  • Das Webdesign beinhaltet keine Frames oder Designs auf Basis von Tabellen.
  • Die Ladezeit der Webseite sollte sehr gering sein.
  • Mittlerweile unverzichtbar: Die Seite ist responsive, d.h. sie funktioniert auch auf mobilen Endgeräten (Smart Phones & Tablets)

OnPage SEO für B2B-Unternehmen

Zur grundlegenden OnPage SEO, also der Optimierung der Inhalte auf einer Website, gibt es bereits sehr gute Übersichten. Wir empfehlen die Infografik von backlinkinfo.com, auf der die wichtigsten OnPage SEO-Faktoren ersichtlich sind:

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Wie unterscheidet sich nun die OnPage Optimierung für B2B-Unternehmen von der „klassischen“ OnPage SEO?

Der größte Unterschied liegt ohne Zweifel in der Keywordrecherche und –analyse. Das Unternehmen bestimmt, über welche Keywords (Suchanfragen) es später in den Suchmaschinen gefunden werden will. Zu beachten ist dabei immer die spitze Zielgruppe von B2B-Unternehmen und die geringen Suchvolumen/Suchanfragen nach diesen Keywords. Der Fokus sollte auf den Keywords liegen, die auch tatsächlich zum Unternehmen passen. Eine exakte Recherche und Auswahl der relevanten Keywords ist bei B2B-Projekten entscheidend für den späteren Erfolg!

Ein hilfreiches – und zudem auch kostenfreies – Tool ist der Google Keyword Planner.

OffPage SEO für B2B-Unternehmen

Aufgrund der spitzen Zielgruppe haben B2B-Anbieter oftmals nur wenig relevanten Wettbewerb im Internet. Der Kampf um die ersten Plätze bei Google fällt dadurch wesentlich leichter und zusätzliche Backlinks sind im B2B-Sektor nicht oder kaum notwendig.

Social network tree with media icons, ecology theme

Daher sollte – insbesondere bei Nischenprodukten – immer auf eine saubere technische und Onpage-Optimierung gesetzt werden. Durch den Verzicht auf Backlinks werden Aufwand und Budget gespart und man läuft weniger Gefahr, wegen dubioser Backlinks von Google abgestraft zu werden.
Für stark kompetitive Branchen ist der Aufbau von Backlinks nach einer sauberen Onpage-Optimierung sicherlich ein wichtiger Hebel um die Sichtbarkeit zu steigern.

Der Weg ist das Ziel

Was kann eine professionelle Suchmaschinenoptimierung also für ein B2B-Unternehmen leisten?

Durch B2B-SEO werden Interessenten  zum optimalen Zeitpunkt zielgenau angesprochen und somit hochwertige Besucher auf eine Webseite gelenkt.  Natürlich sollten nicht erwartet werden, immer auf Platz 1 positioniert zu sein und dass alle Besucher garantiert Kunden werden! Denn: SEO sollte immer als Teil einer ganzheitlichen Online-Marketing-Strategie gesehen werden. Dazu gehört, dass sichergestellt wird, dass die Besucher einer Webseite auch konvertieren können (Conversion Optimierung). Neben einer visuell attraktiven und userfreundlichen Landingpage sollten dem Besucher ein Mehrwert in Form von relevantem Content geboten werden, so dass dieser nicht anders kann, als seine Kontaktdaten zu hinterlassen.

Die Suchmaschinenoptimierung kann von B2B-Unternehmen also als wesentliches Werkzeug verstanden werden, um Interessenten im Internet zu akquirieren. Allerdings ist es genauso wichtig, die potenziellen Neukunden durch klassische Vertriebsmaßnahmen an das Unternehmen zu binden.

Können wir Ihnen bei der Optimierung Ihrer Webseite behilflich sein? Kontaktieren Sie uns!

Weiterführende Blogartikel:

SEO: Ungeliebt und doch unverzichtbar

Online Marketing im B2B: 6 Schritte zum Erfolg

Big Data: Das Datengold

Es ist wohl das Buzzwort der letzten Jahre: Big Data. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Überall hinterlassen Menschen ihre Spuren und Daten und das beginnt sogar bevor der Mensch überhaupt ein richtiger Mensch ist! Denken Sie nur an einen Mutterpass, in welchem beispielweise die Körpermaße eines noch nicht geborenen Babys festgehalten werden. Und heute? Heute shoppen wir online, „googlen mal schnell“, checken in unterschiedlichen Orten ein, sind auf Konzerten und laden sofort Bilder in sozialen Netzwerken hoch, damit der Freundeskreis live dabei ist.

Was dem Nutzer vielleicht nicht ganz bewusst ist: Genau in diesen Momenten partizipieren Unternehmen und Werbetreibende an den Spuren, die ein Nutzer online hinterlässt. Primäres Ziel  der Unternehmen ist, den Nutzer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und über das richtige Device (wieder) anzusprechen. Der Clou: Für den Nutzer wirkt alles auf ihn zugeschnitten, für Unternehmen öffnen sich neue Möglichkeiten, durch datengetriebenes Marketing das Kundenvertrauen für sich zu gewinnen und natürlich den Umsatz zu steigern.

Ready for Big Data?

Das klingt erst einmal simpel, doch mit Datensammlung alleine ist es nicht getan. Der technische Fortschritt sorgt zwar stets dafür, dass Kleinstinformationen über den Nutzer nicht in Vergessenheit geraten – je stärker die digitale Kommunikation, desto mehr Daten entstehen und werden gespeichert.  Doch diese großen  Datenmengen aus verschiedenen Quellen müssen nicht nur gespeichert, sondern auch analysiert und visualisiert werden.

Genau hier kommt Big Data ins Spiel. Aus dem Datenberg werden bestimmte Muster und Zusammenhänge abgeleitet, die letztendlich gezielt im Marketing eingesetzt werden können. So werden aus dem Rohstoff der Datensammlung Smart Data (intelligente Daten), die für Unternehmen die Grundlage für personalisiertes Marketing und entsprechende Werbekampagnen sind. Die Erfolgsformel der Werbetreibenden lautet: Dem Nutzer wird über verschiedene Devices nur das gezeigt, was ihn wirklich interessiert und eventuell interessieren könnte (Predictive Data).

Das Zusammenspiel aus Datenanalyse und dynamischer Ansprache steigert die Relevanz der Werbemittel, die Werbung wird für den Nutzer zum Event, ganz egal wo er sich befindet. Personalisierung ist das Stichwort, auf das Werbetreibende setzen sollten, um Kundenbindung, Loyalität und Umsatz zu erzielen.

Viele Unternehmen setzen Big Data Marketing bereits sehr gut um.

Kreditech revolutioniert durch Big-Data Marketing wahrhaftig das Bankgeschäft. Vom einst kleinen Startup-Unternehmen hat sich Kreditech in den letzten Monaten zu einem international agierenden Online-Kreditanbieter entwickelt. Das Geheimnis? Ortsbezogene Daten, Social Graphs, Verhaltensanalysen (Bewegung und Verweildauer auf der Webseite), Online-Shopping-Verhalten sowie installierte Apps und Betriebssysteme werden erfasst und analysiert. Unter anderem entscheidet das Endergebnis der Analyse, ob ein Nutzer laut Kreditech kreditwürdig ist oder nicht: http://etailment.de/thema/player/Kreditech-Mit-Big-Data-das-Bankengeschaeft-revolutionieren-2991

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Auch das Versandhaus OTTO macht sich mittlerweile die Datenberge zunutze: Zum Einsatz kommt eine Software, die die Absatzplanung effizienter steuert. Frei verfügbare Daten wie Wetter, Feiertage, Ferienzeiten oder Mode-Trends und interne Daten werden in die Prognose einbezogen, um beispielsweise Echtzeitpreise zu optimieren oder Retouregründe eindeutig bestimmen zu können: https://bigdatablog.de/2015/01/07/smart-data-was-der-mittelstand-von-otto-lernen-kann/]

British Airways gelingt es, durch intelligente Billboards am Londoner Picadilly Circus klassische Posterwerbung zu einem wahrhaft magischen Event zu machen und die Passanten zum Staunen zu bringen. Durch eigenentwickelte Technologien erkennt der Screen, ob es sich bei den im Hintergrund vorbeifliegenden Flugzeugen um Maschinen der British Airways handelt. Wenn ja, beginnt just in diesem Moment Real-Time-Advertising: Das spielende Kind zeigt auf das Flugzeug und macht die Passanten darauf aufmerksam: https://www.youtube.com/watch?v=1c9FS5Myn4k lookup1

Auf dem diesjährigen Big Data Marketing Day in München waren sich die Experten in einem Punkt ziemlich einig: Der Trend geht Richtung Wearables. Self-Tracking (das Messen der eigenen Daten) ist bereits für viele selbstverständlich. Doch stellen Sie sich vor, Sie müssten nicht mehr über eine Running-App auf Ihrem Smartphone Ihren letzten Lauf tracken, sondern ein Shirt sagt Ihnen genau, wie Ihre Leistung ist. Erstaunt? Ralph Lauren startet mit dem Polo Tech Shirt einen gigantischen Ansatz vom Reason to Believe zum Proof of Performance: http://www.ralphlauren.com/shop/index.jsp?categoryId=46285296]

Ralph Lauren
Big Data für Einsteiger

Die oben genannten Beispiele sind natürlich Vorzeigemodelle. Hier stecken Analysten, große Datenbanken und hohe Budgets dahinter. Trotzdem können auch kleine Unternehmen in das Big-Data-Business einsteigen. Machen Sie von Ihrem CRM-System Gebrauch, um die Ansprache in den Newslettern bei Bestands-und Neukunden anzupassen. Durch verschiedene Trackinginstrumente können Sie die Schritte, die ein Nutzer auf Ihrer Webseite macht, nachverfolgen: War für den Nutzer ein bestimmtes Produkt interessant, so nutzen Sie diese Information, um diesen mit dynamischen Werbemitteln wieder anzusprechen. Ein gutes Beispiel für “simples” Big Data ist Tui Cruises. Ein Nutzer, der bereits in der Suchmaske “2 Personen” eingetragen hat, ist wohl weniger an einem Familienurlaub interessiert. Somit können Sie ihm durch Ihre Analysen und Ihre Vermutung ein aussagekräftiges Werbemittel anzeigen.

Personalisierung

„In God we trust, all others bring data“

Die rasante Entwicklung der Digitalisierung bringt den Unternehmen ein kostbares Wirtschaftsgut – Unmengen an Daten, die gründlich analysiert werden müssen. Big-Data Experten und Fans sind sich sicher: Wenn einst der USP das Kaufentscheidungskriterium war, so ist es heute der UDP (Unique Data Pool).

Personalisieren Sie anhand der verfügbaren internen und externen Daten alles, womit Sie den Nutzer erreichen können – von der Webseite zum Newsletter bis hin zum Werbemittel, denn je persönlicher, desto relevanter, desto erlebnisreicher!

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Online Marketing im B2B: 6 Schritte zum Erfolg

„Wir machen Online-Marketing“ – so weit, so gut. Doch einfach Online-Marketing machen und darauf hoffen, dass qualifizierte Leads magisch generiert werden, ist längst kein zeitgemäßer und erfolgreicher Ansatz für B2B-Unternehmen mehr. Erfolgreiches und modernes B2B-Marketing beginnt mit einer durchdachten Strategie, die sich von der Denkweise löst, dass man nur dort präsent sein müsse, wo sich die eigene Zielgruppe aufhält.

Legen Sie den Grundstein!

Sie benötigen die richtige Strategie, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen und diese letztendlich in Leads, also in wertvolle Vertriebskontakte, zu konvertieren.

Erarbeiten Sie also zunächst eine Strategie und setzen Sie sich realistische Ziele. Die verschiedenen Online-Marketing-Maßnahmen sollen in jeder Phase des Kaufentscheidungsprozesses zu einem messbaren Ergebnis führen. Denken Sie hierbei an Ihre Möglichkeiten und fokussieren Sie sich nicht nur auf das übergeordnete Ziel (Umsatzsteigerung, Neukundengewinnung). Berücksichtigen Sie, dass die untergeordneten Ziele, wie beispielsweise Sichtbarkeit oder Traffic-Steigerung die Basis für das Erreichen Ihrer übergeordneten Ziele sind.

Pyramide

6 zentrale Faktoren für erfolgreiches B2B-Online-Marketing

Sechs Schritte führen zum Erfolg im B2B Online  Marketing (in Anlehnung an circle S studio):

1. Strategie
Was sind meine Unternehmensziele? Welche Kanäle helfen mir dabei, die Ziele zu erreichen? Woran messe ich den Erfolg? Was heißt in diesem Fall überhaupt „Erfolg“? Welche Personen sind meine Zielgruppe? Wo bewegen sich die? Man sieht: am Anfang heißt es zunächst nachdenken, analysieren, Fragen stellen!

2. Content Marketing
80 % der Entscheidungsträger beziehen Ihre Informationen aus Artikeln statt aus Werbung – beherzigen Sie diesen Tipp und generieren Sie relevante und wertvolle Inhalte, die Sie über verschiedene Medien wie Videos, Webinare, Whitepaper oder Infografiken verbreiten können. Content Marketing ist ein Instrument, das Ihnen hilft, mehr Sichtbarkeit zu erreichen, Inbound-Traffic zu generieren und ihre definierte Zielgruppe zu einer bestimmten Reaktion zu bewegen.

3. Traffic-Steigerung
Bewerben Sie den erarbeiteten Content über verschiedene Online-Kanäle mit dem Ziel, den Traffic auf Ihrer Webseite zu erhöhen und somit das Interesse an Ihren Inhalten und Ihren Produkten/Dienstleistungen zu stärken. Blogs, Social-Media-Plattformen und E-Mail-Marketing eignen sich hervorragend, um die Informationen, die Ihre Zielgruppe ansprechen, zu verbreiten und relevanten Traffic auf Ihre Webseite zu generieren. Auch die Unternehmenswebseite sollte stets so optimiert werden, dass die Auffindbarkeit im Index steigt (SEO) und Sie sich vom Wettbewerb absetzen können.

Entscheidungsträger im B2B haben verschiedene Informationsquellen. Der Einstieg über Suchmaschinen ist ein guter Weg, insbesondere dann, wenn die Suche nach einem Produkt noch jung ist und allgemeine Themen recherchiert werden. Die zentrale Funktion lautet: gefunden werden!

4. Lead-Generierung
Qualitativ hochwertigen Traffic auf Ihre Webseite zu generieren ist der erste Schritt. Nun geht es an die Lead-Generierung – nur wie? Bedenken Sie, dass rund 97 % der Nutzer nicht nach dem ersten Klick konvertieren. Darum sollten Sie auf Ihrer Webseite sicherstellen, dass Sie den Nutzer durch relevante Landingpages und interessante Informationen (Stichwort Content!) gezielt abholen, um die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erhöhen. Klare Layouts und sichtbare Call-to-Action-Buttons sollten ebenso wie unkomplizierte Bestellprozesse oder Anmeldeformulare unabdingbare Bestandteile Ihrer Webseite sein.

5. Lead-Management
Was passiert, nachdem potenzielle Kunden ihre Kontaktdaten auf Ihrer Webseite hinterlassen haben? Bleiben Sie dran, denn allein das anfängliche Interesse des Nutzers bedeutet nicht, dass dieser auch tatsächlich Ihr Kunde wird! Für 60 % der konvertierenden Nutzer ist eine beständige und gute Kommunikation mit dem Vertrieb immer noch ein entscheidender Faktor, der für oder gegen einen Anbieter spricht.

6. Analyse und Reporting
Um herauszufinden, welchen Mehrwert Ihnen die Online-Marketing-Maßnahmen bringen, sollten Sie jede Maßnahme kontinuierlich messen. Nutzen Sie Tracking-Instrumente, um anhand Ihrer vordefinierten KPIs Ihre Kampagnen und Webseite nachhaltig zu optimieren. Wertvolle Analysen und Reportings, wie etwa eine Customer Journey, erfassen die Wechselwirkungen der verschiedenen Online-Marketing-Disziplinen und ermöglichen so einen effizienten Einsatz Ihres Online-Marketing-Budgets.

Der Software-Anbieter Hubspot setzt zum Beispiel in der Hubspot-Academy  die erwähnten Tipps erfolgreich um und überzeugt durch klare Layouts und relevante Inhalte (Webinare, Whitepaper, etc.). Um auf die Inhalte zugreifen zu können, benötigt man ein Login. Nach wenigen Stunden wird man übrigens direkt von einem Vertriebsmitarbeiter angerufen.

Diese sechs Schritte haben wir für Sie in eine übersetzte und zusammengefasste Version übertragen, die Sie hier downloaden können.

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Think digital !

Verändern Sie also ihr Kommunikationsverhalten und lösen Sie sich von den  Ein-Wege-Kommunikationsmaßnahmen des klassischen Online Marketings. Eine gut abgestimmte Strategie und Content Marketing sind der Schlüssel zum Erfolg zu einem attraktiveren digitalen Gesicht Ihres Unternehmens.

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